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Änderungen zum Fahrplanwechsel am Sonntag, dem 14. Dezember 2025
geschrieben von krickstadt 
Zitat
Nukebro
Stimmt. Den Strom mit dem Kernkraftwerk dort erzeugen wo er gebraucht wird anstatt Solarstrom aus Portugal nach Estland zu schicken....

Oh ja, schließlich gehört das dezentrale Taschen-Atomkraftwerk für den Heimgebrauch unter jeden Weihnachtsbaum...
(ab 21:15 min)
[youtu.be]
Zitat
Bd2001
Zitat
Wutzkman
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X-Town Traffic
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Alter Köpenicker
Zitat
def
Aber was macht die Bonde dann beruflich? Sie kann doch nichts.

Das beherrscht sie aber sehr gut und solche Leute sind heutzutage durchaus gefragt.

Und nun schwurbeln Falk+Bonde noch was von, dass man ja weiter Dieselbusse für den "Krisenfall" benötigt. Dabei hat die Geschichte, doch gerade in der DDR gezeigt, dass die Abhänigkeit vom Öl zu Krisen führt: Wkipedia: Ölpreiskrise

Zitat
taz

»Die vollständige Dekarbonisierung der BVG ist bis 2035 vorgesehen«, sagte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) Anfang Dezember bei einer Sitzung des Mobilitätsausschusses im Abgeordnetenhaus.
Bis dahin sollen auch nur »80, 85 oder 90 Prozent Elektrobusse« im Einsatz sein, sagt BVG-Chef Henrik Falk zu »nd«. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine begründet er das mit »strategischen Fragen«. »Also was passiert, wenn Stromausfall ist, ein Krisenfall oder ähnliches?«, so Falk weiter.

Aus dem Nachbarthread: [www.bahninfo-forum.de]

Die Argumentation erinnert stark an diesen Landrat aus MV: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/landrat-sternberg-begruendet-verzicht-auf-e-auto-mit-kriegsgefahr,dienstwagen-124.html

....aber ich schweife ab ;)

Vor allem aber missachtet die Annahme der Sicherheit im Krisenfall die Frage, wie der Diesel produziert, transportiert und dann schlussendlich in den Dienstwagen den Bus kommt. Kurzum: Ohne Strom geht es nicht. Aber der ist ja weg...

Wenn man Sicherheit will, kommt man um ein dezentrales Stromerzeugernetz nicht herum.

Es geht nicht darum das man die ganze Krise damit überbrücken kann. Es geht um solche Szenarien wie dem Anschlag dieses Jahres, wo mal ein Betriebshof tagelang ohne Stromversorgung ist. Da reichen die Speicherkapazitäten aus, die IT am laufen zu lassen und die Tanksäule mit Strom zu versorgen. Der Diesel lagert als Reserve ja in den Tanks und braucht daher weder produziert noch transportiert werden.

Mit einem dezentralen Stromerzeugernetz gibt es dein Szenario gar nicht.
Zitat
Nukebro
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Wutzkman
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X-Town Traffic
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Alter Köpenicker
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def
Aber was macht die Bonde dann beruflich? Sie kann doch nichts.

Das beherrscht sie aber sehr gut und solche Leute sind heutzutage durchaus gefragt.

Und nun schwurbeln Falk+Bonde noch was von, dass man ja weiter Dieselbusse für den "Krisenfall" benötigt. Dabei hat die Geschichte, doch gerade in der DDR gezeigt, dass die Abhänigkeit vom Öl zu Krisen führt: Wkipedia: Ölpreiskrise

Zitat
taz

»Die vollständige Dekarbonisierung der BVG ist bis 2035 vorgesehen«, sagte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) Anfang Dezember bei einer Sitzung des Mobilitätsausschusses im Abgeordnetenhaus.
Bis dahin sollen auch nur »80, 85 oder 90 Prozent Elektrobusse« im Einsatz sein, sagt BVG-Chef Henrik Falk zu »nd«. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine begründet er das mit »strategischen Fragen«. »Also was passiert, wenn Stromausfall ist, ein Krisenfall oder ähnliches?«, so Falk weiter.

Aus dem Nachbarthread: [www.bahninfo-forum.de]

Die Argumentation erinnert stark an diesen Landrat aus MV: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/landrat-sternberg-begruendet-verzicht-auf-e-auto-mit-kriegsgefahr,dienstwagen-124.html

....aber ich schweife ab ;)

Vor allem aber missachtet die Annahme der Sicherheit im Krisenfall die Frage, wie der Diesel produziert, transportiert und dann schlussendlich in den Dienstwagen den Bus kommt. Kurzum: Ohne Strom geht es nicht. Aber der ist ja weg...

Wenn man Sicherheit will, kommt man um ein dezentrales Stromerzeugernetz nicht herum.

Stimmt. Den Strom mit dem Kernkraftwerk dort erzeugen wo er gebraucht wird anstatt Solarstrom aus Portugal nach Estland zu schicken....

Wie meinen?
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Wutzkman
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Nukebro
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Wutzkman
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X-Town Traffic
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Alter Köpenicker
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def
Aber was macht die Bonde dann beruflich? Sie kann doch nichts.

Das beherrscht sie aber sehr gut und solche Leute sind heutzutage durchaus gefragt.

Und nun schwurbeln Falk+Bonde noch was von, dass man ja weiter Dieselbusse für den "Krisenfall" benötigt. Dabei hat die Geschichte, doch gerade in der DDR gezeigt, dass die Abhänigkeit vom Öl zu Krisen führt: Wkipedia: Ölpreiskrise

Zitat
taz

»Die vollständige Dekarbonisierung der BVG ist bis 2035 vorgesehen«, sagte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) Anfang Dezember bei einer Sitzung des Mobilitätsausschusses im Abgeordnetenhaus.
Bis dahin sollen auch nur »80, 85 oder 90 Prozent Elektrobusse« im Einsatz sein, sagt BVG-Chef Henrik Falk zu »nd«. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine begründet er das mit »strategischen Fragen«. »Also was passiert, wenn Stromausfall ist, ein Krisenfall oder ähnliches?«, so Falk weiter.

Aus dem Nachbarthread: [www.bahninfo-forum.de]

Die Argumentation erinnert stark an diesen Landrat aus MV: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/landrat-sternberg-begruendet-verzicht-auf-e-auto-mit-kriegsgefahr,dienstwagen-124.html

....aber ich schweife ab ;)

Vor allem aber missachtet die Annahme der Sicherheit im Krisenfall die Frage, wie der Diesel produziert, transportiert und dann schlussendlich in den Dienstwagen den Bus kommt. Kurzum: Ohne Strom geht es nicht. Aber der ist ja weg...

Wenn man Sicherheit will, kommt man um ein dezentrales Stromerzeugernetz nicht herum.

Stimmt. Den Strom mit dem Kernkraftwerk dort erzeugen wo er gebraucht wird anstatt Solarstrom aus Portugal nach Estland zu schicken....

Wie meinen?

Wenn in Deutschland zwei Wochen lang kein Wind weht und kaum Sonne scheint hat man die Option den Strom lokal aus anderen Quellen zu erzeugen (also zum Beispiel nuklear oder geothermisch was letztlich nuklear mit Umwegen ist) oder von einer Region mit anderer Witterung zu importieren....

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Wenn in Deutschland zwei Wochen lang kein Wind weht und kaum Sonne scheint [...]

Beides gleichzeitig und das gleich deutschlandweit? Sicher, dass dieses Szenario wahrscheinlich ist?

Zitat
nukebro
Wenn in Deutschland zwei Wochen lang kein Wind weht

Und wenn in Deutschland überall die Erde bebt und die AKWs einstürzen?
Und wenn Ostern auf Weihnachten fällt?

Wann in den letzten einhundert Jahren wehte in ganz Deutschland zwei Wochen lang kein Wind?
Wann in den letzten einhundert Jahren schien zeitgleich keine Sonne?
Allein die Temperaturdifferenzen in der Nacht im Sommer sorgen für Wind.

Viel wahrscheinlicher ist, dass Russland für eine längere Zeit die Brennstofflieferung einstellt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.12.2025 10:46 von DerMichael.
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Nukebro
Wenn in Deutschland zwei Wochen lang kein Wind weht und kaum Sonne scheint [...]

Beides gleichzeitig und das gleich deutschlandweit? Sicher, dass dieses Szenario wahrscheinlich ist?
Ich befürchte bei dem Usernamen wird man mit nix anderem als Atomkraft punkten können^^

Zurück zum Fahrplanwechsel:

Es scheint kuschelig auf dem RE7 zuzugehen. Seit Sonntag sind dort am Wochenende (wieder) nur 5-teilige Talente unterwegs, statt wie die letzten Wochen/Monate 5+3-teilige.

Dazu gibt es schon eine Diskussion im Drehscheibe-Forum und so war auch meine Beobachtung am Sonntagnachmittag in Wannsee. Der aus Dessau kommende RE7 platzte zwar nicht aus allen Nähten, jedoch mussten sehr viele Fahrgäste stehen.

Als ich die Verbindung zuletzt an einem Sonntagabend im November genutzt habe, war ich im ersten Moment erschocken über den vollen Bahnsteig in Dessau, aber der einfahrende RE konnte dank 5+3-Talent-Einsatz allen einen Sitzplatz bieten (soweit ich das beobachten konnte).
Begründet wurde der Einsatz des Talent-Doppels am WE mit der Sperrung der Anhalter Bahn.
Ich denke jedoch für viele Leute z.B. aus Leipzig, Bitterfeld und Dessau sowieso ist die Fahrt mit dem RE7 nach Berlin/Potsdam eh attraktiver als über die Anhalter Bahn. Dauert die Fahrt von Leipzig Hbf bis Berlin Hbf mit S2+RE3 fast 3h, schaffen RE13+RE7 die Strecke in unter 2½h. Die meisten dürften ihr Ziel zudem nicht direkt am Hbf haben, da ist die Fahrt über die Stadtbahn vielleicht eh vorteilhafter.

Nun gut, immerhin hat man sich ja inzwischen zum Stundentakt auch am Sa+So durchgerungen. Vielleicht sieht man bald mal ein, das längere Züge nötig sind. Die nächsten WEs werden bestimmt ein etwas anderes Fahrgastaufkommen haben, aber ich befürchte im neuen Jahr wird es dann wieder gewohnt voll.

Dieses Jahr steht noch die Sanierung der Strecke zwischen Wiesenburg und Roßlau an (momentan geplant 01.05.-12.12.2026). Soweit ich in Erinnerung habe soll während der Bauzeit nur im 2h-Takt gefahren werden und dazu kommen vermutlich noch Sperrungen am WE. Aber erstmal schauen ob das so kommt, die Arbeiten am Bahnhof Baitz haben ja auch nie stattgefunden, obwohl mal für 2024 angekündigt: [www.maz-online.de]
Zitat
PassusDuriusculus
Die erste Woche nach dem Fahrplanwechsel ist immer Chaos. Also gehe ich bei der S-Bahn erfahrungsgemäß davon aus, dass es sich bessert. (Auch im Regionalverkehr werden sich die neuen Trassen/Fahrpläne noch zurechtruckeln)

Bei der BVG gab es ja nur Pseudoänderungen, also wird weiter gewurschtelt wie bisher ohne Verbesserung. Da ich dieses Jahr nicht mehr nach Dahlem oder Wilmersdorf muss und dementsprechend nicht den Auslauf auf der U3 beobachten kann; wie siehts denn da mit der Quote von 8-Wagen-Zügen aus?
Um meine Frage selbst anzugehen:
Habe auf dem Weg nach Charlottenburg immerhin 4 Züge von U1/U3 sichten können. Alle vier waren mit 8 Wagen A3 oder 8 Wagen Hk unterwegs.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.12.2025 11:12 von PassusDuriusculus.
Dem auf der BVG-Seite herunterladbaren Straßenbahnnetzplan nach heißt die Haltestelle am berühmten Vietnamesischen Markt nun schlicht "Herzbergstraße/Dong Xuan". Der BVG-Stadtplan sieht in verschiedenen Zoomstufen verschiedene Bezeichnungen vor. "Dong-Xuan-Haus/Herzbergstraße" in den kleineren, "Herzbergstraße/Industriegebiet" in der maximalen Stufe.

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.12.2025 12:35 von Philipp Borchert.
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
PassusDuriusculus
Die erste Woche nach dem Fahrplanwechsel ist immer Chaos. Also gehe ich bei der S-Bahn erfahrungsgemäß davon aus, dass es sich bessert. (Auch im Regionalverkehr werden sich die neuen Trassen/Fahrpläne noch zurechtruckeln)

Bei der BVG gab es ja nur Pseudoänderungen, also wird weiter gewurschtelt wie bisher ohne Verbesserung. Da ich dieses Jahr nicht mehr nach Dahlem oder Wilmersdorf muss und dementsprechend nicht den Auslauf auf der U3 beobachten kann; wie siehts denn da mit der Quote von 8-Wagen-Zügen aus?
Um meine Frage selbst anzugehen:
Habe auf dem Weg nach Charlottenburg immerhin 4 Züge von U1/U3 sichten können. Alle vier waren mit 8 Wagen A3 oder 8 Wagen Hk unterwegs.

Auf der U1 und U3 fahren seit Fahrplanwechsel wie versprochen ausschließlich Züge mit 8 Wagen.
Zitat

Philipp Borchert am 17.12.2025 um 12.32 Uhr:

Dem auf der BVG-Seite herunterladbaren Straßenbahnnetzplan nach heißt die Haltestelle am berühmten Vietnamesischen Markt nun schlicht "Herzbergstraße/Dong Xuan". [...]

Bei so viel Aufwand für die Erstellung eines "falschen" Netzplans bin ich neugierig geworden und gestern (16.12.2025) hingefahren:



Anhand der neuen Endhaltestelle für die Straßenbahnlinie 21 ("Friedrichshain Holteistraße") muss ich annehmen, dass man die Beschilderung dieser Haltestelle schon einmal anlässlich des Fahrplanwechsels geändert hatte, es also stimmen muss, dass diese Haltestelle nicht umbenannt wird.

Kurz danach ist noch das folgende Fahrzeug vorbeigerauscht, sodass ich "nur hinterherschießen" konnte. :-)



Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Nukebro
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Wutzkman
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Nukebro
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Wutzkman
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X-Town Traffic
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Alter Köpenicker
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Aber was macht die Bonde dann beruflich? Sie kann doch nichts.

Das beherrscht sie aber sehr gut und solche Leute sind heutzutage durchaus gefragt.

Und nun schwurbeln Falk+Bonde noch was von, dass man ja weiter Dieselbusse für den "Krisenfall" benötigt. Dabei hat die Geschichte, doch gerade in der DDR gezeigt, dass die Abhänigkeit vom Öl zu Krisen führt: Wkipedia: Ölpreiskrise

Zitat
taz

»Die vollständige Dekarbonisierung der BVG ist bis 2035 vorgesehen«, sagte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) Anfang Dezember bei einer Sitzung des Mobilitätsausschusses im Abgeordnetenhaus.
Bis dahin sollen auch nur »80, 85 oder 90 Prozent Elektrobusse« im Einsatz sein, sagt BVG-Chef Henrik Falk zu »nd«. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine begründet er das mit »strategischen Fragen«. »Also was passiert, wenn Stromausfall ist, ein Krisenfall oder ähnliches?«, so Falk weiter.

Aus dem Nachbarthread: [www.bahninfo-forum.de]

Die Argumentation erinnert stark an diesen Landrat aus MV: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/landrat-sternberg-begruendet-verzicht-auf-e-auto-mit-kriegsgefahr,dienstwagen-124.html

....aber ich schweife ab ;)

Vor allem aber missachtet die Annahme der Sicherheit im Krisenfall die Frage, wie der Diesel produziert, transportiert und dann schlussendlich in den Dienstwagen den Bus kommt. Kurzum: Ohne Strom geht es nicht. Aber der ist ja weg...

Wenn man Sicherheit will, kommt man um ein dezentrales Stromerzeugernetz nicht herum.

Stimmt. Den Strom mit dem Kernkraftwerk dort erzeugen wo er gebraucht wird anstatt Solarstrom aus Portugal nach Estland zu schicken....

Wie meinen?

Wenn in Deutschland zwei Wochen lang kein Wind weht und kaum Sonne scheint hat man die Option den Strom lokal aus anderen Quellen zu erzeugen (also zum Beispiel nuklear oder geothermisch was letztlich nuklear mit Umwegen ist) oder von einer Region mit anderer Witterung zu importieren....

Wo und wann kommt das vor? Und selbst wenn, gibt es weitere Varianten, das abzufedern. Geothermie hast du schon gesagt (die übrigens nicht nuklear ist, auch nicht mit Umwegen). Andere Varianten können ebenso aushelfen.

Und ja, im Zweifel auch, dass Strom in Portugal produziert wird, wenn dort gerade die Sonne scheint. Der Witz ist nämlich, dass Strom gar nicht transportiert wird.
Zitat
Wutzkman
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Nukebro
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Wutzkman
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Nukebro
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Wutzkman
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X-Town Traffic
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Alter Köpenicker
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Aber was macht die Bonde dann beruflich? Sie kann doch nichts.

Das beherrscht sie aber sehr gut und solche Leute sind heutzutage durchaus gefragt.

Und nun schwurbeln Falk+Bonde noch was von, dass man ja weiter Dieselbusse für den "Krisenfall" benötigt. Dabei hat die Geschichte, doch gerade in der DDR gezeigt, dass die Abhänigkeit vom Öl zu Krisen führt: Wkipedia: Ölpreiskrise

Zitat
taz

»Die vollständige Dekarbonisierung der BVG ist bis 2035 vorgesehen«, sagte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) Anfang Dezember bei einer Sitzung des Mobilitätsausschusses im Abgeordnetenhaus.
Bis dahin sollen auch nur »80, 85 oder 90 Prozent Elektrobusse« im Einsatz sein, sagt BVG-Chef Henrik Falk zu »nd«. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine begründet er das mit »strategischen Fragen«. »Also was passiert, wenn Stromausfall ist, ein Krisenfall oder ähnliches?«, so Falk weiter.

Aus dem Nachbarthread: [www.bahninfo-forum.de]

Die Argumentation erinnert stark an diesen Landrat aus MV: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/landrat-sternberg-begruendet-verzicht-auf-e-auto-mit-kriegsgefahr,dienstwagen-124.html

....aber ich schweife ab ;)

Vor allem aber missachtet die Annahme der Sicherheit im Krisenfall die Frage, wie der Diesel produziert, transportiert und dann schlussendlich in den Dienstwagen den Bus kommt. Kurzum: Ohne Strom geht es nicht. Aber der ist ja weg...

Wenn man Sicherheit will, kommt man um ein dezentrales Stromerzeugernetz nicht herum.

Stimmt. Den Strom mit dem Kernkraftwerk dort erzeugen wo er gebraucht wird anstatt Solarstrom aus Portugal nach Estland zu schicken....

Wie meinen?

Wenn in Deutschland zwei Wochen lang kein Wind weht und kaum Sonne scheint hat man die Option den Strom lokal aus anderen Quellen zu erzeugen (also zum Beispiel nuklear oder geothermisch was letztlich nuklear mit Umwegen ist) oder von einer Region mit anderer Witterung zu importieren....

Wo und wann kommt das vor? Und selbst wenn, gibt es weitere Varianten, das abzufedern. Geothermie hast du schon gesagt (die übrigens nicht nuklear ist, auch nicht mit Umwegen). Andere Varianten können ebenso aushelfen.

Und ja, im Zweifel auch, dass Strom in Portugal produziert wird, wenn dort gerade die Sonne scheint. Der Witz ist nämlich, dass Strom gar nicht transportiert wird.

Die Erdwärme entsteht durch den Zerfall von Uran, Thorium und Kalium-40. Und das ist ein Prozess im Atomkern, also ein nuklearer Prozess. Es gibt übrigens bisher kein Land in dem Erdwärme der wichtigste Energieträger im Stromnetz ist. Erdwärme mag ein Potential haben. Aber es hat auch das Potential an öffentlicher Acceptanz zu scheitern. Ich sage nur "Staufen im Breisgau"...

Und die Leute die bezweifeln dass eine Dunkelflaute möglich ist oder auch nur zwei Wochen (nahezu) Windstille sollten sich Mal bei Wikipedia schlau machen..

Zitat
Wikipedia
Trotz fehlender eindeutiger Definition wurden in verschiedenen Studien Untersuchungen zur Häufigkeit durchgeführt. Die angewendeten Kriterien unterscheiden sich dabei allerdings deutlich. Beispielsweise traten zweiwöchige Phasen, in der die modellierte mittlere Residuallast über 70 GW betrug, in Deutschland im Zeitraum von 2006 bis 2016 im Schnitt alle zwei Jahre einmal auf.[3]

Laut dem Deutschen Wetterdienst zeigt eine Analyse von Wetterdaten, dass es in Deutschland im Zeitraum von 1995 bis 2015 im Schnitt zweimal im Jahr Situationen gab, in denen großräumige Flauten und sonnenarme Zeiten über 48 Stunden gemeinsam auftraten. Bei einer Betrachtung auf europäischer Ebene reduziert sich die Auftretenshäufigkeit auf 0,2 Situationen pro Jahr. Der Deutsche Wetterdienst berücksichtigt dabei Zeiträume, in denen die mittlere Energieproduktion aus Wind und Sonne (abgeschätzt aus meteorologischen Daten) durchgehend unter zehn Prozent der Nennleistung lag.[19][20]

Eine andere Analyse kommt bei einem Schwellenwert von 20 % für Deutschland pro Jahr auf 5 bis 10 Dunkelflauten von mehr als 24 Stunden, wobei die längsten Dunkelflauten 4 bis 5 Tage dauern. Bei einem Schwellenwert von 10 % gibt es kaum noch Dunkelflauten von mehr als 2 Tagen.[5] Bei dieser Analyse und beim Deutschen Wetterdienst wird eine Dunkelflaute bei einmaligem Überschreiten des Schwellenwertes als beendet gewertet.

Bei Berücksichtigung des Mittelwertes wird für Deutschland im Durchschnitt alle zehn Jahre eine Periode von acht Tagen erwartet, in der weniger als 10 % der installierten Leistung zur Verfügung stehen.[1]

Und ich sage: schon einmal ist zu viel. Und wenn es "nur" Deutschland betrifft bräuchte man Übertragungsleitungen um z.B. Strom aus Frankreich zu holen, die schlicht nicht existieren.

Frankreich macht vieles besser als Deutschland. Unter anderem auch den Neubau von Straßenbahnen. Und dass man dort die "Periph" auf Tempo 30 begrenzt anstatt die A100 auszubauen...

E-Busse sind leider in Deutschland deutlich CO2-intensiver als in Frankreich oder Finnland...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Anstatt auf „Nuke“ zu setzen, Bro, sollte man lieber in Eisen investieren: damit könnte man easy auch die Kohlekraftwerke weiterbetreiben, wenn es denn wirklich mal eine unüberbrückbare Dunkelflaute gibt.
Wir wollen ja technologieoffen bleiben:

[www.fr.de]
Zitat
DerMichael
Anstatt auf „Nuke“ zu setzen, Bro, sollte man lieber in Eisen investieren: damit könnte man easy auch die Kohlekraftwerke weiterbetreiben, wenn es denn wirklich mal eine unüberbrückbare Dunkelflaute gibt.
Wir wollen ja technologieoffen bleiben:

[www.fr.de]

Und wo kommt das Eisen her? "Grüner Stahl" ist ja bisher auch was, was man noch wenig in der Realität findet. Soll aber "genutzt" werden um den Verbrenner im MIV zu "retten"...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Zitat
DerMichael
Anstatt auf „Nuke“ zu setzen, Bro, sollte man lieber in Eisen investieren: damit könnte man easy auch die Kohlekraftwerke weiterbetreiben, wenn es denn wirklich mal eine unüberbrückbare Dunkelflaute gibt.
Wir wollen ja technologieoffen bleiben:

[www.fr.de]

[1.] Und wo kommt das Eisen her?
[2.]"Grüner Stahl" ist ja bisher auch was, was man noch wenig in der Realität findet. Soll aber "genutzt" werden um den Verbrenner im MIV zu "retten"...
Erstens: Berechtigte Frage und dann ist das zweitens der übliche Unsinn den Politik unterwegs mal so veranstaltet.

Gegenfrage zu 1.: Wohin mit dem Atommüll?
Ich frage mich vor allem, was das ganze mit dem Fahrplanwechsel, am Sonntag, dem 14. Dezember 2025 zu tun hat.
Zitat
Nukebro
Zitat
DerMichael
Anstatt auf „Nuke“ zu setzen, Bro, sollte man lieber in Eisen investieren: damit könnte man easy auch die Kohlekraftwerke weiterbetreiben, wenn es denn wirklich mal eine unüberbrückbare Dunkelflaute gibt.
Wir wollen ja technologieoffen bleiben:

[www.fr.de]

Und wo kommt das Eisen her? "Grüner Stahl" ist ja bisher auch was, was man noch wenig in der Realität findet. Soll aber "genutzt" werden um den Verbrenner im MIV zu "retten"...

Der Planet besteht mehr oder weniger fast nur aus Eisen.
Das Eisen ist darüber hinaus recyclebar im Gegensatz zu gespaltenem Uran. Es wird nicht „verbraucht“. Von daher: perfekt.
Zitat
Latschenkiefer
Ich frage mich vor allem, was das ganze mit dem Fahrplanwechsel, am Sonntag, dem 14. Dezember 2025 zu tun hat.

Und deshalb wird jetzt auch jede weitere unsinnige Kernenergiediskussion nicht weiter beantwortet.
Die SL 60 schildert seit Sonntag:
60 S Schöneweide
> Bus

GLG.................Tramy1
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