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Änderungen zum Fahrplanwechsel am Sonntag, dem 14. Dezember 2025
geschrieben von krickstadt 
Zitat
Stefan Metze
Zitat
FlO530

Ich finde, wir stehen im europäischen Vergleich nicht wirklich schlecht da - und dafür ist es völlig latte, ob man zum Alex nun 15 Mal hält oder gar umsteigen muss. Berlin ist groß und direkt kommt man faktisch nirgendwo hin, in keiner Relation innerhalb der Stadt.

[...]

Es gibt sicher auch Beispiele, die besser als hier laufen - aber ich würde sagen, "Katastrophe" ist Berlin auf keinen Fall. Und wenn doch, kommt man immerhin alle 15 min zum Hauptbahnhof - und von dort schnell wieder weg.

Also mir geht's bei meiner Kritik primär nicht um irgendwelche Fahrzeiten. Die sind für die Reiseziele der Fluggäste jetzt schon top und verschlechtern sich in den meisten Fällen durch den Umsteigezwang ab Dezember ja sogar noch. Besser wird es lediglich dann wenn man immer nur den Hauptbahnhof als Reiseziel betrachtet. Und hier liegt auch das ganze Problem. Man hat sich meiner Meinung nach von Seiten der Verantwortlichen in der ganzen Kommunikation und im Handeln so derart auf den Hauptbahnhof versteift und die Bedürfnisse der Reisenden und auch der Hotelwirtschaft ausser Acht gelassen.

Der Nebeneffekt und das ist mein Hauptkritikpunkt: man belastet um einen großen Teil der Reisenden an ihr Ziel zu bringen, ein ohnehin schon störanfälliges und nahezu überlastetes System (die S-Bahn auf der Stadtbahn) mit noch mehr Fahrgästen, die dann auch noch, wie es bei Flugreisenden nun mal üblich ist, mit sperrigem Gepäck unterwegs sind.

Hauptbahnhof und Potsdamer Platz als top Ziel des FEX, alles schön und gut. Zur Realität dazu gehört aber auch, dass sich weder das Umfeld um den Hauptbahnhof noch um den Potsdamer Platz so entwickelt hat, wie man sich das einst vorgestellt hat.
Um den Hauptbahnhof hat sich praktisch bis heute keine Wohnbebauung gebildet, die s.g. Europa-City ist ein Flop. Die geplante Verkehrsanbindung per S-Bahn in die nördlichen Stadtbezirke, nun ja...da wird nun seit 14 Jahren dran gebaut. Die bekommen jetzt eventuell, vielleicht die S85 zum BER.

Potsdamer Platz ähnlich. Weder die geplante Tram oder U-Bahn erreichen den Platz. Die Geschäfts-Quartiere ringsum kämpfen ums Überleben, weil ihre Attraktivität stark nachgelassen hat und sich die Bedürfnisse der Menschen erheblich verändert haben.

Rings um die Stadtbahn hingegen sind in den letzten 3 Jahrzehnten neue Quartiere mit zahlreichen Hotels und Büro-Clustern entstanden. Am Zoo, am Alex und zu aller Überraschung auch rund um den Ostbahnhof mit anschließendem Entertainment Distrikt. Und bis heute ist es so dass sich die Baukräne entlang der Stadtbahn drehen. Hier wird weiter stark investiert und entwickelt. Ganz besonders gut am Alex und rund um den Ostbahnhof zu beobachten.
Diesen Entwicklungen trägt man meiner Meinung nach nicht Rechnung und hält stur am alten geplanten Konzept fest.

Ich denke man hätte einen Teil des AirPort Express durch den Tunnel, den anderen über die Stadtbahn führen sollen. Mit dem RE9 und dem RE20 kommen noch 2 weitere Linien hinzu die ebenfalls durch den Tunnel den BER anfahren. Das sind dann 5-6 Fahrten pro Stunde via Potsdamer Platz. Das halte ich für absolut überzogen.

Nun ist es wie es ist. Ich hoffe ich liege falsch was meine Prognosen für die S-Bahn auf der Stadtbahn angeht und alles gut geht, vor allem bei Störungen auf der Stadtbahn.
Wenn nicht dann muss die Stadt eben wieder mal das übliche Failed-City Bashing in endlosen Shitstorms über sich ergehen lassen.

Dein Standpunkt impliziert aber, dass der überwiegende Teil der Fluggäste Berlin als Start bzw. Ziel haben. Es gibt aber auch zahlreiche Fluggäste, die aus dem "Umland" (z.B. Leipzig, Erfurt, Schwerin, Rostock ...) anreisen. Die würden in ihrer Reisekette den Hauptbahnhof als Zwischenziel nutzen und von dort zum Flughafen weiterfahren. Und ich denke nicht, dass sie ausschließlich mit dem Auto zum Flughafen fahren.
Allerdings kenne ich kein Verhältnis der Fluggäste mit Start/Ziel Berlin und dem "Umland". Hat hier jemand einen Überblick?
Der Vorteil an dem geplanten Konzept ist, dass man an einer Station einen dichten Takt hat und damit einfach weiß, wo man hingehen muss. Würde man es aufteilen in Halbstundentakt auf der Stadtbahn und Halbstundentakt im Nord-Süd-Tunnel müsste man (auch als Tourist) immer genau schauen, wo man hingehen muss und dies flexibel ändern, wenn es zu Problemen kommt. Das ist in einer fremden Stadt mit Gepäck eher unschön. So geht man zum Bahnsteig und wenn man einen Zug verpasst oder einer ausfällt, kommt der nächste in 15 min vom gleichen Bahnsteig.
Zitat
Fhain

Dein Standpunkt impliziert aber, dass der überwiegende Teil der Fluggäste Berlin als Start bzw. Ziel haben. Es gibt aber auch zahlreiche Fluggäste, die aus dem "Umland" (z.B. Leipzig, Erfurt, Schwerin, Rostock ...) anreisen. Die würden in ihrer Reisekette den Hauptbahnhof als Zwischenziel nutzen und von dort zum Flughafen weiterfahren. Und ich denke nicht, dass sie ausschließlich mit dem Auto zum Flughafen fahren.
Allerdings kenne ich kein Verhältnis der Fluggäste mit Start/Ziel Berlin und dem "Umland". Hat hier jemand einen Überblick?

Das Einzugsgebiet des BER endet nicht an der deutsch-polnischen Grenze. Der BER wird auch häufig von Denjenigen genutzt, die im Bogen Stettin, Gorzów Wielkopolski, Posen, Breslau und allen dazwischen liegenden Orten leben, insbesondere im Sommer.

IsarSteve
Zitat
Fhain
Dein Standpunkt impliziert aber, dass der überwiegende Teil der Fluggäste Berlin als Start bzw. Ziel haben. Es gibt aber auch zahlreiche Fluggäste, die aus dem "Umland" (z.B. Leipzig, Erfurt, Schwerin, Rostock ...) anreisen. Die würden in ihrer Reisekette den Hauptbahnhof als Zwischenziel nutzen und von dort zum Flughafen weiterfahren. Und ich denke nicht, dass sie ausschließlich mit dem Auto zum Flughafen fahren.
Allerdings kenne ich kein Verhältnis der Fluggäste mit Start/Ziel Berlin und dem "Umland". Hat hier jemand einen Überblick?
Aus Leipzig oder Erfurt dürfte Südkreuz der Umsteigebahnhof sein und nicht der Hauptbahnhof.
>zahlreiche Fluggäste, die aus dem "Umland" (z.B. Leipzig, Erfurt, Schwerin, Rostock ...) anreisen

Für die gibt es eben viel zu wenig Direktzüge zum BER. Oder vielleicht ein paar Kurswagen?😛
Zitat
Heidekraut
>zahlreiche Fluggäste, die aus dem "Umland" (z.B. Leipzig, Erfurt, Schwerin, Rostock ...) anreisen

Für die gibt es eben viel zu wenig Direktzüge zum BER. Oder vielleicht ein paar Kurswagen?😛

Wollen wirklich so viele Leipziger vom BER fliegen? Die haben doch selbst 'nen großen Flughafen vor der Tür. Meine letzte Flugreise (vor über 15 Jahren) habe ich jedenfalls von HalLEipzig aus angetreten, also die umgekehrte Richtung.

Rostock hat sogar eine Direktverbindung zum BER im 2-Stunden-Takt.
Und wenn demnächst der RE20 in Groß Köris halten würde, hätte auch Schwerin eine Direktverbindung. ;-)
Was fliegt denn von Leipzig? Nur der Postbote.
Zitat
Heidekraut
Was fliegt denn von Leipzig? Nur der Postbote.

Gemessen an der Zahl der Passagiere lag der Flughafen im Jahr 2020 auf Platz 13 in Deutschland.
aktuelle Abflüge: [www.mdf-ag.com]
Mit dem FEX und der S9 ähnelt die Situation in Berlin sehr der Situation am Flughafen Heathrow.
Man kann entweder mit der Piccadilly jede Milchkanne anfahren oder mit dem Heathrow Express oder Elizbeth sehr schnell in die Innenstadt kommen, um dort sehr wahrscheinlich noch einmal umsteigen zu müssen.

Und wie schon von anderen erwähnt, steht Berlin damit im internationalen Vergleich unfassbar gut da.

In Anbetracht der Größe Berlins und des dennoch superschnellen FEX in die Innenstadt, nimmt Berlin eine Spitzenposition im globalen Vergleich ein.
Ja, die Situation wird nicht besser an der Stadtbahn, aber der FEX wird zuverlässiger. Und wenn am Potsdamer Platz oder Hauptbahnhof nach meiner Ankunft mit dem FEX irgendetwas nicht rund läuft, hab ich immer noch viele Alternativen, um an mein Ziel zu kommen.

Und ist nicht das große Problem für den FEX auf der Stadtbahn oder einer anderen Linie Richtung Flughafen, dass der Bereich total überlastet ist?
Deswegen gibt es den FEX über die Dresdner Bahn. Mir ist ein pünktliches, verlässliches System lieber, dass ich mit U- und S-Bahn im Minutentakt erreichen kann, als ein sehr störanfälliger FEX2 auf der Stadtbahn.

Ich selbst hatte schon das Problem, dass ich mit der Regio auf der Stadtbahn vor dem Hauptbahnhof Richtung Flughafen fest hing und dadurch viel Stress am Flughafen hatte.
Zitat
Trittbrettfahrer
Mit dem FEX und der S9 ähnelt die Situation in Berlin sehr der Situation am Flughafen Heathrow.
Man kann entweder mit der Piccadilly jede Milchkanne anfahren oder mit dem Heathrow Express oder Elizbeth sehr schnell in die Innenstadt kommen, um dort sehr wahrscheinlich noch einmal umsteigen zu müssen.

Und wie schon von anderen erwähnt, steht Berlin damit im internationalen Vergleich unfassbar gut da.

Die Situation nach Dezember 2025 ist, wie Du sagst, international vergleichbar. Aber nur solange die S9 weiterhin die Stadtbahn bedient. Die meisten Reisenden mit Gepäck verlassen die S9 Züge zwischen Warschauer Straße und Friedrichstraße/Hauptbahnhof. Es wäre falsch, diesem Abschnitt einen Flughafenlinie zu entziehen.

Nur eine kleine Anmerkung. In London ist das Wort „line” Teil des Titles. Richtig: Piccadilly line, Elizabeth line. Der Grund, warum es keinen Großbuchstaben gibt. Sowohl die Piccadilly- als auch die Elizabeth line werden von TfL städtisch (dem Bürgermeister und City Hall) betrieben und verwaltet. Der Heathrow Express wird privat betrieben.

IsarSteve
Zitat
IsarSteve
Sowohl die Piccadilly- als auch die Elizabeth line werden von TfL städtisch (dem Bürgermeister und City Hall) betrieben und verwaltet. Der Heathrow Express wird privat betrieben.

Interessant auch, welche Preisunterschiede sich in London nach wie vor halten:
- mit der U-Bahn ist man in einer 3/4-Stunde im Stadtzentrum und zahlt 5,80 GBP
- mit der Elizabeth line dauert es eine halbe Stunde und kostet 13,90 GBP
- mit dem Heathrow Express sind es nur 15 min, aber dafür kostet eine spontane Fahrt 25 GBP, in der ersten Klasse sogar 32 GBP.

Vermutlich spielen dabei die vielen Geschäftsleute und die im Londoner Stadtverkehr für die Strecke unattraktive Option Taxi eine wichtige Rolle für dieses Geschäftsmodell.
Meine jüngsten Erfahrungen aus den drei europäischen Städten London, Paris und Berlin sind, dass Berlin in Bezug auf die Betriebszeiten der Verkehrsmittel gut abschneidet. Vor allem die Nachtverbindungen und die ersten und letzten Züge. Auch der Ticketkauf in Berlin ist einfach, wenn auch etwas umständlich. Einer der Nachteile eines BER Nachtflugverbots ist, dass es ab 6 Uhr morgens zu einem Flugansturm kommt, was wiederum bedeutet, dass Hunderte von Menschen zwischen 3:30 und 4 Uhr morgens am Flughafen sein müssen. Derzeit nicht so gut ist meiner Meinung nach das Angebot der S-Bahn – alle 20 Minuten auf der Stadtbahn sind nicht gerade üppig.

Die Schwäche Londons ist das Fehlen von Nachtverbindungen sowie die späten Startzeiten. Ich musste die erste Elizabeth line von Paddington nach LHR nehmen, was eine einstündige Fahrt mit dem Nachtbus dorthin bedeutete. Das Smartphone /Oyster Ticketingsystem in London ist sehr gut und berechnet, dass man nie mehr als den Preis einer Tageskarte bezahlt, egal wie oft man fährt 0-24h. Trotzdem, London LCY ist die beste Option als Flughafen von Berlin aus, wenn man Tickets bekommen kann.

Paris ist komplizierter, der wichtigste Flughafen CDG wird von einer guten S-Bahn-Verbindung bedient. Paris ORY hat eine neue Straßenbahnlinie T7 sowie jetzt die M14 und verfügt über eine S-Bahn-Anbindung in Anthony (OrlyVal). Das Betrieblevel ist gut, die automatische U-Bahn fährt alle drei Minuten, aber das Ticketingsystem ist mangelhaft, die Tickets können erst wieder aufgeladen werden, wenn alle vorherigen Fahrten aufgebraucht sind – was verwirrend ist. Es gibt auch kein einheitliches Ticket für Bahn, Bus und U-Bahn. Selbst die RATP trennt Busfahrkarten von denen für Metro und Straßenbahn, und für den Flughafen ist ein zusätzliches Ticket erforderlich. Berlin ist im Vergleich dazu ganz einfach. Außerdem gibt es keinen Nachtverkehr (zum Flughafen).

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.06.2025 14:31 von IsarSteve.
Nach Paris gibt es ja zum Glück genug Direktverbindungen mit der Bahn, Tag und Nacht.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Bumsi
Nach Paris gibt es ja zum Glück genug Direktverbindungen mit der Bahn, Tag und Nacht.

Richtig. Aber soweit ich weiß, gibt es (an manchen Tagen) drei Abfahrten. Zum Glück versuchen nicht alle, die nach Paris wollen, in diese drei Züge einzusteigen.

IsarSteve
Zitat
Trittbrettfahrer
Ja, die Situation wird nicht besser an der Stadtbahn, aber der FEX wird zuverlässiger. Und wenn am Potsdamer Platz oder Hauptbahnhof nach meiner Ankunft mit dem FEX irgendetwas nicht rund läuft, hab ich immer noch viele Alternativen, um an mein Ziel zu kommen.

Und ist nicht das große Problem für den FEX auf der Stadtbahn oder einer anderen Linie Richtung Flughafen, dass der Bereich total überlastet ist?
Deswegen gibt es den FEX über die Dresdner Bahn. Mir ist ein pünktliches, verlässliches System lieber, dass ich mit U- und S-Bahn im Minutentakt erreichen kann, als ein sehr störanfälliger FEX2 auf der Stadtbahn.

Ich selbst hatte schon das Problem, dass ich mit der Regio auf der Stadtbahn vor dem Hauptbahnhof Richtung Flughafen fest hing und dadurch viel Stress am Flughafen hatte.

Die Problematik bei der Zuverlässigkeit des jetzigen FEX ist Mangel an Personal und Fahrzeugverfügbarkeit. Und die wird sich nicht Schlagartig verbessern nur weil der FEX durch den (Achtung: die Bahn jammert bereits jetzt drüber) ebenfalls nahezu überlasteten Nord-Süd-Tunnel fährt. Neben dem FEX müssen dann noch die länger werdenden Linien RB24, RB32 und der neue RE20 zuverlässig bedient werden.
Ich befürchte das Gegenteil von Zuverlässig wird sich einstellen. Das "Depot" des FEX ist mit Lichtenberg dann weit von den Endpunkten des "neuen" FEX entfernt. Der Zulauf wird wegen Trassenbelegungen jedenfalls nicht einfacher.
Aber zu Gunsten des FEX wird man operativ dann vermutlich die Pendlerlinien RB24 und RB32 stutzen um das veraltete VBB-BER-FEX Prestige Projekt aufrecht zu halten.

Und der Vergleich des FEX insbesondere mit dem Heathrow Express verbietet sich eigentlich. Gegen die ausgeblichenen DB-Regio Doppelstockzüge mit dauervollgeschissenen Klo's ist der stufenlos erreichbare Heathrow Express ein absoluter Luxuszug.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Ja, als wir noch für jede Richtung ins Reich einen Bahnhof hatten, ich erinnere mich genau, da hatten wir keine Überlastungsprobleme. Aber es musste ja unbedingt dieser Zentralbahnhof sein, der enorm dimensioniert wurde. Und doch reichen die Kapazitäten kaum aus. Oben nicht - Bahnsteige zu schmal, unten nicht - vier Gleise sind nicht genug.
Zitat
Heidekraut
Ja, als wir noch für jede Richtung ins Reich einen Bahnhof hatten, ich erinnere mich genau, da hatten wir keine Überlastungsprobleme. Aber es musste ja unbedingt dieser Zentralbahnhof sein, der enorm dimensioniert wurde. Und doch reichen die Kapazitäten kaum aus. Oben nicht - Bahnsteige zu schmal, unten nicht - vier Gleise sind nicht genug.
Nun, man müsste nur am Zoo halten...

Außerdem war früher die Stadtbahn auch überlastet und man hat Nahverkehrszüge auch schon vorzeitig enden lassen und die Leute auf die S-Bahn verwiesen. Taktverkehr gab es damals auch nicht.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Stefan Metze

Die Problematik bei der Zuverlässigkeit des jetzigen FEX ist Mangel an Personal und Fahrzeugverfügbarkeit.

Vielleicht sollte man von München lernen und nur zwei S-Bahnlinien zum Flughafen fahren lassen. Deren Flughafen ist tausendmal besser und sauberer und überhaupt. Dann gibt es auch keine ausfallenden Regionalverkehrszüge zum Flughafen mehr. Und den RE20 lassen wir - ebenso wie in München den Zug aus Nürnberg - am Flughafen enden.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Hallo in die Runde,

wenn ich es richtig sehe, sollen doch weiterhin die RB 24 (Eberswalde – Bernau – Berlin-Lichtenberg – Berlin Ostkreuz – Flughafen BER – Blankenfelde – Zossen – Wünsdorf-Waldstadt) sowie die RB 32 (Oranienburg – Berlin-Lichtenberg – Berlin Ostkreuz – Flughafen BER – Ludwigsfelde) den BER jeweils im 60er Takt anfahren, womit ja auch vom Ostkreuz 2 x Stündlich eine schnelle Verbindung zum BER besteht.

Wie sieht es eigentlich am HBF aus, wenn dort im 15er Takt der FEX gewendet wird, müssen dann im Grunde nicht zwei Bahnsteigskanten nur für diesen herhalten? Wäre es da nicht besser, die RB10 und RB14 zum FEX werden zu lassen?

Mit freundlichen Grüßen

Theo
Ich bin echt erstaunt, was hier an Argumenten vorgetragen wird. Der Nord-Süd-Tunnel besitzt ab Dezember durchgehend vier Gleise und am Hbf gibt es acht Bahnsteigkanten. Das ist genau doppelt so viel wie auf der vollkommen überlasteten Stadtbahn. Und genau deshalb sollte man von der Stadtbahn alles herunter holen, was dort nicht unbedingt fahren muss. Dazu gehört auch der FEX, der über die Dresdener Bahn außerdem deutlich schneller am Flughafen sein wird als bisher.

Ansonsten ist der Flughafen für seine Größe doch ziemlich gut angebunden. Es ist doch nicht der Nabel der Welt. Abgesehen von den dort arbeitenden Personen und ein paar Managern mit Lufthansa-Senator-Karte wird der Durchschnittsberliner 1x im Jahr dorthin zum Urlaub fahren, und vielleicht noch 1x Tante Ayse vom Flughafen abholen.
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