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Generalsanierungen im VBB-Gebiet
geschrieben von PassusDuriusculus 
Wesentlich voller wird es wahrscheinlich auch nicht mehr in den Schulferien - jede Person, die Wahlfreiheit hat, wird das Auto benutzen. Ich verstehe auch nicht, wieso es nicht einen wirklich Expressbus zwischen Wittenberge und Wustermark gibt, und zwar ohne weiteren Halt auf schnellstem Wege (der je nach Verkehrslage nicht immer identisch sein muss). Google Maps gibt als Pkw-Fahrzeit zwischen Wittenberge und Wustermark aktuell weniger als zwei Stunden an, sagen wir für einen Bus vielleicht zwei Stunden. Der X4 braucht über 2,5 Stunden.

Richtung Berlin sollte dieser Bus dann auf die RB14 abgestimmt sein, damit bei früherer Ankunft der RE4 erreicht wird.
Vielleicht würde der direkte Bus nicht voll werden. Wenn ich das richtig verstehe, hat Wittenberge momentan überhaupt keinen Zugverkehr, in keine Richtung.
Generalsanierung Stadtbahn: Keine Züge zwischen Ostbahnhof und Charlottenburg ab Mitte Juni bis Mitte Dezember '26

[www.tagesspiegel.de]
Ich habe gerade ein KI nach Sperrungen der Ferngleise auf der Stadtbahn befragt:

🧮 Gesamtdauer der Sperrungen (geschätzt)
2026: 182 Tage
2024–2025: ca. 30 Tage
2023: ca. 25 Tage
2020–2022: ca. 40 Tage
2015–2019: ca. 40 Tage
➡️ Gesamtsumme (2015–2025): ca. 317 Tage

317 Tage ist dann wohl eher für 2015-2026. Fast ein Jahr Sperrungen innerhalb von etwa 10 Jahren finde ich dann aber schon ein wenig krass.

Das muss ich aber mal seriös nachrechnen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2025 12:31 von Nemo.
Zitat
def
Wesentlich voller wird es wahrscheinlich auch nicht mehr in den Schulferien - jede Person, die Wahlfreiheit hat, wird das Auto benutzen. Ich verstehe auch nicht, wieso es nicht einen wirklich Expressbus zwischen Wittenberge und Wustermark gibt, und zwar ohne weiteren Halt auf schnellstem Wege (der je nach Verkehrslage nicht immer identisch sein muss). Google Maps gibt als Pkw-Fahrzeit zwischen Wittenberge und Wustermark aktuell weniger als zwei Stunden an, sagen wir für einen Bus vielleicht zwei Stunden. Der X4 braucht über 2,5 Stunden.

Richtung Berlin sollte dieser Bus dann auf die RB14 abgestimmt sein, damit bei früherer Ankunft der RE4 erreicht wird.

Weil man, wie ich schonmal geschrieben habe, immer noch mit dem Bus nach Perleberg und von dort direkt mit dem RE6 nach Berlin fahren kann. Sonderlich Fahrzeit würde man ohne Zwischenhalt auch nicht sparen, da immer noch die selbe Streckenführung, abgesehen vom Schlenker nach Quitzow.

—————————————————

Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2025 12:36 von Bumsi.
Zitat
VvJ-Ente
Vielleicht würde der direkte Bus nicht voll werden. Wenn ich das richtig verstehe, hat Wittenberge momentan überhaupt keinen Zugverkehr, in keine Richtung.

Ja, Wittenberge hat keinerlei Zugverkehr, auf allen vier Strecken nicht. Deswegen kann man die Sperrung ja auch nicht umfahren. (Gleichs gilt für Ludwigslust)

Den direkten Bus gibt es ja. Der hält nur in Quitzow am Bundesstraßenkreuz, Wusterhausen, Kyritz und Nauen. Die Halte sollten nicht das Entscheidende an Zeit kosten.

Dass der Bus deutlich langsamer ist als die Bahn, ist klar, die Bahn fährt mit 160 km/h einfach gerade aus. Aber die Verknüpfung in Wustermark könnte sehr deutlich besser sein,
Zitat
Bumsi
Zitat
def
Wesentlich voller wird es wahrscheinlich auch nicht mehr in den Schulferien - jede Person, die Wahlfreiheit hat, wird das Auto benutzen. Ich verstehe auch nicht, wieso es nicht einen wirklich Expressbus zwischen Wittenberge und Wustermark gibt, und zwar ohne weiteren Halt auf schnellstem Wege (der je nach Verkehrslage nicht immer identisch sein muss). Google Maps gibt als Pkw-Fahrzeit zwischen Wittenberge und Wustermark aktuell weniger als zwei Stunden an, sagen wir für einen Bus vielleicht zwei Stunden. Der X4 braucht über 2,5 Stunden.

Richtung Berlin sollte dieser Bus dann auf die RB14 abgestimmt sein, damit bei früherer Ankunft der RE4 erreicht wird.

Weil man, wie ich schonmal geschrieben habe, immer noch mit dem Bus nach Perleberg und von dort direkt mit dem RE6 nach Berlin fahren kann. Sonderlich Fahrzeit würde man ohne Zwischenhalt auch nicht sparen, da immer noch die selbe Streckenführung, abgesehen vom Schlenker nach Quitzow.

Das über Perleberg geht in der Tat schneller, aber kann ja eigentlich so nicht der Sinn der Sache sein; das Bähnchen hat ja keine sonderliche Kapazität.

Mit einer Verlängerug des RE4 nach Osterburg (sollte umlaufneutral zu machen sein) und einem Schnellbus von da nach Wittenberge sollte Wittenberge-Berin in 2,5h klappen.
Am schnellsten sicherlich die derzeitige Berufsverkehrslösung Wittenberge-Schnellbus nach Stendal-ICE. Aber eben ICE.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2025 13:15 von Global Fisch.
Zitat
Global Fisch
Zitat
Bumsi
Zitat
def
Wesentlich voller wird es wahrscheinlich auch nicht mehr in den Schulferien - jede Person, die Wahlfreiheit hat, wird das Auto benutzen. Ich verstehe auch nicht, wieso es nicht einen wirklich Expressbus zwischen Wittenberge und Wustermark gibt, und zwar ohne weiteren Halt auf schnellstem Wege (der je nach Verkehrslage nicht immer identisch sein muss). Google Maps gibt als Pkw-Fahrzeit zwischen Wittenberge und Wustermark aktuell weniger als zwei Stunden an, sagen wir für einen Bus vielleicht zwei Stunden. Der X4 braucht über 2,5 Stunden.

Richtung Berlin sollte dieser Bus dann auf die RB14 abgestimmt sein, damit bei früherer Ankunft der RE4 erreicht wird.

Weil man, wie ich schonmal geschrieben habe, immer noch mit dem Bus nach Perleberg und von dort direkt mit dem RE6 nach Berlin fahren kann. Sonderlich Fahrzeit würde man ohne Zwischenhalt auch nicht sparen, da immer noch die selbe Streckenführung, abgesehen vom Schlenker nach Quitzow.

Das über Perleberg geht in der Tat schneller, aber kann ja eigentlich so nicht der Sinn der Sache sein; das Bähnchen hat ja keine sonderliche Kapazität.

Deutlich mehr Kapazität jedenfalls als ein Bus und ich glaube die Leute sitzen auch lieber in einem Zug als in einem Bus.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Ich verstehe eh nicht, warum Wittenberge komplett abgehangen wurde.

Ja, die wollen in Wittenberge den Spurplan ändern... Aber kundenorientiert ist das alles nicht in meinen Augen. Dass der RE6 parallel und zeitgleich zwischen Kremmen und Neuruppin gebaut wird, setzt dem ganzen noch die Krone auf.

Wenn man gewollt hätte, hätte man sicher eine Lösung gefunden, wenigstens die Strecke Stendal - Wittenberge in Betrieb zu lassen.

Aber so tickt die InfraGO halt. Für den Fernverkehr wurde eine Lösung gefunden: Umleitung über Uelzen und Stendal (und die Regionalbahn fällt dafür aus!). Das muss reichen. Regionalverkehr und Güterverkehr? Interessieren in Frankfurt/Main offenbar niemanden.

Ohne Worte...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2025 20:24 von Adenosin.
Zitat
Bumsi
Deutlich mehr Kapazität jedenfalls als ein Bus und ich glaube die Leute sitzen auch lieber in einem Zug als in einem Bus.

Letzten Sonntag:
Heiligengrabe | 15:40 Uhr | Fahrtrichtung Berlin - eine volle Einfachtraktion. Sonst hatte ich bisher keine Probleme einen Sitzplatz zu finden. Nun wird es etwas
kuscheliger. Naja, dann eben bis Neuruppin gestanden und anschließend in den zweiten Zugteil gewechselt. Vielleicht sollte man wenigstens am
Wochenende oder zur HVZ seitens des VBB überlegen, den RE 6 während der Bauarbeiten in Doppeltraktion auf gesamter Strecke zu bestellen. Zur Not mit Beistellung weiterer 646er.
Zitat
Adenosin
Dass der RE6 parallel und zeitgleich zwischen Kremmen und Neuruppin gebaut wird, setzt dem ganzen noch die Krone auf.

.

So kommt man aber schnellstmöglich nach Gesundbrunnen. Stell dir vor, man würde erstmal nach Hennigsdorf und Dallgow-Döberitz rumgurken und dann nur in Charlottenburg ankommen...
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
Adenosin
Dass der RE6 parallel und zeitgleich zwischen Kremmen und Neuruppin gebaut wird, setzt dem ganzen noch die Krone auf.

.

So kommt man aber schnellstmöglich nach Gesundbrunnen. Stell dir vor, man würde erstmal nach Hennigsdorf und Dallgow-Döberitz rumgurken und dann nur in Charlottenburg ankommen...

Um den Preis, dass die RB32 als weitere Linie betroffen ist, obwohl sie weder auf der Hamburger Bahn noch nach Neuruppin verkehrt. (Oder liegt das am RE85?)

Zitat
Knut Rosenthal
Heiligengrabe | 15:40 Uhr | Fahrtrichtung Berlin - eine volle Einfachtraktion. Sonst hatte ich bisher keine Probleme einen Sitzplatz zu finden. Nun wird es etwas
kuscheliger. Naja, dann eben bis Neuruppin gestanden und anschließend in den zweiten Zugteil gewechselt. Vielleicht sollte man wenigstens am
Wochenende oder zur HVZ seitens des VBB überlegen, den RE 6 während der Bauarbeiten in Doppeltraktion auf gesamter Strecke zu bestellen.

Man fragt sich schon, was die beim VBB eigentlich beruflich machen, dass sie darauf nicht allein kommen. Aber gut, wir sehen ja an der ehemaligen Chefin, dass das Interesse an einem funktionierenden und attraktiven ÖV nicht die beste Voraussetzung ist, um dort Karriere zu machen. Oder scheitert es an zu kurzen Bahnsteigen?

Überhaupt zeigt sich hier auch ein gravierender Nachteil der kastrierten deutschen Bahn-Infrastruktur, weil die RE6-Strecke genau auf den Taktverkehr hin optimiert ist. In einer idealen Bahnwelt wäre es zumindest möglich, tatsächliche Expresszüge zwischen Perleberg und Berlin zu führen, wie einst beim RE2 über die Dresdner Bahn während der Sperrung KW - Lübbenau.
Zitat
def
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
Adenosin
Dass der RE6 parallel und zeitgleich zwischen Kremmen und Neuruppin gebaut wird, setzt dem ganzen noch die Krone auf.

.

So kommt man aber schnellstmöglich nach Gesundbrunnen. Stell dir vor, man würde erstmal nach Hennigsdorf und Dallgow-Döberitz rumgurken und dann nur in Charlottenburg ankommen...

Um den Preis, dass die RB32 als weitere Linie betroffen ist, obwohl sie weder auf der Hamburger Bahn noch nach Neuruppin verkehrt. (Oder liegt das am RE85?)

Zitat
Knut Rosenthal
Heiligengrabe | 15:40 Uhr | Fahrtrichtung Berlin - eine volle Einfachtraktion. Sonst hatte ich bisher keine Probleme einen Sitzplatz zu finden. Nun wird es etwas
kuscheliger. Naja, dann eben bis Neuruppin gestanden und anschließend in den zweiten Zugteil gewechselt. Vielleicht sollte man wenigstens am
Wochenende oder zur HVZ seitens des VBB überlegen, den RE 6 während der Bauarbeiten in Doppeltraktion auf gesamter Strecke zu bestellen.

Man fragt sich schon, was die beim VBB eigentlich beruflich machen, dass sie darauf nicht allein kommen. Aber gut, wir sehen ja an der ehemaligen Chefin, dass das Interesse an einem funktionierenden und attraktiven ÖV nicht die beste Voraussetzung ist, um dort Karriere zu machen. Oder scheitert es an zu kurzen Bahnsteigen?
[...]

Es scheitert primär an der der mangelhaften Fahrzeugverfügbarkeit. Die gebraucht aufgearbeiteten LINT-Triebwagen von DB Regio haben zu keinem Zeitpunkt ausgereicht, um das bestellte Programm auf RE6 und RB55 zu fahren. Daher haben sich DB Regio und VBB nach den Anlaufschwierigkeiten darauf geeinigt die RB55 wieder mit der Baureihe 646 zu fahren, welche in Lichtenberg stationiert ist. Um den RE6 komplett in Doppeltraktion zu fahren, würden zwei zusätzliche LINT-Triebwagen benötigt. Theoretisch sind die vorhanden, da sie ja eigentlich für die RB55 geplanten waren. Praktisch hat es nie gereicht.

Verzichtet man komplett auf das Kuppeln in Neuruppin und fährt alle Umläufe auf der gesamten Strecke konsequent doppelt, dürfte das die Umlaufplanung vereinfachten und den Einsatz eines "artfremden" Umlaufs ermöglichen. Allerdings dürfte der Restbestand an Dieseltriebwagen bei DB Regio auch nicht mehr so üppig sein. Mit der RB93 hat man ja bereits ein weiteres Einsatzgebiet für die 646 gefunden.

Denkbar wäre noch ein Ringtausch. DB Regio übernimmt die RB61/62 von der NEB und fährt dort mit der elektrischen Resterampe und im Gegenzug werden die NEB-BEMU auf der RB55 zwischen Hennigsdorf und Kremmen eingesetzt. Ladezeit sollte in Hennigsdorf locker reichen. Kritisch könnte nur der HVZ-Pendel nach Velten werden (wo man ja unbedingt die Strippe wieder abnehmen musste).

Lösungen wären also durchaus möglich, dafür müssten aber entsprechende Abstimmungen stattfinden.

Analog stellt sich die Frage, warum eigentlich der RE4 nicht von Stendal nach Osterburg verlängert wurde. In Zeiten des Deutschlandtickets ist die VBB-Außengrenze ja keine wirkliche Hürde mehr und mit der langen Wendezeit in Stendal müsste das eigentlich reichen. Dann bräuchte es "nur" noch den passenden Bus nach Wittenberge. Der Minister lässt aber lieber einzelne Expressbusse von Wittenberge nach Stendal mit Anschluss zum Fernverkehr fahren.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ich habe mich mal etwas ins SEV-Vergnügen gestürzt und bin Hamburg - Wustermark komplett im Schienenersatzverkehr gefahren.

Für den Abschnitt Hamburg - Wittenberge habe ich mir den FV-SEV nur mit Zwischenhalt in Ludwigslust gegönnt, die wohl einzige SEV-Linie mit Reisebusausstattung. Durch die Ferienzeit war die Auslastung mit 19 Fahrgästen, ab Ludwigslust gar nur noch ein anderer Fahrgast, sehr entspannt.

Ab Wittenberge ging es dann weiter mit dem X4, vom Bahnhof wo der FV-Bus hält, liegen allerdings erstmal 10 Minuten Fußweg zum Regio-SEV, dieser Weg ist aber gut ausgeschildert.
Der X4 würde zunächst auch wieder nur mit einem weiteren Fahrgast beehrt. Laut VBB, sollen die Busse des X4 mit einer Toilette ausgestattet sein, was zumindest bei meinem Bus nicht der Fall war.
In Quitzow hat man mitten im Nichts einen schönen ZOB gebaut wo es viele Anschlüsse gibt, insbesondere vom X8 zum X4, wurde bei meiner Fahrt aber von niemandem genutzt.
In Kyritz wurde der Bus dann voller. Der Busfahrer sprach nur Englisch was die Verständigung mit den Fahrgästen unterwegs aber auch nicht sonderlich erschwert hat, denn da war auch kaum jemand dabei, der Deutsch gesprochen hat.
Wegen einer Türstörung musste die Busfahrt dann in Nauen enden. Da direkt dahinter noch ein zweiter X4 fuhr, ging es mit 8 Minuten Verspätung nach Wustermark, wo dank großzügiger Umsteigezeiten dann trotzdem bequem die RB21 nach Berlin erreicht werden konnte.

Mit knapp 6 Stunden Reisezeit von Hamburg nach Wustermark im SEV muss man etwas Geduld und für den Regio-SEV auch etwas Toleranz für unbequeme Sitze mitbringen, aber insgesamt eine entspannte Reise.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Heute gegen 13:00 oder 14:00, hab nicht mehr auf die Uhr gesehen, stiegen auffallend viele Fahrgäste in Staaken aus dem ODEG RE oder RB. Wo kamen die alle her und wo wollten die hin? Die anderne stiegen in den roten Dosto ein, der in die Gegenrichtung -> Wustermark fuhr, allerdings bei weitem nicht so viele, aber zur selben Minute.
Zitat
Heidekraut
Wo kamen die alle her und wo wollten die hin?

Wie hießen die denn?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Jay
Lösungen wären also durchaus möglich, dafür müssten aber entsprechende Abstimmungen stattfinden.

Und genau das wäre eine Aufgabe für den VBB. Offensichtlich wird der aber von der Politik nur als Parkplatz für unfähige Parteisoldat:innen gehalten, bis sich doch ein Pöstchen (z.B. Verkehrssenator:in von Berlin) findet. Die Sperrung Hamburg - Berlin kam ja nun wahrlich so überraschend wie Weihnachten am 24. Dezember.

(Danke für die Erläuterungen.)
Ich kann mir auch nicht vorstellen das die Kapazitäten für die RB32 ab Oranienburg nicht ausreichend sind. Da will man nebenbei einfach noch sparen
Zitat
Nordender
Ich kann mir auch nicht vorstellen das die Kapazitäten für die RB32 ab Oranienburg nicht ausreichend sind. Da will man nebenbei einfach noch sparen

kommt drauf an, wieviele Güterzüge da noch durch müssen. An Personenzügen gibt es südlich von Oranienburg ja
* IC17
* RE85
* RE5
* RE6
* RB12
* RB20
* RB32
also 7 Züge pro Stunde, das macht durchschnittlich einen Personenzug alle knapp 9 Minuten.

Die Erfahrung lehrt, dass maximal ein 5-Minuten-Takt möglich ist (Die Züge Richtung Süden fahren ja alle in der 2. Hälfte einer Stunde und wenn da mal einer mit Verspätung abfährt, dann fährt der nächste 5 Minuten nach dem verspäteten Zug los.), also 12 Züge pro Stunde. Das würde rein rechnerisch 5 weitere Züge (Güterzüge, Überführungen oder anderer Fernverkehr, der nicht in Oranienburg hält) ermöglichen. ABER: dann wäre überhaupt kein Puffer mehr vorhanden und außerdem ist es fraglich, ob die Züge vom Berliner Außenring genau passend zu diesem Taktschema in Birkenwerder ankommen, weil die ja anderenorts auch in den Fahrplan eingebunden sind.
Außerdem ist der Spurplan in Oranienburg etwas ungünstig gestrickt: die beiden inneren Fernbahngleise erreicht man nur, indem man in eine Fahrtrichtung über das Gegengleis fährt. Wenn ein Zug von Gleis 26 (das östliche Gleis am westlichen Fernbahnsteig) Richtung Süden fährt, kann gleichzeitig kein Zug aus Richtung Süden kommend an den östlichen Bahnsteig (Gleis 20/24) fahren. Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als die RB20 noch am Wochenende, aber nur im 2h-Takt fuhr: da stand die in der Zwischenstunde in Oranienburg eigentlich ständig im Weg rum und musste für die anderen Züge wegrangiert werden. Das ist natürlich auch kapazitätseinschränkend.

Dennoch frage ich mich, ob es nicht irgendeine Lösung gegeben hätte, die beiden RB-Linien doch noch nach Oranienburg zu bekommen. Das vorzeitige Verenden der RB20 hat jedenfalls mindestens einen Wieder-Autofahrer produziert.


Edit: Berechnung korrigiert.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.08.2025 17:08 von Jumbo.
Du hast den RE6 vergessen.

Und es gibt 1-2 Fernzüge die Stunde (nicht nur den IC17, der tatsächlich relativ dicht am RE85 fährt)
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