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Generalsanierungen im VBB-Gebiet
geschrieben von PassusDuriusculus 
@PassusDuriusculus: Danke, ich hab die Berechnung entsprechend angepasst.
Zitat
Bumsi
Für den Abschnitt Hamburg - Wittenberge habe ich mir den FV-SEV nur mit Zwischenhalt in Ludwigslust gegönnt, die wohl einzige SEV-Linie mit Reisebusausstattung.
Du meinst jetzt sicher auf der Hamburger Bahn die einzige?

Bei den regelmäßigen Sperrungen zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin fahren als EC-Ersatz jedenfalls regelmäßig Reisebusse.

Und auf der Linie RB66X sind auch welche vorgesehen. Mit Klo, allerdings verschlossen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.08.2025 17:18 von fatabbot.
Das ist wirklich eine Menge was da durch muss. Ich wusste allerdings nichts von den ungüstigen Gleisen in Oranienburg.
Zitat
fatabbot
Zitat
Bumsi
Für den Abschnitt Hamburg - Wittenberge habe ich mir den FV-SEV nur mit Zwischenhalt in Ludwigslust gegönnt, die wohl einzige SEV-Linie mit Reisebusausstattung.
Du meinst jetzt sicher auf der Hamburger Bahn die einzige?

Bei den regelmäßigen Sperrungen zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin fahren als EC-Ersatz jedenfalls regelmäßig Reisebusse.

Und auf der Linie RB66X sind auch welche vorgesehen. Mit Klo, allerdings verschlossen.

Ja genau, ging mir jetzt nur um die SEV-Busse rund um die Generalsanierung.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
>Wie hießen die denn?

Ja, aber Staaken liegt doch nun Mal am A**** der Welt.
Zitat
Heidekraut
Heute gegen 13:00 oder 14:00, hab nicht mehr auf die Uhr gesehen, stiegen auffallend viele Fahrgäste in Staaken aus dem ODEG RE oder RB.
Die ODEG hat da nur den RE85.

Zitat

Wo kamen die alle her
Aus Elstal oder Dallgow-Döberitz. :-P

Zitat

und wo wollten die hin?
Vielleicht die Grenze zwischen Staaken und Spandau bewundern. ^^



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.08.2025 20:37 von fatabbot.
Elstal, Döberitz, so viele wohnen doch da garnicht wie ausgestiegen waren. Vermutlich wirklich die Grenze bewundern.
Zitat
fatabbot
Die ODEG hat da nur den RE85.

Während der Generalsanierung fährt der RE8 Nord bis Elstal, über Spandau, Staaken, Dallgow.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.08.2025 20:53 von Knut Rosenthal.
Zitat
Jumbo
@PassusDuriusculus: Danke, ich hab die Berechnung entsprechend angepasst.

Gerne und entschuldige bitte meinen etwas zu direkten Beitrag vorher... Der war etwas zwischen Tür und Angel geschrieben...


Danke übrigens für deine Berechnungen und Ausführungen.
Zitat
PassusDuriusculus
Gerne und entschuldige bitte meinen etwas zu direkten Beitrag vorher... Der war etwas zwischen Tür und Angel geschrieben...

du hast kurz und prägnant die Fakten genannt, ohne persönlichen Angriff. Da gibt's aus meiner Sicht keinen Grund, sich zu entschuldigen.

Aber zurück zum Thema:
Der Infrastrukturminister hat den SEV getestet und festgestellt, dass die versprochene Toilette im Bus gefehlt hat und die Fahrzeit zu knapp kalkuliert ist: [www.rbb-online.de] (Link nur 1 Woche gültig)

Und ich habe die Direktverbindung nach Schwerin (RE85) getestet. Der RE85 morgens war in Oranienburg schon gut gefüllt, in dem Einstiegsbereich, wo ich einstieg, stand schon jemand. Vielleicht hätte ich auch noch einen Sitzplatz gefunden, denn es gab keine übliche Völkerwanderung durch den Zug, obwohl mit mir doch zahlreiche weitere Fahrgäste einstiegen. Spätenstens bei den Zwischenhalten hätte ich einen Sitzplatz bekommen, habe aber den Stehplatz an der Tür ob des GPS-Empfangs vorgezogen. Erstaunt war ich, wie voll der Zug in Güstrow wurde. Die Abfahrt in Oranienburg war etwas verspätet, weil 4 Minuten vor der planmäßigen bzw. 7 Minuten vor der tatsächlichen Abfahrt ein Güterzug durchgefahren war.

In Schwerin Hbf wurde der Zug gleich nach der Ankunft wieder „gestürmt“, d.h. er machte eine Bahnsteigwende und fuhr direkt wieder zurück.
Kurios war mit dem Wissen um die Bahnsteigwende die Rückfahrt. Ich war bereits vor der Ankunft der Vorleistung wieder auf dem Bahnsteig und befürchtete schon Schlimmes, als ich den vollen Bahnsteig sah – aber die Leute wollten fast alle nach Wismar; dieser Zug fuhr wenige Minuten vor der Ankunft des RE85 ab. Es kam dann pünktlich um 13:47 ein RE85 an den Bahnsteig in Schwerin Hbf gefahren, während gleichzeitig die Ansage eine Verspätung von 15 Minuten (wegen verlängerter Ein- und Aussteigezeiten wegen erhöhtem Fahrgastaufkommen) verkündete. Die Auflösung war: der einfahrende Zug war leer – offenbar hatte die ODEG einen Reservezug bereitstehen, sodass jetzt eine überschlagene Wende gemacht werden konnte. Der echte Zug aus Berlin kam mit 19 Minuten Verspätung an, sodass für die Bahnsteigwende nur noch 7 Minuten zur Verfügung gestanden hätten.
Die Ankunft unseres Zuges in Oranienburg war dann mit wenigen Minuten Verspätung, weil die Fahrt ab Dannenwalde etwas zäh wurde. Der Zug musste vor manchen Blocksignalen abbremsen und fuhr gefühlt (am Sitzplatz hatte ich ja keinen GPS-Empfang) nicht mehr die Höchstgeschwindigkeit. Offenbar war da ein anderer Zug vor uns. Der Anschluss zum örtlichen Linienbus hat aber trotzdem geklappt.
Der Füllungsgrad des Zuges war akzeptabel. In dem Oberdeck, in dem ich saß, waren noch einzelne Sitzplätze frei, dafür saßen einige Leute auf den Treppen.
Im Bereich Kyritz gibt es eine Baustelle die die Bundesstraße zur Einbahnstraße Richtung Berlin macht, ich vermute mal der erforderliche Umweg in Fahrtrichtung Auswärts sorgt für die 10 Bonusminuten. Stellt sich die Frage wie lange die Bauarbeiten noch andauern und warum sie nicht in den Fahrplan eingearbeitet wurden.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Stellt sich die Frage, warum überhaupt zwei derartige Baustellen gleichzeitig durchgeführt werden müssen.

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Für mehr Ümläüte!
Zitat
Philipp Borchert
Stellt sich die Frage, warum überhaupt zwei derartige Baustellen gleichzeitig durchgeführt werden müssen.

Sie müssen vermutlich nicht gleichzeitig durchgeführt werden.

Es stellt sich eher die Frage, ob es hier überhaupt Abstimmungen zwischen Bahnplanungen und Straßenbauplanungen gibt. Meine Vermutung ist ja, dass es diese nicht oder kaum gibt.

Lange wurde beim Ersatzverkehr ja ohnehin meist so vorgegangen, dass man einfach geschaut hat, wie ein Bus möglichst alle Unterwegsbahnhöfe über halbwegs befahrbare Nebenstraßen erreichen kann, egal wie lange das dauert. Dabei wären die Busse gar nicht erst in Kyritz vorbei gekommen, da die Stadt ja einige km von der Bahnstrecke entfernt liegt.

Mit dem jetzigen Ersatzkonzept kommen mehrere Linien in Kyritz zusammen, das zum regionalen Umsteigeknoten geworden ist, obwohl es gar nicht an der gesperrten Strecke liegt. Künftig sollte man wohl auch die Straßenbaulastträger frühzeitig mit ins Boot nehmen, um dies besser zu koordinieren.
Ich habe mir vorhin mal ein bisschen das SEV-Konzept auf dem Papier angeschaut und war zudem erstaunt, wie viele weitere Strecken derzeit außer Betrieb sind und wie weit sich die Auswirkungen räumlich ausbreiten, um Umleiterverkehre aufnehmen zu können. Dann habe ich mir angesehen, was gemacht werden soll und was die vorgesehenen Verbesserungen mit sich bringen.

Ich lese etwas von sechs zusätzlichen Überleitstellen, einem neuen Bahnsteig in Wittenberge und kleine kosmetische Spielerchen an Bahnhöfen und Haltepunkten. So wesentliche Dinge wie eine wünschenswerte zusätzliche Fußgängerunterführung in Falkensee sind natürlich nicht dabei. Stattdessen stehen bei fast jeder Station Standardtexte á la "Wir erneuern die Wetterschutzhäuser" oder "Wir schaffen neue Sitzmöbel, Vitrinen, Abfall- und Streugutbehälter an", Dinge, die vermutlich problemlos an einem Tag erledigt werden können und/oder so gar nicht das sind, was Bahnreisende auf ihren Wunschzetteln haben. Solange die einstigen Bahnhofsgebäude wie schäbige Überreste an den Stationen stehen, werden die Anlagen auch aufgehübscht keine sonderlich attraktiven Aufenthaltsorte sein. Auf der Startseite zu den Stationen ist beispielhaft der Zugang des Bahnhofs Berlin-Albrechtshof zu sehen, der gereinigt, repariert und mit Auftragsgraffiti versehen wird.

Für dies zahlen die Leute den Preis der neunmonatigen Vollsperrung aller möglicher Strecken und die Einschränkungen weit abseits der Baustellen. Für den letztgenannten Bahnhof wurde überhaupt kein Ersatzangebot geschaffen. Sollte danach der Zugverkehr völlig problemlos auf der gesamten Relation laufen - okay. Ist das zu erwarten? Wenn nicht, erscheint mir der Preis viel zu hoch für das, was geboten wird.

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Für mehr Ümläüte!
Es geht ja nicht in erster Linie darum die Stationen schöner zu machen, sondern die Streckeninfrastruktur zu erneuern. Ob die Variante der sogenannten Generalsanierung der richtige Weg ist, darf durchaus bezweifelt werden. Aber da es der Bund zahlt, hat die DB wenig dagegen einzuwenden.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Bumsi
Es geht ja nicht in erster Linie darum die Stationen schöner zu machen, sondern die Streckeninfrastruktur zu erneuern. Ob die Variante der sogenannten Generalsanierung der richtige Weg ist, darf durchaus bezweifelt werden. Aber da es der Bund zahlt, hat die DB wenig dagegen einzuwenden.

Es geht ja im konkreten Fall auch darum, ob die Sperrung der gesamten Strecke über die gesamte Zeit angesichts des reduzierten Arbeitsumfangs noch notwendig gewesen wäre. Und das sollte unbedingt geklärt werden, unabhängig davon, wer das nun bezahlt.

Auch, wenn man sich nun gemeinwohlorientiert nennt, habe ich nicht den Eindruck, als sei sich InfraGO seiner Verantwortung für die Volkswirtschaft und den Alltag von Millionen Menschen bewusster als DB Netze.

Zitat
Lopi2000
Künftig sollte man wohl auch die Straßenbaulastträger frühzeitig mit ins Boot nehmen, um dies besser zu koordinieren.

Natürlich sollte das so sein. Nachdem InfraGO (by car?) es aber noch nicht mal schafft, seine eigenen Bauarbeiten zu koordinieren, bin ich da eher pessimistisch.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.2025 06:18 von def.
Zitat
Philipp Borchert
Stattdessen stehen bei fast jeder Station Standardtexte á la "Wir erneuern die Wetterschutzhäuser"

War das nicht Dein Steckenpferd? Dann dürfte das doch für Dich besonders interessant sein.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Bumsi
Ob die Variante der sogenannten Generalsanierung der richtige Weg ist, darf durchaus bezweifelt werden.

Wenn alles so läuft, wie geplant und das Ergebnis ein dauerhafter, verlässlicher Betrieb ist, befürworte diese Generalsanierungen ganz klar. So eine Großsperrung ruft schon ein gewisses Medienecho hervor, wodurch überdurchschnittlich viele Menschen über das Ereignis informiert sein dürften und sich entsprechend vorbereiten, wenn sie die betroffenen Strecken bzw. die Umleitungen und Ersatzverkehre nutzen wollen. Nach meinem Dafürhalten sollte man auf diese Art und Weise jede Strecke sanieren, dann weiß man auch, woran man ist. Das Gegenbeispiel Görlitzer Bahn nervt nun schon seit Jahren und immer wenn man denkt, es ist endlich alles gut, steht man ein paar Tage nach Betriebsaufnahme wieder unverhofft vor verschlossenem Bahnhof.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Gehört zu den Geheimprojekten der Bahn, genau wie bei den Wasserbetrieben die Treskowallee und vielleicht bald auch die 60 nach Johannisthal. Ansonsten werfe ich noch die Schönstr. in Weissensee ins Rennen. MIttlerweile wird den Anwohnern jegliche Auskunft von allen Seiten her verweigert wann die Restarbeiten endlich beendet werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.2025 20:34 von Nordender.
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