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Generalsanierungen im VBB-Gebiet
geschrieben von PassusDuriusculus 
Stadtbahnsanierung von Juni bis Dezember 2026
[www.rbb24.de]
Wow, ich altere schneller als gedacht. Die 60 Jahre seit der letzten Grunderneuerung der Stadtbahn vergingen recht schnell. Jedenfalls meinten sie damals, die feste Fahrbahn würde 60 Jahre dauern...
Es geht nicht nur um die Gleise selbst, wenngleich diese einem enormen Verschleiß unterliegen. Der Pfusch am Bau des Hauptbhf. rächt sich jetzt halt, da sind umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig, und das damals eingesparte Weichentrapez (oder deren 2) kommt jetzt halt noch dazu, was auch sicher Anpassungen im EstW Ostbhf. erforderlich macht.

Dennis
Zitat
rbb

Nur die S-Bahn fährt regulär auf der Strecke.


Am Berliner Hauptbahnhof werde außerdem ein neues Weichentrapez eingebaut. Vier neue Weichen sollen den Gleiswechsel und den Wechsel der Fahrtrichtung zwischen zwei Gleisen erleichtern.

Ist das korrekt? Wird das Weichentrapez in den Fernbahngleisen eingebaut?
Zitat
DerMichael
Zitat
rbb

Nur die S-Bahn fährt regulär auf der Strecke.


Am Berliner Hauptbahnhof werde außerdem ein neues Weichentrapez eingebaut. Vier neue Weichen sollen den Gleiswechsel und den Wechsel der Fahrtrichtung zwischen zwei Gleisen erleichtern.

Ist das korrekt? Wird das Weichentrapez in den Fernbahngleisen eingebaut?
ich meine, gelesen zu haben, daß man dies in der Sperrpause miterledigen möchte, um dann auch im Bereich Hbfh einen Gleiswechsel ermöglichen zu können. Derzeit ist ja die Situation sehr unbefriedigend, denn bisher geht das ja nur am Zoo (flexibel) und Friedrichstr. (mit Einschränkungen).

Dennis
Zitat
DerMichael
Zitat
rbb

Nur die S-Bahn fährt regulär auf der Strecke.


Am Berliner Hauptbahnhof werde außerdem ein neues Weichentrapez eingebaut. Vier neue Weichen sollen den Gleiswechsel und den Wechsel der Fahrtrichtung zwischen zwei Gleisen erleichtern.

Ist das korrekt? Wird das Weichentrapez in den Fernbahngleisen eingebaut?

Ja, das ist korrekt. Das Trapez kommt in den Westkopf des Hbf, so dass von und nach Zoo eine flexible Gleisnutzung möglich wird. Bei der S-Bahn wäre es dringender, aber da passiert leider erstmal nichts.

Dass die feste Fahrbahn weit entfernt von den Herstellerversprechen ist, ist ja nun auch schon länger bekannt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
[bsky.app] ein paar Eindrücke vom anscheinend gar nicht so schlecht organisierten SEV

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Ab 14. Juni werden die Regional- und Fernverkehrsgleise der Stadtbahn zwischen den Bahnhöfen Charlottenburg und Ostbahnhof voll gesperrt. Damit wird oberirdisch auch der Berliner Hauptbahnhof nicht mehr erreicht. Grund sind diverse Sanierungsarbeiten und Verbesserungen für den Betriebsablauf. Erst zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember sollen wieder Züge fahren.
»Die S-Bahn-Gleise sind nicht betroffen, die S-Bahnen verkehren wie gewohnt«, verspricht die Deutsche Bahn bei der Ankündigung. Doch das stimmt nicht ganz. Auch die Berliner S-Bahn wird an drei Wochenenden der Sperrzeit die zentrale Ost-West-Achse des Berliner Schienennetzes nicht bedienen.
Damit werden auch am Wochenende rund um den Berliner Christopher Street Day (CSD) am 25. Juli keine S-Bahnen auf der Stadtbahn unterwegs sein. Traditionell demonstrieren und feiern dabei Hunderttausende.

Ich habe einen Artikel in nd dazu veröffentlicht.
Diese drei Bauwochenenden
(26.06.2026 -29.06.2026
24.07.2026 -27.07.2026
31.07.2026 -03.08.2026)
wurden ja bereits im letzten Jahr publiziert.
Merkwürdigerweise ist in der Fahrplanauskunft (VBB) davon nichts zu sehen.
Sind die Sperrpausen etwa abgesagt?
Zitat
Boxhagen
Diese drei Bauwochenenden
(26.06.2026 -29.06.2026
24.07.2026 -27.07.2026
31.07.2026 -03.08.2026)
wurden ja bereits im letzten Jahr publiziert.
Merkwürdigerweise ist in der Fahrplanauskunft (VBB) davon nichts zu sehen.
Sind die Sperrpausen etwa abgesagt?

Auf eine funktionierende Bau- und Sperrvorschau in den Fahrplanauskünften ist ohnehin kein Verlass mehr.
Oft werden Maßnahmen erst 1-2 Wochen oder noch kürzer vor der tatsächlichen Sperrung bzw. Einschränkung eingepflegt. Es gibt inzwischen auch Fälle, so dies gar nicht mehr erfolgt. Oder erfolgt lediglich ein kleiner allgemeiner Beitext der auf eine Sperrung etc. verweist - aber der Normalfahrplan wird angezeigt. Der Fahrgast hat keine Chance, sich über den Fahrplan irgendwie zu informieren.

Bei der DB in Fernverkehr kommt dann bei Sparpreistickets desöfteren die Meldung (nicht ganz wörtlich) "Verbindung nicht fahrbar - Suchen Sie sich eine neue Verbindung - Zugbindung aufgehoben".
Zitat
nicolaas
Ab 14. Juni werden die Regional- und Fernverkehrsgleise der Stadtbahn zwischen den Bahnhöfen Charlottenburg und Ostbahnhof voll gesperrt.
(...)
»Die S-Bahn-Gleise sind nicht betroffen, die S-Bahnen verkehren wie gewohnt«, verspricht die Deutsche Bahn bei der Ankündigung. Doch das stimmt nicht ganz. Auch die Berliner S-Bahn wird an drei Wochenenden der Sperrzeit die zentrale Ost-West-Achse des Berliner Schienennetzes nicht bedienen.
Damit werden auch am Wochenende rund um den Berliner Christopher Street Day (CSD) am 25. Juli keine S-Bahnen auf der Stadtbahn unterwegs sein. Traditionell demonstrieren und feiern dabei Hunderttausende.

Ich habe einen Artikel in nd dazu veröffentlicht.

Wäre denn nicht vorstellbar, wenigstens am CSD-Wochenende den S-Bahn-Betrieb eingleisig auf dem nördlichen Gleis zwischen Friedrichstraße und der Üst Tiergarten - natürlich mit reduzierter Zugzahl - aufrecht zu erhalten? Für die notwendige Baufreiheit sollte doch bei abgedeckter Stromschiene die Sperrung des Richtungsgleises Zoo -> Friedrichstraße reichen.

Man fragt sich ja immer wieder, wie es denn bloß in den 1990er Jahren möglich war, unter der Randbedingung "Stadtbahn-Generalsanierung" Ereignisse wie Reichstagsverhüllung. Loveparade etc. verkehrlich abzudecken...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Wäre denn nicht vorstellbar, wenigstens am CSD-Wochenende den S-Bahn-Betrieb eingleisig auf dem nördlichen Gleis zwischen Friedrichstraße und der Üst Tiergarten - natürlich mit reduzierter Zugzahl - aufrecht zu erhalten? Für die notwendige Baufreiheit sollte doch bei abgedeckter Stromschiene die Sperrung des Richtungsgleises Zoo -> Friedrichstraße reichen.

Ich weiß nicht, ob das nicht zu mehr Chaos (und gefährlichen Situationen auf überfüllten Bahnsteigen) führen würde als eine Vollsperrung. Wenn ab und zu S-Bahnen fahren, werden Menschen sie auch versuchen zu nutzen, und zwar sehr viele Menschen. Bei einer Vollsperrung geht man direkt zu U2, U5 & Co.
Zitat
def
Ich weiß nicht, ob das nicht zu mehr Chaos (und gefährlichen Situationen auf überfüllten Bahnsteigen) führen würde als eine Vollsperrung. Wenn ab und zu S-Bahnen fahren, werden Menschen sie auch versuchen zu nutzen, und zwar sehr viele Menschen. Bei einer Vollsperrung geht man direkt zu U2, U5 & Co.

...und wird diese Linien dann wegen tatsächlicher Überfüllung oder nur Angst vor Überfüllung einstellen.
Inzwischen ist es ja in Berlin schon fast Standard, dass bei innerstädtischen Großveranstaltungen der ÖPNV in deren Nähe eingestellt wird. Dann wird eben an einem der aufkommensstärksten Wochenenden in diesem Jahr in der Innenstadt nichts an leistungsstarkem ÖPNV in dieser Stadt in Ost-Wet-Richtung fahren - parallele Sperrungen von Stadtbahn und U2 / U1 / U3 hatten wir ja schon desöfteren. Willkommen wieder im geteilten Berlin!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.05.2026 01:17 von Ingolf.
Gerade erst im Tagesspiegel: drei U-Bahnhöfe zum 1. Mai rund um den Glrlitzer Park wegen Überfüllung geschlossen.
Zitat
DerMichael
Gerade erst im Tagesspiegel: drei U-Bahnhöfe zum 1. Mai rund um den Glrlitzer Park wegen Überfüllung geschlossen.

Findet dort heute eine Generalsanierung statt? Abgesehen davon ist es mir auch neu, dass da ringsherum U-Bahnhöfe sind.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
DerMichael
Gerade erst im Tagesspiegel: drei U-Bahnhöfe zum 1. Mai rund um den Glrlitzer Park wegen Überfüllung geschlossen.

Das hat jetzt aber bitte weniger mit einer suboptimal koordinierten Baumaßnahme der DB zu tun als mit dem schon länger bekannten Umstand, dass die in 1898-1902 gebauten Seitenbahnsteige der Kreuzberger Hochbahnstationen schlicht nicht auf derartigen Massenandrang hin konzipiert worden sind, weil es seinerzeit weder den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag noch den Görlitzer Park gab und zudem noch etwas "lockerere" Anforderungen zu Brandschutz, Fluchtwegen etc. galten.

Könnt Ihr nicht einmal beim eigentlichen Threadthema bleiben...? :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
DerMichael
Gerade erst im Tagesspiegel: drei U-Bahnhöfe zum 1. Mai rund um den Glrlitzer Park wegen Überfüllung geschlossen.

Das hat jetzt aber bitte weniger mit einer suboptimal koordinierten Baumaßnahme der DB zu tun als mit dem schon länger bekannten Umstand, dass die in 1898-1902 gebauten Seitenbahnsteige der Kreuzberger Hochbahnstationen schlicht nicht auf derartigen Massenandrang hin konzipiert worden sind, weil es seinerzeit weder den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag noch den Görlitzer Park gab und zudem noch etwas "lockerere" Anforderungen zu Brandschutz, Fluchtwegen etc. galten.

Könnt Ihr nicht einmal beim eigentlichen Threadthema bleiben...? :-)

Der Zusammenhang ergibt sich aus dem Thread: ich meinte an, dass es im Zweifelsfall besser ist, gar keinen S-Bahn-Verkehr anzubieten als solchen mit deutlich reduzierten Kapazitäten - Menschenmassen sprechen sich nämlich nicht ab, dass nur die Hälfte derer zur S-Bahn geht, die es ursprünglich beabsichtigten, wenn nur die Hälfte der Kapazitäten bestehen. Es ist folglich mit Überfüllungen und gefährlichen Situationen zu rechnen. @DerMichael wies deshalb auf die gesperrten Stationen der Kreuzberger Hochbahn hin.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.05.2026 20:59 von def.
Zitat
Arnd Hellinger
Man fragt sich ja immer wieder, wie es denn bloß in den 1990er Jahren möglich war, unter der Randbedingung "Stadtbahn-Generalsanierung" Ereignisse wie Reichstagsverhüllung. Loveparade etc. verkehrlich abzudecken...
Abgesehen davon, dass die neue Technik bei weitem nicht so viel Zugverkehr möglich macht wie die damalige, war auch die Stadt damals nicht annähernd so voll wie heute.
Zitat
fatabbot
...war auch die Stadt damals nicht annähernd so voll wie heute.

1995 schon knapp 3,5 Mio., jetzt 3,9 Mio
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