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Bauarbeiten U-Bahnlinien U1 und U3 (Brückenersatzneubauten Bauwerk XII und Dennewitzbrücke)
geschrieben von krickstadt 
Zitat
Nemo

Ohne Ausschreibung hast du allerdings der Korruption Tür und Tor geöffnet. Oder meinst du dass es dann andere Vergabekriterien als die Provision für den Vergeber gibt? Das führt dann zu noch schlimmeren Zuständen.

Na wenn schon...Wenn es der Sache dient ist es doch völlig egal ob das die rumänische Brückenmafia baut oder die Firma in der ein hochrangiger xyz-Politiker sitzt.

Schau dir einfach mal das Drama um diese Brücke an:

[www.ardmediathek.de]

... da kann es für den ein oder anderen Notfall schon mal ums Leben gehen nur weil irgendwer sich benachteiligt fühlt.

...der BER ist auch so ein Trauerspiel, anstatt das bei einen BAukonsortium schlüsselfertig zu bestellen hat man lieber auf seine eigene "FAchkompetenz" gesetzt und das im Kleinklein ausgeschrieben und vergeben. Der Rest ist ja bekannt...

Gruß
Zitat
Arnd Hellinger
Weniger als fünf Monate nach der Planauslage findet nun der Erörterungstermin am 11.03.2026 in den Räumen der SenMVKU statt - natürlich haben nur Verfahrensbeteiligte Zugang.

Warum aber schafft die Bonde-Behörde hier etwas in fünf Monaten, was sie am Ostkreuz in acht Jahren nicht hinbekommt...?

Vermutlich weniger Betroffene und weniger Einsprüche
Und die Brücke ist ja jetzt auch schon da, im Gegensatz zur Sonntagsstraßenbahn.
Zitat
PassusDuriusculus
Und die Brücke ist ja jetzt auch schon da, im Gegensatz zur Sonntagsstraßenbahn.

Genau, die grantigen Anwohner sind hier schlicht nicht klageberechtigt, sofern sie durch die neue Brücke nicht schlechter dastehen würden als mit der alten.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Die Tram zum Ostx scheitert ja aber bisher NICHT an iwelchen Klagen, auch wenn das immer wieder (auch aus BVG-Kreisen) so dargestellt wird.
Zitat
marc-j
Die Tram zum Ostx scheitert ja aber bisher NICHT an iwelchen Klagen, auch wenn das immer wieder (auch aus BVG-Kreisen) so dargestellt wird.

Eben. So lange es keinen lesbaren PFB gibt, lassen sich doch Zulässigkeit und Erfolgsaussichten der - bis dato nur - angedrohten Klagen überhaupt nicht beurteilen. Auch sich im Vorfeld noch so klagewillig gebende Anwohnende können schon an formalen Hürden scheitern - und dürfen in jenem Fall zusätzlich zu den Eigenen dann auch noch die Prozesskosten von BVG bzw. Senatsverwaltung begleichen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
angus_67
Zitat
Nemo
Ohne Ausschreibung hast du allerdings der Korruption Tür und Tor geöffnet. Oder meinst du dass es dann andere Vergabekriterien als die Provision für den Vergeber gibt? Das führt dann zu noch schlimmeren Zuständen.

Na wenn schon...Wenn es der Sache dient ist es doch völlig egal ob das die rumänische Brückenmafia baut oder die Firma in der ein hochrangiger xyz-Politiker sitzt.

Erst recht, wenn die Sache noch dazu in einem überschaubaren finanziellen Rahmen bleibt, der oft allein schon durch das ganze ausufernde Ringsherum gesprengt wird.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
angus_67
Zitat
Nemo
Ohne Ausschreibung hast du allerdings der Korruption Tür und Tor geöffnet. Oder meinst du dass es dann andere Vergabekriterien als die Provision für den Vergeber gibt? Das führt dann zu noch schlimmeren Zuständen.

Na wenn schon...Wenn es der Sache dient ist es doch völlig egal ob das die rumänische Brückenmafia baut oder die Firma in der ein hochrangiger xyz-Politiker sitzt.

Erst recht, wenn die Sache noch dazu in einem überschaubaren finanziellen Rahmen bleibt, der oft allein schon durch das ganze ausufernde Ringsherum gesprengt wird.

Warum sollte es im finanziellen Rahmen bleiben, wenn der Preis keinerlei Einfluss mehr auf die Vergabe hat?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
angus_67
Zitat
Nemo
Ohne Ausschreibung hast du allerdings der Korruption Tür und Tor geöffnet.

Na wenn schon...Wenn es der Sache dient ist es doch völlig egal

Erst recht, wenn die Sache noch dazu in einem überschaubaren finanziellen Rahmen bleibt,

Warum sollte es im finanziellen Rahmen bleiben, wenn der Preis keinerlei Einfluss mehr auf die Vergabe hat?

Weil diese ganze Ausschreiberei ja auch noch mal einen Haufen Geld kostet, den man sich sparen kann, wenn man den Auftrag direkt vergibt. Von der zeitlichen Ersparnis ganz zu schweigen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Nemo
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
angus_67
Zitat
Nemo
Ohne Ausschreibung hast du allerdings der Korruption Tür und Tor geöffnet.

Na wenn schon...Wenn es der Sache dient ist es doch völlig egal

Erst recht, wenn die Sache noch dazu in einem überschaubaren finanziellen Rahmen bleibt,

Warum sollte es im finanziellen Rahmen bleiben, wenn der Preis keinerlei Einfluss mehr auf die Vergabe hat?

Weil diese ganze Ausschreiberei ja auch noch mal einen Haufen Geld kostet, den man sich sparen kann, wenn man den Auftrag direkt vergibt. Von der zeitlichen Ersparnis ganz zu schweigen.

Dafür muss man dann die Bestechungsgelder über den Baupreis wieder reinholen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Dafür muss man dann die Bestechungsgelder über den Baupreis wieder reinholen.

Ach sind solche Aufträge so unbeliebt, dass man die Baufirmen bestechen muss, damit sie in Aktion treten?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Über die Ausschreibungsbedingungen landeseigener Betriebe und anderer mit öffentlichen Mitteln geförderter Unternehmen werden soziale und ökologische Standards gesetzt, die EU-weit gelten, dem Charakter unserer westlichen Demokratie entsprechen und aller Welt als Vorbild dienen sollen.
Das ist deutlich teurer, sichert aber viele Arbeitsplätze und hilft Regierungsparteien bei der Umsetzung ihrer Wahlversprechen.

so long

Mario
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
angus_67
Zitat
Nemo
Ohne Ausschreibung hast du allerdings der Korruption Tür und Tor geöffnet. Oder meinst du dass es dann andere Vergabekriterien als die Provision für den Vergeber gibt? Das führt dann zu noch schlimmeren Zuständen.

Na wenn schon...Wenn es der Sache dient ist es doch völlig egal ob das die rumänische Brückenmafia baut oder die Firma in der ein hochrangiger xyz-Politiker sitzt.

Erst recht, wenn die Sache noch dazu in einem überschaubaren finanziellen Rahmen bleibt, der oft allein schon durch das ganze ausufernde Ringsherum gesprengt wird.

Oh je, jetzt wird's aber abenteuerlich...

Ja, das derzeitige System der Ausschreibungen ist kompliziert, bürokratisch und nur bedingt transparent, aber gibt es denn - gerade im Baubereich - irgendwo evident anwendbare Alternativen? Ich sehe die leider nicht. Denn auch die von Dir und @angus_67 propagierten Vergabeverfahren bergen die Gefahr, dass die solchermaßen begünstigten Unternehmen durch immer neue "unvorhersehbare Qualitätsmängel" resp. Beseitigung derselben (wobei die sich aus der Verwendung ungeeigneter Stahl- oder Betonlegierungen ergebenden "Qualitätsmängel" bei Lichte betrachtet ganz so "unvorhersehbar" dann auch nicht sind) ständig Nachforderungen erheben, deren Endsumme ebenfalls gerne ein Vielfaches des ursprünglichen Angebotspreises erreicht.

Und wer diese Differenz tragen muss, dürfte klar sein...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Nemo
Dafür muss man dann die Bestechungsgelder über den Baupreis wieder reinholen.

Ach sind solche Aufträge so unbeliebt, dass man die Baufirmen bestechen muss, damit sie in Aktion treten?
Natürlich umgekehrt, warum sollte man als allmächtiger Vergeber, die Vergabe ohne Bakschisch durchführen?

Oder warum sollte ich die Aufträge nicht immer an meinen Kumpel vergeben, auch wenn er viel zu teuer ist?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Arnd Hellinger
(...)ständig Nachforderungen erheben, deren Endsumme ebenfalls gerne ein Vielfaches des ursprünglichen Angebotspreises erreicht.

Ein Glück kommt so etwas beim derzeit angewendeten System, in dem das günstigste Angebot den größten Ausschlag gibt, nicht vor ...

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Arnd Hellinger
(...)ständig Nachforderungen erheben, deren Endsumme ebenfalls gerne ein Vielfaches des ursprünglichen Angebotspreises erreicht.

Ein Glück kommt so etwas beim derzeit angewendeten System, in dem das günstigste Angebot den größten Ausschlag gibt, nicht vor...

Das sage ich nirgendwo. Es dürfte aber im jetzigen System deutlich seltener als bei "Vergabe nach Gusto" vorkommen, wobei aktuell ein Problem auch darin besteht, dass manche Auftraggeber die gesetzliche Vorgabe "das wirtschaftlich günstigste Angebot" fälschlicherweise mit "das billigste Angebot" übersetzen...

Und ja, ich hätte nichts dagegen, müssten eingehende Angebote bei öffentlichen Vergabeverfahren wenigstens mit deren wesentlichen Positionen im Web veröffentlicht werden.

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2026 16:58 von Arnd Hellinger.
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