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Kurzmeldungen Dezember 2025
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
BVG Pressemeldung

Wintercheck bei der BVG

BVG bereitet sich auf eisige Jahreszeit vor ● Weichen werden automatisch geheizt ● Stromschienen-Schmierzug der U-Bahn ist einsatzbereit



Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und nach einem milden Herbst folgt nun der Winter. Da kann es schnell kalt und frostig werden. Wer möchte sich da aufs Fahrrad schwingen oder bei Glätte zu Fuß unterwegs sein, wenn man mit der BVG sicher und zuverlässig ans Ziel kommt? Die Kolleg*innen der Berliner Verkehrsbetriebe bereiten sich, die Fahrzeuge sowie alle Anlagen auf die kalte Jahreszeit vor und machen alles wetterfest.



Wie werden Weichen warm?

Kuschelig warm wird es nicht nur in den Bussen und Bahnen der BVG, sondern auch auf den Gleisen. Damit die 309 Weichenanlagen auf den oberirdischen Abschnitten bei der U-Bahn und die 632 bei der Straßenbahn nicht einfrieren, sind die meisten Weichen mit Heizungen ausgestattet. Bei der Straßenbahn sind es rund 500 Heizungen, die regelmäßig geprüft und wetterabhängig gesteuert werden. Bei der U-Bahn sind alle oberirdischen Weichen mit Heizstäben ausgestattet. Seit Anfang November sind sie im automatischen Wintermodus aktiv, sodass sie bei bestimmten Temperaturen selbstständig anspringen.



Läuft wie geschmiert

Wer mal einen orangeroten Wagen über die Gleise der U-Bahn fahren sieht, muss sich nicht ungläubig die Augen reiben – ihn gibt es wirklich. Der sogenannte Stromschienen-Schmierzug kommt bei Schneefall oder Eisregen zum Einsatz und spielt besonders auf den Linien U1 bis U3 eine besondere Rolle. Bei diesen Linien liegen die Kontaktflächen der Stromschienen auf der Oberseite und sind somit dem Wetter ausgesetzt. Mit speziellen Bürsten, den biologisch abbaubaren Tau- und Schmierstoffen sorgt der Spezialzug dafür, dass der Kontakt zwischen Stromschiene und Stromabnehmer störungsfrei funktioniert. Auf den anderen Berliner U-Bahnlinien ist das nicht nötig. Die U4 fährt komplett unterirdisch. Bei den Linien U5 bis U9 werden die Stromschienen von unten „bestrichen“. Schnee und Eis können sich dort nicht ablagern.

Handarbeit gegen dicke Brocken

Für vereiste Weichen haben die Berliner Verkehrsbetriebe also eine Lösung. Aber wie sieht es mit dicken Eisbrocken aus, die durch Räumfahrzeuge in die Weichen geschoben werden? Damit es dann nicht stockt, hat die BVG Spezialkräfte, die die Weichen mit vollen Körpereinsatz wieder frei machen. Eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung in den Dienstplänen macht es möglich. Zudem wird bereits vor Beginn des Winters sichergestellt, dass in den Stellwerken und Bahnhöfen der U-Bahn alle notwendigen Räumutensilien vollständig und intakt sind.



Und die Busse?

Natürlich sind auch die rund 1.500 Busse der Berliner Verkehrsbetriebe bereit für den Winter. Mit Ganzjahresreifen ausgestattet, sind sie in jeder Wetterlage sicher unterwegs. Für einen klaren Blick werden die Scheibenwaschanlagen angepasst und Stand- sowie Zusatzheizungen geprüft und gewartet.



Mit freundlichen Grüßen



BVG-Pressestelle

Beste Grüße
Harald Tschirner
Busunfall mit mehreren Verletzten.
[www.tagesspiegel.de]

___
Gute Nacht, Forum!
Wegen eines Verkehrsunfalls staut es sich im Bereich Antonplatz Richtung Albertinenstr.

Der SEV der M4 kommt deshalb nicht vorran.
Aktuell steht der Bus M4 bereits 30 Minuten am Antonplatz.

LG Veit



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.12.2025 14:17 von veit82.
Zitat
BVG Pressemitteilung


Berlin, 10. Dezember 2025



BVG feiert Richtfest auf dem neuen E-Bus-Betriebshof „Treptow“

Zweiter neuer E-Bus-Betriebshof der BVG nimmt Gestalt an ● Inbetriebnahme 2027 sorgt für zusätzliche Stabilität im System ● Weiterer Meilenstein für die Dekarbonisierung und Automatisierung des Busbetriebs



Die BVG treibt mit voller Kraft die Mobilitätswende voran und sorgt für einen weiteren Meilenstein für ein stabiles System. Nachdem im Sommer der Bau auf dem neuen E-Bus-Betriebshof in Marienfelde gestartet ist, fand heute weiter östlich bereits das Richtfest der Ladeinfrastruktur eines weiteren E-Bus-Depots statt. An der Minna-Todenhagen-Brücke in Treptow entsteht derzeit auf einer Fläche von insgesamt 6,6 Hektar ein hochmoderner Standort – vollständig ausgerichtet auf den Betrieb von Elektrobussen und ausgestattet mit modernster Lade-, Werkstatt- und Verwaltungstechnik.



Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Elektrobusse sind zunehmend ein zentraler Baustein eines klimafreundlichen ÖPNV. Allerdings ist der Umstieg für Verkehrsunternehmen eine Mammutaufgabe. Mit unserer Förderung schaffen wir einen Ausgleich und unterstützen auch beim Aufbau der nötigen Infrastruktur. Die BVG beweist seit Jahren, dass der Umstieg funktioniert und sich lohnt – für das Unternehmen, für Bürgerinnen und Bürger und erst recht für die Umwelt. Das Gesamtprojekt BIG2025 der BVG unterstützt das BMV mit etwa 160 Millionen Euro.“



Der neue Betriebshof entsteht auf beiden Seiten der Minna-Todenhagen-Brücke direkt an der Spree. Auf der Uferseite an der Köpenicker Landstraße entstehen Abstell- und Lademöglichkeiten für rund 220 Busse, eine Servicehalle mit Waschanlagen, ein Verwaltungsgebäude und Ladebrücken, an denen die Fahrzeuge durch Pantografen auf dem Dach automatisiert laden können. Auf der gegenüberliegenden Uferseite entsteht der Werkstattstandort sowie Abstellmöglichkeiten für weitere 32 Busse. Insgesamt wird der Standort zu einem modernen Arbeitsplatz für etwa 700 Mitarbeitende, die künftig den Berliner Südosten mit noch mehr emissionsfreier Mobilität versorgen werden.


Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Berlin ist Vorreiter beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und Elektromobilität – für einen attraktiven Nahverkehr und mehr Lebensqualität in unserer Stadt. Dieser Betriebshof ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer emissionsfreien Flotte. Die Verkehrswende ist machbar – wenn Berlin und Bund gemeinsam an einem Strang ziehen.“



Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Der Betriebshof an der Köpenicker Landstraße steht sinnbildlich wie ganz real für Berlins Weg in eine klimafreundliche, moderne und gesunde Verkehrszukunft. Dieser Standort ist nicht irgendein Bauprojekt. Er ist ein Meilenstein in der Dekarbonisierung der Berliner Busflotte. Das ist gelebte Verkehrs- und Umweltpolitik. Bund, Land und BVG haben hier Hand in Hand für das Klima gearbeitet – fachlich, finanziell und organisatorisch. Dafür möchte ich allen Beteiligten ausdrücklich danken.“



„Wir bauen nach 60 Jahren Pause gleich zwei neue Betriebshöfe auf einmal. Damit sollte jedem klar sein, wie ernst wir es meinen. Und wir brauchen beide Höfe dringend, um unserer Stadt auch in Zukunft ein stabiles Bussystem bieten zu können. Genau wie in der Säntisstraße setzen wir auch hier in Treptow komplett neue Standards für alle künftigen Projekte”, sagt Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG.



Auf dem Betriebshof wird ein Betriebshofmanagementsystem zum Einsatz kommen. Ein automatisiertes System, das den Fahrzeugeinsatz, deren Abstellung, Ladevorgänge und Serviceintervalle optimiert. Durchdachte Konzepte für Brandschutz, Wartung und Ladeinfrastruktur gewährleisten Stabilität durch Sicherheit und Betriebseffizienz.



Die Investitionskosten für den Bau des Betriebshofs Treptow belaufen sich auf rund 120 Millionen Euro. Dies ist eines von vielen Projekten, die im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit rund 160 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert werden. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Das Projekt wird darüber hinaus durch das Bundesland kofinanziert.



Fundament für emissionsfreien und modernen Berliner Busbetrieb



Schon heute betreibt die BVG mit rund 277 E-Bussen eine der größten Flotten Deutschlands. Bis 2027 soll etwa ein Drittel der rund 1.500 Fahrzeuge umfassenden Gesamtflotte elektrisch unterwegs sein – bis Anfang der 2030er-Jahre die gesamte Flotte emissionsfrei. Mit dem neuen Betriebshof in der Säntisstraße sowie dem Betriebshof Treptow schafft die BVG die notwendigen Kapazitäten für den Süden bzw. Südosten der Stadt. Die beiden Neubauhöfe sind nicht einfach Infrastrukturprojekte, sondern auch ein Beitrag zu mehr Lebensqualität in Berlin: weniger Emissionen, weniger Lärm im Stadtverkehr, mehr klimafreundliche Mobilität.



Parallel zur Errichtung der neuen Betriebshöfe treibt die BVG auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur im gesamten Stadtgebiet voran – etwa durch Ladesäulen an bis zu 20 Endhaltestellen.


Beste Grüße
Harald Tschirner
Habe noch nichts hier dazu gelesen: Das kleine Prignitzer Nebenbahnnetz wird auch in den kommenden drei Jahren von der Hanseatischen Eisenbahn betrieben.

[unternehmen.vbb.de]

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
Selenskyj kommt Montag nach Berlin, also vermutlich wieder komplette Einstellung weiter Teile des Schnellbahnnetzes über Stunden:
[www.tagesspiegel.de]
Auf der Suche nach Informationen zum Fahrplanwechsel auf der BVG-Seite (Spoiler: man muss echt lange suchen) fiel mir diese hier noch nicht erwähnte Information auf:

[www.bvg.de]

Demnach werden die Kundenzentren Holzmarktstraße und Hermannplatz dauerhaft geschlossen.
Dabei fiel mir dann auch noch auf, dass das Kundenzentrum in Tegel geschlossen wurde - offenbar schon vor einem Jahr. Ging an mir vorbei. Hat sich ja nicht lange gehalten.

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Für mehr Ümläüte!
Zitat
Philipp Borchert
Auf der Suche nach Informationen zum Fahrplanwechsel auf der BVG-Seite (Spoiler: man muss echt lange suchen) fiel mir diese hier noch nicht erwähnte Information auf:

[www.bvg.de]

Demnach werden die Kundenzentren Holzmarktstraße und Hermannplatz dauerhaft geschlossen.
Dabei fiel mir dann auch noch auf, dass das Kundenzentrum in Tegel geschlossen wurde - offenbar schon vor einem Jahr. Ging an mir vorbei. Hat sich ja nicht lange gehalten.

Die Infos zum Fahrplanwechsel sind doch immer an der selben Stelle inkl. der vorherigen Änderungen: Verbindungen > Angebotsänderungen. Bleibt derselbe Link sogar.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1858-2025
Zitat
Philipp Borchert
[www.bvg.de]

Demnach werden die Kundenzentren Holzmarktstraße und Hermannplatz dauerhaft geschlossen.

Was für ein krasser Widerspruch zwischen Überschrift und Text:

Zitat
BVG
Sechs starke Kundenzentren für Berlin: BVG bündelt Service an zentralen Standorten

Zum Jahreswechsel konzentriert die BVG ihre persönlichen Serviceangebote an sechs bestens erreichbaren Kundenzentren in allen Teilen der Stadt. Die Standorte Holzmarktstraße und Hermannplatz werden zum Jahresende geschlossen.

Der Standort Holzmarktstraße ist ja jetzt wirklich nicht so der Renner, das kann sicherlich jeder nachvollziehen. Aber Hermannplatz?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Wahrscheinlich zu wenig Umsatz. Die Hipster von Kreuzkölln buchen über das Internet und die Habenichtse von der Sonnenallee kaufen nichts, sondern fahren mit dem Lottoticket...
Gerät die Bahn jetzt in den Busrausch?

Tagesschau.de
Zitat
Heidekraut
Gerät die Bahn jetzt in den Busrausch?

Das ist sie doch schon lange. Auch im Berliner Umland betreibt sie einige Buslinien.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Moin,

auf der Webseite "berlin-straba.de" wird ein weiterer Baustellen-Straßenbahnnetzplan mit Gültigkeit ab dem 24.12.2025 zum Download angeboten. Darin wird keine "Havarie" mehr auf dem südlichsten Abschnitt der Straßenbahnlinie 60 angezeigt. Auf der Webseite steht weiterhin folgendes:

Zitat

HAVARIE Haeckelstr.
31.07.2025 (08.00 Uhr) - 24.12.2025 (04.00 Uhr)

Ist das Zweckoptimismus, ein Blick in eine Glaskugel oder BVG-internes Wissen?

Viele Grüße, Thomas

PS: Auf der Verkehrsmeldungsseite der BVG steht zur Straßenbahnlinie 60 weiterhin "Bis auf weiteres".

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Moin,

auf der Webseite "berlin-straba.de" wird ein weiterer Baustellen-Straßenbahnnetzplan mit Gültigkeit ab dem 24.12.2025 zum Download angeboten. Darin wird keine "Havarie" mehr auf dem südlichsten Abschnitt der Straßenbahnlinie 60 angezeigt. Auf der Webseite steht weiterhin folgendes:

Zitat

HAVARIE Haeckelstr.
31.07.2025 (08.00 Uhr) - 24.12.2025 (04.00 Uhr)

Ist das Zweckoptimismus, ein Blick in eine Glaskugel oder BVG-internes Wissen?

Viele Grüße, Thomas

PS: Auf der Verkehrsmeldungsseite der BVG steht zur Straßenbahnlinie 60 weiterhin "Bis auf weiteres".

Am besten solltest du nur der BVG Webseite glauben. Was man hier so schreibt, scheinst du ja eh nicht für voll zu nehmen. ;)

Die Havarie soll bis dahin beendet sein.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1858-2025
Das die Ebusco zurzeit große Probleme machen ist ja bekannt. Jetzt plant die BVG ab 2026 keine Ebuscos einzusetzen. Hof I fährt überall GN wo es möglich ist. Gehen alle erstmal zum Hersteller zurück ? Weiß jemand mehr ?
S Tempelhof Empfangsgebäude wird bis 04/26 saniert. Die entfernte Zwischendecke wird im Anschluss nicht wiederhergestellt. Die freigelegten Wände werden verputzt und gestrichen.

[www.morgenpost.de]
Zitat
Bvg-pascal
Das die Ebusco zurzeit große Probleme machen ist ja bekannt. Jetzt plant die BVG ab 2026 keine Ebuscos einzusetzen. Hof I fährt überall GN wo es möglich ist. Gehen alle erstmal zum Hersteller zurück ? Weiß jemand mehr ?

Wenn sie ab 2026 keine Ebusco mehr einsetzen möchte, werden die Fördermittelrückzahlungen sicher teuer. Auffällig ist der stark zurückgefahrene Einsatz der Elektros aber schon, vor allem, wo nun gleichzeitig die E-Gelenkbusse mit der Gießkanne verteilt flächendeckend niemals Dieselgelenkwagen ersetzen, sondern Soll-E-Busse (M41 mal außen vor) ;-)
Zitat
phönix
S Tempelhof Empfangsgebäude wird bis 04/26 saniert. Die entfernte Zwischendecke wird im Anschluss nicht wiederhergestellt. Die freigelegten Wände werden verputzt und gestrichen.

[www.morgenpost.de]

Es ist ohnehin in recht naher Zukunft die Erneuerung der EÜ über den Tempelhofer Damm geplant. Da macht es wenig Sinn, nun noch viel Aufwand reinzustecken.
Die BVG hat keine andere Wahl. Bei den Ebusco Fahrzeugen wurden wohl Risse festgestellt. So wurde mir es vorhin mitgeteilt. Aber vielleicht ist jemand schlaueres hier
Zitat
Bvg-pascal
Die BVG hat keine andere Wahl. Bei den Ebusco Fahrzeugen wurden wohl Risse festgestellt. So wurde mir es vorhin mitgeteilt. Aber vielleicht ist jemand schlaueres hier

Ohje, das klingt dann ja gar nicht so gut - aber im Idealfall folgen dann neue Ebuscos...?
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