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Kurzmeldungen Dezember 2025
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Nemo
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Wutzkman
Der Grund dafür ist ganz einfach. Ich durfte ihn gerade erst hier im Forum kennenlernen.

Zitat
GraphXBerlin
Verkehrsgelb ist nicht neongelb


;)
Korrekt. Nur wenn die Tram eine neongelbe Weste mit reflektierenden Streifen trägt ist sie auch unmissverständlich erkennbar. Die reine verkehrsgelbe Lackierung ist da unzureichend.
Wie wäre es mit einer gelben Rundumleuchte und einen Flaggenträger, der voraus geht und die anderen Verkehrsteilnehmer warnt.

So quasi ein umgedrehter Red-Flag-Act:
[de.wikipedia.org]
Da müsstest du mal nachfragen ob dieses Fahrzeug im Straßenverkehr beachtet wurde. Dann kann man für FAhrgastfahrten darüber nachdenken.
Zitat
def
(Man kann ja fast froh sein, dass der RBB als - nicht als solches gekennzeichnetes - Symbolbild kein Foto einer entgleisten Tatra-Straßenbahn aus Cottbus 1978 benutzt hat.)

RBB halt. Der Artikel zur Einstellung des Kulturzugs war bis heute Nachmittag auch mit einem Bild einer RB55 in Hennigsdorf bebildert.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.12.2025 21:20 von fatabbot.
Zitat
rbb
Pendler hätten das Angebot hingegen kaum genutzt, was die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt habe.
Ein Zug, der nur Freitag und Samstag nach Breslau und Freitag und Sonntag nach Berlin fährt, wird kaum von Pendlern, sondern vornehmlich für die Freizeit genutzt?
Nein!
Doch!
Ooooh!
Mittlerweile gibt es am Tage 3 EC Zugpaare und 1 Nacht-EC Zugpaar direkt zwischen Berlin und Breslau. Da Bedarf es wohl keines Spezialzuges mit unbequemen 646 Dieseltriebwagn mehr. Kulturveranstaltungen ließen sich sicher auch jetzt organisieren.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zumal die Länder die gesetzliche Aufgabe haben, Regionalverkehr zu organisieren. Fernverkehr (in Konkurrenz zu anderen Anbietern) anzubieten, wäre kein sachgerechter Umgang mit Steuergeldern.
Zitat
VvJ-Ente
Ein Zug, der nur Freitag und Samstag nach Breslau und Freitag und Sonntag nach Berlin fährt, wird kaum von Pendlern, sondern vornehmlich für die Freizeit genutzt?
Nein!
Doch!
Ooooh!
Noch schlimmer: Laut rbb wurde der auch im polnischen Binnenverkehr praktisch nicht genutzt!

Und das, wo man doch auf der Strecke mit dem schlechtesten Zugmaterial und exorbitant hohen Preisen aufwarten konnte!

Der Zug kostete auf der Relation Węgliniec - Wrocław (bzw. auch für alle Unterwegshalte) 92 PLN. Der IC kostet 42 PLN, die KD-Nahverkehrszüge (moderne Newag Impuls oder PESA Elf II) 36,20 PLN.

Und fuhr auch noch wenige Minuten nach einem IC und wenige Minuten vor einem KD Os.
Zitat
M48er
Zumal die Länder die gesetzliche Aufgabe haben, Regionalverkehr zu organisieren. Fernverkehr (in Konkurrenz zu anderen Anbietern) anzubieten, wäre kein sachgerechter Umgang mit Steuergeldern.

Das ist ja nun albern. Mit der Begründung müsste man zahlreiche Regionalexpress-Linien einstampfen. Vor allem die RE an die Ostseeküste seit dem D-Ticket. Übrigens lief der Kulturzug als Interregio-Express. Das ist per Definition Regionalverkehr. Bei drei Zügen über drei Tage kann man kaum von einen ernsthafen FV-Konkurrenten sprechen.

Der Kulturzug ist ein nettes Konzept, um Zugreisen mehr als nur als Ortsveränderung zu verstehen.





1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.12.2025 12:07 von Florian Schulz.
Zitat
Florian Schulz
Vor allem die RE an die Ostseeküste seit dem D-Ticket.
Ich fahre seit gut zehn Jahren mindestens zweiwöchentlich entweder Berlin <-> Pasewalk (gut, bis 2021 nur bis/von Angermünde) oder Berlin <-> Neubrandenburg und kann dir versichern, dass RE3 und RE5 nach/von Stralsund seit dem D-Ticket nicht wesentlich voller sind als vorher - wäre aber auch schwerlich möglich.

Zitat

Übrigens lief der Kulturzug als Interregio-Express. Das ist per Definition Regionalverkehr.
Der bis 2023 nicht mit Regionalverkehrsfahrkarten genutzt werden konnte.
Warum wird eigentlich über Neubaustrecken an die Ostsee nicht ernsthaft nachgedacht? Die hätten doch durchaus Potential und würden womöglich gar Flüge an andere (salzigere) Gewässer durch heimische Zugfahrten ersetzen können...

Und wenn dann irgendwann doch noch die Ambitionen kommen kann man ja auch von Rostock oder Usedom einen Tunnel durch die Ostsee nach Norden machen...

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Nun, es gab zumindest die Zusicherung der damaligen Bundesregierung an Mecklenburg-Vorpommern, als Gegenleistung für die Genehmigung des Flüssiggasterminals auf Rügen die Strecke Angermünde - Stralsund auszubauen. Praktischerweise nur mündlich und heute will auch niemand mehr etwas davon wissen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.12.2025 20:18 von fatabbot.
Zitat
Nukebro
Warum wird eigentlich über Neubaustrecken an die Ostsee nicht ernsthaft nachgedacht? Die hätten doch durchaus Potential und würden womöglich gar Flüge an andere (salzigere) Gewässer durch heimische Zugfahrten ersetzen können...

Und wenn dann irgendwann doch noch die Ambitionen kommen kann man ja auch von Rostock oder Usedom einen Tunnel durch die Ostsee nach Norden machen...

Kann es sein, dass du dich mit der Materie so gar nicht auseinandergesetzt hast? Die Streckenkapazität in Richtung Ostsee ist jedenfalls nicht das größte Problem, da gibt es noch ausreichend freie Trassen. Auch sind die Trassierungsparameter der vorhandenen Strecken noch nicht ausgereizt. Der Ausbau auf 160 km/h von Berlin über Angermünde nach Stralsund wurde zuletzt mit den LNG-Terminals auf Rügen versprochen und anschließend ohne allzu große Gegenwehr der beiden betroffenen Länder mal wieder vertagt.

Wenn du deine Langeweile mal in die Suchmaschine des Vertrauens investierst und nach Karniner Brücke suchst, kannst du dich locker einen ganzen Abend beschäftigen. Darßbahn wäre ein weiterer Begriff für die Suchmaschine. Kurzum, Ideen gibt es durchaus.

Kapazitätsengpässe gibt es hingegen auf der Querverbindung zwischen Rostock und Stralsund. Aber auch da gibt es eine Menge Ideen und keinen, der deren Umsetzung finanzieren möchte.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
Nukebro
Warum wird eigentlich über Neubaustrecken an die Ostsee nicht ernsthaft nachgedacht? Die hätten doch durchaus Potential und würden womöglich gar Flüge an andere (salzigere) Gewässer durch heimische Zugfahrten ersetzen können...

Und wenn dann irgendwann doch noch die Ambitionen kommen kann man ja auch von Rostock oder Usedom einen Tunnel durch die Ostsee nach Norden machen...

Kann es sein, dass du dich mit der Materie so gar nicht auseinandergesetzt hast? Die Streckenkapazität in Richtung Ostsee ist jedenfalls nicht das größte Problem, da gibt es noch ausreichend freie Trassen. Auch sind die Trassierungsparameter der vorhandenen Strecken noch nicht ausgereizt. Der Ausbau auf 160 km/h von Berlin über Angermünde nach Stralsund wurde zuletzt mit den LNG-Terminals auf Rügen versprochen und anschließend ohne allzu große Gegenwehr der beiden betroffenen Länder mal wieder vertagt.

Wenn du deine Langeweile mal in die Suchmaschine des Vertrauens investierst und nach Karniner Brücke suchst, kannst du dich locker einen ganzen Abend beschäftigen. Darßbahn wäre ein weiterer Begriff für die Suchmaschine. Kurzum, Ideen gibt es durchaus.

Kapazitätsengpässe gibt es hingegen auf der Querverbindung zwischen Rostock und Stralsund. Aber auch da gibt es eine Menge Ideen und keinen, der deren Umsetzung finanzieren möchte.

Eine 160 km/h Zugverbindung ist zwar nett, aber ich dachte an eine 300 km/h NBS. Ostsee als After Work im Sommer und so... Wäre zumindest mal eine Vision...

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.12.2025 07:11 von Nukebro.
Zitat
Nukebro
Zitat
Jay
Zitat
Nukebro
Warum wird eigentlich über Neubaustrecken an die Ostsee nicht ernsthaft nachgedacht? Die hätten doch durchaus Potential und würden womöglich gar Flüge an andere (salzigere) Gewässer durch heimische Zugfahrten ersetzen können...

Und wenn dann irgendwann doch noch die Ambitionen kommen kann man ja auch von Rostock oder Usedom einen Tunnel durch die Ostsee nach Norden machen...

Kann es sein, dass du dich mit der Materie so gar nicht auseinandergesetzt hast? Die Streckenkapazität in Richtung Ostsee ist jedenfalls nicht das größte Problem, da gibt es noch ausreichend freie Trassen. Auch sind die Trassierungsparameter der vorhandenen Strecken noch nicht ausgereizt. Der Ausbau auf 160 km/h von Berlin über Angermünde nach Stralsund wurde zuletzt mit den LNG-Terminals auf Rügen versprochen und anschließend ohne allzu große Gegenwehr der beiden betroffenen Länder mal wieder vertagt.

Wenn du deine Langeweile mal in die Suchmaschine des Vertrauens investierst und nach Karniner Brücke suchst, kannst du dich locker einen ganzen Abend beschäftigen. Darßbahn wäre ein weiterer Begriff für die Suchmaschine. Kurzum, Ideen gibt es durchaus.

Kapazitätsengpässe gibt es hingegen auf der Querverbindung zwischen Rostock und Stralsund. Aber auch da gibt es eine Menge Ideen und keinen, der deren Umsetzung finanzieren möchte.

Eine 160 km/h Zugverbindung ist zwar nett, aber ich dachte an eine 300 km/h NBA. Ostsee als After Work im Sommer und so... Wäre zumindest mal eine Vision...

...und das ganze dann bitte mit Deutschlandticket oder wenigstens für 10 Euro die Fahrt? Und natürlich mit Sonderangeboten und Sonderzügen bei schönem Wetter.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
After work? Ernsthaft? Wie weit sollen denn die Wege werden? Wir müssen eher gucken, dass wir weniger weit pendeln. Meine Eltern haben auch schonmal Sommer-Urlaub zwei Wochen in Caputh, also ca. 10 km von zu Hause entfernt, gemacht. Das wäre jetzt das andere (in meinen Augen gleichermaßen absurde) extrem.

Was machst du nach der Arbeit für ein-zwei Stunden auf Rügen, was du nicht im Müggelsee, in der Havel oder sonst wo im Berliner Raum (oder wo auch immer zu Hause ist) machen kannst? Sonst empfehle ich Job/Wohnung an der Ostsee zu suchen.
Zitat
PassusDuriusculus
After work? Ernsthaft? Wie weit sollen denn die Wege werden? Wir müssen eher gucken, dass wir weniger weit pendeln. Meine Eltern haben auch schonmal Sommer-Urlaub zwei Wochen in Caputh, also ca. 10 km von zu Hause entfernt, gemacht. Das wäre jetzt das andere (in meinen Augen gleichermaßen absurde) extrem.

Was machst du nach der Arbeit für ein-zwei Stunden auf Rügen, was du nicht im Müggelsee, in der Havel oder sonst wo im Berliner Raum (oder wo auch immer zu Hause ist) machen kannst? Sonst empfehle ich Job/Wohnung an der Ostsee zu suchen.

Am Strandbad Wannsee liegt sogar Ostseestrand, dann müsste man nur noch in der Mitte der Havel eine Sichtblende aufstellen, damit man einen Horizont sieht und nicht mehr Kladow.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.12.2025 00:28 von Nemo.
Zitat
PassusDuriusculus
After work? Ernsthaft? [...]

Wie offensichtlich soll es denn noch werden? Da hat einer Langeweile und betreibt Beschäftigungstherapie. Offenbar möchte er austesten, wie intensiv er uns trollen kann, bis er gesperrt wird.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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PassusDuriusculus
Meine Eltern haben auch schonmal Sommer-Urlaub zwei Wochen in Caputh, also ca. 10 km von zu Hause entfernt, gemacht.

Ich hatte einst einen Arbeitskollegen, damals wohnhaft in Marzahn, der fuhr jedes Jahr mit der Straßenbahn in die Sommerfrische nach Schmöckwitz. Es gab ja auch Zeiten, da war es ganz normal, seinen Urlaub innerhalb Berlins zu verbringen, also quasi innerhalb der Stadt zu verreisen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Berlin-Rostock sind Luftlinie gut 200 km. Das ginge mit einer entsprechenden NBS durchaus in einer Stunde. Wenn man nur den halben Tag arbeitet könnte man sich durchaus danach in den Zug setzen und wäre schnell genug an der Ostsee um noch ein paar schöne Stunden dort zu haben...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Berlin-Rostock sind Luftlinie gut 200 km. Das ginge mit einer entsprechenden NBS durchaus in einer Stunde. Wenn man nur den halben Tag arbeitet könnte man sich durchaus danach in den Zug setzen und wäre schnell genug an der Ostsee um noch ein paar schöne Stunden dort zu haben...

Die Frage ist, ob man das überhaupt möchte. Wie schon einige Foristen angemerkt haben, ist es nicht besonders erstrebenswert, zusätzlichen Verkehr zu generieren, zumal Bahnfahren zwar sehr umweltfreundlich ist, aber auch nicht ganz emissionsfrei. Das erste Gebot der Verkehrsplanung heißt daher Verkehrsvermeidung.

Eine NBS-Strecke ist teuer und muss sich auch lohnen. Mecklenburg-Vorpommern ist das dünnbesiedelste Bundesland in Deutschland. Wer nutzt die Strecke im Winter, bei schlechtem Wetter oder einfach dienstags um 10 Uhr vormittags? Auch da muss sich die hohe Investition lohnen.

Auch in Rostock ist noch kein Strand zu sehen. Man müsste schon nach Warnemünde oder Graal-Müritz kommen. Wir müssten also mit 1,5 Stunden je Strecke rechnen (Arbeit - Strand und Strand - Haustür). Ob man sich 3 Stunden Fahrt für 2-3 Stunden Strand wirklich antut ...

Viele Strände in Mecklenburg-Vorpommern sind gut genutzt. Brauchen wir da noch weitere Besucher?

Brandenburg ist ja u. a. für seine vielen Seen bekannt. Da gibt es doch auch ein paar schöne Orte, um den Feierabend zu genießen. Vielleicht findest du ja beim Recherchieren schöne Orte, die mit dem ÖPNV gut erreichbar sind. Die kannst du dann auch an den VBB schicken, der so etwas gerne auch auf Social Media verbreitet.
Zitat
Taktverdichtung
Vielleicht findest du ja beim Recherchieren schöne Orte, die mit dem ÖPNV gut erreichbar sind. Die kannst du dann auch an den VBB schicken, der so etwas gerne auch auf Social Media verbreitet.

Dann ist der Ort aber bald nicht mehr schön.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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