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Streckenreaktivierungen in Brandenburg
geschrieben von Nukebro 
Was wird billiger in Tegel? Die Bahn – oder die Autos unter die Straße zu legen? Ganz ohne die Alternativen geht es nun mal nicht. Kann die Autobahn Gesellschaft eigentlich noch nachträglich haftbar gemacht werden für das Abbaggern der S-Bahn vor über 40 Jahren ? Vielleicht mit einem Wiederaufbau im Tegler Norden auf den Stand vor der Autobahn ?
Zitat
TomB
"one more track will fix it"?

Das werde ich fortan in meinen Sprachgebrauch übernehmen.
Da war doch in der letzten Zeit die Rede von einem Teilreaktivierung / Ausbau der Strecke Neustadt/Dosse Güstrow über Kyritz, Pritzwalk und Plau am See . Die Idee war wohl als Umleiter / Entlastung der anderen Strecke über Waren, wohl vor allem für den Güterverkehr. Hier von hört man auch nichts mehr....Statt dessen ist jetzt wieder von einer Stilllegung Kyritz Pritzwalk die Rede.
Zitat
Gleisdreiecke
Was wird billiger in Tegel? Die Bahn – oder die Autos unter die Straße zu legen? Ganz ohne die Alternativen geht es nun mal nicht. Kann die Autobahn Gesellschaft eigentlich noch nachträglich haftbar gemacht werden für das Abbaggern der S-Bahn vor über 40 Jahren ? Vielleicht mit einem Wiederaufbau im Tegler Norden auf den Stand vor der Autobahn ?

In Tegel ist die Autobahn unter der Erde. Das Problem ist der Übergang Gorkistraße. Der müsste entweder aufgelassen werden, was für Rettungsdienste kontraproduktiv ist. Oder durch eine Überführung ersetzt werden. Aber der Autobahntunnel ist statisch dafür nicht ausgelegt. Von den Kosten und dem Eingriff ins Stadtbild ganz zu schweigen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.03.2026 10:18 von DerMichael.
Zitat
Giesendorfer
Da war doch in der letzten Zeit die Rede von einem Teilreaktivierung / Ausbau der Strecke Neustadt/Dosse Güstrow über Kyritz, Pritzwalk und Plau am See . Die Idee war wohl als Umleiter / Entlastung der anderen Strecke über Waren, wohl vor allem für den Güterverkehr. Hier von hört man auch nichts mehr....Statt dessen ist jetzt wieder von einer Stilllegung Kyritz Pritzwalk die Rede.

Davon habe ich jetzt nichts mitbekommen. War das kürzlich?
Aktuell sind die Verkehre ja bis Dezember 2028 gesichert.
Zitat
Knut Rosenthal
Zitat
Giesendorfer
Da war doch in der letzten Zeit die Rede von einem Teilreaktivierung / Ausbau der Strecke Neustadt/Dosse Güstrow über Kyritz, Pritzwalk und Plau am See . Die Idee war wohl als Umleiter / Entlastung der anderen Strecke über Waren, wohl vor allem für den Güterverkehr. Hier von hört man auch nichts mehr....Statt dessen ist jetzt wieder von einer Stilllegung Kyritz Pritzwalk die Rede.

Davon habe ich jetzt nichts mitbekommen. War das kürzlich?
Aktuell sind die Verkehre ja bis Dezember 2028 gesichert.

Es klingt nach der Berichterstattung von vor einem Jahr, vor der Sperrung Berlin-Hamburg. Also nicht mehr aktuell.

Berliner Linienchronik (+ Stationierungen/Werbungen/...) 1858-2026
Zitat
DerMichael
Zitat
Gleisdreiecke
Was wird billiger in Tegel? Die Bahn – oder die Autos unter die Straße zu legen? Ganz ohne die Alternativen geht es nun mal nicht. Kann die Autobahn Gesellschaft eigentlich noch nachträglich haftbar gemacht werden für das Abbaggern der S-Bahn vor über 40 Jahren ? Vielleicht mit einem Wiederaufbau im Tegler Norden auf den Stand vor der Autobahn ?

In Tegel ist die Autobahn unter der Erde. Das Problem ist der Übergang Gorkistraße. Der müsste entweder aufgelassen werden, was für Rettungsdienste kontraproduktiv ist. Oder durch eine Überführung ersetzt werden. Aber der Autobahntunnel ist statisch dafür nicht ausgelegt. Von den Kosten und dem Eingriff ins Stadtbild ganz zu schweigen.

Deswegen gibt es da auch noch eine weitere Variante: Man lege die Eisenbahn tiefer und baue neben den Autobahntunnel einen Trog. Dann kann die Gorkistraße ebenerdig bleiben und die Bahn wird trotzdem kreuzungsfrei. Zusätzlich kann man den Bahnsteig dann noch an die Gorkistraße heranrücken und so einen direkten Übergang zu allen dortigen Buslinien herstellen. Natürlich steckt auch da eine gewisse ingenieurtechnische Herausforderung hinter, aber selbst wenn der Autobahntunnel mit seitlichen Ankern gesichert ist, sollte das mit den heutigen Möglichkeiten umsetzbar sein.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
In Tegel ist die Autobahn unter der Erde. Das Problem ist der Übergang Gorkistraße. Der müsste entweder aufgelassen werden, was für Rettungsdienste kontraproduktiv ist. Oder durch eine Überführung ersetzt werden. Aber der Autobahntunnel ist statisch dafür nicht ausgelegt. Von den Kosten und dem Eingriff ins Stadtbild ganz zu schweigen.

Deswegen gibt es da auch noch eine weitere Variante: Man lege die Eisenbahn tiefer und baue neben den Autobahntunnel einen Trog. Dann kann die Gorkistraße ebenerdig bleiben und die Bahn wird trotzdem kreuzungsfrei. Zusätzlich kann man den Bahnsteig dann noch an die Gorkistraße heranrücken und so einen direkten Übergang zu allen dortigen Buslinien herstellen. Natürlich steckt auch da eine gewisse ingenieurtechnische Herausforderung hinter, aber selbst wenn der Autobahntunnel mit seitlichen Ankern gesichert ist, sollte das mit den heutigen Möglichkeiten umsetzbar sein.[/quote]

Gebens die Götter, (ehe sich eine/einer) nicht genannt fühlen sollte … Aber dem überheiligen Auto kann doch wohl niemand Platz klauen …
Zitat
Jay
Natürlich steckt auch da eine gewisse ingenieurtechnische Herausforderung hinter, aber selbst wenn der Autobahntunnel mit seitlichen Ankern gesichert ist, sollte das mit den heutigen Möglichkeiten umsetzbar sein.

Machbar ist das sicherlich, klar. Aber die Frage bleibt, ob es auch wirtschaftlich und somit förderfähig wäre.
Zitat
Jay
Deswegen gibt es da auch noch eine weitere Variante: Man lege die Eisenbahn tiefer und baue neben den Autobahntunnel einen Trog. Dann kann die Gorkistraße ebenerdig bleiben und die Bahn wird trotzdem kreuzungsfrei. Zusätzlich kann man den Bahnsteig dann noch an die Gorkistraße heranrücken und so einen direkten Übergang zu allen dortigen Buslinien herstellen. Natürlich steckt auch da eine gewisse ingenieurtechnische Herausforderung hinter, aber selbst wenn der Autobahntunnel mit seitlichen Ankern gesichert ist, sollte das mit den heutigen Möglichkeiten umsetzbar sein.

Warum lässt sich nicht die ursprünglich von der KPEV verfolgte Höherlegung der Eisenbahnstrecke vollenden? Abzweigende Strecken wie zum Hafen am Tegeler See oder ITF sind doch längst Geschichte.
Die alten Preußen führten die Höherlegung der Kremmener Bahn zwischen Schönholz bis kurz vor Tegel bereits 1903 bis 1905 durch und ersetzten dabei sämtliche Bahnübergänge durch Unterführungen. Die ab 1920 verstärkt einsetzende Besiedlung des Umlands führte zwischen 1921 und 1927 schließlich auch zwischen Hennigsdorf und kurz vor Tegel zur selben Maßnahme - zweigleisiger Ausbau und Hochlegung einschließlich Elektrisierung für den S-Bahnverkehr. Warum ist die Höherlegung der zwei Tegeler Bahnsteige unmöglich?

so long

Mario
Baulich möglich wäre dies sicherlich. Man ist ja am Waidmannsluster Damm auf Dammniveau. Und an der Holzhauser Straße ebenfalls.

Und dennoch wären es sehr hohe Baukosten, die zumindest nach der NKU-Logik schwer zu rechtfertigen wären. Die sehr dünne Besiedlung nördlich von Velten ist da nicht hilfreich. Und auch die bereits vorhandene S-Bahn-Linie mindert Reisezeitvorteile in der NKU. Und auch am Bahnübergang hängen weniger Autos lange fest, es gibt ja für den MIV die niveaufreie Kreuzung am Waidmannsluster Damm.
Zitat
Jay
Zitat
DerMichael
In Tegel ist die Autobahn unter der Erde. Das Problem ist der Übergang Gorkistraße. Der müsste entweder aufgelassen werden, was für Rettungsdienste kontraproduktiv ist. Oder durch eine Überführung ersetzt werden. Aber der Autobahntunnel ist statisch dafür nicht ausgelegt. Von den Kosten und dem Eingriff ins Stadtbild ganz zu schweigen.

Deswegen gibt es da auch noch eine weitere Variante: Man lege die Eisenbahn tiefer und baue neben den Autobahntunnel einen Trog.

Sind die dann notwendigen Rampen lang genug, damit die höchstzulässige Steigung nicht überschritten wird? Bis zum Waidmannsluster Damm muss man dann ja aus der Tunnel- in die Dammlage kommen.
Zitat
Jumbo
Zitat
Jay
Zitat
DerMichael
In Tegel ist die Autobahn unter der Erde. Das Problem ist der Übergang Gorkistraße. Der müsste entweder aufgelassen werden, was für Rettungsdienste kontraproduktiv ist. Oder durch eine Überführung ersetzt werden. Aber der Autobahntunnel ist statisch dafür nicht ausgelegt. Von den Kosten und dem Eingriff ins Stadtbild ganz zu schweigen.

Deswegen gibt es da auch noch eine weitere Variante: Man lege die Eisenbahn tiefer und baue neben den Autobahntunnel einen Trog.

Sind die dann notwendigen Rampen lang genug, damit die höchstzulässige Steigung nicht überschritten wird? Bis zum Waidmannsluster Damm muss man dann ja aus der Tunnel- in die Dammlage kommen.

Da wir hier bei einer reinen Personenverkehrsstrecke und mit Aufgabe der RE6-Durchbindung sogar bei einer reinen S-Bahnstrecke sind, sind 40 Promille zulässig. Das sollte also kein Problem sein.

@Bim: Naja, damals lag noch kein Autobahntunnel daneben und die Verlärmung durch eine Dammlage war auch egal. Ich vermute, dass eine Troglage einfacher zu realisieren ist, weil man dann direkt neben dem Autobahntunnel liegt und dort entsprechende Sicherungsmaßnahmen gegen Aufschimmen etc. treffen kann. Bei der Dammlage müsste der gesamte zusätzliche Druck durch die Aufschüttung dagegen so ins Erdreich geleitet werden, dass keine zusätzliche Last auf den Autobahntunnel drückt. Dazu müsste man wohl eine Spundwand bis zur Tunnelsohle (bzw. tiefer) rammen und hätte dann auf der Seite ähnliche Themen wie beim Trog.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Die einfachste und kostengünstigste Variante wäre die Schließung des Übergangs Gorkistraße für den Durchgangsverkehr. Der könnte ja problemlos über den Waidmannsluster Damm fahren. Damit die Sperrung eingehalten wird, müsste man vermutlich direkt östlich des Bahnübergangs Poller setzen. Wenn die Rettungskräfte die Durchfahrt zwingend benötigen, könnte man die Poller versenkbar mit Magnethalterung machen, so dass sich ein Rettungswagen sekundenschnell mit einem Funkimpuls freie Fahrt holen kann.

Der Linienverkehr könnte eine kleine Schleife fahren wie jetzt schon der 133er und dann über Waidmannsluster Damm und Ziekowstraße fahren, wenn man die Linien nicht am U-Bf. Alt-Tegel brechen will.
Zitat
VvJ-Ente
Die einfachste und kostengünstigste Variante wäre die Schließung des Übergangs Gorkistraße für den Durchgangsverkehr. Der könnte ja problemlos über den Waidmannsluster Damm fahren. Damit die Sperrung eingehalten wird, müsste man vermutlich direkt östlich des Bahnübergangs Poller setzen. Wenn die Rettungskräfte die Durchfahrt zwingend benötigen, könnte man die Poller versenkbar mit Magnethalterung machen, so dass sich ein Rettungswagen sekundenschnell mit einem Funkimpuls freie Fahrt holen kann.

Der Linienverkehr könnte eine kleine Schleife fahren wie jetzt schon der 133er und dann über Waidmannsluster Damm und Ziekowstraße fahren, wenn man die Linien nicht am U-Bf. Alt-Tegel brechen will.

Den Linienverkehr könnte man ja auch die Polleranlage bedienen lassen oder sogar auf diese komplett verzichten. Wenn die häufigeren Schließungen des Übergangs den tatsächlich ein Problem für den MIV wäre, dürfte sich dieser auch ohne Sperrung um orientieren, wenn die Schranken beim 10-min-Takt mehr geschlossen als geöffnet sind.
Artikel LK OPR
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Knut Rosenthal
Zitat
Giesendorfer
Da war doch in der letzten Zeit die Rede von einem Teilreaktivierung / Ausbau der Strecke Neustadt/Dosse Güstrow über Kyritz, Pritzwalk und Plau am See . Die Idee war wohl als Umleiter / Entlastung der anderen Strecke über Waren, wohl vor allem für den Güterverkehr. Hier von hört man auch nichts mehr....Statt dessen ist jetzt wieder von einer Stilllegung Kyritz Pritzwalk die Rede.

Davon habe ich jetzt nichts mitbekommen. War das kürzlich?
Aktuell sind die Verkehre ja bis Dezember 2028 gesichert.

Es klingt nach der Berichterstattung von vor einem Jahr, vor der Sperrung Berlin-Hamburg. Also nicht mehr aktuell.
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