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Neue Gertraudenbrücke für Fahrzeuge über 3,5t gesperrt - 200, 248, N2, N42 und U2-SEV betroffen
geschrieben von Bvg-pascal 
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Heidekraut
Es ist klar, dass ich gegen diese Verkehrspolitik protestiere. Die Alte Jakobstraße ist einer meiner Hauptverkehrswege. Es ist die nächste Ecke Berlins, die man nicht mehr benutzen kann. Ich werde das MIV-fahren bald ganz aufgeben und dann habt ihr ja erreicht, was ihr wollt. Kopenhagen. Aber wartet die nächste Wahl ab.

Lol wegen Stau konntest du die Alte Jakobstr. sowieso 13-19 Uhr nicht sinnvoll nutzen.
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Taari
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Florian Schulz
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Taari
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Florian Schulz
Die Straßen am Luisenstädtischen Kanal dort sind alles Klasse-V-Straßen, also die niedrigste Kategorie. Wer meint, Wohnstraßen als Schleichweg für bezirksübergreifende Autofahrten zu missbrauchen statt auf den übergeordneten Straßen zu bleiben, dem trifft die Umwidmung genau richtig.

Deine Meinung, wer wo langfahren soll oder zu fahren hat, hat rein gar nichts mit der Unsinnigkeit dieser 3 Meter zu tun. Die belasten die Anwohner ungleichmäßig, die Umwelt zusätzlich und nützen niemandem, weil sie in der Realität von den meisten eh ingoriert werden.

Erstens sind es keine 3m sondern etwas über 400m und Zweitens ist der Bau genau so beabsichtigt wie es dich jetzt trifft: "Der Abschnitt auf Höhe des Michaelkirchplatz ist eine reine Fahrradstraße und das Befahren mit Kfz nicht zulässig. Dies soll dazu beitragen, dass ortsfremder Durchgangsverkehr im Kiez reduziert wird." [www.berlin.de]

Und das Umweltargument ist bei einem symmetrischen Straßenraum ein bisschen albern. Dass Durchfahrtverbotsregeln missachtet werden, sagt viel über die Einstellung der Fahrzeugführenden aus.

Es geht um das rot eingekreiste Ding. Das sind - laut Google Maps Luftlinienmessung in etwa 29 Meter.

Na immerhin konntest du so selber reflektieren, dass deine Angabe auch nicht stimmte. Finde ich gut 👍
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tramfahrer
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Taari
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Florian Schulz
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Taari
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Florian Schulz
Die Straßen am Luisenstädtischen Kanal dort sind alles Klasse-V-Straßen, also die niedrigste Kategorie. Wer meint, Wohnstraßen als Schleichweg für bezirksübergreifende Autofahrten zu missbrauchen statt auf den übergeordneten Straßen zu bleiben, dem trifft die Umwidmung genau richtig.

Deine Meinung, wer wo langfahren soll oder zu fahren hat, hat rein gar nichts mit der Unsinnigkeit dieser 3 Meter zu tun. Die belasten die Anwohner ungleichmäßig, die Umwelt zusätzlich und nützen niemandem, weil sie in der Realität von den meisten eh ingoriert werden.

Erstens sind es keine 3m sondern etwas über 400m und Zweitens ist der Bau genau so beabsichtigt wie es dich jetzt trifft: "Der Abschnitt auf Höhe des Michaelkirchplatz ist eine reine Fahrradstraße und das Befahren mit Kfz nicht zulässig. Dies soll dazu beitragen, dass ortsfremder Durchgangsverkehr im Kiez reduziert wird." [www.berlin.de]

Und das Umweltargument ist bei einem symmetrischen Straßenraum ein bisschen albern. Dass Durchfahrtverbotsregeln missachtet werden, sagt viel über die Einstellung der Fahrzeugführenden aus.

Es geht um das rot eingekreiste Ding. Das sind - laut Google Maps Luftlinienmessung in etwa 29 Meter.

Na immerhin konntest du so selber reflektieren, dass deine Angabe auch nicht stimmte. Finde ich gut 👍

Manchmal würde ich gern die Forenregeln verletzen.
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Heidekraut
Es ist klar, dass ich gegen diese Verkehrspolitik protestiere. Die Alte Jakobstraße ist einer meiner Hauptverkehrswege. Es ist die nächste Ecke Berlins, die man nicht mehr benutzen kann. Ich werde das MIV-fahren bald ganz aufgeben und dann habt ihr ja erreicht, was ihr wollt. Kopenhagen. Aber wartet die nächste Wahl ab.

Gern doch: absehbar ist, dass es dann für keine 2er-Koalition jedweder Art reicht und die Chancen, dass mit einer Beteiligung der Grünen am nächsten Senat die verkehrspolitische Vernunft dorthin zurück kommt, ist groß. Solange es um das Nebennetz geht, sind aber z.T. auch die Bezirke zuständig, die ohnehin naturgemäß stärker hinsichtlich einer menschengerechteren Verkehrsplanung wählen.
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Taari
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Florian Schulz
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Taari
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Florian Schulz
Die Straßen am Luisenstädtischen Kanal dort sind alles Klasse-V-Straßen, also die niedrigste Kategorie. Wer meint, Wohnstraßen als Schleichweg für bezirksübergreifende Autofahrten zu missbrauchen statt auf den übergeordneten Straßen zu bleiben, dem trifft die Umwidmung genau richtig.

Deine Meinung, wer wo langfahren soll oder zu fahren hat, hat rein gar nichts mit der Unsinnigkeit dieser 3 Meter zu tun. Die belasten die Anwohner ungleichmäßig, die Umwelt zusätzlich und nützen niemandem, weil sie in der Realität von den meisten eh ingoriert werden.

Erstens sind es keine 3m sondern etwas über 400m und Zweitens ist der Bau genau so beabsichtigt wie es dich jetzt trifft: "Der Abschnitt auf Höhe des Michaelkirchplatz ist eine reine Fahrradstraße und das Befahren mit Kfz nicht zulässig. Dies soll dazu beitragen, dass ortsfremder Durchgangsverkehr im Kiez reduziert wird." [www.berlin.de]

Und das Umweltargument ist bei einem symmetrischen Straßenraum ein bisschen albern. Dass Durchfahrtverbotsregeln missachtet werden, sagt viel über die Einstellung der Fahrzeugführenden aus.

Es geht um das rot eingekreiste Ding. Das sind - laut Google Maps Luftlinienmessung in etwa 29 Meter.

1. Ist die gesamte Melchiorstraße Fahrradstraße, wie schon geschrieben wurde
2. Ist das Bezirksamt per Rechtsverordnung verpflichtet das Radverkehrsnetz umzusetzen, die Melchiorstraße gehört zum Radverkehrsnetz und ist daher als Fahrradstraße auszuweisen
3. Was hält dich davon ab, das extra dafür vorgesehene übergeordnete Hauptstraßennetz (z.B. die 400m weiter westlich verlaufende Heinrich-Heine-Str.) zu nutzen?
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Taari
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tramfahrer
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Taari
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Florian Schulz
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Taari
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Florian Schulz
Die Straßen am Luisenstädtischen Kanal dort sind alles Klasse-V-Straßen, also die niedrigste Kategorie. Wer meint, Wohnstraßen als Schleichweg für bezirksübergreifende Autofahrten zu missbrauchen statt auf den übergeordneten Straßen zu bleiben, dem trifft die Umwidmung genau richtig.

Deine Meinung, wer wo langfahren soll oder zu fahren hat, hat rein gar nichts mit der Unsinnigkeit dieser 3 Meter zu tun. Die belasten die Anwohner ungleichmäßig, die Umwelt zusätzlich und nützen niemandem, weil sie in der Realität von den meisten eh ingoriert werden.

Erstens sind es keine 3m sondern etwas über 400m und Zweitens ist der Bau genau so beabsichtigt wie es dich jetzt trifft: "Der Abschnitt auf Höhe des Michaelkirchplatz ist eine reine Fahrradstraße und das Befahren mit Kfz nicht zulässig. Dies soll dazu beitragen, dass ortsfremder Durchgangsverkehr im Kiez reduziert wird." [www.berlin.de]

Und das Umweltargument ist bei einem symmetrischen Straßenraum ein bisschen albern. Dass Durchfahrtverbotsregeln missachtet werden, sagt viel über die Einstellung der Fahrzeugführenden aus.

Es geht um das rot eingekreiste Ding. Das sind - laut Google Maps Luftlinienmessung in etwa 29 Meter.

Na immerhin konntest du so selber reflektieren, dass deine Angabe auch nicht stimmte. Finde ich gut 👍

Manchmal würde ich gern die Forenregeln verletzen.

Das tust Du doch mit dem Vollzitat bereits. Oder möchtest Du die Forenregeln deshalb gerne verletzen, weil Florian Schulz die Auffassung vertritt, die Straßen am Luisenstädtischen Kanal seien alles Klasse-V-Straßen?
Zur Veranschaulichung habe ich jetzt auch nochmal alles vorherige, das gar nichts mehr zur Sache tut, mitzitiert.

Im übrigen stelle ich immer wieder fest, dass es praktisch keinen Unterschied macht, ob eine Straße mit dem Wort "Fahrradstraße" geschmückt wird, oder nicht und kann deshalb die Aufregung in keiner Weise nachvollziehen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.2026 07:23 von Alter Köpenicker.
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Alter Köpenicker
Im übrigen stelle ich immer wieder fest, dass es praktisch keinen Unterschied macht, ob eine Straße mit dem Wort "Fahrradstraße" geschmückt wird, oder nicht und kann deshalb die Aufregung in keiner Weise nachvollziehen.

Hinzukommt noch ein häufig zu beobachtendes Phänomen, das sich hier auch wieder zeigt: Das fehlende Bewusstsein darüber, dass man mit seinem Verhalten Teil des Problems ist. Auf einen Seite werden Umweltbelastungen kritisiert, die die Fahrradstraße jetzt angeblich im Autoverkehr auslöst. Andererseits wird aber der Anspruch erhoben, dort weiter unbeschwert mit dem Auto durchzufahren, das die Emissionen erst erzeugt über die man sich gerade eben beschwert hat.

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Alter Köpenicker
Im übrigen stelle ich immer wieder fest, dass es praktisch keinen Unterschied macht, ob eine Straße mit dem Wort "Fahrradstraße" geschmückt wird, oder nicht und kann deshalb die Aufregung in keiner Weise nachvollziehen.

Ja, das ist/war z.B. wunderbar in der Stargarder Straße im Prenzlauer Berg zu sehen. Erst durch die Sperrung der Straße durch Poller in Höhe der Gethsemanekirche konnte eine nennenswerte Reduzierung des Kfz-Verkehrs erreicht werden, nachdem auch regelmäßige Kontrollen des Durchfahrtsverbots dies nicht erreichen konnten. Es braucht noch nicht mal vollständige Kiezblocks, diese eine kleine Sperrung hat viel bewirkt und die Erreichbarkeit durch den Kfz-Verkehr nicht wirklich beeinträchtigt.
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Florian Schulz
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Alter Köpenicker
Im übrigen stelle ich immer wieder fest, dass es praktisch keinen Unterschied macht, ob eine Straße mit dem Wort "Fahrradstraße" geschmückt wird, oder nicht und kann deshalb die Aufregung in keiner Weise nachvollziehen.

Hinzukommt noch ein häufig zu beobachtendes Phänomen, das sich hier auch wieder zeigt: Das fehlende Bewusstsein darüber, dass man mit seinem Verhalten Teil des Problems ist. Auf einen Seite werden Umweltbelastungen kritisiert, die die Fahrradstraße jetzt angeblich im Autoverkehr auslöst. Andererseits wird aber der Anspruch erhoben, dort weiter unbeschwert mit dem Auto durchzufahren, das die Emissionen erst erzeugt über die man sich gerade eben beschwert hat.

Und am Ende wird noch über die bösen Poller geschimpft, die ja so stadtbildschädigend sind...
Früher trennte eine Mauer diese Stadt, heute sinds die Poller.

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Gute Nacht, Forum!
Ja, aber nur für Menschen, die außer dem Pkw keine anderen Arten, sich vorwärts zu bewegen kennen. Schade, dass es noch so viele Menschen gibt, denen das so geht.

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
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Philipp Borchert
Ja, aber nur für Menschen, die außer dem Pkw keine anderen Arten, sich vorwärts zu bewegen kennen. Schade, dass es noch so viele Menschen gibt, denen das so geht.

Und unter diesen wiederum nur für die, die sich weder informieren noch Schilder lesen können. Ich wüsste jetzt keine Pollersperre, die mehr als einen kurzen Umweg erfordert, den aktuelle Navigationssysteme auch direkt ausgeben.
Zitat
Taari

Warum musss man die 3 Meter Straße zur Fahrradstraße deklarieren? Das hat zur Folge, dass jetzt der gesamte Verkehr Michaelkirchstraße richtung Nord UND Süd vor den Wohnhäusern im Westen stattfindet. Wieder 0 Hirnschmalz da reingesteckt, und die Westseitenbewohner werden sich schön bedanken...

Keine Sorge, da kommen noch Poller hin:
[entwicklungsstadt.de]
Visualisierung Michaelkirchstraße/Melchiorstraße © Bezirksamt-Mitte

Ausführlicher Artikel: Stadtgrün statt Parkraum: Neugestaltung des nördlichen Michaelkirchplatzes ab Frühjahr 2026
Ein Nahverkehrsforum, das sich befleißigt, jeden Verkehr zu verhindern und nur noch dem Fußgänger die Möglichkeit gibt, zu flanieren.
Zitat
Heidekraut
Ein Nahverkehrsforum, das sich befleißigt, jeden Verkehr zu verhindern und nur noch dem Fußgänger die Möglichkeit gibt, zu flanieren.

Wo wird denn jeder Verkehr verhindert? Oder um in deinem Weltbild zu bleiben: wo wird denn jeder Verkehr ausgenommen Fußverkehr verhindert? Da fallen mir spontan nur wenige Orte ein. Z.B. die Brandenburger Str. in Potsdam oder Teile der Wilmersdorfer Str.
Aber in beiden Fällen gibt es nahgelegene Haltestellen, Parkhäuser und Fahrradständer. Also weiß nicht wovon du redest.
Zitat
Heidekraut
Ein Nahverkehrsforum, das sich befleißigt, jeden Verkehr zu verhindern und nur noch dem Fußgänger die Möglichkeit gibt, zu flanieren.

Komplette Übertreibung. Es geht darum, dass sich der Anteil des Autoverkehrs verringert, nicht um eine Abschaffung oder ein Komplettverbot. Wer derart überreagiert, sobald der Autoverkehr einer kleinen Verkehrslenkung unterzogen wird, hat bestimmt auch Angst vor einem Schnitzelverbot sobald ein Supermarkt mal vegane Produkte im Angebot hat oder hängt seine Stolzflagge vom Balkon wenn eine unisex-toilette gebaut wird.

Außerdem vergisst du dabei eins: insbesondere Fußgänger werden im städtischen Verkehr besonders benachteiligt, sei es durch Ampelschaltungen, Umwege oder durch Missachtung von Verkehrsregeln durch Autofahrer*. Alles nur, damit Sankt Auto möglichst viel Platz bekommt.

*Zwar auch durch Radfahrer, aber diese stellen nur einen Bruchteil der Gefahr dar, der Fußgänger im allgemeinen Straßenverkehr ausgesetzt sind. Klar kann ich durch einen Unfall als Fußgänger mit einem Radfahrer unglücklich stürzen und sterben, aber gegenüber Autos ist diese Gefahr einfach viel größer.
Zitat
Lopi2000
Warum sollte es schlau sein, in einem Forum, dass dem fachlichen Austausch dient, seine Meinung zurückzuhalten? Faktenbasierte Diskussionen sind doch gut und sinnvoll. Sie können innerhalb dieses Forums zwar nichts unmittelbar bewirken, aber dienen halt auch der Meinungsbildung. Ist halt aber schwierig, wenn einige nur aufgrund von Gewohnheiten und Gefühlen argumentieren und dann gegenteilige Meinungen mit guten Argumenten versuchen zu diskreditieren statt auf die Argumente zu reagieren.
Ja, das mag halt daran liegen, dass viele derjenigen mit einer entsprechenden Meinung keinerlei sinnvolle Argumente haben oder vorbringen und auf sinnvolle Argumente pro Verkehrswende mit Pöbeleien und pauschaler Ablehnung reagieren. Tut aber ja die entsprechende Politik auch genauso und dies leider temporär mit Erfolg, aber auch ohne irgendwelche belastbaren Argumente.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Da brauchen nur die Mülltonnen im Hof ungünstig auf der anderen Seite stehen.
Natürlich ist es bei mir Gewohnheit, Bequemlichkeit und der Sinn nach seiner individuellen Freiheit mit sinnvollen Grenzen.
Natürlich, wenn ich sage, dass ich in Straße xy die Poller schwachsinnig finde oder etwaige Tempo 30-Schilder kommt hier jemand mit Fakten und Tabellen über Lärm, Verkehrstote und Klima.
Ehrlich? Ist mir teilweise Wurst. Ich werde mich in diesem Leben nur noch begrenzt ändern, und wenn, dann freiwillig. Ich zwinge anderen Leuten auch nichts auf.
Und genau das wird von einigen hier etwas aggressiv nicht toleriert.
Ich habe die letzten 54 Jahre keine Probleme gehabt mit 1m Fahrradweg, ohne Pop-Up-Radweg, ohne Fahrradstraße. Ich finde diesen Straßen- und Kleinkrieg so dermaßen lächerlich. Verkehrswende? Gerne. Aber bedacht und langsam und nicht mit dem Vorschlaghammer.
Zitat
GraphXBerlin
Ich habe die letzten 54 Jahre keine Probleme gehabt mit 1m Fahrradweg, ohne Pop-Up-Radweg, ohne Fahrradstraße. Ich finde diesen Straßen- und Kleinkrieg so dermaßen lächerlich. Verkehrswende? Gerne. Aber bedacht und langsam und nicht mit dem Vorschlaghammer.

Ich habe auch lange Zeit mit den Gefahren der minderwertigen Radverkehrsinfrastruktur in Berlin und anderen Städten gelebt und hatte gar nicht sooo viele Unfälle dabei, bin aber froh über jeden Meter angemessener Radinfrastruktur, die geschaffen wird - sowohl als Nutzer dieser Infrastruktur als auch als Steuerzahler, der weiß, dass ein hoher Radverkehrsanteil mit das beste ist, was volkswirtschaftlich verkehrspolitisch angestrebt werden kann.
Zitat
GraphXBerlin
Verkehrswende? Gerne. Aber bedacht und langsam und nicht mit dem Vorschlaghammer.

Ein weiteres Problem auf Seiten der MIVer: Sie sehen eben einen Vorschlaghammer, wenn irgendwo ein paar Kiezstraßen dauerhaft abgesperrt werden, Parkplätze wegfallen, flächendeckend Tempo 30 in Städten oder eine auskömmliche Bewohnerparkgebühr gefordert werden, wenn ein Weiterbau der A100 verhindert werden soll oder Kraftstoff durch weitere Abgaben teurer wird oder eine Citymaut ins Gespräch gebracht wird. Alles Vorschlaghammer aus MIVer-Sicht. Zumindest lassen dies diverse Reaktionen sowohl hier als auch anderswo, wann immer die Diskussion auf eines oder mehrerer dieser Themen gebracht wird, vermuten.

Ein Vorschlaghammer gegen den MIV wäre m.M.n. zum Beispiel die Berlin-autofrei-Initiative. Alles darunter sind wichtige und lenkende Maßnahmen, damit die Stadt nicht noch mehr im MIV erstickt.

Dass sich das über die Jahre aufgeschaukelt hat, steht außer Frage und bei manchen Argumenten oder Initiativen bleibt einigen dann nur noch die Flucht in sprachliche Extreme und Absurditäten. Die Politik trägt zu dieser Entwicklung maßgeblich bei.

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
Es stellt sich auch immer wieder heraus, dass Dinge, über die vorher der Teufel an die Wand gemalt wurde, hinterher dann doch gar nicht so schlimm waren. Zum Beispiel die "Congestion Charge" in NYC die inzwischen die Zustimmung von gut zwei Drittel derer findet, die regelmäßig in den Bereich fahren (!)

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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