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Neue Gertraudenbrücke für Fahrzeuge über 3,5t gesperrt - 200, 248, N2, N42 und U2-SEV betroffen
geschrieben von Bvg-pascal 
Zitat
PassusDuriusculus
@GraphXBerlin: Mit dieser Einstellung darfst du dich aber nie wieder guten Gewissens über Radler beschweren, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Ich dachte bisher immer, da wären wir ausnahmsweise mal einer Meinung, aber offensichtlich bist du selbst genau einer der problematischen Radler...
Dann blättere mal zurück. Ich habe hier schon mehrmals geschrieben, dass ich tolerant ggü. Radfahrern bin da ich selber seit 50 Jahren Rad fahre. 25 davon waren es beruflich als Zusteller (brauchte also mit meinem Panzer etwas mehr Platz auf der Straße)
Und selbstverständlich nehme ich mit dem Rad auch mal eine Abkürzung oder fahre u.U. auf einem Fußweg. Aber immer mit Rücksichtnahme und ohne jemanden zu gefährden. Und die einzigen Situationen wo ich mit dem Rad über Rot fahre sind zwischen 1-4 Uhr wenn hundertprozentig sicher ist, dass ich niemanden gefährden kann und weit und breit kein Verkehrsteilnehmer zu sehen oder zu hören ist. Aber wenn ich als Auto- oder Berufskraftfahrer von einem der "Verkehrsteilnehmer" in gefährliche Situationen gebracht werde, dann gibt es auch von mir Feuer. Es ist mir eigentlich scheißegal mit was sie sich fortbewegen (Auto, Rad, Roller, etc etc). Es sind "Verkehrsteilnehmer" die sich alle an die gleichen Straßenverkehrsregeln zu halten haben.

@Alter Köpenicker
Ich werde jetzt nicht alles zitieren. Ich lese gar nichts aus deinen Postings heraus sondern stelle es ironisch oder provokativ als Frage in den Raum.
Ich bringe weniger Argumente als vielmehr Beispiele. Selbstverständlich hat der Radfahrer weniger Straßenfläche, ja, der MIV hat mehr Platz. Sind auch größere Fahrzeuge.
Ich prangere es aber nicht an. Und ich fordere deshalb auch nicht "Berlin autofrei" o.ä. Ich habe nichts gegen privaten Individualverkehr. Ich schätze ihn. Egal ob Auto oder Fahrrad.
Mein Beispiel mit dem Flughafen? Übertrieben, sicherlich. Aber hier wird oft angeprangert, dass der MIV zuviel Platz benötigt und wegnimmt (Straße, Parkplätze!, Stadtautobahn), wenn man bedenkt, dass das Auto überwiegend Privatvergnügen ist. Die Frage ist, geht es nur um Platz im Straßenverkehr oder um Platz den der MIV als Fläche einnimmt? Bei Letzterem kam mir überspitzt der Gedanke u.a. mit dem Flughafen (+Fläche der Rollbahnen)

@def
Fühlst du das müde Lächeln? Es geht nicht um Recht oder Unrecht...
Zitat
GraphXBerlin
Ja, es ist auch als Radfahrer verboten auf dem Gehweg zu fahren, in der Gegenrichtung, über rote Ampeln... und in vielen Parks....
Zitat
GraphXBerlin
Und selbstverständlich nehme ich mit dem Rad auch mal eine Abkürzung oder fahre u.U. auf einem Fußweg. Und die einzigen Situationen wo ich mit dem Rad über Rot fahre sind zwischen 1-4 Uhr wenn hundertprozentig sicher ist, dass ich niemanden gefährden kann und weit und breit kein Verkehrsteilnehmer zu sehen oder zu hören ist.

Diese Widersprüche sind unerträglich.

Zitat
GraphXBerlin
Es sind "Verkehrsteilnehmer" die sich alle an die gleichen Straßenverkehrsregeln zu halten haben.

!!!

.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2026 15:17 von GraphXBerlin.
Ich geh mal auf die bewusst provozierenden Bezeichnungen nicht ein und sags mal sorum:
Und ich mache das jetzt bewusst persönlich auf mich bezogen,

Ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich grundsätzlich ein Fan und Freund von ÖPNV, insbesondere Schienenverkehr bin. Mein Berufswunsch als Kind war - no joke - Verkehrsplaner.
Dieses Forum ist aktiv, und hat offensichtlich viel Wissen, das ich, als Laie, der beruflich dann doch woanders abgebogen ist und dessen Interesse dann zwar für gelegentliches Fahren mit Museumszügen und Studieren von Liniennetzen reicht, aber nicht genug Zeit reinstecken möchte, dass er die genauen Unterschiede zwischn SIMIS-C und SIMIS-D aufzählen kann.
Ich fahre fast jeden Tag Bahn, besitze kein Auto (mehr, seit meine pflegebedürftigen Großeltern, die öffentlich nicht zu erreichen waren, gestorben sind), fahre jedoch gelegentlich Carsharing, wenn Wetter, Transport von Dingen oder sehr abseitige Lage meiner Ziele Sinn ergeben. (zB 20 statt 65 Minuten Wegezeit oder Ringbahn steht seit 30 Minuten wegen Notarzteinsatz rum und ich muss noch wohin.)
Ich bin umweltbewusst, mein Stromverbrauch ist zB bei unter 450 kWh im Jahr, versuche, eine Balance zwischen ökologischen Produkten und ausreichend Geld im Geldbeutel zu halten und halte mich - manchmal sehr zum Unmut, in der Regel deutlich penibler an Verkehrsregeln als meine Mitmenschen es tun, egal ob im Auto, zu Fuß oder auf dem Rad.
Ich finde Verkehrspolitik wichtig, und bin grundsätzlich für eine Vekehrswende und unterstütze die meisten Maßnahmen, die diesbezüglich getätigt werden. Ich bin gegen TVO, 17. Abschnitt der A100 etc. und teile viele hier vorherrschenden Meinungen, auch bzgl Magnetbahnen, Straßenbahn vs. U-Bahn etc.

Es gibt für mich aber mehr als nur Verkehr im Leben und politisch auch andere Themen, die mich beschäftigen, betreffen und mir wichtig sind.

Ich würde an eurer Stelle jemanden sehen, der in die richtige Richtung geht, interessiert ist, und ihn versuchen, tiefer in die Welt des ÖPNVs zu ziehen, ihn zu begeistern oder Sachen zu erklären. Und gelegentlich gern auch zu korrigieren, wenn es Missverständnisse oder Fehlinformationen gibt.

Aber man wird stattdessen als MIV-Ultra bezeichnet und egal, was man wo in welchem Thread schreibt, solange es vielleicht nicht grad das Bilderrätsel ist, kommt ein Schwarm von Usern auf einen zu, die - in Relation zur durchschnittlichen Bevölkerung - sehr extreme Ansichten hat und einem permanent das Gefühl gibt, dass alles, was weniger als 200% verkehrspolitisch links-radikal ist, hier nicht erwünscht ist und damit automatisch zum Feind zu definieren ist. Mit Honig fängt man mehr Fliegen als mit Essig. Und ihr kippt Wagenladungen von Essig auf alles, was nur annähernd basisch sein KÖNNTE. Das kommt unendlich verbittert rüber. Niemand kanns euch recht machen, die BVG nicht, die Bahn nicht, die Politik nicht, die Menschen nicht, niemand. Ihr bewegt euch wie in so einer Gottkomplex-Blase, als ob ihr die einzigen seid, die es verstanden habt. Fast wie so ein Kult.

Es wird auch vorgeworfen, man würde sich ohne Argumente bewegen, aber auf die, die ich zB hier letztens geliefert habe (nur auf das Teilstück bezogen - einseitige Lärmbelästigung, längerer Weg mit dem Auto, Ignorieren der Durchfahrt von vielen.), wird nicht eingegangen. Das wird einfach weg-ignoriert.

Hätte man ne normale Diskussion geführt, hätte man zB herausfinden können:
ich hätte gegen eine vollständige Deklarierung bis hin zur Heinrich-Heine Straße der gesamten Straßenachse dort nichts. Ich finde nur das 29-Meter-Teilstück in der aktuellen Verfassung sinnlos.
Ich finde es gut, dass da Poller hinkommen, weil ich eben NICHT dort durch fahre und mich an die Verkehrsregeln halte.
Es wird automatisch immer das schlimmste angenommen und jeder Angriff ist persönlich genommen oder wird als politisch motiviert gesehen.

Man will euch die Hand reichen, und ihr holt die Kettensäge raus, um den Arm abzutrennen.
Ich hatte die Tage ein Foto gemacht von einem Signal und dachte mir eigentlich, ich poste das hier mal mit ein paar Fragen, um Signaltechnik besser zu verstehen, aber irgendwie hab ich da jetzt kaum noch Lust drauf, überlege mich, hier ganz abzumelden...

Ihr lebt nicht alleine auf dieser Welt. Und mit dieser Schwefelsäure-Taktik an Diskussion vergrault ihr auch die letzten "Brückenbauer" zur Normalbevölkerung. Eure Wahrnehmung von Verkehrsthematiken ist nämlich mit der Realität da draußen manchmal nur noch bruchstückhaft verbunden. Sorry, wenn ich nicht das Fachwissen von den Deep-Dive-Geeks habe, genau deswegen bin ich ja hier, um von euch zu lernen. Aber wenn man jedes Wissen mit 5 Beleidigungen und 3 Dosen Sürströmming zu sich nehmen muss, macht Lernen keinen Spaß.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2026 17:12 von Taari.
Das tut mir Leid. In Falle von GraphXBerlin ist es ein Fall von Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder hinaus, was hier im ganz konkreten Fall leider eine langjährige sich gegenseitig aufbauschende Geschichte hat.

Und nur weil man privat den Sinn einer Maßnahme nicht versteht (wozu ja auch kein Zwang besteht, wie du richtig schreibst), heißt es nicht, dass die Maßnahme automatisch sinnlos ist.

Und nicht alles links der CDU ist gleich linksradikal.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2026 19:16 von PassusDuriusculus.
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