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Fragen 2026
geschrieben von Ebuscomegusto 
Zitat
Nemo
Zitat
Byz 438
Einen wunderbaren guten Tag zusammen,

Hier wollte ich im Forum fragen, wann a) genau die Elektrolokomotive der Baureihe 145 kurzzeitig mal im Nahverkehr Berlin/Brandenburg im Einsatz war, b) seit wann die Baureihe 146.2 im Raum Berlin/Brandenburg im Nahverkehr im Einsatz ist und welche Elektrolokomotiven Baureihen haben sie ersetzt? Teilweise die Baureihe 143 und 114? C) Wie war das Einsatzgebiet der Baureihe 146 seit Fahrplanwechsel Dezember 2022 in der Region Berlin/Brandenburg im Nahverkehr gewesen? ich danke euch darum im Voraus über Informationen darüber. Ansonsten wünsche ich euch allen hier im Forum einen wunderbaren und wunderprächtigen sowie sonnigen Pfingstmontag noch.

Moin, ich glaube auf Drehscheibe-online findest du da eher den richtigen Ansprechpartner.

Das fände ich tatsächlich auch mal spannend zu wissen, falls jemand da ad hoc eine Antwort zu hat.
Zitat
Slighter
Zitat
Byz 438
Einen wunderbaren guten Tag zusammen,

Hier wollte ich im Forum fragen, wann a) genau die Elektrolokomotive der Baureihe 145 kurzzeitig mal im Nahverkehr Berlin/Brandenburg im Einsatz war, b) seit wann die Baureihe 146.2 im Raum Berlin/Brandenburg im Nahverkehr im Einsatz ist und welche Elektrolokomotiven Baureihen haben sie ersetzt? Teilweise die Baureihe 143 und 114? C) Wie war das Einsatzgebiet der Baureihe 146 seit Fahrplanwechsel Dezember 2022 in der Region Berlin/Brandenburg im Nahverkehr gewesen? ich danke euch darum im Voraus über Informationen darüber. Ansonsten wünsche ich euch allen hier im Forum einen wunderbaren und wunderprächtigen sowie sonnigen Pfingstmontag noch.

Das fände ich tatsächlich auch mal spannend zu wissen, falls jemand da ad hoc eine Antwort zu hat.

Das meiste beantwortet er schon selbst:

Die BR146 ist seit 2022 bei Regio Nordost auf den Linien RE4 und RE5. Sie ersetzt nach und nach die BR112/114/143-Familie sowie ab Dezember auch den Twindexx. Die BR145 war nicht hier im Einsatz.

-------------------
MfG, S5M



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.06.2026 17:47 von S5 Mahlsdorf.
Hallo an alle Fachkundigen,

ich habe gestern diese Haltestellen am S-Bhf Grünbergallee (Seite: Schwalbenweg) zum ersten Mal gesehen und wollte euch fragen, ob in nächster Zeit geplant ist, den Bus 163 hier enden zu lassen, der ja zur eigentlichen Eröffnung des Flughafens BER zum S-Bhf Grünbergallee zurückgezogen werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Schwichtenberg



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.2026 11:34 von Der_Bohnsdorfer.


Re: Fragen 2026
28.06.2026 16:53
Wo und bis wann gab es in den heutigen Landesgrenzen Berlins - von der Bullenbahn OSW abgesehen - eigentlich höhengleiche Kreuzungen zwischen Eisenbahn (KPEV/DR/DB/NE/Industrieanschluss) einerseits und der elektrischen Straßenbahn (BVG und Rechtsvorgänger) andererseits?

Viele Grüße
Arnd
def
Re: Fragen 2026
28.06.2026 17:01
In der Herzbergstraße, direkt bei der Ausfahrt vom Krankenhausgelände, bis um die Wendezeit.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.2026 17:02 von def.
Re: Fragen 2026
28.06.2026 17:59
Zitat
def
In der Herzbergstraße, direkt bei der Ausfahrt vom Krankenhausgelände, bis um die Wendezeit.

Die Siegfriedstraße hatte laut OpenRailwayMap auch zwei höhengleiche Kreuzungen, eine direkt nördlich des Betriebshof und eine noch etwas nördlicher.

Und die ITF hat die Straßenbahn mindestens an 3 Stellen höhengleich gekreuzt: Pasewalker Straße (südlich der Haltestelle Marienstraße/Pasewalker Straße), Suermondtstraße (westlich der Haltestelle Am Faulen See), Konrad-Wolf-Straße (zwischen Bahnhofstraße und heutiger Haltestelle Oberseestraße). Ob auch die Hansastraße höhengleich gekreuzt wurde (das wäre dann zwischen den Haltestellen Stadion Buschallee und Feldtmannstraße) oder ob die Straßenbahn dort erst nach der Betriebseinstellung auf der ITF gebaut wurde, weiß ich nicht.
Re: Fragen 2026
28.06.2026 18:10
Noch drei weitere Stellen:

Zitat
Arnd Hellinger
Wo und bis wann gab es in den heutigen Landesgrenzen Berlins - von der Bullenbahn OSW abgesehen - eigentlich höhengleiche Kreuzungen zwischen Eisenbahn (KPEV/DR/DB/NE/Industrieanschluss) einerseits und der elektrischen Straßenbahn (BVG und Rechtsvorgänger) andererseits?

Da du nur die Bullenbahn in OSW ausgeschlossen hast: in NSW gab es auch eine höhengleiche Kreuzung der Brückenstraße im Zuge der Schnellerstraße.
Und die Kreuzung der Bullenbahn im Zuge des Hönower Wiesenwegs mit dem Blockdammweg (mit Verbindungungskurve!) ist Karlshorst, nicht OSW ;-)

Dann hatte das Wasserwerk Friedrichshagen auch einen Gleisanschluss, der die Straßenbahn nach Rahnsdorf in der Nähe der heutigen Haltestelle Wasserwerk Friedrichshagen kreuzte.

Die beiden letztgenannten Kreuzungen müssten nach 1995 verschwunden sein, da ich mich erst ab dann häher mit dem Berliner Schienennetz beschäftigt habe und die Kreuzungen aber noch kenne. Ob die zu diesem Zeitpunkt noch eisenbahnseitig in Betrieb waren, weiß ich aber nicht.
Re: Fragen 2026
28.06.2026 18:44
Hakenfelde müsste bis 1967 auch welche mit der HVLE gehabt haben, oder? Wie sah es an der Nonnendammallee aus? Ich meine mich dunkel an die ein oder andere Industriebahn dort zu erinnern, auch wenn die Straßenbahn damals längst durch 55er und 99er ersetzt war.
Re: Fragen 2026
28.06.2026 19:04
Zitat

Arnd Hellinger am 28.6.2026 um 16.53 Uhr:

Wo und bis wann gab es in den heutigen Landesgrenzen Berlins [...] eigentlich höhengleiche Kreuzungen zwischen Eisenbahn (KPEV/DR/DB/NE/Industrieanschluss) einerseits und der elektrischen Straßenbahn (BVG und Rechtsvorgänger) andererseits?

Die wohl noch bis 1992 verkehrende Straßenbahnlinie 84 querte auf ihrem Weg vom S-Bahnhof Adlershof bis kurz vor der Einmündung in die Köpenicker Straße (OpenStreetMap.org-Link zum vermutlichen Kreuzungspunkt) ein vom Kohlebahnhof weiterführendes Anschlussgleis (sogar mit Andreaskreuzen). In einem YouTube-Video kann man die Stelle sehr schön sehen:



Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Eine Menge wurde ja hier schon genannt, so dass ich nur noch das Gleis zwischen WAW, KWK sowie FCW und Güterbahnhof Köpenick ergänzen kann, das unter anderem mitten über den Brandenburgplatz führte und dort die Straßenbahn kreuzte.

WAW = Wärmegeräte- und Armaturenwerk Köpenick
KWK = Kabelwerk Köpenick
FCW = Fotochemische Werke Köpenick


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Re: Fragen 2026
28.06.2026 23:01
Zitat
Jumbo
Noch drei weitere Stellen:

Zitat
Arnd Hellinger
Wo und bis wann gab es in den heutigen Landesgrenzen Berlins - von der Bullenbahn OSW abgesehen - eigentlich höhengleiche Kreuzungen zwischen Eisenbahn (KPEV/DR/DB/NE/Industrieanschluss) einerseits und der elektrischen Straßenbahn (BVG und Rechtsvorgänger) andererseits?

Da du nur die Bullenbahn in OSW ausgeschlossen hast: in NSW gab es auch eine höhengleiche Kreuzung der Brückenstraße im Zuge der Schnellerstraße.
Und die Kreuzung der Bullenbahn im Zuge des Hönower Wiesenwegs mit dem Blockdammweg (mit Verbindungungskurve!) ist Karlshorst, nicht OSW ;-)

Dann hatte das Wasserwerk Friedrichshagen auch einen Gleisanschluss, der die Straßenbahn nach Rahnsdorf in der Nähe der heutigen Haltestelle Wasserwerk Friedrichshagen kreuzte.

Die beiden letztgenannten Kreuzungen müssten nach 1995 verschwunden sein, da ich mich erst ab dann häher mit dem Berliner Schienennetz beschäftigt habe und die Kreuzungen aber noch kenne. Ob die zu diesem Zeitpunkt noch eisenbahnseitig in Betrieb waren, weiß ich aber nicht.

Ich greif das nochmal auf. Die Siemenswerkbahn in Spandau müsste auch solche Kreuzungen gehabt haben. Es gab mehr davon in Berlin.

Jetzt, wo Thomas das gezeigt hat, erinnere ich mich daran, mehrfach über diese Kreuzung der 84 gefahren zu sein. Zwar hatte ich selten in Altglienike was zu tun, aber einige Male bin ich von Adlerhof da auch lang und erinnere mich dunkel an die Kreuzung mit der Kohlenbahn.

Schaut doch mal auf den Townplan von Berlin, sucht die passende Karte aus. Es ist das Beste, was es für Anschlussbahnen gibt, m. E. Die ehemaligen Straßenbahnen müssten dort auch eingezeichnet sein. Ich hab das aber jetzt nicht überprüft.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.2026 23:15 von Heidekraut.
Re: Fragen 2026
28.06.2026 23:39
Zitat
Heidekraut
Zitat
Arnd Hellinger
Wo und bis wann gab es in den heutigen Landesgrenzen Berlins - von der Bullenbahn OSW abgesehen - eigentlich höhengleiche Kreuzungen zwischen Eisenbahn (KPEV/DR/DB/NE/Industrieanschluss) einerseits und der elektrischen Straßenbahn (BVG und Rechtsvorgänger) andererseits?
Ich greif das nochmal auf. Die Siemenswerkbahn in Spandau müsste auch solche Kreuzungen gehabt haben.

In der Tat gab es höhengleiche Kreuzungen zwischen der 55 und der Industriebahn in Spandau, etwa im Bereich des heutigen U Haselhorst (genauer gesagt etwa 150m weiter nördlich).
Meine Mutter war dort Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre leider genau bei einem der schwersten Straßenbahnunfälle Fahrgast, als ein Fahrer der 55 sein Haltsignal missachtete und mit der Industriebahn kollidierte, so dass ein Teil der Straßenbahn - ich meine der Beiwagen - umstürzte. Neben einem toten Fahrgast gab es auch sehr viele schwer- und lebensgefährlich Verletzte.
Re: Fragen 2026
28.06.2026 23:41
Für derartige Recherchen empfehle ich das Portal Histomap Berlin mit detaillierten Plänen bis zurück zum Anfang des 20. Jahrhunderts etwa.
Etwas kompliziert in der Bedienung - aber Gleisanlagen lassen sich oft gleis- und weichenfein ablesen.

Hier der Zugangslink - Einzellinks lassen sich da m.E. nicht generieren.
[histomapberlin.de]
Re: Fragen 2026
29.06.2026 03:23
Buckower Damm (Höhe Schlosserweg)
Die Straßenbahnlinie 27 kreuzte hier bis zu ihrer Einstellung 1964 höhengleich die Gleise der NME.

NME= Neukölln Mittenwalder Eisenbahn
Re: Fragen 2026
29.06.2026 15:08
Es gab eine Kreuzung zwischen der östlichen Gleisanbindung des Alten Schlachthofs mit der heutigen Linie 21. Nach der Querung der Eldenaer Straße und den Straßenbahngleisen führte das Bahngleis über die S-Bahn-Gleise (die Widerlager der einstigen Brücke sieht man heute noch) und dann per Rampe auf das Niveau der Gütergleise der Ringbahn.

Re: Fragen 2026
29.06.2026 19:14
Zitat
Jumbo
Ob auch die Hansastraße höhengleich gekreuzt wurde (das wäre dann zwischen den Haltestellen Stadion Buschallee und Feldtmannstraße) oder ob die Straßenbahn dort erst nach der Betriebseinstellung auf der ITF gebaut wurde, weiß ich nicht.

Zuerst kam die neugebaute Hansastr. und verursachte die Unterbrechung. Die Strassenbahntrasse wurde mit angelegt aber erst nach der Eröffnung der Strasse mit Gleisen und Oberleitung fertiggebaut. Baumaterial wurde über die ITF direkt zur Hansastr. gebracht (aus Richtung Pankow). Das war recht interessant weil eine Dampflok der Reihe 52 diese Transporte dorthin schob, mit einer Diesellok wäre es wohl bequemer gewesen.
Re: Fragen 2026
01.07.2026 15:46
Hallo. Eine Frage als Laie.

Angenommen ich möchte einen S-Bahn-Haltepunkt so umbauen, dass ich dort (Richtung ist egal) vor der Einfahrt Gleis wechseln kann, also quasi notfalls dort kehrt machen zB bei einer Betriebsstörung.

Jetzt könnte ich das bau-technisch ja entweder mit zwei Weichen machen, oder eine einzelne doppelt gekreuzte Weiche theoretisch machen. Nur sehe ich die eigentlich nie und immer die 2x-einfach-Variante. Warum?

Hat das evtl. mit Kosten und Wartung/Schadensanfälligkeit zu tun? Weil in meinem Kopf wäre eine Weiche sinnvoller als zwei (nur ein Weichen-Antrieb, weniger Platz etc., und da wir hier nicht mit 300 kmH unterwegs sind wie im Fernverkehr, sollte es ja eigentlich mit der Geschwindigkeit keine Probleme geben, oder kann man solche Weichen evtl. nur sehr langsam (langsamer als ich denke) befahren?)

Die praktischen Gründe würden mich mal interessieren.
Da verstehe ich den Gedanken nicht. Zwei Weichen hintereinander - klar, das "Weichentrapez", überall zu finden. Das braucht übrigens vier Weichen.
So, was ist mit der anderen Variante gemeint? Sowas wie bei der Straßenbahn auf der Dircksenstraße oder auf der Köpenicker Bahnhofstraße? Das bräuchte ja ebenfalls vier Weichen und noch dazu ein Kreuz. Mehr Gleisbauaufwand, weniger Platzbedarf.

Wenn Du etwas anderes meinst, versuch's nochmal besser zu beschreiben, dann habe ich das nicht verstanden.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Re: Fragen 2026
01.07.2026 16:12


Das meine ich. Und selbstverständlich braucht es 4 Weichen so oder so. Keine Ahnung wie ich da grad auf 2 oder 1 gekommen bin. Ich bin durch heute... Streich das, die Frage nach der favorisierten Variante bleibt aber.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.2026 16:17 von Taari.
Alles klar, dann hatte ich das richtig vermutet. Aber zähl' mal durch, Du brauchst bei beiden Varianten jeweils vier Weichen. Und dazu kommt bei der linken Variante noch ein Kreuz hinzu, das braucht man bei der rechten Variante nicht. Die linke Variante spart "nur" Platz, ist aber baulich doch aufwändiger. Gaube ich zumindest, ich bin ja auch nicht weniger Laie als Du.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
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