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Was sind die nachfragestärksten Buslinien/-Korridore in Berlin?
geschrieben von Nukebro 
Gibt es Zahlen dazu auf welchen Buslinien bzw. Bushkorridoren (also mehreren überlagernden Buslinien auf einer Teilstrecke) am meisten Leute unterwegs sind? Sicherlich sind Fahrgäste in existierenden Bussen nicht das einzige Kriterium beim Bau neuer Schienenverbindungen, aber sie können ein erster Hinweis sein. Wo der Bus aus allen Nähten platzt braucht es allein der Kapazität wegen größere Gefäße. Und das sind halt schienengebundene Fahrzeuge...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Gibt es Zahlen dazu auf welchen Buslinien bzw. Bushkorridoren (also mehreren überlagernden Buslinien auf einer Teilstrecke) am meisten Leute unterwegs sind? Sicherlich sind Fahrgäste in existierenden Bussen nicht das einzige Kriterium beim Bau neuer Schienenverbindungen, aber sie können ein erster Hinweis sein. Wo der Bus aus allen Nähten platzt braucht es allein der Kapazität wegen größere Gefäße. Und das sind halt schienengebundene Fahrzeuge...

Aus irgendwelchen Gründen veröffentlicht man solche Zahlen nicht.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Nukebro
Gibt es Zahlen dazu auf welchen Buslinien bzw. Bushkorridoren (also mehreren überlagernden Buslinien auf einer Teilstrecke) am meisten Leute unterwegs sind? Sicherlich sind Fahrgäste in existierenden Bussen nicht das einzige Kriterium beim Bau neuer Schienenverbindungen, aber sie können ein erster Hinweis sein. Wo der Bus aus allen Nähten platzt braucht es allein der Kapazität wegen größere Gefäße. Und das sind halt schienengebundene Fahrzeuge...

Aus irgendwelchen Gründen veröffentlicht man solche Zahlen nicht.

Dabei wären die sehr hilfreich in der verkehrspolitischen Debatte. Auch und gerade wenn es um Fragen geht wie "wie viele Parkplätze vs wie viele Fahrgäste im Bus der dann eine eigene Spur hätte" oder derlei. Im Idealfall würde das statistische Bundesamt derartige Daten bundesweit sammeln oder zumindest die lokal erhobenen Daten zusammen führen und man könnte eine Art "Atlas der meistbenutzten Buslinien" heraus geben. Oder meinetwegen eine Website oder eine App...

Aber ich fürchte in etlichen Städten werden diese Daten nicht einmal intern erhoben....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
- auf dem gesamten Verlauf M11 soll wohl viel los sein, hab ich gehört.
- Märkisches Viertel
- Heerstraße
- Rathaus Pankow - S+U Pankow

So ein paar Einfälle.
Zitat
Nukebro
Zitat
Nemo
Zitat
Nukebro
Gibt es Zahlen dazu auf welchen Buslinien bzw. Bushkorridoren (also mehreren überlagernden Buslinien auf einer Teilstrecke) am meisten Leute unterwegs sind? Sicherlich sind Fahrgäste in existierenden Bussen nicht das einzige Kriterium beim Bau neuer Schienenverbindungen, aber sie können ein erster Hinweis sein. Wo der Bus aus allen Nähten platzt braucht es allein der Kapazität wegen größere Gefäße. Und das sind halt schienengebundene Fahrzeuge...

Aus irgendwelchen Gründen veröffentlicht man solche Zahlen nicht.

Dabei wären die sehr hilfreich in der verkehrspolitischen Debatte. Auch und gerade wenn es um Fragen geht wie "wie viele Parkplätze vs wie viele Fahrgäste im Bus der dann eine eigene Spur hätte" oder derlei. Im Idealfall würde das statistische Bundesamt derartige Daten bundesweit sammeln oder zumindest die lokal erhobenen Daten zusammen führen und man könnte eine Art "Atlas der meistbenutzten Buslinien" heraus geben. Oder meinetwegen eine Website oder eine App...

Aber ich fürchte in etlichen Städten werden diese Daten nicht einmal intern erhoben....

Hallo,

auch wenn die Daten jetzt nicht auf der BVG Seite liegen, mit ein bisschen Eigeninitiative lässt sich einiges herausfinden. Hier z.B.: [archiv.berliner-verkehr.de]

[www.google.com]

Mit freundlichen Grüßen

Theo



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.01.2026 16:38 von Theo333.
Danke Theo für den interessanten Link!

Außerdem zu den von Taari genannten:

Potsdamer Platz-Potsdamer Str.-Hauptstr.-Rheinstr.-Schloßstr.-Albrechtstr., Leonorenstr. bis Lankwitz Kirche

Sonnenallee-Urbanstraße

Tauentzienstr.-Kurfürstendamm-Joachimsthaler Str.-Hardenbergstr.-Otto-Suhr-Allee-Spandauer Damm

Beusselstr.-Turmstr.-Perleberger Str.-Fennstraße

Korridore in Spandau.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.01.2026 17:21 von Möckernbrücke.
Zitat
Nemo
Zitat
Nukebro
Gibt es Zahlen dazu auf welchen Buslinien bzw. Bushkorridoren (also mehreren überlagernden Buslinien auf einer Teilstrecke) am meisten Leute unterwegs sind? Sicherlich sind Fahrgäste in existierenden Bussen nicht das einzige Kriterium beim Bau neuer Schienenverbindungen, aber sie können ein erster Hinweis sein. Wo der Bus aus allen Nähten platzt braucht es allein der Kapazität wegen größere Gefäße. Und das sind halt schienengebundene Fahrzeuge...

Aus irgendwelchen Gründen veröffentlicht man solche Zahlen nicht.
Nö. Hat der Tagesspiegel doch mal vor einigen Jahre veröffentlicht.
Hier gibt es zu allen BVG-Linien die Auslastung: [app.powerbi.com]
Mit etwas Zeit kriegt man das bestimmt in Qgis kartographisch darsgestellt.

EDIT: Sehe gerade, dass diese Zahlen seit dem 02.02.2023 nicht mehr aktualisiert werden. Schade.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.01.2026 21:27 von marc-j.
Es gab erst vor Kurzem eine Antwort zu den Metrobuslinien auf eine Schriftliche Anfrage des Linke-Abgeordneten Kristian Ronneburg. Das sind die täglichen (Montag-Freitag) durchschnittlichen Fahrgastzahlen pro Linie im Jahr 2024.

Das PDF gibt es unter diesem Link.

M11 36.700
M19 25.500
M21 23.400
M27 39.700
M29 53.700
M32 18.500
M36 39.500
M37 23.300
M41 48.600
M43 29.900
M44 22.700
M45 42.200
M46 26.700
M48 28.400
M49 22.700
M76 20.400
M77 12.500
M82 15.400
M85 31.500
Der Trick ist hier meistens, dass man nur generalisierte Zahlen veröffentlicht, also Pkm je Linie, Anzahl Fahrgäste je Linie oder eine Auslastung mit Farben, aber ohne Maßstab, wieviele Leute dann auf einem konkreten Abschnitt unterwegs sind und von wo nach wo die Leute eigentlich wollen, habe ich bisher noch nicht gefunden. Man kann sich damit natürlich mit viel Aufwand etwas aus den Fingern saugen, belastbar sind diese Zahlen dann aber nicht.

Die BVG hat da z.B. die Daten aus der VBB-Erhebung, also eine Quelle-Ziel-Matrix. Damit kann man dann berechnen, was mit den bestehenden Fahrgästen passiert, wenn man eine neue Strecke baut. Die reale Ist-Besetzung wäre natürlich auch mal eine Grundlage für Überlegungen, was man dann aber nicht weiß, ist ob man durch die neue Strecke durch erzwungene Umsteigevorgänge nicht vielleicht sogar die Situation verschlechtert.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nukebro


Dabei wären die sehr hilfreich in der verkehrspolitischen Debatte. Auch und gerade wenn es um Fragen geht wie "wie viele Parkplätze vs wie viele Fahrgäste im Bus der dann eine eigene Spur hätte" oder derlei. Im Idealfall würde das statistische Bundesamt derartige Daten bundesweit sammeln oder zumindest die lokal erhobenen Daten zusammen führen und man könnte eine Art "Atlas der meistbenutzten Buslinien" heraus geben. Oder meinetwegen eine Website oder eine App...

Aber ich fürchte in etlichen Städten werden diese Daten nicht einmal intern erhoben....

Der Vorschlag, dass das statistische Bundesamt bundesweit sammeln sollte ist gelinde gesagt nicht ganz durchdacht. Wir wollen doch im öffentlichen Dienst nicht noch mehr Stellen schaffen, die sowieso nicht besetzt werden können, da es ja in Deutschland an Fachkräften mangelt. Spürt man auch hier im Forum manchmal.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.2026 19:11 von Alba Coach.
Fragt doch mal nach aktuellen Streckenbelastungskarten.

Die gibt es von vielen Netzmodellrechnungen, auch von den Null-Fällen
(Status-Quo-Belastungen zur Modellkalibrierung), bevor Netzvarianten
berechnet und bewertet werden.

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Viele Grüße vom Mariendorfer
Naja, die BVG misst ja offenbar die Auslastung ihrer Busse. Ich verstehe nicht, warum sie mit den Daten nicht offensiv Verkehrspolitik betreibt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.2026 20:48 von marc-j.
Zitat
marc-j
Naja, die BVG misst ja offenbar die Auslastung ihrer Busse. Ich verstehe nicht, warum sie mit den Daten nicht offensiv Verkehrspolitik betreibt.

Weil man Angst um den Job hat, wenn man die Verwaltung von Frau Bonde bzw den Senat angeht.
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