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Re: Nahverkehr: Bundesweiter Streik am Montag (2.2.2026) 01.03.2026 00:21 |
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Bumsi
2020 soll niemand mit der Pandemie gerechnet haben?
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Re: Nahverkehr: Bundesweiter Streik am Montag (2.2.2026) 01.03.2026 10:28 |
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der weiße bim
Jedoch hatte damals niemand die Pandemie und die dabei sprunghaft gestiegenen Lebenshaltungskosten vorausgesehen. Im Ergebnis ergab die lange Laufzeit einen erheblichen Reallohnverlust für die Beschäftigten, was eine Menge Austritte und die Schwächung der gewerkschaftlichen Kraft zur Folge hatte. Es wurde beschlossen, nie wieder längere Laufzeiten zu akzeptieren.
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Re: Nahverkehr: Bundesweiter Streik am Montag (2.2.2026) 01.03.2026 19:19 |
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der weiße bim
Auch für die BVG war im Rückblick der Abschluss nicht so gut, denn viele Fachkräfte haben das Unternehmen aus finanziellen Gründen verlassen. Die ersatzweise Neueingestellten wiederum haben das fachlich Niveau der Anstalt verringert, viele davon überstanden die Probezeit nicht und haben so die Fluktuation noch größer gemacht.
Edit: Falsche Jahreszahl geändert.
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Re: Nahverkehr: Bundesweiter Streik am Montag (2.2.2026) 01.03.2026 19:48 |
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DaniOnline
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der weiße bim
Auch für die BVG war im Rückblick der Abschluss nicht so gut, denn viele Fachkräfte haben das Unternehmen aus finanziellen Gründen verlassen. Die ersatzweise Neueingestellten wiederum haben das fachlich Niveau der Anstalt verringert, viele davon überstanden die Probezeit nicht und haben so die Fluktuation noch größer gemacht.
Edit: Falsche Jahreszahl geändert.
Gibt es denn keine Möglichkeit, einen Tarifvertrag freiwillig nachzuverhandeln? So hätte die BVG freiwillig mehr Gehalt bieten können, um Fachkräfte zu halten und als Arbeitgeber attraktiv zu sein.
Ein kommunales Nahverkehrsunternehmen sollte nicht auf Gewinnmaximierung getrimmt sein, oberstes Ziel sollte ein Optimum an Mobilität für die Fahrgäste sein, die im Optimalfall komplett auf den motorisierten Individualverkehr verzichten (können). Dies wäre umweltpolitisch aber auch ökonomisch für Bewohner und Gäste sinnvoll.