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Nahverkehr: Bundesweiter Streik am Montag (2.2.2026) und weitere Streiks 2026
geschrieben von Stichbahn 
Ver.di kündigt an, dass u.a. die BVG am Montag vollständig bestreikt wird: [www.rbb24.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.02.2026 19:44 von Stichbahn.
Also noch einen Tag länger ohne Straßenbahn, macht nun nach einer Woche auch keinen Unterschied mehr ...
Zitat
lkf
Also noch einen Tag länger ohne Straßenbahn, macht nun nach einer Woche auch keinen Unterschied mehr ...

Immerhin soll es Montag nicht eisregnen...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.2026 10:47 von def.
Ich hoffe, Di. 3:10 fährt die M2 wieder, ich muss zum Zug.
Zitat
Stichbahn
Ver.di kündigt an, dass u.a. die BVG am Montag vollständig bestreikt wird: [www.rbb24.de]

Kann man das nicht irgendwie mit den Ausfällen dieser Woche verrechnen?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Heidekraut
Ich hoffe, Di. 3:10 fährt die M2 wieder, ich muss zum Zug.

Da der Verkehr am Dienstag erst wieder um 3 Uhr aufgenommen wird, würde ich an deiner Stelle um 3:10 Uhr noch nicht mit einer Straßenbahn rechnen.
Wenigstens können dann Stromschienen, Weichen und Oberleitungen wieder in Ruhe vereisen.
Man muss sich das immer wieder in Erinnerung rufen, dass 46% der Haushalte in Berlin keinen PKW haben. 75% der Arbeitswege werden ohne Auto zurückgelegt, 77% der Wege zum Einkaufen und zu Dienstleistungen, 84% Prozent der Wege zur Ausbildung. Da ist doch sicherlich die Senatsverwaltung gerade im engen Austausch mit den Bezirken und der BSR, damit dann wenigstens während des Streiks die seit Tagen völlig vereisten Geh- und Radwege benutzbar sind. In Hamburg hat übrigens der Senator von den ideologischen Grünen kurzfristig den Einsatz von Streusalz auf den Gehwegen erlaubt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.2026 13:00 von marc-j.
Zitat
marc-j
In Hamburg hat übrigens der Senator von den ideologischen Grünen kurzfristig den Einsatz von Streusalz auf den Gehwegen erlaubt.

Als in Wien vor ein paar Wochen starkes Glatteis aufgetreten ist, wurde das Verbot noch am gleichen Morgen befristet bis 12 Uhr aufgehoben.

Der pragmatische Kai Wegner ("Berlin muss wieder funktionieren") stößt heldenhaft vier Wochen nach dem ersten Glatteis eine Diskussion an. Vielleicht hat man ja dann bis April ausdiskutiert.
Zitat
def
Zitat
marc-j
In Hamburg hat übrigens der Senator von den ideologischen Grünen kurzfristig den Einsatz von Streusalz auf den Gehwegen erlaubt.

Als in Wien vor ein paar Wochen starkes Glatteis aufgetreten ist, wurde das Verbot noch am gleichen Morgen befristet bis 12 Uhr aufgehoben.

Der pragmatische Kai Wegner ("Berlin muss wieder funktionieren") stößt heldenhaft vier Wochen nach dem ersten Glatteis eine Diskussion an. Vielleicht hat man ja dann bis April ausdiskutiert.


Möchtest du etwa, dass der Berliner Senat gegen das Berliner Naturschutzgesetz verstößt? Dort ist das Salzverbot geregelt. Von den Berliner Grünen hört man jedenfalls nicht, dass man eine Ausnahme im Gesetz zulassen möchte. Oder hast du bessere Quellen?
Zitat
marc-j
Da ist doch sicherlich die Senatsverwaltung gerade im engen Austausch mit den Bezirken und der BSR, damit dann wenigstens während des Streiks die seit Tagen völlig vereisten Geh- und Radwege benutzbar sind.

Für die Beräumung der Gehwege ist in Berlin der Eigentümer des anliegenden Grundstückes zuständig. Die BSR hat die zusätzliche Arbeit mangels Kapazitäten bereits abgelehnt.
Zitat
phönix
Zitat
def
Zitat
marc-j
In Hamburg hat übrigens der Senator von den ideologischen Grünen kurzfristig den Einsatz von Streusalz auf den Gehwegen erlaubt.

Als in Wien vor ein paar Wochen starkes Glatteis aufgetreten ist, wurde das Verbot noch am gleichen Morgen befristet bis 12 Uhr aufgehoben.

Der pragmatische Kai Wegner ("Berlin muss wieder funktionieren") stößt heldenhaft vier Wochen nach dem ersten Glatteis eine Diskussion an. Vielleicht hat man ja dann bis April ausdiskutiert.


Möchtest du etwa, dass der Berliner Senat gegen das Berliner Naturschutzgesetz verstößt? Dort ist das Salzverbot geregelt. Von den Berliner Grünen hört man jedenfalls nicht, dass man eine Ausnahme im Gesetz zulassen möchte. Oder hast du bessere Quellen?

Die Grünen tragen auch als (noch) Opositionspartei nicht die Verantwortung GroKo-Probleme zu lösen.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
phönix
Zitat
def
Zitat
marc-j
In Hamburg hat übrigens der Senator von den ideologischen Grünen kurzfristig den Einsatz von Streusalz auf den Gehwegen erlaubt.

Als in Wien vor ein paar Wochen starkes Glatteis aufgetreten ist, wurde das Verbot noch am gleichen Morgen befristet bis 12 Uhr aufgehoben.

Der pragmatische Kai Wegner ("Berlin muss wieder funktionieren") stößt heldenhaft vier Wochen nach dem ersten Glatteis eine Diskussion an. Vielleicht hat man ja dann bis April ausdiskutiert.


Möchtest du etwa, dass der Berliner Senat gegen das Berliner Naturschutzgesetz verstößt? Dort ist das Salzverbot geregelt. Von den Berliner Grünen hört man jedenfalls nicht, dass man eine Ausnahme im Gesetz zulassen möchte. Oder hast du bessere Quellen?

So etwas dachte ich mir schon, dass die rechtliche Situation schlicht komplizierter ist als in Wien oder Hamburg - ABER: das erste Glatteis mit ähnlichem Ergebnis war in Berlin am ersten Januar-Wochenende. Ja, da hatte er bekanntlich erst mit Tennis-Spielen zu tun. Aber warum ist in den letzten vier Wochen sonst nichts passiert? Gesetze kann man ändern, und auch in Hamburg oder Wien gibt es ansonsten ein Streusalz-Verbot.

Zitat
phönix
Zitat
marc-j
Da ist doch sicherlich die Senatsverwaltung gerade im engen Austausch mit den Bezirken und der BSR, damit dann wenigstens während des Streiks die seit Tagen völlig vereisten Geh- und Radwege benutzbar sind.

Für die Beräumung der Gehwege ist in Berlin der Eigentümer des anliegenden Grundstückes zuständig. Die BSR hat die zusätzliche Arbeit mangels Kapazitäten bereits abgelehnt.

Die BSR kann das genauso straßen- oder stadtviertelweise an Dritte vergeben. Es scheint mir irgendwie effizienter, wenn eine Straße von einem Winterdienstunternehmen geräumt und gestreut wird als von zehn. Und vor allem wären die Fahrzeuge dann mit Winterdienst beschäftigt und nicht damit, von Mini-Auftrag zu Mini-Auftrag durch die Gegend zu fahren.
Zitat
def
Die BSR kann das genauso straßen- oder stadtviertelweise an Dritte vergeben. Es scheint mir irgendwie effizienter, wenn eine Straße von einem Winterdienstunternehmen geräumt und gestreut wird als von zehn. Und vor allem wären die Fahrzeuge dann mit Winterdienst beschäftigt und nicht damit, von Mini-Auftrag zu Mini-Auftrag durch die Gegend zu fahren.

Der freie Markt will das so! Genauso wie einzelne Mülltonnen am Tage vor der Leerung durch eine weitere Firma herausstellen zu lassen...
Im Steglitzer Kreisel steht auf allen Bus-Daisys „Streik bis Di 3 Uhr“. Vom Beginn am Montag steht da nix, so dass man schon denken könnte, dass schon jetzt nichts mehr fährt. Brisant ist zudem, dass deutsch und Englisch hin und her schalten, von Bus-Abfahrtszeiten liest man nichts mehr.
Zitat
marc-j
Man muss sich das immer wieder in Erinnerung rufen, dass 46% der Haushalte in Berlin keinen PKW haben. 75% der Arbeitswege werden ohne Auto zurückgelegt, 77% der Wege zum Einkaufen und zu Dienstleistungen, 84% Prozent der Wege zur Ausbildung. Da ist doch sicherlich die Senatsverwaltung gerade im engen Austausch mit den Bezirken und der BSR, damit dann wenigstens während des Streiks die seit Tagen völlig vereisten Geh- und Radwege benutzbar sind. In Hamburg hat übrigens der Senator von den ideologischen Grünen kurzfristig den Einsatz von Streusalz auf den Gehwegen erlaubt.

Wieso ist dann eigentlich das Auto das Problem, wie einige hier immer wieder behaupten. Und warum muss man dann solche Einschnitte zu gunsten des ÖPNV vornehmen, wenn doch der überwiegende Teil der Bevölkerung den ÖPNV und alternative Wege benutzt. Das kann doch dann auch die Ideologie der Grünen nicht wegdiskutieren.

Und weder Streuen noch Schneebeseitigung wird mit Fahrrädern, Tram oder Bussen durchgeführt.
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tramfahrer
Zitat
Heidekraut
Ich hoffe, Di. 3:10 fährt die M2 wieder, ich muss zum Zug.

Da der Verkehr am Dienstag erst wieder um 3 Uhr aufgenommen wird, würde ich an deiner Stelle um 3:10 Uhr noch nicht mit einer Straßenbahn rechnen.

Das ist dumm, dann muss ich laufen. Und das wäre dann zur Ringbahn näher, aber mit der Ringbahn kommt man schlecht zum Fernverkehr. Da müsste ich Ostkreuz vielleicht umsteigen und zum Ostbahnhof. Da fährt der Zug um 4:08 ab. Hmm, da muss ich schauen, ob die S-Bahn überhaupt mitten in der Nacht fährt.

Ringbahn ist zu knapp, riskant. Aber laut VBB-App sollte die M2 um 3:24 Uhr wieder fahren (die erste nach dem Streik).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.2026 16:44 von Heidekraut.
Zitat
def

Die BSR kann das genauso straßen- oder stadtviertelweise an Dritte vergeben. Es scheint mir irgendwie effizienter, wenn eine Straße von einem Winterdienstunternehmen geräumt und gestreut wird als von zehn. Und vor allem wären die Fahrzeuge dann mit Winterdienst beschäftigt und nicht damit, von Mini-Auftrag zu Mini-Auftrag durch die Gegend zu fahren.

Ich würde das auch bevorzugen. Aber die rotrote Koalition hat genau diese Regelung 2010 für die ideale Lösung gehalten und das Gesetz so verabschiedet. Kannst du dich erinnern; aus welchen Gründen man damals die Neuregelung für das Nonplusultra gehalten hat?
Zitat
phönix
Zitat
def

Die BSR kann das genauso straßen- oder stadtviertelweise an Dritte vergeben. Es scheint mir irgendwie effizienter, wenn eine Straße von einem Winterdienstunternehmen geräumt und gestreut wird als von zehn. Und vor allem wären die Fahrzeuge dann mit Winterdienst beschäftigt und nicht damit, von Mini-Auftrag zu Mini-Auftrag durch die Gegend zu fahren.

Ich würde das auch bevorzugen. Aber die rotrote Koalition hat genau diese Regelung 2010 für die ideale Lösung gehalten und das Gesetz so verabschiedet. Kannst du dich erinnern; aus welchen Gründen man damals die Neuregelung für das Nonplusultra gehalten hat?

Nö, aber das ist auch unerheblich, weil die rotrote Koalition, die das beschlossen hat, seit 2011 nicht mehr an der Macht ist. Dafür seit mittlerweile drei Jahren Schwarz-Rot, die mit dem Versprechen angetreten sind, dass die Stadt endlich wieder funktionieren soll und schon an Winterdienst scheitert.

Naja, Hauptsache der Weg von Wegner Parkplatz zur Tennishalle ist gestreut.
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