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Kurzmeldungen Februar 2026
geschrieben von Nukebro 
Der Januar ist inzwischen vorbei, deswegen hier mit dieser Meldung das neue Thema für den neuen Monat

[www.berlin-live.de]

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Ich finde es absurd, wieso gerade das mittlerweile deutschlandweit die Runde macht. Es würde mich gar nicht wundern, wenn das jetzt am Donnerstag Inhalt des "Irrsinns der Woche" bei extra3 wird. Dabei handelt es sich m.E. um eine sehr nachvollziehbare Handlung. Jetzt schreibe ich auch schon kryptisch, eigentlich waren wir uns doch einig, dass zum Posten von Links ein kurzer Text gehört, der ausweist, worum es im Link geht ... es geht um die Befahrung des Streckennetzes mit Straßenbahnen, die aber von Fahrgästen nicht genutzt werden dürfen.

Das Netz soll befahrbar gehalten werden. Es ist zwar derzeit nur kalt und nicht nass oder feucht, vielleicht wäre der Aufwand gar nicht nötig. Aber Vorsicht ist angesichts der Erfahrungen der letzten Tage durchaus angebracht. Und: Das Prinzip "Streik" soll nicht verwässert werden. Ob der Streik jetzt gut oder schlecht ist, spielt dabei erst einmal keine Rolle.

So viel Käse passiert rund um uns und die Medien haben sich ausgerechnet dieses Thema für eine deutschlandweite Verbreitung ausgesucht. Na klar, auf Berlin draufschlagen funktioniert immer ;)

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Für mehr Ümläüte!
Sind denn alle Fahrer in der Gewerkschaft organisiert? So ein Streiktag ist ja kein Ruhetag für nicht organisierte Fahrer.

In anderen Ländern streikt man indem man auf Fahrgeldeinnahmen verzichtet, so hat der Betreiber die Betriebskosten plus die fehlenden Einnahmen an der Backe.
Zitat
lkf
In anderen Ländern streikt man indem man auf Fahrgeldeinnahmen verzichtet, so hat der Betreiber die Betriebskosten plus die fehlenden Einnahmen an der Backe.

Wo ist das denn so? Klar würde das den Betreibern mehr und den Fahrgästen weniger Schaden, aber der vollständige Streik ist ein grundgesetzlich garantiertes Recht, während der Verzicht auf Fahrgeldeinnahmen (mal abgesehen davon, dass eh inzwischen der Großteil aus Abos kommt) ebenso wie das Verschenken von Waren im Einzelhandel bewusst und strafrechtlich relevant einen direkt nachweisbaren Schaden erzeugen würde. Als Arbeitgeber finde ich diese Abgrenzung auch sehr nachvollziehbar: entweder jemand arbeitet in meinem Auftrag und Namen, dann aber bitte auch konsequent und korrekt oder er lässt es sein, darf dann aber auch nicht über mein Eigentum verfügen.
Zitat
Lopi2000
Zitat
lkf
In anderen Ländern streikt man indem man auf Fahrgeldeinnahmen verzichtet, so hat der Betreiber die Betriebskosten plus die fehlenden Einnahmen an der Backe.

Wo ist das denn so? Klar würde das den Betreibern mehr und den Fahrgästen weniger Schaden, aber der vollständige Streik ist ein grundgesetzlich garantiertes Recht, während der Verzicht auf Fahrgeldeinnahmen (mal abgesehen davon, dass eh inzwischen der Großteil aus Abos kommt) ebenso wie das Verschenken von Waren im Einzelhandel bewusst und strafrechtlich relevant einen direkt nachweisbaren Schaden erzeugen würde. Als Arbeitgeber finde ich diese Abgrenzung auch sehr nachvollziehbar: entweder jemand arbeitet in meinem Auftrag und Namen, dann aber bitte auch konsequent und korrekt oder er lässt es sein, darf dann aber auch nicht über mein Eigentum verfügen.

In Japan
[www.businessinsider.de]
Zitat
lkf
Sind denn alle Fahrer in der Gewerkschaft organisiert? So ein Streiktag ist ja kein Ruhetag für nicht organisierte Fahrer.
Doch. Unbezahlt. Es sei denn man hat an diesem Tag regulär frei.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.2026 20:56 von GraphXBerlin.
Zitat
lkf
Sind denn alle Fahrer in der Gewerkschaft organisiert? So ein Streiktag ist ja kein Ruhetag für nicht organisierte Fahrer.

In anderen Ländern streikt man indem man auf Fahrgeldeinnahmen verzichtet, so hat der Betreiber die Betriebskosten plus die fehlenden Einnahmen an der Backe.

Der Unsinn, dass dies in anderen Ländern so wäre, verbreitet sich auch immer weiter, ohne Evidenz...

Abgesehen davon wird wohl kaum jemand einen Unterschied merken, wenn der BVG-Busfahrer heute mal keine Deutschland-Tickets kontrolliert...

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
lkf
Sind denn alle Fahrer in der Gewerkschaft organisiert? So ein Streiktag ist ja kein Ruhetag für nicht organisierte Fahrer.
Doch. Unbezahlt. Es sei denn man hat an diesem Tag regulär frei.
Nein, der Fahrer hat natürlich Dienst und der Arbeitgeber kann überlegen wie er ihn einsetzt. Außer der Fahrer möchte streiken.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Bumsi
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
lkf
Sind denn alle Fahrer in der Gewerkschaft organisiert? So ein Streiktag ist ja kein Ruhetag für nicht organisierte Fahrer.
Doch. Unbezahlt. Es sei denn man hat an diesem Tag regulär frei.
Nein, der Fahrer hat natürlich Dienst und der Arbeitgeber kann überlegen wie er ihn einsetzt. Außer der Fahrer möchte streiken.
Ja, auf dem Papier hätte er Dienst. Aber ohne Anweisung oder Rücksprache kann er unbezahlt zu Hause bleiben oder Solidarität vor dem Hof zeigen. Was soll er auch machen? Hof fegen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.2026 23:59 von GraphXBerlin.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Bumsi
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
lkf
Sind denn alle Fahrer in der Gewerkschaft organisiert? So ein Streiktag ist ja kein Ruhetag für nicht organisierte Fahrer.
Doch. Unbezahlt. Es sei denn man hat an diesem Tag regulär frei.
Nein, der Fahrer hat natürlich Dienst und der Arbeitgeber kann überlegen wie er ihn einsetzt. Außer der Fahrer möchte streiken.
Ja, auf dem Papier hätte er Dienst. Aber ohne Anweisung oder Rücksprache kann er unbezahlt zu Hause bleiben oder Solidarität vor dem Hof zeigen. Was soll er auch machen? Hof fegen?

Warum soll er unbezahlt Zuhause bleiben, wenn er bezahlt Kaffee trinken oder den Hof fegen kann?

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Bumsi
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Bumsi
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
lkf
Sind denn alle Fahrer in der Gewerkschaft organisiert? So ein Streiktag ist ja kein Ruhetag für nicht organisierte Fahrer.
Doch. Unbezahlt. Es sei denn man hat an diesem Tag regulär frei.
Nein, der Fahrer hat natürlich Dienst und der Arbeitgeber kann überlegen wie er ihn einsetzt. Außer der Fahrer möchte streiken.
Ja, auf dem Papier hätte er Dienst. Aber ohne Anweisung oder Rücksprache kann er unbezahlt zu Hause bleiben oder Solidarität vor dem Hof zeigen. Was soll er auch machen? Hof fegen?

Warum soll er unbezahlt Zuhause bleiben, wenn er bezahlt Kaffee trinken oder den Hof fegen kann?
Er kann auch einfach bei der Arbeit erscheinen, zumindest sofern die BVG keine Aussperrung der Arbeitnehmer erklärt hat. Und ein gut organisierter Arbeitgeber würde ihn zum Beispiel für einen Notbetrieb einsetzten. Es zeigen ja andere Unternehmen wie die SRS, dass auch im Streikfall nicht 100 Prozent de Leistung ausfallen müssen. Und ver.di hat nur ein Streikrecht, nicht aber ein Blockaderecht. Gerade im Busverkehr sollte im Streikfall immer noch einiges an Verkehr aufrecht zu erhalten sein, wenn man z.B. mit Führungskräften wichtige operative Positionen besetzt. Im U-Bahn- und Straßenbahnbereich ist das deutlich schwieriger, da braucht man aus Sicherheitsgründen (Evakuierungen, schwere Unfälle) mehr Personal.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Bumsi
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
lkf
Sind denn alle Fahrer in der Gewerkschaft organisiert? So ein Streiktag ist ja kein Ruhetag für nicht organisierte Fahrer.
Doch. Unbezahlt. Es sei denn man hat an diesem Tag regulär frei.
Nein, der Fahrer hat natürlich Dienst und der Arbeitgeber kann überlegen wie er ihn einsetzt. Außer der Fahrer möchte streiken.
Ja, auf dem Papier hätte er Dienst. Aber ohne Anweisung oder Rücksprache kann er unbezahlt zu Hause bleiben oder Solidarität vor dem Hof zeigen. Was soll er auch machen? Hof fegen?

Sobald ich meine Arbeit anbiete, habe ich das Recht auf Vergütung - selbst wenn ich dann nach Hause geschickt werde. Wie die BVG solltest du dich vielleicht mal mit den Rechten von Arbeitnehmern auseinandersetzen.

Die BVG hat wie immer kein Bock irgendwas zu organisieren und bestreikt sich eigentlich selbst. Erklären kann das auch keiner, wohl unter dem Motto: "Haben wir immer so gemacht."

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1858-2025
Zitat

Und ein gut organisierter Arbeitgeber würde ihn zum Beispiel für einen Notbetrieb einsetzten. Es zeigen ja andere Unternehmen wie die SRS, dass auch im Streikfall nicht 100 Prozent de Leistung ausfallen müssen.
Du nimmst die SRS als Vergleich? Ich glaube da will gar keiner streiken... und wenn, war es wohl ein Witz und keiner hat es gemerkt da der Verkehr dort lief.
Wie kommst du darauf, dass die BVG nicht gut organisiert ist? Wenn nur ein Drittel nebst Subs unterwegs sind tut ein Streik nicht so richtig weh, oder?
Davon abgesehen, möchtest du an dem Tag fröhlich an streikenden Kollegen vom Hof fahren? Die Mitarbeiter die nicht in der Gewerkschaft sind profitieren am Ende als Nutznießer von jeder Verbesserung.

Zitat

Die BVG hat wie immer kein Bock irgendwas zu organisieren und bestreikt sich eigentlich selbst. Erklären kann das auch keiner, wohl unter dem Motto: "Haben wir immer so gemacht."
Vorschläge? Das Hoftor war, wie auch in der Abendschau zu sehen, wie immer geschlossen. Wieso unterstellst du "der BVG", dass sie keinen Bock hat nur weil es "immer" so war? Meinst du tatsächlich du würdest da was reißen? Das möchte ich mal gerne sehen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.2026 08:32 von GraphXBerlin.
Das Hoftor schließt nicht Verdi ab und es gibt Abstellflächen und wenn jemand rausfährt, können die Streikenden das auch nicht verhindern.

Du hast schon mal einen Streik bei der DB und bei anderen großen Verkehrsbetrieben mitbekommen? Stellen da auch einfach alle einfach alles ein und sagen, dann ist es so?
Nein, die bemühen sich um Notfallfährpläne und irgendwas anzubieten. Es muss niemand streiken, besonders Nicht-Organisierte, d.h. wer möchte, kann arbeiten. Und das wird einfach ausgeschlossen. Das hat nichts mit besser machen zu tun. Ich hoffe sehr, dass da jemand mal klagt, weil er nicht bezahlt wird und arbeiten wollte.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1858-2025
Kurzer Blick ins Umland genügt, da wurde die BBG auch bestreikt. mehr oder weniger. Der Bernauer Stadtverkehr und der Eberswalder Stadtverkehr fuhr trotzdem fast vollständig und auch diverse Fahrten auf den Regionallinien fanden statt. Und es waren nicht nur Subis sondern BBG-Umläufe mit BBG-Wagen.
Bestes Beipiel wie es auch gehen kann.
Moin,

heute (3.2.2026) hat die BVG folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Zitat

BVG macht Technik und Infrastruktur zur Vorstandssache

Die Berliner Verkehrsbetriebe richten sich weiter konsequent neu aus: Zum Februar startet Marc Hermann als neuer Vorstand für Technik und Infrastruktur. Mit dem neu geschaffenen Ressort setzt die BVG einen zentralen Meilenstein ihrer Neu-Organisation und stärkt gezielt jene Bereiche, die für einen stabilen und verlässlichen Betrieb unverzichtbar sind.

Die Bündelung von Technik und Infrastruktur auf Vorstandsebene ist ein wesentliches Element des eingeschlagenen Stabilitätskurses. Ziel ist es, die technische Basis der BVG nachhaltig zu festigen. Marc Hermann bringt langjährige Erfahrung aus dem Schienenverkehr mit. Zuletzt war er als Gesamtprojektleiter bei der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH tätig und verantwortete den Bau des neuen ICE Instandhaltungswerks in Cottbus.

Der Bauingenieur und MBA übernimmt sein Amt zu einem zentralen Zeitpunkt für die BVG: Aktuell baut das Unternehmen gleich drei neue Betriebshöfe – in Marienfelde, Treptow und Adlershof – und treibt parallel die umfangreiche Beschaffung neuer Fahrzeuge voran. Diese Projekte bilden das Rückgrat für einen stabilen, leistungsfähigen Betrieb.

Marc Hermann, Vorstand Technik und Infrastruktur: „Eine leistungsfähige Infrastruktur und moderne Fahrzeuge sind die Voraussetzung für einen verlässlichen Nahverkehr. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Kolleg*innen die technischen Grundlagen der BVG weiter zu stärken.“

Marc Hermann bildet gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Henrik Falk sowie der Vorständin Betrieb und Personal, Jenny Zeller-Grothe, das vollständige dreiköpfige Vorstandsteam der BVG: „Mit der Schaffung des Ressorts Technik und Infrastruktur fügen wir das entscheidende fehlende Puzzlestück in unserer Neu-Organisation ein. Wir vervollständigen unsere Vorstandsstruktur und schaffen klare Verantwortlichkeiten für zentrale Zukunftsaufgaben der BVG. Marc Hermann bringt genau die Erfahrung und den Fokus mit, den wir brauchen, um unsere technischen Kernaufgaben konsequent voranzubringen. Das ist unerlässlich für unseren Stabilitätskurs.“

Zugehöriges Bildmaterial finden Sie in unserem Brandportal.
.

Anmerkung des Zitierenden: "Brand" wie "Marke" im englischen, also Markenportal.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat

BVG macht Technik und Infrastruktur zur Vorstandssache

Das wird höchste Zeit. Seit Jahrzehnten gibt es keinen technischen Direktor mehr. Nur Kaufleute und Manager. Das Ergebnis ist bekannt.

so long

Mario
Für das neue Netz "Nord Süd" (RE3/4/5/51) ab Dezember 2026 werden von DB Regio externe Tester gesucht! Bewerben kann man sich bis 20.02.2026!

https://www.dbregio-berlin-brandenburg.de/db-regio-no/inbetriebnahmen/nord-sued

Zitat

Schau hinter die Karossen!

Wir suchen dich, denn als Fahrgast bist du Expert:in. Du kennst das regionale Bahnnetz wie deine Westentasche, spürst, was dich und andere Fahrgäste tagtäglich bewegt.

Begleite die Modernisierung, wirf einen Blick in die Werkstatt und erfahre mehr über Technik und Abläufe. Du testest unter anderem die neuen Züge und Taktsysteme und sprichst mit Fahrgästen sowie Verantwortlichen vor Ort.

Deine Eindrücke interessieren auch andere Fahrgäste: Erkläre als Gesicht und Stimme deiner Region auf unseren Social-Media- und Infokanälen, was sich im Netz tut.

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MfG, S5M



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.2026 16:17 von S5 Mahlsdorf.
Zitat
S5 Mahlsdorf
https://www.dbregio-berlin-brandenburg.de/db-regio-no/inbetriebnahmen/nord-sued

Zitat

Du testest unter anderem die neuen [...] Taktsysteme

Was darf man sich denn darunter vorstellen? Soll man 60 bis 120 Minuten schutzlos der Witterung ausgesetzt auf einem verlassenen Bahnsteig ausharren und anschließend einen Bericht darüber verfassen, wie langweilig es war und wo man längst hätte sein könnte, wenn der Takt dichter wäre?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Hatte heute einen U-Bahnfahrer der sich dazu entschieden hat zwischen Lichtenberg und Magdalenenstraße auf volle 60 Km/h zu beschleunigen.
Somit bekam man auch mal als Fahrgast zu spüren, warum das eine Langsamfahrstelle ist. Angenehm war anders...
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