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BVG-Umleitungen „bis auf Weiteres“
geschrieben von DaniOnline 
Zitat
GraphXBerlin
Lieber Jay. Ich bin kein Alleswisser aber kann aus dem praktischen Berufsalltag viele interne Sachen besser nachvollziehen oder erklären
als so mancher hier der seine Infos nur von zu Hause vom PC oder aus der Smartphone-App herleitet.

Erst letztens haben wir anhand der Geschichte mit der Gertraudenbrücke gesehen, was die internen Sachen sind: Die BVG-Sichtweise, in der in der Regel kein Eigenverschulden erkannt wird und das du mit deinen auch widerspiegelst. Und es war dann eben auch nicht die Wahrheit.

Keiner hat gefordert, dass das exakte Enddatum auf den Aushängen steht. Aber zur Einordnung ist es eben schön zu wissen, ob eine Baumaßnahme eher einen der geht oder eher eine Jahresmaßnahme wird. Online kann man ja nicht mal unterscheiden, ob das eine kurzfristige oder sehr langwierige Sache ist, weil alles bis auf Weiteres gilt.

Die BVG bietet eine Dienstleistung an und sollte nicht immer nur an den Betrieb denken, sondern an den Fahrgast, wie man diesen informieren kann.

Berliner Linienchronik (+ Stationierungen/Werbungen/...) 1858-2026
Zitat
485er-Liebhaber
Die BVG bietet eine Dienstleistung an und sollte nicht immer nur an den Betrieb denken, sondern an den Fahrgast, wie man diesen informieren kann.

Ich hoffe, der Falk ist nach der Wahl Vergangenheit. Dass er nicht innerhalb von zwei Jahren Jahrzehnte versäumter Investitionen nachholen kann - geschenkt. Aber dass es schon an simplen, grundlegenden Selbstverständlichkeiten wie einer verständlichen Fahrgastinformation gerade im Störungs- und Umleitungsfall fehlt, und das immer schlimmer wird, zeigt, dass Falk die BVG endgültig gegen die Wand gefahren hat.

Und nein, um über Umleitungen zu informieren, braucht man kann keine 500.000 Updates für die eigene IT, sondern vor allem einigermaßen motiviertes Personal mit einigermaßen Deutsch- und Ortskenntnissen, das in der Lage ist, sich in die Nutzer:innen hineinzuversetzen, und das 24/7 in ausreichender Menge und nicht nur den Teamassistenten, der das Mo-Fr 9-17 Uhr nebenbei macht (so stelle ich mir das jedenfalls bei der Einstellung des Straßenbahnbetriebs vor ein paar Wochen vor).

Personal, das, wenn irgendeine App mal wieder Blödsinn macht, wenigstens durch Störungsmeldungen und eine Laufschritt auf DAISY ("Derzeit falsche Störungsmeldung für Linie 156") den Schaden begrenzt.

Ich kann die ganzen Ausreden Gründe nicht mehr hören. Übrigens hätten viele (inklusive mir) wahrscheinlich weitaus mehr Verständnis für Zwänge und Fehler, wenn man den Eindruck hätte, dass sich die BVG bemüht. (Um nicht missverstanden zu werden: viele Mitarbeitende bemühen sich, und für die ist das Chaos sicher ebenso frustrierend wie für die Fahrgäste. Es geht um die BVG als Unternehmen.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.02.2026 19:20 von def.
Zitat
def
[...]
Ich kann die ganzen Ausreden Gründe nicht mehr hören. Übrigens hätten viele (inklusive mir) wahrscheinlich weitaus mehr Verständnis für Zwänge und Fehler, wenn man den Eindruck hätte, dass sich die BVG bemüht. (Um nicht missverstanden zu werden: viele Mitarbeitende bemühen sich, und für die ist das Chaos sicher ebenso frustrierend wie für die Fahrgäste. Es geht um die BVG als Unternehmen.)

Genau das ist der springende Punkt. Die fatale Außenwirkung ist, dass es bei der BVG keinerlei Fehlerkultur gibt und zudem viele nützliche Informationen mindestens den Status "Verschlusssache" haben, am Liebsten eigentlich "Streng geheim". Aber statt Fehler einzugestehen, kommt dann wieder das nächste "lustige Video" oder sonstige Marketingaktion, bei der man sich als normaler Fahrgast irgendwann einfach nur noch verarscht vorkommt, wenn heute leider wieder mal nicht alle Züge im Einsatz sind.

Letzteres ist übrigens einer der wenigen Punkte, wo sich unter Falk wirklich etwas deutlich zum Positiven gewendet hat. Ausfälle werden jetzt überhaupt mal gepflegt, auch wenn da noch sehr viel Luft nach oben ist.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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PassusDuriusculus
Zitat
GraphXBerlin
Lieber Jay. Ich bin kein Alleswisser aber kann aus dem praktischen Berufsalltag viele interne Sachen besser nachvollziehen oder erklären
als so mancher hier der seine Infos nur von zu Hause vom PC oder aus der Smartphone-App herleitet.
.

Ich werde dich daran erinnern, wenn du mal wieder deine Erfahrung als Autofahrer, Radler, Privatperson als "Die Wahrheit" darstellst.

Es gibt hier tatsächlich viele Leute, die ihre tägliche Erfahrung als Fahrgast auf verschiedensten Relationen darlegen und deren Realität von dir nicht anerkannt werden. (Auch wenn die von den wenigen "von-zu-Hause-Fällen" nicht immer zu unterscheiden sind)
Ich bin, je nach Schicht, auf dem Weg zum Dienst auch regelmäßig Fahrgast. Je nach Wetter nehme ich eher wenig das Auto, häufig den E-Roller und das Fahrrad. Im Dienst kriege ich das Feedback der Fahrgäste zu genüge mit. Reicht das nicht als Praxis um seine Meinung kund zu tun bzw. etwas richtig zu stellen?
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
GraphXBerlin
Lieber Jay. Ich bin kein Alleswisser aber kann aus dem praktischen Berufsalltag viele interne Sachen besser nachvollziehen oder erklären
als so mancher hier der seine Infos nur von zu Hause vom PC oder aus der Smartphone-App herleitet.
.

Ich werde dich daran erinnern, wenn du mal wieder deine Erfahrung als Autofahrer, Radler, Privatperson als "Die Wahrheit" darstellst.

Es gibt hier tatsächlich viele Leute, die ihre tägliche Erfahrung als Fahrgast auf verschiedensten Relationen darlegen und deren Realität von dir nicht anerkannt werden. (Auch wenn die von den wenigen "von-zu-Hause-Fällen" nicht immer zu unterscheiden sind)
Ich bin, je nach Schicht, auf dem Weg zum Dienst auch regelmäßig Fahrgast. Je nach Wetter nehme ich eher wenig das Auto, häufig den E-Roller und das Fahrrad. Im Dienst kriege ich das Feedback der Fahrgäste zu genüge mit. Reicht das nicht als Praxis um seine Meinung kund zu tun bzw. etwas richtig zu stellen?
Ja ich weiß, das reicht und ist eine gute Grundlage für deine Meinung. Das heißt aber nicht, das andere Fahrgäste hier nicht auch andere Meinungen vertreten dürfen.

Für deine Meinung brauchst du dich auch gar nicht rechtfertigen (danke dass du es trotzdem tust). Deine Unterstellungen empfinde ich als schwierig.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.02.2026 21:53 von PassusDuriusculus.
Wenn die BVG die Zeiträume der verkehrsrechtlichen Anordnung nimmt, müsste man jedes Mal die Info neu machen. Und die anderen Sachen gehen unter. Der Haltestellenservice hat auch noch andere Sachen zutun. Also langsam sollte man die Kirche im Dorf lassen.
Zitat
Bvg-pascal
Wenn die BVG die Zeiträume der verkehrsrechtlichen Anordnung nimmt, müsste man jedes Mal die Info neu machen. Und die anderen Sachen gehen unter. Der Haltestellenservice hat auch noch andere Sachen zutun. Also langsam sollte man die Kirche im Dorf lassen.

Digitale Informationen aktuell halten, selbst wenn "digital" daraus besteht, händisch eingegebene Informationen im Internet zu veröffentlichen? Praktisch unmöglich, viel zu komplex, wo kommen wir denn dahin?

Analoge Informationen aktuell halten? Viel zu viel Aufwand!

Könnte das Frachtgut nicht einfach so Geld überweisen und ansonsten auf den richtigen Verkehr zurückgreifen, statt den Betrieb durch seine Anwesenheit zu stören?
Zitat
Bvg-pascal
Wenn die BVG die Zeiträume der verkehrsrechtlichen Anordnung nimmt, müsste man jedes Mal die Info neu machen. Und die anderen Sachen gehen unter. Der Haltestellenservice hat auch noch andere Sachen zutun. Also langsam sollte man die Kirche im Dorf lassen.

Ein Verkehrsunternehmen mit etablierter Dienstleistungskultur macht das. Wir reden hier von einer Information, die der BVG sowieso vorliegen. Eine Nachricht mit einem aktualisierten Datum zu verfassen an die Stelle, die die Daten pflegt, ist kein Aufwand. Solche Nachrichten bekomme ich auf meiner Arbeit täglich.
Die Bahn hatte bei der Riedbahnsanierung feste Konferenztermine anberaumt, in der News über sich ändernde Bautermine ausgetauscht wurden. Dabei saß auch immer einer aus der Kommunikationsabteilung mit dabei. Es geht alles. Man muss es nur wollen.

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