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Kurzmeldungen März 2026
geschrieben von Tramy1 
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GraphXBerlin
Die Idee der "Fahrradstraße" ist ja eben, dass sie für den MV nicht gesperrt wird sondern reduziert wird und Fahrräder Vorrang haben.

Das ist falsch. An den Zufahrten wird das Gebotszeichen 244.1 aufgestellt, das bedeutet: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt" (Anl.2 lfd. Nr. 23 StVO). Fahrradstraßen sind grundsätzlich dem Radverkehr vorbehalten. Andere Fahrzeuge sind nur zulässig wenn dies so ausgewiesen wird. Das Zeichen kennt kein reduziert, sondern nur erlaubt und verboten. Und Fahrräder haben dort auch nicht automatisch Vorrang, denn die normalen Vorfahrtsregeln gelten ausdrücklich weiter.





1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.2026 09:29 von Florian Schulz.
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Florian Schulz
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GraphXBerlin
Die Idee der "Fahrradstraße" ist ja eben, dass sie für den MV nicht gesperrt wird sondern reduziert wird und Fahrräder Vorrang haben.

Das ist falsch. An den Zufahrten wird das Gebotszeichen 244.1 aufgestellt, das bedeutet: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt" (Anl.2 lfd. Nr. 23 StVO). Fahrradstraßen sind grundsätzlich dem Radverkehr vorbehalten. Andere Fahrzeuge sind nur zulässig wenn dies so ausgewiesen wird. Das Zeichen kennt kein reduziert, sondern nur erlaubt und verboten.

Wobei das auch eine philosophische Frage ist, ob die „Idee“ der Fahrradstraße nicht nur eine Reduktion des MIV bewirken soll.
Im Prinzip hast du zwar Recht: Zeichen 244.1 verbietet jeglichen MIV. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, mal ein Zeichen 244.1 allein gesehen zu haben, es wird immer eine gewisser Anteil des MIV per Zusatzzeichen zugelassen (mal Anlieger, mal land- und/oder forstwirtschaftlicher Verkehr – selbst das Zusatzzeichen 1022-10 habe ich schon gesehen). Somit wird im praktischen Ergebnis der MIV tatsächlich nur reduziert.
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GraphXBerlin
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Lopi2000
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GraphXBerlin
Fahrradstraßen werden in der Regel nur mit Schild und Straßenmakierungen versehen. Es ist eine rein rechtliche Sache. Der Fahrradverkehr hat Vorrang. MV hat sich unterzuordnen (hinterher zu fahren) und darf nur mit Anliegen dort fahren. Von einer Sperrung mit Pollern ist nicht die Rede.

Natürlich ist eine Sperrung mit Pollern nicht zwingend für eine Fahrradstraße vorgeschrieben. Wenn man aber bestimmte verkehrspolitische Ziele mit einer Straße verfolgt, bietet es sich an, der angestrebten Verschiebung des modal split mit flankierenden Maßnahmen nachzuhelfen, insbesondere, wenn sich zeigt, dass sich die Autofahrenden in Massen nicht von einer reinen Beschilderung aufhalten lassen.
Wenn eine "ehemalige" Straße komplett mit Poller abgesperrt ist muß sie nicht mehr als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Die Idee der "Fahrradstraße" ist ja eben, dass sie für den MV nicht gesperrt wird sondern reduziert wird und Fahrräder Vorrang haben. Und der Verkehr in der Innenstadt (vor deinem Fenster) läßt sich nicht pauschal mit anderen Straßen vergleichen. Bei mir in Steglitz funktioniert die ausgewiesene Fahrradstraße (Sedan - Lauenburger Str.) sehr gut. Natürlich fahren da auch mal "nicht Anlieger" lang. Aber auch die müssen sich unterordnen.

Solange ein großer Teil der Autofahrer nach Abschluss der Fahrschule sämtliche Verkehrsregeln direkt zu vergessen scheint, sind Verkehrsschilder nicht ausreichend. Ich habe noch keine Fahrradstraße erlebt in der reine Beschilderung dazu führt, dass sich Autofahrer an die Regeln halten. Schlimmstes Beispiel die Fahrradstraße Ladeburg - Lobetal.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.2026 10:21 von Bumsi.
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Florian Schulz
Und Fahrräder haben dort auch nicht automatisch Vorrang, denn die normalen Vorfahrtsregeln gelten ausdrücklich weiter.

Bisher bin ich nur auf einer einzigen Fahrradstraße gefahren – der Alberichstraße in Biesdorf – und weiß daher nicht, wie es anderswo gehandhabt wird. Die Markierungen auf der Fahrbahn lassen an allen Kreuzungen vermuten, dass der Verkehr auf der Alberichstraße Vorfahrt genießt, obwohl dort rechts vor links gilt. Das finde ich ziemlich verwirrend, vor allem für Verkehrsteilnehmer, die mit der StVO nicht so vertraut sind.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Bumsi
Solange ein großer Teil der Autofahrer nach Abschluss der Fahrschule sämtliche Verkehrsregeln direkt zu vergessen scheint, sind Verkehrsschilder nicht ausreichend.

Das könnte auch dem Umstande geschuldet sein, dass viele Autofahrer die Fahrschule nur einmal in ihrem Leben besuchen, obgleich sich die Verkehrsregeln öfters mal ändern. Gerade Fahrradstraßen sind ja noch relativ neu und ein Großteil der Automobilisten wird daher über dieses Thema gar nicht unterrichtet worden sein.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Florian Schulz
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GraphXBerlin
Die Idee der "Fahrradstraße" ist ja eben, dass sie für den MV nicht gesperrt wird sondern reduziert wird und Fahrräder Vorrang haben.

Das ist falsch. An den Zufahrten wird das Gebotszeichen 244.1 aufgestellt, das bedeutet: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt" (Anl.2 lfd. Nr. 23 StVO). Fahrradstraßen sind grundsätzlich dem Radverkehr vorbehalten. Andere Fahrzeuge sind nur zulässig wenn dies so ausgewiesen wird. Das Zeichen kennt kein reduziert, sondern nur erlaubt und verboten. Und Fahrräder haben dort auch nicht automatisch Vorrang, denn die normalen Vorfahrtsregeln gelten ausdrücklich weiter.
Kennst du Fahrradstraßen?. An den mir bekannten Fahrradstraßen (dessen Sinn und Idee ich erklärt habe) ist das Zusatzschild "Anlieger frei".

Zitat
Bumsi
Solange ein großer Teil der Autofahrer nach Abschluss der Fahrschule sämtliche Verkehrsregeln direkt zu vergessen scheint, sind Verkehrsschilder nicht ausreichend. Ich habe noch keine Fahrradstraße erlebt in der reine Beschilderung dazu führt, dass sich Autofahrer an die Regeln halten. Schlimmstes Beispiel die Fahrradstraße Ladeburg - Lobetal.
Polemik bringt hier gar nichts. Nicht "Autofahrer" sondern Verkehrsteilnehmer! Dazu gehören auch Rollerfahrer. Und ebenso gehören dazu auch Radfahrer (ohne Führerschein) Ich könnte jetzt polemisch unterstellen, dass zwei Drittel gar keine Verkehrsregeln kennt, da keine Führerscheinpflicht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.2026 10:53 von GraphXBerlin.
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Alter Köpenicker
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Bumsi
Solange ein großer Teil der Autofahrer nach Abschluss der Fahrschule sämtliche Verkehrsregeln direkt zu vergessen scheint, sind Verkehrsschilder nicht ausreichend.

Das könnte auch dem Umstande geschuldet sein, dass viele Autofahrer die Fahrschule nur einmal in ihrem Leben besuchen, obgleich sich die Verkehrsregeln öfters mal ändern. Gerade Fahrradstraßen sind ja noch relativ neu und ein Großteil der Automobilisten wird daher über dieses Thema gar nicht unterrichtet worden sein.

So manche haben ja noch nichtmal die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht auf nicht ausgezeichneten Gehweg-Radwegen mitbekommen und das war in den 90ern. Zudem gab es ja durchaus auch schon Fahrschul-Skandale, die Zweifel, ob so mancher Führerscheinbesitzer überhaupt eine Fahrschule besucht hat, durchaus berechtigt erscheinen lassen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Alter Köpenicker
Bisher bin ich nur auf einer einzigen Fahrradstraße gefahren – der Alberichstraße in Biesdorf – und weiß daher nicht, wie es anderswo gehandhabt wird. Die Markierungen auf der Fahrbahn lassen an allen Kreuzungen vermuten, dass der Verkehr auf der Alberichstraße Vorfahrt genießt, obwohl dort rechts vor links gilt. Das finde ich ziemlich verwirrend, vor allem für Verkehrsteilnehmer, die mit der StVO nicht so vertraut sind.

In der Stargarder Straße sind die Fahrbahnmarkierungen genauso, allerdings ist zusätzlich durch die Zeichen 205 und 301 die Vorfahrt für jede einzelne Kreuzung so geregelt, dass Vorfahrt hat, wer der Fahrradstraße folgt. Die rote Markierung ist ja auch von Straßen bekannt, die Radwege queren und bedeuten dort auch nicht unbedingt, dass entlang des Radwegs Vorfahrt besteht, aber verwirrend finde ich diese Markierung im Biesdorfer Fall auch.
Zitat
Nemo
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Alter Köpenicker
Das könnte auch dem Umstande geschuldet sein, dass viele Autofahrer die Fahrschule nur einmal in ihrem Leben besuchen, obgleich sich die Verkehrsregeln öfters mal ändern. Gerade Fahrradstraßen sind ja noch relativ neu und ein Großteil der Automobilisten wird daher über dieses Thema gar nicht unterrichtet worden sein.

So manche haben ja noch nichtmal die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht auf nicht ausgezeichneten Gehweg-Radwegen mitbekommen und das war in den 90ern.

1997 um genau zu sein, also schon fast 30 Jahre her – eine ganze Generation. In diesem Zusammenhang wurde auch die Fahrradstraße eingeführt.
Zitat
Jumbo
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Nemo
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Alter Köpenicker
Das könnte auch dem Umstande geschuldet sein, dass viele Autofahrer die Fahrschule nur einmal in ihrem Leben besuchen, obgleich sich die Verkehrsregeln öfters mal ändern. Gerade Fahrradstraßen sind ja noch relativ neu und ein Großteil der Automobilisten wird daher über dieses Thema gar nicht unterrichtet worden sein.

So manche haben ja noch nichtmal die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht auf nicht ausgezeichneten Gehweg-Radwegen mitbekommen und das war in den 90ern.

1997 um genau zu sein, also schon fast 30 Jahre her – eine ganze Generation. In diesem Zusammenhang wurde auch die Fahrradstraße eingeführt.

Es ist leider nirgendwo geregelt oder gesellschaftlich verankert, dass und wie Fahrzeugführende sich über aktuell geltende Verkehrsregeln zu informieren haben. Wer seit mehr als 30 Jahren so fährt, dass keine Nachschulungen erforderlich wurden, kommt gut ohne das Wissen, was eine Fahrradstraße bedeutet und welche Detailregeln dort gelten aus. Das massenhafte Ignorieren der Regeln (wie auch z.B. Mindestabstände beim Überholen von Radfahrenden und das "Maßregeln" von Radfahrenden, die nebeneinander fahren, wo ein Überholen ohnehin nicht regelkonform möglich ist) bleibt (von geringfügigen Stichproben abgesehen) ohne jegliche Konsequenz.
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Lopi2000
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Alter Köpenicker
Die Markierungen auf der Fahrbahn lassen an allen Kreuzungen vermuten, dass der Verkehr auf der Alberichstraße Vorfahrt genießt, obwohl dort rechts vor links gilt.

Die rote Markierung ist ja auch von Straßen bekannt, die Radwege queren und bedeuten dort auch nicht unbedingt, dass entlang des Radwegs Vorfahrt besteht, aber verwirrend finde ich diese Markierung im Biesdorfer Fall auch.

Schon beim Verfassen meines oben genannten Beitrags war mir klar, dass dieses Argument kommen würde. Der Unterschied in den Markierungen liegt jedoch in der unterschiedlichen Breite der roten Fläche, die jeweils den Radweg kennzeichnet und bei der Fahrradstraße daher über die gesamte Fahrbahnbreite reicht. Meiner Meinung nach ist diese rote Markierung im Bereich der Fahrradstraße überflüssig.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Lopi2000
Wer seit mehr als 30 Jahren so fährt, dass keine Nachschulungen erforderlich wurden, kommt gut ohne das Wissen, was eine Fahrradstraße bedeutet und welche Detailregeln dort gelten aus.
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Als Führerscheininhaber bzw. Verkehrsteilnehmer hat man stets die Pflicht sich über Änderungen zu informieren. Heutzutage mit Internet ein Kinderspiel. Der ADAC informiert sobald Änderungen in der Straßenverkehrsordnung anstehen.
Weiterhin erlangt man sein Wissen durch die Medien oder Bekannte.
Wenn sich etwas im Tarifwesen ändert bekommt man das auch früher oder später irgendwie mit. Wenn nicht, ist es leider Pech.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.2026 14:41 von GraphXBerlin.
Es gibt noch immer MIV-Fahrer, die am Grünen Pfeil stehenbleiben. Und das nach der Beteiligung der Grünen an der Regierung.
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GraphXBerlin
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Lopi2000
Das ist ja mal doppelt Quatsch: die Fahrradstraße in der Stargarder Straße ist mit einem ziemlichen Schmalspurbudget umgesetzt worden. Es gibt genau die erforderlichen Schilder an jeder Kreuzung, die zeigen, dass es sich um eine Fahrradstraße handelt. Dabei handelt es sich zum einen um ziemlich kleine Verkehrsschilder und zum anderen um Markierungen auf den Fahrbahnen. Umgebaut wurde nichts, geändert hat sich faktisch aber auch nichts, der Durchgangsverkehr in der Stargarder Straße biieb lange ziemlich unverändert, das konnte ich als Anwohner aus dem Fenster regelmäßig beobachten.

Erst durch die Sperrung der Straße bei der Gethsemanekirche durch ein paar Poller im vergangenen Jahr wird die Fahrradstraße halbwegs durchgesetzt, da der Kfz-Durchgangsverkehr nun endlich verdrängt wurde.
Fahrradstraßen werden in der Regel nur mit Schild und Straßenmakierungen versehen. Es ist eine rein rechtliche Sache. Der Fahrradverkehr hat Vorrang. MV hat sich unterzuordnen (hinterher zu fahren) und darf nur mit Anliegen dort fahren. Von einer Sperrung mit Pollern ist nicht die Rede.

Es ist vollkommener Blödsinn. Es sind zusätzlich in allen querenden Straßen über mehrere Kreuzungen hinweg riesige Schilder mit langem Text aufgestellt, dass man in die Stargarder Straße nicht einfahren soll, außer Anlieger und Fahrräder. Die Durchfahrt bis zur Stargarder ist sogar verboten. Nur: Niemand liest das und niemand hält sich daran. Genau wie in der übrigen Bürokratie in der Berliner Republik. Die Überregulierungswut und der Impetus, den Bürgern alles vorschreiben zu müssen und zu wollen, und ihm zu misstrauen, hat auch Einzug in den Straßenverkehr gehalten. Davon steht nichts in der Straßenverkehrsordnung. Es ist reine Auslegungssache. Nieder mit überzähligen Verkehrsregeln und –schildern. Sonst Stillstand.

Der Aufstand in der Bevölkerung wird soweit kommen, dass Poller umgefahren und ausgebuddelt werden und bald Bürgerkrieg stattfindet. Ihr werdet Euch noch wundern. Es geht mir nicht um den Wochenmarkt, sondern um diese idiotische Fahrradstraße.

Und nochmal: Alle Lieferdienste fahren auf dem Bürgersteig. Keine Fahrradstraße nötig.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.2026 18:03 von Heidekraut.
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Heidekraut
Der Aufstand in der Bevölkerung wird soweit kommen, dass Poller umgefahren und ausgebuddelt werden und bald Bürgerkrieg stattfindet. Ihr werdet Euch noch wundern. Es geht mir nicht um den Wochenmarkt, sondern um diese idiotische Fahrradstraße.

Och, kein Problem, ich bin gern dabei, diese wieder aufzustellen und mich auch verkehrspolitisch dafür zu engagieren. Erst durch die Pollen ist hier wieder eine sinnvolle Aufenthaltsqualität entstanden, was sowohl den Menschen im Quartier als auch der lokalen Wirtschaft sehr hilft.

Zitat
Heidekraut
Und nochmal: Alle Lieferdienste fahren auf dem Bürgersteig. Keine Fahrradstraße nötig.

Wo eine gute Fahrradinfrastruktur ist - wie in der Fahrradstraße Stargarder Straße - fahren auch die Lieferdienste i.d.R. auf der Straße.
In meiner Fahrschulausbildung 2024 kamen keine Fahrradstraßen vor...
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Alter Köpenicker
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Flexist
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Alter Köpenicker
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nicolaas
Eine Fläche in Ahrensfelde würde uns nichts nützen, weil die Anfahrtswege zum Einsatz einfach zu lang wären«, sagt Stefan Freytag.

Warum setzt man die alten Busse dann nicht auf der Linie 197 ein?

Du möchtest alte historische Busse auf einer Linie einsetzen, wo sie fehl am Platz sind?

Zunächst einmal möchte ich gar nichts. Ich habe lediglich eine Frage gestellt weil Herrn Freytag der Anfahrtsweg von Ahrensfelde zum Linienweg der Linie 218 zu weit ist. Das ist nachvollziehbar und es drängt sich daher auf, die Fahrzeuge auf der Linie 197 einzusetzen, die Ahrensfelde streift. Außerdem gibt es durchaus Argumente, die dafür sprechen, die Fahrzeuge auf einer Linie einzusetzen, die in einem dichteren Takt verkehrt, als die Linie 218. Dadurch erhalten Fahrgäste, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind nämlich auch die Gelegenheit der Mitfahrt ohne eine halbe Ewigkeit auf den nächsten Kurs warten zu müssen.
Den Artikel aufmerksam lesen. Es geht nicht nur um den 218. Es sind auch viele Schulbusfahrten im Südenwesten. Weiterhin private Charterfahrten oder Auftragsfahrten. Wie er im Artikel auch bemerkte schlucken manche Modelle ordentlich Diesel. Diese (unnötigen) Kosten will man sicherlich nicht auf die Kunden umwälzen.
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PassusDuriusculus
In meiner Fahrschulausbildung 2024 kamen keine Fahrradstraßen vor...
...sicherlich auch keine forstwirtschaftlichen Feldwege. Und auch keine Parkplätze vor Aldi, Baumarkt und Co. (Höchstgeschwindigkeit Schrittgeschwindigkeit 4-7 km/h)
Ist auch nicht relevant. Du mußt dennoch in der Lage sein richtig zu handeln. Fahrradstraßen sind ja eindeutig beschildert. Da muß nicht viel erklärt werden. ;-)
Zitat
GraphXBerlin
Fahrradstraßen sind ja eindeutig beschildert. Da muß nicht viel erklärt werden. ;-)

Naja, die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h muss man schon wissen oder nachschlagen. Wie bei der Spielstraße (Verkehrsberuhigter Bereich) deutet das Zeichen zwar optisch gut an, worum es in der Straße vor allem gehen soll, aber weitere Details, die aus der Beschilderung hervorgehen, werden nicht dargestellt. Interessant ist dabei insbesondere, dass ja durch die Zeichen (im Gegensatz zu vielen anderen Verkehrszeichen) nicht nur ein Detail festgelegt wird, sondern auch weitere Nebenbestimmungen damit verbunden sind.
Nebenstraßen (und dort sind Fahrradstraßen angesiedelt) sind immer 30. Spielstraßen immer Schrittgeschwindigkeit. Das sollte jeder Verkehrsteilnehmer (mit FS) wissen.
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