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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 09:22 |
Zitat
GraphXBerlin
Die Idee der "Fahrradstraße" ist ja eben, dass sie für den MV nicht gesperrt wird sondern reduziert wird und Fahrräder Vorrang haben.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 09:38 |
Zitat
Florian Schulz
Zitat
GraphXBerlin
Die Idee der "Fahrradstraße" ist ja eben, dass sie für den MV nicht gesperrt wird sondern reduziert wird und Fahrräder Vorrang haben.
Das ist falsch. An den Zufahrten wird das Gebotszeichen 244.1 aufgestellt, das bedeutet: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt" (Anl.2 lfd. Nr. 23 StVO). Fahrradstraßen sind grundsätzlich dem Radverkehr vorbehalten. Andere Fahrzeuge sind nur zulässig wenn dies so ausgewiesen wird. Das Zeichen kennt kein reduziert, sondern nur erlaubt und verboten.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 10:19 |
Zitat
GraphXBerlin
Wenn eine "ehemalige" Straße komplett mit Poller abgesperrt ist muß sie nicht mehr als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Die Idee der "Fahrradstraße" ist ja eben, dass sie für den MV nicht gesperrt wird sondern reduziert wird und Fahrräder Vorrang haben. Und der Verkehr in der Innenstadt (vor deinem Fenster) läßt sich nicht pauschal mit anderen Straßen vergleichen. Bei mir in Steglitz funktioniert die ausgewiesene Fahrradstraße (Sedan - Lauenburger Str.) sehr gut. Natürlich fahren da auch mal "nicht Anlieger" lang. Aber auch die müssen sich unterordnen.Zitat
Lopi2000
Zitat
GraphXBerlin
Fahrradstraßen werden in der Regel nur mit Schild und Straßenmakierungen versehen. Es ist eine rein rechtliche Sache. Der Fahrradverkehr hat Vorrang. MV hat sich unterzuordnen (hinterher zu fahren) und darf nur mit Anliegen dort fahren. Von einer Sperrung mit Pollern ist nicht die Rede.
Natürlich ist eine Sperrung mit Pollern nicht zwingend für eine Fahrradstraße vorgeschrieben. Wenn man aber bestimmte verkehrspolitische Ziele mit einer Straße verfolgt, bietet es sich an, der angestrebten Verschiebung des modal split mit flankierenden Maßnahmen nachzuhelfen, insbesondere, wenn sich zeigt, dass sich die Autofahrenden in Massen nicht von einer reinen Beschilderung aufhalten lassen.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 10:39 |
Zitat
Florian Schulz
Und Fahrräder haben dort auch nicht automatisch Vorrang, denn die normalen Vorfahrtsregeln gelten ausdrücklich weiter.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 10:46 |
Zitat
Bumsi
Solange ein großer Teil der Autofahrer nach Abschluss der Fahrschule sämtliche Verkehrsregeln direkt zu vergessen scheint, sind Verkehrsschilder nicht ausreichend.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 10:49 |
Kennst du Fahrradstraßen?. An den mir bekannten Fahrradstraßen (dessen Sinn und Idee ich erklärt habe) ist das Zusatzschild "Anlieger frei".Zitat
Florian Schulz
Zitat
GraphXBerlin
Die Idee der "Fahrradstraße" ist ja eben, dass sie für den MV nicht gesperrt wird sondern reduziert wird und Fahrräder Vorrang haben.
Das ist falsch. An den Zufahrten wird das Gebotszeichen 244.1 aufgestellt, das bedeutet: "Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt" (Anl.2 lfd. Nr. 23 StVO). Fahrradstraßen sind grundsätzlich dem Radverkehr vorbehalten. Andere Fahrzeuge sind nur zulässig wenn dies so ausgewiesen wird. Das Zeichen kennt kein reduziert, sondern nur erlaubt und verboten. Und Fahrräder haben dort auch nicht automatisch Vorrang, denn die normalen Vorfahrtsregeln gelten ausdrücklich weiter.
Polemik bringt hier gar nichts. Nicht "Autofahrer" sondern Verkehrsteilnehmer! Dazu gehören auch Rollerfahrer. Und ebenso gehören dazu auch Radfahrer (ohne Führerschein) Ich könnte jetzt polemisch unterstellen, dass zwei Drittel gar keine Verkehrsregeln kennt, da keine Führerscheinpflicht.Zitat
Bumsi
Solange ein großer Teil der Autofahrer nach Abschluss der Fahrschule sämtliche Verkehrsregeln direkt zu vergessen scheint, sind Verkehrsschilder nicht ausreichend. Ich habe noch keine Fahrradstraße erlebt in der reine Beschilderung dazu führt, dass sich Autofahrer an die Regeln halten. Schlimmstes Beispiel die Fahrradstraße Ladeburg - Lobetal.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 10:49 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Bumsi
Solange ein großer Teil der Autofahrer nach Abschluss der Fahrschule sämtliche Verkehrsregeln direkt zu vergessen scheint, sind Verkehrsschilder nicht ausreichend.
Das könnte auch dem Umstande geschuldet sein, dass viele Autofahrer die Fahrschule nur einmal in ihrem Leben besuchen, obgleich sich die Verkehrsregeln öfters mal ändern. Gerade Fahrradstraßen sind ja noch relativ neu und ein Großteil der Automobilisten wird daher über dieses Thema gar nicht unterrichtet worden sein.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 10:58 |
Zitat
Alter Köpenicker
Bisher bin ich nur auf einer einzigen Fahrradstraße gefahren – der Alberichstraße in Biesdorf – und weiß daher nicht, wie es anderswo gehandhabt wird. Die Markierungen auf der Fahrbahn lassen an allen Kreuzungen vermuten, dass der Verkehr auf der Alberichstraße Vorfahrt genießt, obwohl dort rechts vor links gilt. Das finde ich ziemlich verwirrend, vor allem für Verkehrsteilnehmer, die mit der StVO nicht so vertraut sind.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 11:52 |
Zitat
Nemo
Zitat
Alter Köpenicker
Das könnte auch dem Umstande geschuldet sein, dass viele Autofahrer die Fahrschule nur einmal in ihrem Leben besuchen, obgleich sich die Verkehrsregeln öfters mal ändern. Gerade Fahrradstraßen sind ja noch relativ neu und ein Großteil der Automobilisten wird daher über dieses Thema gar nicht unterrichtet worden sein.
So manche haben ja noch nichtmal die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht auf nicht ausgezeichneten Gehweg-Radwegen mitbekommen und das war in den 90ern.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 12:24 |
Zitat
Jumbo
Zitat
Nemo
Zitat
Alter Köpenicker
Das könnte auch dem Umstande geschuldet sein, dass viele Autofahrer die Fahrschule nur einmal in ihrem Leben besuchen, obgleich sich die Verkehrsregeln öfters mal ändern. Gerade Fahrradstraßen sind ja noch relativ neu und ein Großteil der Automobilisten wird daher über dieses Thema gar nicht unterrichtet worden sein.
So manche haben ja noch nichtmal die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht auf nicht ausgezeichneten Gehweg-Radwegen mitbekommen und das war in den 90ern.
1997 um genau zu sein, also schon fast 30 Jahre her – eine ganze Generation. In diesem Zusammenhang wurde auch die Fahrradstraße eingeführt.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 13:28 |
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alter Köpenicker
Die Markierungen auf der Fahrbahn lassen an allen Kreuzungen vermuten, dass der Verkehr auf der Alberichstraße Vorfahrt genießt, obwohl dort rechts vor links gilt.
Die rote Markierung ist ja auch von Straßen bekannt, die Radwege queren und bedeuten dort auch nicht unbedingt, dass entlang des Radwegs Vorfahrt besteht, aber verwirrend finde ich diese Markierung im Biesdorfer Fall auch.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 14:41 |
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Als Führerscheininhaber bzw. Verkehrsteilnehmer hat man stets die Pflicht sich über Änderungen zu informieren. Heutzutage mit Internet ein Kinderspiel. Der ADAC informiert sobald Änderungen in der Straßenverkehrsordnung anstehen.Zitat
Lopi2000
Wer seit mehr als 30 Jahren so fährt, dass keine Nachschulungen erforderlich wurden, kommt gut ohne das Wissen, was eine Fahrradstraße bedeutet und welche Detailregeln dort gelten aus.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 17:48 |
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 17:59 |
Zitat
GraphXBerlin
Fahrradstraßen werden in der Regel nur mit Schild und Straßenmakierungen versehen. Es ist eine rein rechtliche Sache. Der Fahrradverkehr hat Vorrang. MV hat sich unterzuordnen (hinterher zu fahren) und darf nur mit Anliegen dort fahren. Von einer Sperrung mit Pollern ist nicht die Rede.Zitat
Lopi2000
Das ist ja mal doppelt Quatsch: die Fahrradstraße in der Stargarder Straße ist mit einem ziemlichen Schmalspurbudget umgesetzt worden. Es gibt genau die erforderlichen Schilder an jeder Kreuzung, die zeigen, dass es sich um eine Fahrradstraße handelt. Dabei handelt es sich zum einen um ziemlich kleine Verkehrsschilder und zum anderen um Markierungen auf den Fahrbahnen. Umgebaut wurde nichts, geändert hat sich faktisch aber auch nichts, der Durchgangsverkehr in der Stargarder Straße biieb lange ziemlich unverändert, das konnte ich als Anwohner aus dem Fenster regelmäßig beobachten.
Erst durch die Sperrung der Straße bei der Gethsemanekirche durch ein paar Poller im vergangenen Jahr wird die Fahrradstraße halbwegs durchgesetzt, da der Kfz-Durchgangsverkehr nun endlich verdrängt wurde.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 18:58 |
Zitat
Heidekraut
Der Aufstand in der Bevölkerung wird soweit kommen, dass Poller umgefahren und ausgebuddelt werden und bald Bürgerkrieg stattfindet. Ihr werdet Euch noch wundern. Es geht mir nicht um den Wochenmarkt, sondern um diese idiotische Fahrradstraße.
Zitat
Heidekraut
Und nochmal: Alle Lieferdienste fahren auf dem Bürgersteig. Keine Fahrradstraße nötig.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 19:48 |
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 20:19 |
Den Artikel aufmerksam lesen. Es geht nicht nur um den 218. Es sind auch viele Schulbusfahrten im Südenwesten. Weiterhin private Charterfahrten oder Auftragsfahrten. Wie er im Artikel auch bemerkte schlucken manche Modelle ordentlich Diesel. Diese (unnötigen) Kosten will man sicherlich nicht auf die Kunden umwälzen.Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Flexist
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Alter Köpenicker
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nicolaas
Eine Fläche in Ahrensfelde würde uns nichts nützen, weil die Anfahrtswege zum Einsatz einfach zu lang wären«, sagt Stefan Freytag.
Warum setzt man die alten Busse dann nicht auf der Linie 197 ein?
Du möchtest alte historische Busse auf einer Linie einsetzen, wo sie fehl am Platz sind?
Zunächst einmal möchte ich gar nichts. Ich habe lediglich eine Frage gestellt weil Herrn Freytag der Anfahrtsweg von Ahrensfelde zum Linienweg der Linie 218 zu weit ist. Das ist nachvollziehbar und es drängt sich daher auf, die Fahrzeuge auf der Linie 197 einzusetzen, die Ahrensfelde streift. Außerdem gibt es durchaus Argumente, die dafür sprechen, die Fahrzeuge auf einer Linie einzusetzen, die in einem dichteren Takt verkehrt, als die Linie 218. Dadurch erhalten Fahrgäste, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind nämlich auch die Gelegenheit der Mitfahrt ohne eine halbe Ewigkeit auf den nächsten Kurs warten zu müssen.
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 20:25 |
...sicherlich auch keine forstwirtschaftlichen Feldwege. Und auch keine Parkplätze vor Aldi, Baumarkt und Co. (Höchstgeschwindigkeit Schrittgeschwindigkeit 4-7 km/h)Zitat
PassusDuriusculus
In meiner Fahrschulausbildung 2024 kamen keine Fahrradstraßen vor...
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 21:04 |
Zitat
GraphXBerlin
Fahrradstraßen sind ja eindeutig beschildert. Da muß nicht viel erklärt werden. ;-)
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Re: Kurzmeldungen März 2026 22.03.2026 22:54 |