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Kurzmeldungen März 2026
geschrieben von Tramy1 
Das Ziel war der Abbau von ungünstig oder gar nicht abgestimmten Parallelverkehren. Ein Zusammenspiel der Angebote verschiedener Betreiber, um einen dichteren Takt zu erzeugen, sollte der Idee nicht entgegen stehen. In den letzten Jahren hat die BVG ja des Öfteren Angebotsversbesserungen durch zwei Linien entlang eines Abschnitts kommuniziert (also im Grunde das Gegenteil vom Metrokonzept; z.B. 162 und 164 in Adlershof, M43 und 166 in Neukölln, M8 und 18 in Lichtenberg).

Die Sache mit der Schule ist eine andere Thematik, die mir nicht bewusst war.

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"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Zitat
Philipp Borchert
Das Ziel war der Abbau von ungünstig oder gar nicht abgestimmten Parallelverkehren. Ein Zusammenspiel der Angebote verschiedener Betreiber, um einen dichteren Takt zu erzeugen, sollte der Idee nicht entgegen stehen. In den letzten Jahren hat die BVG ja des Öfteren Angebotsversbesserungen durch zwei Linien entlang eines Abschnitts kommuniziert (also im Grunde das Gegenteil vom Metrokonzept; z.B. 162 und 164 in Adlershof, M43 und 166 in Neukölln, M8 und 18 in Lichtenberg).

Die Sache mit der Schule ist eine andere Thematik, die mir nicht bewusst war.

Richtig und jetzt scheint das Pendel wieder in die andere Richtung zu schwingen und man sucht krampfhaft Einsparpotenzial. Ein erstes Opfer bei den von dir genannten Linien ist der 164er mit seiner Einkürzung zur Siriusstr., was ja formal der Ausgleich für den 339 auf die Insel Gartenfeld darstellt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Philipp Borchert
Ich habe noch nie von einer geplanten Schleife in diesem Bereich gehört. Sinnvoll wäre eine solche eigentlich in der Ernst-Barlach-Straße am Ende der Plattenbausiedlung Höhe Woldegker Straße. Oder aber - und dann würde es vermutlich wirklich so kommen - an der Ecke Lindenberger Straße/Birkholzer Weg. Dann würde man dem 893er die Siedlung Wartenberg vermutlich allein überlassen. Mit halbwegs attraktiven Umsteigezeiten und dafür einem Zehnminutentakt durch die Plattenbausiedlung Wartenberg wäre das vermutlich sogar verschmerzbar.

Am einfachsten wäre es aber doch, den 893er diese Gegend "mitnehmen" zu lassen. Der Weg ist länger, aber irgendeinen Tod stirbt man ja immer. Da die Prendener Straße in dem heute vom 893er durchfahrenen Gebiet keine eigene Haltestelle aufweist, wäre es für diese kein Verlust, wenn der Bus anders zum Prerower Platz käme.

Die Endstelle ist in der Dorfstraße gegenüber Genossenschaftsweg geplant (auf dem dortigen, schwach genutzten Parkplatz). Diese Endstelle ist nach meinem Kenntnisstand derzeit nur für die Verstärkehrfahrten des 256ers gedacht. Ganz verzichten kann man auf die Linie 256 in der Siedlung Wartenberg nicht, da diese dort deutlich näher zur Grundschule hält als der 893er.

Eine generelle Umwegfahrt des 893ers durch die Plattenbausiedlung Wartenberg fände ich nicht sinnvoll. Das würde die Reisezeit ins Umland verlängern und den 893er vermutlich teilweise zu voll werden lassen (Umland-Aufkommen + Plattenbau-Aufkommen). Gegebenenfalls könnte man solche Lösungen für die SVZ in Betracht ziehen (als Kombi-Linie 256 / 893).
Es gibt eine Grundschule in der Siedlung Wartenberg - jetzt hab' ich alles gesehen. Im Leben wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass Berlin Schulen solcher Größe hat.

Vielen Dank für alle Informationen, die sind für mich genau so neu :)

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"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Ist aber keine ganz vollwertige Grundschule, sondern nur ein Filialstandort. Aber immerhin erzeugt auch der gewissen Schülerverkehr.
Zitat
M48er
Ist aber keine ganz vollwertige Grundschule, sondern nur ein Filialstandort. Aber immerhin erzeugt auch der gewissen Schülerverkehr.

Im Übrigen ist sie die Filiale jener Grundschule in der Prendener Straße.

Edit: Unsinnigen Schluss gelöscht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.03.2026 08:50 von Florian Schulz.
Diverse Ausfälle und Verspätungen mit 30-40-Minuten-Lücken auf der U2.
Pofalla-Wemden in Theodor-Heuß-Platz
[bsky.app] Alba Berlin will eine neue Spielstätte bauen. Welche Auswirkungen wird das auf den ÖPNV haben?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Dann werden die vsl. ersten ca. acht S-Bahnfahrten nach Veranstaltungsende in Johannisthal bis auf den letzten Stehplatz voll sein.

Warum fragst du? Bzw. was erwartest du?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.2026 20:43 von PassusDuriusculus.
Zitat
Nukebro
Welche Auswirkungen wird das auf den ÖPNV haben?

Ich nehme an, so gut wie keine. Durch die Bündelung verschiedener Streckenäste kommen ohnehin viele Züge aus vielen Ortsteilen hier entlang, die auch alle noch Kapazitäten bieten. Schwieriger wird der Zugang sein, wenn wirklich viele Leute nach so einem Spiel zur S-Bahn gehen. Denn für Massenveranstaltungen ist diese filigrane Zugangsbrücke nun wirklich nicht dimensioniert. Dann bräuchte es womöglich noch eine zweite.

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"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Wenn die Skizze vom RBB stimmt, wird der Fußweg von der Halle zum S-Bf. Johannisthal gut einen Kilometer betragen. Nur wenig weiter ist es zum S-Bf. Adlershof. Auf den Wegen werden sich die Massen aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeit schon verteilen. Zumal der Löwenanteil der ÖPNV-Nutzer ohnehin zur halb so weit entfernten Straßenbahnhaltestelle Landschaftspark Johannisthal laufen werden, mit einer M17 alle 10 Minuten über Schöneweide nach Norden und demelben Takt plus mindestens einer 63 zusätzlich nach Adlershof. Ich vermute mal, wenn es wirklich viele Menschen gibt, die mit dem ÖPNV anreisen (und der politische Wille zu entsprechenden Reserven da ist), kann man relativ problemlos die 61 (wie tagsüber Mo-Fr auch) bis Schöneweide verlängern, sowie die 21, 37 und 67 nach Adlershof. Da das unter diesem Senat erst passieren wird, wenn sich der Mond in grünen Käse verwandelt, dürfte das Problem eher aus in Massen falsch parkenden Wutbürgern bestehen. Aber auch das dürfte sich in Grenzen halten, weil schon in der Umgebung der Schmelinghalle Parkplätze Mangelware sind, und Treptow wesentlich autofreundlicher als Mitte ist.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Nukebro
Welche Auswirkungen wird das auf den ÖPNV haben?

Ich nehme an, so gut wie keine. Durch die Bündelung verschiedener Streckenäste kommen ohnehin viele Züge aus vielen Ortsteilen hier entlang, die auch alle noch Kapazitäten bieten. Schwieriger wird der Zugang sein, wenn wirklich viele Leute nach so einem Spiel zur S-Bahn gehen. Denn für Massenveranstaltungen ist diese filigrane Zugangsbrücke nun wirklich nicht dimensioniert. Dann bräuchte es womöglich noch eine zweite.

Vielleicht wird sich der Strom auch auf die S-Bahnhöfe Adlershof und Johannisthal verteilen, und die Straßenbahn gibt es ja auch noch. Eine zweite Brücke zum S-Bahnhof Johannisthal hätte natürlich trotzdem Sinn, aber ich bin mir sicher, dass man daran genauso scheitern wird wie am Jahrhundertprojekt "Aufzugsbau" an der vorhanden Brücke.

Edit: @VvJ-Ente hatte zwischenzeitlich ähnliche Gedanken, während ich dieses Fenster offen hatte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.2026 21:28 von def.
Zitat
VvJ-Ente
Wenn die Skizze vom RBB stimmt, wird der Fußweg von der Halle zum S-Bf. Johannisthal gut einen Kilometer betragen. Nur wenig weiter ist es zum S-Bf. Adlershof. Auf den Wegen werden sich die Massen aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeit schon verteilen. Zumal der Löwenanteil der ÖPNV-Nutzer ohnehin zur halb so weit entfernten Straßenbahnhaltestelle Landschaftspark Johannisthal laufen werden, mit einer M17 alle 10 Minuten über Schöneweide nach Norden und demelben Takt plus mindestens einer 63 zusätzlich nach Adlershof. Ich vermute mal, wenn es wirklich viele Menschen gibt, die mit dem ÖPNV anreisen (und der politische Wille zu entsprechenden Reserven da ist), kann man relativ problemlos die 61 (wie tagsüber Mo-Fr auch) bis Schöneweide verlängern, sowie die 21, 37 und 67 nach Adlershof. Da das unter diesem Senat erst passieren wird, wenn sich der Mond in grünen Käse verwandelt, dürfte das Problem eher aus in Massen falsch parkenden Wutbürgern bestehen. Aber auch das dürfte sich in Grenzen halten, weil schon in der Umgebung der Schmelinghalle Parkplätze Mangelware sind, und Treptow wesentlich autofreundlicher als Mitte ist.

Bis die Halle eröffnet ist diese Regierung längst nicht mehr im Amt. Ob allerdings was Besseres nachkommt kann heute noch niemand sagen...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
VvJ-Ente
Aber auch das dürfte sich in Grenzen halten, weil schon in der Umgebung der Schmelinghalle Parkplätze Mangelware sind, und Treptow wesentlich autofreundlicher als Mitte ist.

Da sich die Mannschaften der weniger prominenten Ballsportarten in Berlin beide nach verschiedenen Müllabfuhren benennen, kann man das schon mal durcheinander bringen, aber ich meine, ALBA spielt eher selten in der Schmelinghalle sondern eher in der größeren der beiden Hallen am Ostbahnhof, die regelmäßig neue Sponsorennamen tragen. Dort wurden mehrere Parkhäuser gebaut, so dass Parkplätze dort deutlich weniger Mangelware sind als bei der Schmelinghalle. Gleichzeitig gibt es auch dort recht lange Fußwege zu den Bahnhöfen wie dann auch künftig wohl in Adlershof.
Infrago wieder in Topform heute. Südring gesperrt, Stadtbahn mit 2 Zügen in 20 Minuten. 👍
Zitat
VvJ-Ente
Wenn die Skizze vom RBB stimmt, wird der Fußweg von der Halle zum S-Bf. Johannisthal gut einen Kilometer betragen. Nur wenig weiter ist es zum S-Bf. Adlershof. Auf den Wegen werden sich die Massen aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeit schon verteilen. Zumal der Löwenanteil der ÖPNV-Nutzer ohnehin zur halb so weit entfernten Straßenbahnhaltestelle Landschaftspark Johannisthal laufen werden, mit einer M17 alle 10 Minuten über Schöneweide nach Norden und demelben Takt plus mindestens einer 63 zusätzlich nach Adlershof. Ich vermute mal, wenn es wirklich viele Menschen gibt, die mit dem ÖPNV anreisen (und der politische Wille zu entsprechenden Reserven da ist), kann man relativ problemlos die 61 (wie tagsüber Mo-Fr auch) bis Schöneweide verlängern, sowie die 21, 37 und 67 nach Adlershof. Da das unter diesem Senat erst passieren wird, wenn sich der Mond in grünen Käse verwandelt, dürfte das Problem eher aus in Massen falsch parkenden Wutbürgern bestehen. Aber auch das dürfte sich in Grenzen halten, weil schon in der Umgebung der Schmelinghalle Parkplätze Mangelware sind, und Treptow wesentlich autofreundlicher als Mitte ist.
Also bei meinem Lineal ist der Fußweg unter 500m. Der geplante Alba-Campus endet im Süden an der Igo-Etrich-Straße bzw. der Hilde-Archenhold-Brücke. Der Südrand des Areals ist also 900m vom S Johannisthal entfernt. Der Nordrand dagegen etwa 400 Meter. Und wenn man am S Johannisthal einen leistungsfähigen Südzugang baut für diese Arena (damit ist wohl zu rechnen), sind es nur 350 Meter.

Ob es aber zu der Arena kommt, müssen wir abwarten. Das Aufziehen einer Konkurrenzsituation ist eine übliche Strategie bei auslaufenden Verträgen mit Hallenbetreibern. Und da Alba momentan in Verhandlungen mit Anschütz (Arena-Besitzer am Ostbahnhof) steht, kann dieses Manöver auch nur dazu dienen, Preisforderungen zu drücken.
Zitat
M48er

Ob es aber zu der Arena kommt, müssen wir abwarten. Das Aufziehen einer Konkurrenzsituation ist eine übliche Strategie bei auslaufenden Verträgen mit Hallenbetreibern. Und da Alba momentan in Verhandlungen mit Anschütz (Arena-Besitzer am Ostbahnhof) steht, kann dieses Manöver auch nur dazu dienen, Preisforderungen zu drücken.

Nun ist es aber so, dass es Anschütz viel Leiber wäre Alba eher aus der Halle zu haben als 2031. Und Alba will aufgrund von hohen Mietzahlungen auch lieber früher als später aus der Anschütz Arena raus. Merkst sicher selber, dass dies Quatsch ist, was Du schreibst. Alba muss eher erstmal schauen bis dahin nicht untergegangen zu sein und ob sich der NBA Traum erfüllen wird, da schauen wir auch erstmal.
Hohe Mietzahlungen von Alba. Und dennoch will Vermieter Anschütz sie los werden.
Da merkst Du hoffentlich selber Deinen Widerspruch.

Ich sehe die Alba-Arena noch nicht sicher kommen. Dies wäre nämlich eine ungeliebte Konkurrenz auch für Anschütz hinsichtlich Konzerten und deren Mieterlösen. Dann können die Veranstalter zwischen zwei Locations wählen und die Preise drücken.

Zumindest dürfte dieses Arena-Projekt nicht an der Verkehrsanbindung scheitern. Der Standort ist gut gewählt.
Zitat
M48er
Ich sehe die Alba-Arena noch nicht sicher kommen. Dies wäre nämlich eine ungeliebte Konkurrenz auch für Anschütz hinsichtlich Konzerten und deren Mieterlösen. Dann können die Veranstalter zwischen zwei Locations wählen und die Preise drücken.

Zumindest dürfte dieses Arena-Projekt nicht an der Verkehrsanbindung scheitern. Der Standort ist gut gewählt.

Das sehe ich beides auch so. Interessant, dass man die bisherige Halle schon nur eher halb voll bekommt, aber dennoch größer bauen möchte. Aber gut, solange für die öffentliche Hand nicht mehr als ein bisschen Umfeldgestaltung und Bahnhofszugänge zu finanzieren sind, ist das ja auch Entscheidung des Investors.
Zitat
VvJ-Ente
(...) Da das unter diesem Senat erst passieren wird, wenn sich der Mond in grünen Käse verwandelt, dürfte das Problem eher aus in Massen falsch parkenden Wutbürgern bestehen. Aber auch das dürfte sich in Grenzen halten, weil schon in der Umgebung der Schmelinghalle Parkplätze Mangelware sind, und Treptow wesentlich autofreundlicher als Mitte ist.

Die Berliner Lösung wird folgende sein, falls die Arena kommen und die gegenwärtige Politik und Wurstigkeit hier so wie jetzt fortgeschrieben werden:
(1) Der S-Bahnhof Johannisthal wird bei Spielbetrieb gesperrt aus Sicherheitsgründen (keine ausreichend dimensionierten Bahnsteiganlagen und Zuwegungen). Wegen Überfüllung durch Ausweichverkehre wird dies auch regelmäßig auf den S-Bahnhof Adlershof ausgedehnt werden.
(2) Der Straßenbahnverkehr wird aufgrund polizeilicher Anordnung zwischen S Schöneweide und S Adlershof eingestellt, da irgendwann ein besoffener Fan auf die Gleise treten könnte.
(3) Für den Kfz-An- und Abreiseverkehr wird es keinerlei Regulierung und Verkehrslenkung geben, so dass alle Straßen im Umfeld regelmäßig zugestaut und vollgeparkt sein werden. Als Lösungsvorschlag wird von der Politik der Vorschlag unterbreitet, auf den noch freien Baufeldern in Adlershof 10.000 PKW-Stellplätze einzurichten.

Sarkastische Grüße zur Berliner Politik
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