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Kurzmeldungen April 2026
geschrieben von krickstadt 
So, die neue Ampel am Frankfurter Tor ist nun in Betrieb. Was mich dabei besonders ärgert: Die provisorisch mit Betonplatten aufgestellten Kabelmasten wurden im Zuge der Erneuerung nicht entfernt. Dieses „Provisorium“ steht dort seit Jahren – und wird offenbar auch weiterhin bleiben. Wer nicht weiß, was gemeint ist:
https://maps.app.goo.gl/XzvUfCoHBy3uvQv59

Ansonsten lässt sich bereits jetzt feststellen:

* Schon um 11:30 Uhr (also weit außerhalb der Rush-Hour) staute sich der Linksabbiegerverkehr von der Frankfurter Allee in die Warschauer Straße fast bis zur Pettenkoferstraße zurück.
* Autofahrer*innen, die von der Warschauer Straße in die Karl-Marx-Allee abbiegen, ignorieren weiterhin das Linksabbiegeverbot und blockieren dadurch zusätzlich die Kreuzung.

Im Ergebnis heißt das: Die Straßenbahn wird also weiterhin ausgebremst.

Spricht man die Polizei darauf an, heißt es, das Ganze brauche eben noch etwas Eingewöhnung. Schön zu sehen, dass Verkehrszeichen offenbar nur noch als unverbindliche Dekoration verstanden werden und es niemanden weiter interessiert, wenn Autofahrer*innen geltende Verbote missachten. Aber gut – wahrscheinlich ist auch das einfach Teil der „Eingewöhnungsphase“.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Bd2001
Noch kann man den Grund für den tödlichen Unfall nachlesen: [www.morgenpost.de]

Im verlinkten Artikel steht ...

"Man fühle der verletzten Person und hoffe auf vollständige Genesung."

Wäre der Unfall tödlich gewesen, stände so ein Satz da hoffentlich nicht drin.

Ich gebe nur das wider, was mir zu Ohren gekommen ist.
Zitat
LariFari
So, die neue Ampel am Frankfurter Tor ist nun in Betrieb. Was mich dabei besonders ärgert: Die provisorisch mit Betonplatten aufgestellten Kabelmasten wurden im Zuge der Erneuerung nicht entfernt. Dieses „Provisorium“ steht dort seit Jahren – und wird offenbar auch weiterhin bleiben. Wer nicht weiß, was gemeint ist:
https://maps.app.goo.gl/XzvUfCoHBy3uvQv59

Ansonsten lässt sich bereits jetzt feststellen:

* Schon um 11:30 Uhr (also weit außerhalb der Rush-Hour) staute sich der Linksabbiegerverkehr von der Frankfurter Allee in die Warschauer Straße fast bis zur Pettenkoferstraße zurück.
* Autofahrer*innen, die von der Warschauer Straße in die Karl-Marx-Allee abbiegen, ignorieren weiterhin das Linksabbiegeverbot und blockieren dadurch zusätzlich die Kreuzung.

Im Ergebnis heißt das: Die Straßenbahn wird also weiterhin ausgebremst.

Spricht man die Polizei darauf an, heißt es, das Ganze brauche eben noch etwas Eingewöhnung. Schön zu sehen, dass Verkehrszeichen offenbar nur noch als unverbindliche Dekoration verstanden werden und es niemanden weiter interessiert, wenn Autofahrer*innen geltende Verbote missachten. Aber gut – wahrscheinlich ist auch das einfach Teil der „Eingewöhnungsphase“.

Ich habe es bereits gestern Abend und heute Morgen beobachtet. Gestern Abend gegen 19 Uhr war die Ampel bereits in Betrieb, die bis 20 Uhr bestellte Polizei aber noch anwesend. Ein Polizist stellte sich dann bei (fast) jeder Warschauer Phase auf die Fahrbahn und winkte die Abbiegewilligen energisch geradeaus, was diese deutlich unwillig befolgten. In einer Phase war vorne ein Rettungswagen (nicht im Einsatz) den er gewähren ließ. Da schlüpften dann gleich noch zwei Andere durch. Bei meiner eher kurzen Beobachtungszeit gestern Abend waren es ca. 50% Uber/Bolt-Fahrdienste.

Heute um 8 lief es eigentlich ganz flüssig. Die BVG-Verkehrsaufsicht hatte bei der Dokumentation der Abbiegeverstöße gut zu tun. Es waren pro Phase in den ca. 15 Minuten, die ich dort war, mindestens zwei und maximal sechs Fahrzeuge, die regelwidrig abbogen.

Weitere Erkenntnisse: Ampel läuft im Festumlauf, Richtung Süden ist es für die Straßenbahn beschissen wie immer. Für die Fußgänger hat sich die Grünzeit verkürzt, insbesondere die Furt in der Petersburger Str. Richtung Bersarinplatz hat jetzt deutlich kürzer Fuß-Grün. In der KMA wurde die jeweils reche Spur zum Rechtsabbieger. Ohne Phasentrennung bringt das aber keine wirkliche Sicherheitserhöhung.

Fazit: Frankfurter Tor wird Unfallschwerpunkt bleiben bzw. für die Straßenbahn vermutlich (wieder) schlimmer.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Also hat man die Situation für alle Teilnehmer verschlimmert?

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Gute Nacht, Forum!
Zitat
Der Fonz
Also hat man die Situation für alle Teilnehmer verschlimmert?

Jein. Ziel des Umbaus war die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Dafür ist der Umbau aber nicht weit genug gegangen. Dennoch wurde das Ziel zum Teil erreicht. Die Linksabbieger aus der KMA werden jetzt in beiden Richtungen getrennt signalisiert. Durch den neuen Ampelmast in der Mitte sind auch die Linksabbieger aus der Petersburger Straße sicherer Unterwegs. Davon profitieren auch die Fußgänger, bei denen zumindest die Gefahr von (legalen) Linksabbiegern über den Haufen gefahren werden, nun ausgeräumt ist. Die dritte Phase und die frühere Freigabe in der Mitte, um die Kreuzung stadtauswärts zu räumen, kostet aber natürlich Zeit, die den anderen Phasen verloren geht.

Wenn die verkehrsabhängige Steuerung funktioniert, dürfte sich auch der Abfluss in Richtung Warschauer Straße verbessern. In der Früh-HVZ gegen 8 Uhr wurde stadtauswärts früher rot als stadteinwärts, so dass die Linksabbieger in Richtung Warschauer Str. mehr Freigabezeit hatten. Das funktionierte eigentlich ganz gut.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
gekberlin
Es fahren mal wieder 2 GT6 zum HBF. Es geht also doch.
...
Die für 2 GT6 problematische Station U Naturkundemuseum (Invalidenstr.) wird indes von der M5 derzeit ausgelassen und nur noch an dem Mast U Naturkundemuseum (Chausseestr.) gehalten, zu mindestens nach Fahrplan. Ich weiß noch gar nicht wie ich mit so viel Pragmatismus seitens BVG umgehen kann. Schön.

Das ist nicht neu. Die besondere Situation beider Hst. U Naturkundemuseum in der Invalidenstraße ist zwar nicht mit Inbetriebnahme der Strecke zur Lüneburger Straße am 29.8.2015, aber immerhin offiziell seit 1.1.2019 per Dienstanweisung geregelt:
Zitat

Für 2GT für die Kundenbedienung gesperrte Haltestellen

19.1. Verfahrensweise: An der letzten bedienbaren Haltestelle sind die Fahrgäste mittels Beschallungsanlage
auf die nachfolgende Haltestellendurchfahrt und die nächste regulär bediente Haltestelle hinzuweisen.
Fahrgäste in den Haltestellen sind ggf. über die Außenbeschallung über die Nichtbedienbarkeit der Haltestelle zu informieren.
19.1.1. Haltestelle U Naturkundemuseum, in Invalidenstr., in Richtung S+U Hauptbahnhof
19.1.2. Haltestelle U Naturkundemuseum, in Invalidenstr., in Richtung S Nordbahnhof

so long

Mario
Die Haltestelle U Naturkundemuseum bereitet in der Tat Probleme bei der Herstellung von passenden Bahnsteiglängen für Urbanliner und Co. Durch die Gebäudekante der HU auf der Südseite wird der Straßenraum schmaler. Mit recht wenig Aufwand sollte man m.E. hier Urbanliner-Maße schaffen können. GT-Doppeltraktionen dort halten zu lassen, wird erheblich schwieriger, für 60m-Haltestellen müsste man den Straßenraum komplett umbauen.
Ich sah aber heute oder gestern aus der Blockschleife hinterm Hbf eine M5 als Doppel-GT6 kommen.
Zitat
Heidekraut
Ich sah aber heute oder gestern aus der Blockschleife hinterm Hbf eine M5 als Doppel-GT6 kommen.

Stand irgendwo, dass dies nicht geht oder eine Besonderheit ist.
Na ja, wie man es nimmt, Du konntest ja lesen, dass dieser Einsatz eine gewisse Maßnahme erfordert, die durch die 60-Meter-Züge notwendig wird. Völlig trivial ist's nicht.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
Alba Coach
Zitat
Heidekraut
Ich sah aber heute oder gestern aus der Blockschleife hinterm Hbf eine M5 als Doppel-GT6 kommen.

Stand irgendwo, dass dies nicht geht oder eine Besonderheit ist.
Bis auf die Haltestelle U Naturkundemuseum (Invalidenstraße) geht es problemlos. Und die Haltestelle hat man wegen des Doppeltraktionseonsatzes für die M5 in die Chausseestr verlegt.
Aus dem Thread "Kurzmeldungen März 2026":

Zitat
krickstadt
Moin,

am U-Bahnhof Rudow wird seit Montag, dem 2.3.2026, bis Ende August 2026 von anderen Haltestellen abgefahren, vermutlich weil an der Wendestelle Am Hanfgraben eine große Baustelle eingerichtet worden ist. Hier ein Foto von einem Haltestellenplan, der an allen Haltepositionen ausgestellt wird:


(Vergrößerung 2626 x 2607 Punkte)

Problematisch finde ich, dass nun der Fußweg vom südlichsten U-Bahnhofsausgang zu den Haltestellen (Position 10) der beiden Flughafenzubringerbusslinien X7 und X71 enorm lang ist und teilweise über unbefestigten Grund bzw. über den Radweg Richtung Süden führt (Ick hör' die Rollkoffer rollen ;-)).

Viele Grüße, Thomas

PS: In den Verkehrsmeldungen z.Bsp. zur Buslinie X71 ist dieser Plan auch zu finden.

Der Grund liegt darin, dass an der Betriebshaltestelle bzw. Aufstellfläche (Neuköllner Str. Richtung Airport/BER) des X7'er
aktuell gerade Bauarbeiten zur Herstellung von Ladeinfrastruktur für BVG E-Busse stattfinden.
Aktuell sind schon 3 massive Betonblöcke (mit intrigiertem Hohlrohr für Elektroanschluss und 4 massiven Schrauben und Muttern) neben der Aufstellfläche in den Boden gelassen.
Höchstwahrscheinlich für die aufzustellenden Pantografen.
Mal gespannt, wann die dann ihren Betrieb aufnehmen (können/dürfen).
Die Senatsverkehrsverwaltung glaubt, dass das Linksabbiegeverbot am Frankfurter Tor bald von selbst befolgt wird. Und dass es in Fahrtrichtung Süden für die Tram nur eine Grünphase hat, sei »ein Fehler in der Ampelsteuerung«, sagt Petra Nelken von der Verkehrsverwaltung. Im Laufe der nächsten Woche soll eine Änderung eingespielt werden. »Dann gibt es noch eine zweite Grünphase für die Tram«, so Nelken weiter. Damit wäre in Fahrtrichtung Süden der Zustand wiederhergestellt, den es bereits bis 2006 gab.

Ich habe einen Artikel in nd dazu geschrieben.
Zitat
nicolaas
Die Senatsverkehrsverwaltung glaubt, dass das Linksabbiegeverbot am Frankfurter Tor bald von selbst befolgt wird.

Ich habe einen Artikel in nd dazu geschrieben.
Ich lese im Artikel: "Wir haben die Polizei um verstärkte Kontrollen gebeten." Da sind jetzt also wirklich Polizei und Innenverwaltung am Zug.

Ein sicheres Verkehrsumfeld wird man nur mit Regeldurchsetzung schaffen. Ob Alkohol / Drogen am Steuer, Tempolimits, Handyverbot, Schulterblick, Ampel- / Stopschildbeachtung oder hier (oder an vergleichbaren Stellen) Abbiegeverbote. Solche Themen kann man nicht wegpollern.

Und es wäre für die Grünen ein Super- Wahlkampf-Thema, um die Differenzen im Handeln und Reden bei SPD (wo Spitzenkandidat Krach sich erfreulicherweise pro Verkehrssicherheit positioniert und Innensenatorin Spranger durch jahrelange Tatenlosigkeit auffällt) und CDU (law and order und funktionierende Stadt versprochen und bezüglich Verkehrsregeldurchsetzung nichts geliefert) aufzuzeigen.
Und ist der eine Ausgang zu, schließen wir natürlich kurz darauf den am besten als Ausweichmöglichkeit Nutzbaren...
Denn ab 22.4. ist der direkte Übergang im Tunnel zwischen U-Bahn und S-Bahn/Fernbahn dicht.
An den Hinweisen zum gesperrten direkten Ausgang aus der U2 wird jetzt als Änderung der 30.4. angezeigt.
Wer aber innerhalb des U-Bahnhof den abendlichen SEV für die U2 erreichen möchte, wird in die Irre geführt, denn diese Hinweise wurden nicht angepasst.


Ist die Entfluchtung der U2 im Brandfall bei den vielen Ausgangssperrungen noch sichergestellt?
Die S-Bahn Berlin GmbH hat ihren neuen Hilfsgerätezug (Hgz)** bekommen, denn beim derzeitigen Hilfsgerätezug erlischt am 31.05.2026 die Betriebserlaubnis.

Der neue Hilfsgerätezug der Berliner S-Bahn

** Funfact:
Der neue Hgz dürfte im eigentlichen Sinne ja gar kein Zug sein(?), sondern nur ein Wagen bzw. ein Hilfsgerätewagen, da der Wagen ja nur mit einer Lok bewegt werden kann.
Der alte Hgz war ja wenigstens aus einer alten S-Bahn umgebaut worden und hatte so zumindest seinen Namen auch verdient. (oder?)
Zitat
Zektor
Die S-Bahn Berlin GmbH hat ihren neuen Hilfsgerätezug (Hgz)** bekommen, denn beim derzeitigen Hilfsgerätezug erlischt am 31.05.2026 die Betriebserlaubnis.

Der neue Hilfsgerätezug der Berliner S-Bahn

** Funfact:
Der neue Hgz dürfte im eigentlichen Sinne ja gar kein Zug sein(?), sondern nur ein Wagen bzw. ein Hilfsgerätewagen, da der Wagen ja nur mit einer Lok bewegt werden kann.
Der alte Hgz war ja wenigstens aus einer alten S-Bahn umgebaut worden und hatte so zumindest seinen Namen auch verdient. (oder?)

M. W. gehören Wagen und Lok der InfraGO und werden bei Bedarf dort angefordert. Die Hybrid Lokomotiven aus China heißen nicht 1005 sondern 1004.5 (genau 90 80 1004 501 und 502.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Offenbar gibt es seit 12.4. neben der neuen Linie 339 sowie der Einkürzung der Linie 164 auch eine kleine Verlängerung bei der Linie N40 in Karlshorst.

Zu erfahren mit sehr kargen Worten auf folgender Seite:
[www.bvg.de]

Schaut man sich den Liniensteckbrief an, gilt dies aber bereits seit dem 5. Januar.
Zudem klingt das alles etwas verwirrend - siehe Text unter 5.1. und im Linienlaufband
[www.bvg.de]

Erst eine Fahrplanabfrage ermöglicht es, das Konzept zu begreifen: Es erfolgt wohl eine Brechung am S Karlshorst: Umsteigen am S Karlshorst mit Wartezeit bei Fahrten Richtung neuer Endstelle, ab dieser sofort in der anderen Richtung durchgehend über S Karlshorst hinaus.
Auch interessant, eine baubedingte Notwendigkeit nun als Verbesserung ("zur Erschließung (...) verlängert") zu verkaufen. Dass diese Endhaltestelle da so dermaßen verkorkst wurde, dass Busse an diesen wichtigen Knotenpunkt nur mittels Durchbindung herangeführt werden können, ist natürlich ganz nebenbei ein Unding.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
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