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Morgenpost: "Senat plant Tramverlängerung in Rahnsdorf"
geschrieben von Arnd Hellinger 
Dieser Artikel der Berliner Morgenpost liegt zwar hinter der Funke-Paywall und man könnte ihn eingedenk aktueller Senats-Verkehrspolitik auch gut für einen um drei Wochen verspäteten Aprilscherz halten, aber

Zitat
Berliner Morgenpost vom 20.04.2026
Senat plant Verlängerung von Tram im Berliner Südosten: Bedarf ist groß

Treptow-Köpenick. Die Region Rahnsdorf wird in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Das ÖPNV-Angebot passt dazu nicht. So sieht die Reaktion aus.

Noch ist Rahnsdorf ein recht idyllisches Plätzchen ganz am südöstlichen Stadtrand von Berlin. Das könnte sich jedoch in ein paar Jahren ändern. Der dringend benötigte Wohnungsbau macht auch in dem kurz vor Erkner gelegenen Ortsteil von Treptow-Köpenick nicht halt. So plant die Stadt und Land GmbH 450 Wohnungen auf dem verfallenen Gelände der früheren Kaserne Hessenwinkel an der Fürstenwalder Allee 356. Geplanter Baubeginn: Anfang der 2030er-Jahre. Bereits seit Jahren läuft der Ausbau der Schule an den Püttbergen.
(...)

liest sich schon ziemlich glaubwürdig. Leider rechnet man jedoch erst "nach 2040" mit einer Realisierung... :-(

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Dieser Artikel der Berliner Morgenpost liegt zwar hinter der Funke-Paywall und man könnte ihn eingedenk aktueller Senats-Verkehrspolitik auch gut für einen um drei Wochen verspäteten Aprilscherz halten, aber

Zitat
Berliner Morgenpost vom 20.04.2026
Senat plant Verlängerung von Tram im Berliner Südosten: Bedarf ist groß

Treptow-Köpenick. Die Region Rahnsdorf wird in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Das ÖPNV-Angebot passt dazu nicht. So sieht die Reaktion aus.

Noch ist Rahnsdorf ein recht idyllisches Plätzchen ganz am südöstlichen Stadtrand von Berlin. Das könnte sich jedoch in ein paar Jahren ändern. Der dringend benötigte Wohnungsbau macht auch in dem kurz vor Erkner gelegenen Ortsteil von Treptow-Köpenick nicht halt. So plant die Stadt und Land GmbH 450 Wohnungen auf dem verfallenen Gelände der früheren Kaserne Hessenwinkel an der Fürstenwalder Allee 356. Geplanter Baubeginn: Anfang der 2030er-Jahre. Bereits seit Jahren läuft der Ausbau der Schule an den Püttbergen.
(...)

liest sich schon ziemlich glaubwürdig. Leider rechnet man jedoch erst "nach 2040" mit einer Realisierung... :-(

Ich bin da äußerst skeptisch. Jedwede Verlängerung scheitert bisher daran, dass der notwendige Neubau der Fließbrücke die NKU kaputt macht. Bevor man also in die Straßenbahnplanung geht, müsste unabhängig der (straßenbahntaugliche) Ersatzneubau durchgeführt werden. Und dann stellt sich die Frage, wie eine Verlängerung sinnvoll ins Liniennetz eingepasst werden könnte, da die Straßenbahn den S-Bahnhof Rahnsdorf nicht anbindet. Der 161er fährt derzeit nur alle 20 Minuten mit Standardeindecker. Da ist noch sehr viel Luft nach oben.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Vielleicht sollte man einfach statt der 61 die 87 vom S Rahnsdorf verlängern.

—————————————————

Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Bumsi
Vielleicht sollte man einfach statt der 61 die 87 vom S Rahnsdorf verlängern.

Die werden wohl für die Berliner Verkehrsverhältnisse immer zu klein Fahrzeuge haben.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Bumsi
Vielleicht sollte man einfach statt der 61 die 87 vom S Rahnsdorf verlängern.

Die werden wohl für die Berliner Verkehrsverhältnisse immer zu klein Fahrzeuge haben.

Dürfte ja von der Kapazität ähnlich sein, wie die Busse vom 161. Ansonsten eventuell die 87 im 10-Minuten-Takt zum S-Bahnhof und die 61 im 20 Minuten-Takt. Müsste man die Woltersdorfer nur auf 750 Volt umstellen.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
Bumsi
Vielleicht sollte man einfach statt der 61 die 87 vom S Rahnsdorf verlängern.

Eine Mühlenfließbrücke bleibt als Kostenposition. Dazu kommt die notwendige Unterquerung der S-Bahn.
Wie wäre es mit einer Strecke von Schöneiche über den S Bahnhof Rahnsdorf bis Rahnsdorf? Dann bräuchte man die 161 dort nicht mehr.
Zitat
phönix
Zitat
Bumsi
Vielleicht sollte man einfach statt der 61 die 87 vom S Rahnsdorf verlängern.

Eine Mühlenfließbrücke bleibt als Kostenposition. Dazu kommt die notwendige Unterquerung der S-Bahn.

Das hätte die damalige SenStadt bei der damaligen DB Netz AG bestellen müssen, als am S Rahnstorf im Zuge des Fernbahnausbaus "Berlin - Frankfurt-Oderbrücke" ohnehin die EÜ ersatzneugebaut wurde. Immerhin hätte das auch die Chance geboten, den Bahnsteig der 87 unmittelbar vor den S-Bahn-Eingang zu verlegen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Berliner Morgenpost
Die neue Wendeschleife soll demnach in Zukunft an der Kreuzung Fürstenwalder Allee/Springeberger Weg/Püttbergeweg eingerichtet werden.

Eine Schleife? Bislang gab es stets nur die Idee einer eingleisigen Verlängerung und eine Stumpfendstelle.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Insgesamt klingt das vor allem nach einem Feigenblatt. Fortan kann niemand mehr behaupten, schwarze und rote CDU wollten das Straßenbahnnetz nicht ausbauen. Und so kann man sich wunderbar rausreden, dass man doch eh nach 2040 irgendwas ganz im Osten im Wald plane, während man bei der Ostkreuz-Anbindung weiterhin keinen Fuß auf den Boden bekommt und den übrigen Ausbau regelrecht sabotiert (Gropiusstadt, Turmstraße II, Spandau, ...).

Und abseits der großen Ankündigungen wird das Neubaugebiet in Gartenfeld im attraktiven 20-min-Takt an die U7 angebunden, und selbst den einen Umlauf dafür spart man anderswo weg.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2026 18:01 von def.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Berliner Morgenpost
Die neue Wendeschleife soll demnach in Zukunft an der Kreuzung Fürstenwalder Allee/Springeberger Weg/Püttbergeweg eingerichtet werden.

Eine Schleife? Bislang gab es stets nur die Idee einer eingleisigen Verlängerung und eine Stumpfendstelle.

Na ja, bisher ist das ja nur eine Ideenskizze auf dem Stadtplan, aber noch keine so wirklich fundierte Planung.

Weil im angedachten Realisierungszeitraum nach aktuell gültiger Fuhrparkkonzeption allerdings außer den F8E keine Einrichtungszüge mehr im Bestand sein sollen, gehe ich stark davon aus, dass im Rahmen der HOAI-Leistungsphasen 1-3 (Grundlagenermittlung, Variantenuntersuchung, vertiefende Planung) sehr rasch die Wendeschleife zu einer Stumpfendstelle mutieren wird - letztere ließe sich zudem generell leichter in bestehende Stadt- bzw. Dorfräume einpassen...

Indes bin ich mit @def deutlich der Auffassung, vor dem Öffnen neuer Fässer sollten Frau Bonde bzw. Herr Falk ihre bekanntermaßen endlichen Ressourcen doch eher darauf zuvorderst auf die unverzügliche Umsetzung planerisch eigentlich schon weitgediehener Projekte wie Kulturforum, Gropiusstadt, Mahlsdorf oder Ostkreuz verwenden. Dies machte Ankündigungen wie jetzt zu Rahnsdorf zudem umso glaubwürdiger.

Oh, ich vergaß: Am Abend des 20.09.2026 werden ja bestimmte Papierprodukte ausgezählt...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Berliner Morgenpost
Die neue Wendeschleife soll demnach in Zukunft an der Kreuzung Fürstenwalder Allee/Springeberger Weg/Püttbergeweg eingerichtet werden.

An dieser Stelle hier in Rahnsdorf eine Schleife? Geschweige Stumpfgleis? Wer den Platz hier kennt, wird auch zweifeln.
Allerdings wäre es von der GS Rahnsdorf dahin nur wenige 100m und sehr schnell umsetzbar, wenn die Brücke da nicht zu machen wäre.

GLG.................Tramy1
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Berliner Morgenpost
Die neue Wendeschleife soll demnach in Zukunft an der Kreuzung Fürstenwalder Allee/Springeberger Weg/Püttbergeweg eingerichtet werden.

Wem soll es denn etwas bringen, wenn die Straßenbahn einst drei Meter weiterfährt? Den Anrainern und potentiellen Zuzüglern in Hessenwinkel, die in dem Artikel erwähnt werden, wird damit jedenfalls nicht geholfen sein, die sind mit einer guten Anbindung an Erkner besser beraten. So einen Unsinn als "Verlängerung" zu verkaufen - da kann man, gelinde gesagt, nur mit dem Kopf schütteln.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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