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Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 04:27 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 06:41 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 07:17 |
Zitat
jorges
Schwedt soll ja ab Dezember 2026 seine Direktverbindung mit der Berlin verlieren, weil man den RE3 dann stündlich nach Stralsund führen will.
Zwischen Schwedt-Angermünde soll dann nur noch die RB61 pendeln – offenbar per Diesel.
Ich hab mir gerade die Frage gestellt: Könnte man nicht die RB24 von Eberswalde nach Schwedt verlängern (und damit auch die RB61 ersetzen)?
Also eine RB24 haben, die Blankenfelde-BER-Ostkreuz-Lichtenberg-Bernau-Eberwalde-Angermünde-Schwedt fährt.
Nachteile:
- Mehrkilometer zwischen Eberswalde und Angermünde
Vorteile:
- Schwedt behält Direktanbindung an Berlin
- Angermünde (und Schwedt) bekommen Direkt-Anbindung an Flughafen BER und Ostkreuz
- Vermeidung von Dieselbetrieb unter Fahrdraht zw. Angermünde und Schwedt
- diese RB24 könnte die Zwischenhalte zwischen ANG und EW übernehmen, RE3 könnte beschleunigt werden
Was meint Ihr?
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 07:21 |
Dann müsste die NEB wohl erstmal weitere Dieselfahrzeuge besorgen.Zitat
jorges
Zwischen Schwedt-Angermünde soll dann nur noch die RB61 pendeln – offenbar per Diesel.
Zitat
Ich hab mir gerade die Frage gestellt: Könnte man nicht die RB24 von Eberswalde nach Schwedt verlängern (und damit auch die RB61 ersetzen)?
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 07:43 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 08:02 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 08:05 |
Zitat
fatabbot
In beiden Fällen hätte Schwedt dann ja seine so dringend benötigte Direktverbindung nach Berlin, um da drin dann zwischen Angermünde und Schwedt hauptsächlich warme Luft zu befördern.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 08:14 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 09:38 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 09:42 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 09:54 |
Zitat
Philipp Borchert
Ich glaube, Schwedt ist zu weit weg von Berlin, um als Teil unseres "Speckgürtels" mit der entsprechenden Nachfrage zu gelten. Vermutlich wäre eine Direktverbindung ins Verwaltungszentrum Prenzlau interessanter für die Leute vor Ort. Das Problem bei Direktverbindungen nach Berlin ist oftmals, dass in unserer Gegend Pendlerströme vorhanden sind, die nur mit großen Einheiten abgegriffen werden können und diese großen Einheiten anschließend weitgehend leer durch die Gegend geschaukelt werden müssen. Da das bei der Ostseelinie zumindest in urlaubsrelevanten Zeiten deutlich anders aussieht, lassen sich die großen Züge hier effizienter nutzen.
Zitat
Philipp Borchert
Bei solchen Verbindungen kam mir schon öfter der Gedanke, warum zur Wahrung interessanter (aber eben ungünstig kombinierbarer) Direktverbindungen nicht kleine Einheiten im Verbund mit den großen Zügen fahren könnten. In meiner Gedankenwelt sowas wie ein Regioshuttle oder Desiro Classic, den man an den KISS hängt, der dann beispielsweise in Neustadt (Dosse) abgekuppelt wird und von da an den Rest nach Kyritz solo fährt ...
Die klassischen Flügelzüge aus zumeist gleich großen Triebwagen, wie sie oftmals für genau solche Strecken genutzt werden und seit dem Aufkommen der Triebzüge äußerst beliebt sind (zumindest bei den Bestellern, dort, wo das tadellos funktioniert, dann hoffentlich auch bei den Nutzerinnen und Nutzern), würden in unserer Region ja leider vielfach an den zu kurzen Bahnsteigen scheitern (es gibt bei uns m.W. nur die Flügelkonzepte bei den RB 20/21/22 und beim RE 10/11, beides mit überschaubarem Aufkommen und entsprechend kurzen Triebwagen). Unter normalen Voraussetzungen wäre eine Kombination aus zwei fünfteiligen Talent-2-Triebwagen, die gemeinsam in Berlin startet und sich in Angermünde nach Szczecin und nach Schwedt (Oder) teilt, völlig normal.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 12:44 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 13:54 |
Zitat
Philipp Borchert
Ich glaube, Schwedt ist zu weit weg von Berlin, um als Teil unseres "Speckgürtels" mit der entsprechenden Nachfrage zu gelten. Vermutlich wäre eine Direktverbindung ins Verwaltungszentrum Prenzlau interessanter für die Leute vor Ort. Das Problem bei Direktverbindungen nach Berlin ist oftmals, dass in unserer Gegend Pendlerströme vorhanden sind, die nur mit großen Einheiten abgegriffen werden können und diese großen Einheiten anschließend weitgehend leer durch die Gegend geschaukelt werden müssen. Da das bei der Ostseelinie zumindest in urlaubsrelevanten Zeiten deutlich anders aussieht, lassen sich die großen Züge hier effizienter nutzen.
Zitat
Philipp Borchert
Bei solchen Verbindungen kam mir schon öfter der Gedanke, warum zur Wahrung interessanter (aber eben ungünstig kombinierbarer) Direktverbindungen nicht kleine Einheiten im Verbund mit den großen Zügen fahren könnten. In meiner Gedankenwelt sowas wie ein Regioshuttle oder Desiro Classic, den man an den KISS hängt, der dann beispielsweise in Neustadt (Dosse) abgekuppelt wird und von da an den Rest nach Kyritz solo fährt ...
Zitat
Das "Problem" Dieseltriebwagen unter Oberleitung wurde ja schon als nicht vorgesehen geklärt, das wäre natürlich äußerst absurd. Wobei selbst im Falle dass, die Frage wäre, ob eine angemessen große Dieseleinheit als Zubringer nicht sowohl ökonomischer als auch ökologischer sein kann als ein elektrischer Zug mit großer Überkapazität. Wie sich das auch beim Vergleich Pkw/Zug ergibt, wenn ein mit drei Leuten besetzter Pkw gegen einen ICE mit einer zehnprozentigen Auslastung antritt ...
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 13:58 |
Zitat
Jay
Der VBB hatte nach meiner Kenntnis eine Option mit einem zweiteiligen Flirt, der an die KISS angehängt werden sollte. Statt den abzuhängen, könnte der natürlich auch weiter fahren.
Jetzt kommt das große ABER: Der VBB scheint die Option nicht gezogen zu haben, zumindest war in den Pressemitteilungen zum Netz Nord-Süd, keine Rede von den kurzen Flirt.
Zitat
Jay
Das andere Problem wäre der Spurplan von Angermünde, der ein Flügeln nach Schwedt nicht wirklich zulässt.
Zitat
Den BEMU der NEB bekäme man auch anderswo unter und könnte die Kapazität erhöhen. Mein 'Traum' wäre es ja die RB54 als Flügel der RB12 zu fahren. Und Neuruppin hat ja auch Begehrlichkeiten via Löwenberg schneller und direkt nach Berlin angeschlossen zu werden.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 14:00 |
Zitat
Lopi2000
Zusätzlich könnte man sich im VBB (gemeinsam mit MV) mal systematisch überlegen, wie die Saisonverkehre sinnvoller in Ausschreibungspakete gepackt werden können, so dass die an wenigen Tagen erforderlichen Kapazitäten an die Ostsee nicht dauerhaft eingesetzt werden müssen.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 16:29 |
Zitat
Global Fisch
Im Falle Schwedt kommt hinzu, dass das Umsteigen in Angermünde eben so besonders doof ist. Geht nicht ohne Bahnsteigwechsel, und die Züge aus Stralsund sind nun mal oft extrem voll.
Zitat
Global Fisch
Wenn man mit dem RE20 die Chance hätte, sollten man sie auch nutzen.
Zitat
Global Fisch
Wird generell selten gemacht. Flügeln macht Arbeit, die man sich scheut.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 17:38 |
Zitat
Philipp Borchert
Die klassischen Flügelzüge aus zumeist gleich großen Triebwagen, wie sie oftmals für genau solche Strecken genutzt werden und seit dem Aufkommen der Triebzüge äußerst beliebt sind (zumindest bei den Bestellern, dort, wo das tadellos funktioniert, dann hoffentlich auch bei den Nutzerinnen und Nutzern), würden in unserer Region ja leider vielfach an den zu kurzen Bahnsteigen scheitern (es gibt bei uns m.W. nur die Flügelkonzepte bei den RB 20/21/22 und beim RE 10/11, beides mit überschaubarem Aufkommen und entsprechend kurzen Triebwagen).
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 17:49 |
Zitat
Jay
Das andere Problem wäre der Spurplan von Angermünde, der ein Flügeln nach Schwedt nicht wirklich zulässt.
Zitat
Jay
Mein 'Traum' wäre es ja die RB54 als Flügel der RB12 zu fahren. Und Neuruppin hat ja auch Begehrlichkeiten via Löwenberg schneller und direkt nach Berlin angeschlossen zu werden.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 18:20 |
Zitat
Jumbo
Zitat
Philipp Borchert
Die klassischen Flügelzüge aus zumeist gleich großen Triebwagen, wie sie oftmals für genau solche Strecken genutzt werden und seit dem Aufkommen der Triebzüge äußerst beliebt sind (zumindest bei den Bestellern, dort, wo das tadellos funktioniert, dann hoffentlich auch bei den Nutzerinnen und Nutzern), würden in unserer Region ja leider vielfach an den zu kurzen Bahnsteigen scheitern (es gibt bei uns m.W. nur die Flügelkonzepte bei den RB 20/21/22 und beim RE 10/11, beides mit überschaubarem Aufkommen und entsprechend kurzen Triebwagen).
Zumindest für den RE10 möchte ich dem überschaubaren Aufkommen widersprechen. Wenn ich mit dem RE10 von Leipzig Richtung Berlin fahre, versuche ich bereits in Taucha in den Zug Richtung Leipzig einzusteigen, um mir einen Sitzplatz sichern zu können.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 21:40 |
Zitat
X-Town Traffic
Zitat
Jumbo
Zitat
Philipp Borchert
(es gibt bei uns m.W. nur die Flügelkonzepte bei den RB 20/21/22 und beim RE 10/11, beides mit überschaubarem Aufkommen und entsprechend kurzen Triebwagen).
Zumindest für den RE10 möchte ich dem überschaubaren Aufkommen widersprechen.
Das war auch meine Erfahrung im RE10 an einem Samstag vor ein paar Wochen von Cottbus nach Leipzig.