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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 24.04.2026 22:45 |
Zitat
jorges
Also eine RB24 haben, die Blankenfelde-BER-Ostkreuz-Lichtenberg-Bernau-Eberwalde-Angermünde-Schwedt fährt.
Nachteile:
- Mehrkilometer zwischen Eberswalde und Angermünde
Vorteile:
- Schwedt behält Direktanbindung an Berlin
- Angermünde (und Schwedt) bekommen Direkt-Anbindung an Flughafen BER und Ostkreuz
- Vermeidung von Dieselbetrieb unter Fahrdraht zw. Angermünde und Schwedt
- diese RB24 könnte die Zwischenhalte zwischen ANG und EW übernehmen, RE3 könnte beschleunigt werden
Was meint Ihr?
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 09:03 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 09:15 |
Zitat
VvJ-Ente
Wie wäre es bei der Verbindung nach Schwedt mit Zugteilung in Chorin und dann in zwei Teilen im Blockabstand nach Angermünde? Wenn der Platz am Bahnsteig nicht für RE3 plus "Anhänger" ausreichend ist, bekommt der Zugteil nach Schwedt die Türfreigabe erst nach der Teilung, wenn der Teil nach Stralsund den Bahnhof verlassen hat.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 09:15 |
Zitat
VvJ-Ente
Wie wäre es bei der Verbindung nach Schwedt mit Zugteilung in Chorin und dann in zwei Teilen im Blockabstand nach Angermünde? Wenn der Platz am Bahnsteig nicht für RE3 plus "Anhänger" ausreichend ist, bekommt der Zugteil nach Schwedt die Türfreigabe erst nach der Teilung, wenn der Teil nach Stralsund den Bahnhof verlassen hat.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 09:26 |
Zitat
Jumbo
Jedenfalls habe ich vor Jahren im Bahnhof Neustadt(Holst) genau so eine Trennung und Vereinigung erlebt: Ab Lübeck Hbf fuhren 2 gekuppelte Triebwagen los, im Güterbahnhof von Neustadt(Holst) hielt der Zug an, die Schraubenkupplung(!) wurde gelöst, und ein Zugteil fuhr weiter zum Personenbahnhof von Neustadt, der an einer kurzen Stichstrecke liegt. Der andere Zugteil fuhr auf der Vogelfluglinie weiter nach Puttgaren.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 11:07 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 11:16 |
Zitat
Jumbo
Zitat
VvJ-Ente
Wie wäre es bei der Verbindung nach Schwedt mit Zugteilung in Chorin und dann in zwei Teilen im Blockabstand nach Angermünde? Wenn der Platz am Bahnsteig nicht für RE3 plus "Anhänger" ausreichend ist, bekommt der Zugteil nach Schwedt die Türfreigabe erst nach der Teilung, wenn der Teil nach Stralsund den Bahnhof verlassen hat.
Ist der Bahnsteig Chorin (früher: Chorin Kloster) nicht nur ein Haltepunkt? Kann man da Züge trennen und vor allem auch wieder vereinigen?
Aber es dürfte möglich sein, im Bahnhof Chorin (früher: Chorin, heute von Personenzügen ohne Halt durchfahren) so eine Trennung und Vereinigung vorzunehmen, falls nicht das Regelwerk inzwischen geändert wurde. Jedenfalls habe ich vor Jahren im Bahnhof Neustadt(Holst) genau so eine Trennung und Vereinigung erlebt: Ab Lübeck Hbf fuhren 2 gekuppelte Triebwagen los, im Güterbahnhof von Neustadt(Holst) hielt der Zug an, die Schraubenkupplung(!) wurde gelöst, und ein Zugteil fuhr weiter zum Personenbahnhof von Neustadt, der an einer kurzen Stichstrecke liegt. Der andere Zugteil fuhr auf der Vogelfluglinie weiter nach Puttgaren.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 11:43 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 11:54 |
Zitat
Heidekraut
Der Fahrgast muss darauf achten, in den richtigen Zugteil einzusteigen. Das könnte zu einem zusätzlichen Problem werden.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 12:16 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Heidekraut
Der Fahrgast muss darauf achten, in den richtigen Zugteil einzusteigen. Das könnte zu einem zusätzlichen Problem werden.
Ich verstehe nicht, warum in unserer Region ständig aus Dingen ein Problem gemacht wird, die anderswo Gang und Gäbe sind. In Franken fahren Züge mit bis zu vier Zugteilen, die unterwegs an verschiedenen Bahnhöfen getrennt bzw. gekuppelt werden. Überall im Land gibt es solche Flügelkonzepte, ohne dass sich jemand daran stört oder Schwierigkeiten entstehen.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 12:18 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 12:44 |
Zitat
Alter Köpenicker
Ich verstehe nicht, warum in unserer Region ständig aus Dingen ein Problem gemacht wird, die anderswo Gang und Gäbe sind. In Franken fahren Züge mit bis zu vier Zugteilen, die unterwegs an verschiedenen Bahnhöfen getrennt bzw. gekuppelt werden. Überall im Land gibt es solche Flügelkonzepte, ohne dass sich jemand daran stört oder Schwierigkeiten entstehen.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 13:46 |
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 16:18 |
Zitat
Nemo
Das Vereinigen ist das Problem. Man muss da ja auf ein besetztes Gleis einfahren, was sicherungstrechnisch so meistens nicht möglich ist. Die Lösung ist hier, dass man das Gleis per Gleissperrsignal in zwei Hälften unterteilt, sodass der 2. Zugteil dann auch Einfahrt auf das rot zeigende Gleissperrsignal hat. Nach dem Halt des 2. Zugteils kann dieser dann als Rangierfahrt auf den schon lange vorher eingefahrenen 1. Zugteil auffahren und ankuppeln.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 25.04.2026 16:27 |
Zitat
Jumbo
Zitat
Nemo
Das Vereinigen ist das Problem. Man muss da ja auf ein besetztes Gleis einfahren, was sicherungstrechnisch so meistens nicht möglich ist. Die Lösung ist hier, dass man das Gleis per Gleissperrsignal in zwei Hälften unterteilt, sodass der 2. Zugteil dann auch Einfahrt auf das rot zeigende Gleissperrsignal hat. Nach dem Halt des 2. Zugteils kann dieser dann als Rangierfahrt auf den schon lange vorher eingefahrenen 1. Zugteil auffahren und ankuppeln.
In Falkenberg (Elster) ist mir kein Sperrsignal am Bahnsteig aufgefallen. Der RE10 (=hinterer Zugteil des vereinigten Zuges) hielt einfach im oberen Güterbahnhof an und fuhr dann langsam weiter bis der auf den RE11 traf. Vermutlich steht da im oberen Güterbahnhof ein passendes Zwischensignal, an dem sich der RE10 von einer Zug- in eine Rangierfahrt verwandeln konnte. In Angermünde müsste diese Verwandlung dann schon am Einfahrsignal geschehen.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 26.04.2026 06:51 |
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alter Köpenicker
Ich verstehe nicht, warum in unserer Region ständig aus Dingen ein Problem gemacht wird, die anderswo Gang und Gäbe sind.
Es wird ja nicht zwingend in der Region Brandenburg ein Problem daraus gemacht, denn es gibt ja zumindest vereinzelt Flügelkonzepte, die auch funktionieren. Da Infrastruktur und Betrieb bei solchen Konzepten aber aufeinander abgestimmt werden müssen, ist es üblich, dass diese langfristig geplant und koordiniert werden.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 26.04.2026 08:04 |
Zitat
Alter Köpenicker
Dass die Infrastruktur dafür geeignet sein muss, versteht sich wohl von selbst, das würde ich nicht als "Problem" ansehen. Leider hast Du den Teil abgetrennt, auf den ich mich bezog, nämlich orientierungslose Fahrgäste.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 26.04.2026 12:52 |
Zitat
Alter Köpenicker
Dass die Infrastruktur dafür geeignet sein muss, versteht sich wohl von selbst, das würde ich nicht als "Problem" ansehen. Leider hast Du den Teil abgetrennt, auf den ich mich bezog, nämlich orientierungslose Fahrgäste.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 27.04.2026 06:24 |
Zitat
Lopi2000
An und in jedem Zugteil ist das Ziel dieses Zugteils angeschrieben, an den Bahnsteigen und in den Fahrplanapps und -tabellen wird auf die Teilung hingewiesen, bevor die Teilung ansteht gibt es zusätzlich Durchsagen.
Zitat
Lopi2000
Insofern ist es mir ein Rätsel, wie daraus überhaupt ein Problem konstruiert werden kann.
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Re: Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24? 27.04.2026 10:06 |
Zitat
Alter Köpenicker
Das führt die S-Bahn Berlin allabendlich eindrucksvoll vor Augen, wenn von der S46 nach Königs Wusterhausen die Wagen 5 bis 8 ab Schöneweide plötzlich nach Spindlersfeld fahren. Auf diesen Umstand weist an den Unterwegsbahnhöfen nur eine lahme Laufschrift auf den Zugzielanzeigern am Bahnsteig hin, dem Zug selbst sieht man es nicht an. Auch nach der Trennung in Schöneweide sorgt der Spindlersfelder Zugteil für Verwirrung, weil er "Südkreuz", "nicht einsteigen" oder gar nichts anzeigt. Das tatsächliche Ziel erscheint im Prinzip erst mit der Rücknahme der Türfreigabe. Inwiefern die Zugzielanzeiger am Bahnsteig dort für Irritation sorgen, habe ich noch nicht herausgefunden.