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Schwedt-Berlin direkt – mit verlängerter RB24?
geschrieben von jorges 
Was wäre denn der Vorschlag, in Schöneweide vernünftig zu kommunizieren, ohne auf die Flügelung zu verzichten? Ich denke, dass die Berliner ein solches Angebot schnell lernen würden, wenn es bekannter wäre. Ich z. B. hatte bisher davon auch nichts gehört.
Zitat
Heidekraut
Was wäre denn der Vorschlag, in Schöneweide vernünftig zu kommunizieren, ohne auf die Flügelung zu verzichten? Ich denke, dass die Berliner ein solches Angebot schnell lernen würden, wenn es bekannter wäre. Ich z. B. hatte bisher davon auch nichts gehört.

In Hamburg [www.bahnhof.de] oder München [www.bahnhof.de] wird dies z.B. auf Bahnhof.de gut angezeigt. So erscheint es meist auch auf den Anzeigern auf den Bahnsteigen. Noch besser wäre es, wenn noch mehr mit den Bahnsteigabschnitten und ihren Buchstabenbezeichnungen sowie den Wagenstandsanzeigern auf den Displays gearbeitet würde.

Dabei wird relativ deutlich, dass es Züge gibt, die bis irgendwo vereinigt fahren und auch der Trennungsbahnhof wird kommuniziert. Die neuen Anzeiger auf den Berliner S-Bahnsteigen sollten dies von der Fläche her auch darstellen können. Und bei der Konstruktion flügelbarer Züge sollte es auch nicht die größte Hürde sein, dass an jedem Zugteil auch sein jeweiliges Fahrziel steht.
Wenn ich das richtig sehe scheint das ganze Problem ja nicht viele Leute zu betreffen. Für die Betroffenen dürfte ja vor allem relevant sein, ob sie ihren Anschluss in Angermünde bekommen. Ich gehe mal davon aus, dass der Teil Schwedt-Angermünde eher pünktlich und Stabil sein wird. Bleibt also die Frage ob sie auf lange Verspätungen des RE3 warten müssen, oder ob z.B. die RB auf den RE in Angermünde wartet, um die Schwedter einzusacken.

Und von dem Spurplan ausgehend scheint man von Schwedt auch doch auf die gleichen Bahnsteigkanten zu kommen, wie von Stralsund aus, warum dann die Züge z.B. nicht am gleichen Bahnsteig aufeinander treffen lassen, wie z.B. in Züssow?
Zitat
Slighter
Wenn ich das richtig sehe scheint das ganze Problem ja nicht viele Leute zu betreffen. Für die Betroffenen dürfte ja vor allem relevant sein, ob sie ihren Anschluss in Angermünde bekommen. Ich gehe mal davon aus, dass der Teil Schwedt-Angermünde eher pünktlich und Stabil sein wird. Bleibt also die Frage ob sie auf lange Verspätungen des RE3 warten müssen, oder ob z.B. die RB auf den RE in Angermünde wartet, um die Schwedter einzusacken.

Wenn es denn eine gute Anschlusssicherung gäbe, die sogar auch noch bahnsteiggleich funktionieren könnte, würde dies sicher schon viel bringen. Aber die Versuchung dürfte groß sein, auf der Strecke Schwedt-Angermünde lediglich einen Pendelzug einzusetzen, der dann eher wenig Puffer hat, auch noch Anschlüsse abzuwarten. Allein deshalb bevorzuge ich meist durchgehende Züge: die bringen oft eine Garantie mit sich, dass die Fahrt auch weitergeht. Regelmäßige Wartezeiten von knapp einer Stunde dürften wohl für die wenigsten Pendelnden ein Argument sein, längerfristig Die Bahn statt des eigenen PKW zu nutzen.

Zitat
Slighter
Und von dem Spurplan ausgehend scheint man von Schwedt auch doch auf die gleichen Bahnsteigkanten zu kommen, wie von Stralsund aus, warum dann die Züge z.B. nicht am gleichen Bahnsteig aufeinander treffen lassen, wie z.B. in Züssow?

Ich weiß ja nicht, was für einen Spurplan Du angeschaut hast, aber in Kombination von [www.openrailwaymap.org] und [www.bahnhof.de] zeigt sich für mich, dass die Züge von und nach Schwedt immer von Gleis 1 oder 2 fahren und die nach Stralsund (und potenziell auch Stettin) von Gleis 3 und 5. Zumindest von meinen letzten Aufenthalten oder Zwischenhalten dort, habe ich das auch so in Erinnerung.
Zitat
Lopi2000
[...]
Zitat
Slighter
Und von dem Spurplan ausgehend scheint man von Schwedt auch doch auf die gleichen Bahnsteigkanten zu kommen, wie von Stralsund aus, warum dann die Züge z.B. nicht am gleichen Bahnsteig aufeinander treffen lassen, wie z.B. in Züssow?

Ich weiß ja nicht, was für einen Spurplan Du angeschaut hast, aber in Kombination von [www.openrailwaymap.org] und [www.bahnhof.de] zeigt sich für mich, dass die Züge von und nach Schwedt immer von Gleis 1 oder 2 fahren und die nach Stralsund (und potenziell auch Stettin) von Gleis 3 und 5. Zumindest von meinen letzten Aufenthalten oder Zwischenhalten dort, habe ich das auch so in Erinnerung.

Meine Empfehlung: trassenfinder.de dort mit Rechtsklick die APN-Skizze laden. Direktlink

Von und nach Schwedt geht es tatsächlich nur über Gleis 33 und 31 (Bahnsteig Gl. 1+2). Allerdings wurde der Bahnhof umgebaut, so dass nun das "Schwedter" Gleis 2 (31) auch über Gleis 11+13 mit den anderen Streckenästen verbunden ist. Nachteil ist allerdings in Fahrtrichtung Passow/Prenzlau die langsamere Ein- und Ausfahrtsgeschwindigkeit über die 'langsamen' Weichenstraßen und in Richtung Chorin kommt noch die zweimalige Kreuzung der Gegenrichtung hinzu, was natürlich so einige Fahrstraßenausschlüsse produziert. Von daher ist ein bahnsteiggleicher Umstieg genauso wie ein Flügelzugkonzept kaum sinnvoll umsetzbar.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Heidekraut
Was wäre denn der Vorschlag, in Schöneweide vernünftig zu kommunizieren, ohne auf die Flügelung zu verzichten?

Man braucht sich ja bloß mal anschauen, wie es anderswo gehandhabt wird, vieles wurde ja hier bereits genannt.
Als ersten Punkt würde ich mal diese lahme Laufschrift etwas schneller stellen. Gerade auf dem Ring schafft man es ja zwischen zwei Zügen kaum, sich das durchzulesen. Oder hat man sich wieder besondere Anzeiger aufschwatzten lassen, denen bei schnellerer Laufschrift schwindlig wird oder die Schrift verwischt?

Zitat
Heidekraut
Ich denke, dass die Berliner ein solches Angebot schnell lernen würden, wenn es bekannter wäre. Ich z. B. hatte bisher davon auch nichts gehört.

Das ist ja auch keine richtige Flügelung. Die Vollzüge nach KW werden abends geschwächt, ab Schöneweide geht es dann als Halbzug nach KW weiter. Die verbliebenen Wagen 5 bis 8 warten in Gleis 3 auf den eigentlichen Dreiviertelzug nach Spindlersfeld, der in Gleis 4 einfährt. Dieser Zug wird dann ausgesetzt und der Halbzug in Gleis 3 fährt weiter nach Spindlersfeld, nachdem alle umgestiegen sind. Keine Ahnung, bei wievielen Zügen das so gemacht wird, ich habe es dann und wann mal erlebt.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Keine Ahnung, bei wievielen Zügen das so gemacht wird, ich habe es dann und wann mal erlebt.

In der Fahrplantabelle sieht es so aus, als wären das die drei Züge, die zur Stunde 21 ab Schöneweide nach Spindlersfeld fahren: [sbahn.berlin]
Ist das wenigstens von Ansagen begleitet?
Zitat
Heidekraut
Ist das wenigstens von Ansagen begleitet?

Ja klar, es steh auch alles an den Anzeigen.

Berliner Linienchronik (+ Stationierungen/Werbungen/...) 1858-2026
Zitat
Slighter
Wenn ich das richtig sehe scheint das ganze Problem ja nicht viele Leute zu betreffen. Für die Betroffenen dürfte ja vor allem relevant sein, ob sie ihren Anschluss in Angermünde bekommen. Ich gehe mal davon aus, dass der Teil Schwedt-Angermünde eher pünktlich und Stabil sein wird. Bleibt also die Frage ob sie auf lange Verspätungen des RE3 warten müssen, oder ob z.B. die RB auf den RE in Angermünde wartet, um die Schwedter einzusacken.

Und von dem Spurplan ausgehend scheint man von Schwedt auch doch auf die gleichen Bahnsteigkanten zu kommen, wie von Stralsund aus, warum dann die Züge z.B. nicht am gleichen Bahnsteig aufeinander treffen lassen, wie z.B. in Züssow?

Es sind 2 Themen:

1. Die Frage der Zuverlässigkeit der RB61 - wäre das nicht die NEB sondern Japan Railways, würde niemand drüber reden
2. Die Frage: Vertaktet man den RB61 Anschluss auf den RE3, notorisch verspätet, überfüllt und von vielen Bernauern als S-Bahn Ersatz benutzt oder mit dem RE9/RE20, wo sicher nicht der Ansturm der Ostsee-Ausflügler drauf sitzen wird

So wie die Lösung momentan skizziert ist, kann man den RB61 auch still-legen und den Busverkehr sowie Park&Ride Parkplatz in Angermünde ausbauen. Wenn die RB61 nicht verlässlich fährt ab DEZ, dann weichen die Leute auf's Auto und den Bus aus, um gesichert wenigstens bis Angermünde zu kommen.
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