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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 06:22 |
Zitat
TomB
Das Setting für den Wahlkampf ist ja schon gesetzt:
- Der Untergang des Abendlandes steht bevor (AfD und Linkspartei sind vor der CDU)
- vermutlich Pro Auto (wobei durch den Umstand das das Volksbegehren nicht genug Stimmen hatte und somit kein Volksentscheid stattfindet für "Berlin Autofrei" wird das Zugpferd wohl weniger "ziehen") oder sowas wie "Mobilität für alle Berlin"
Zitat
TomB
Durch die notwendige Dreier-Koalition wird die Senatsbildung und die Konstituierung des neuen Abgeordnetenhauses länger dauern. Bis dahin ist das alte Abgeordnetenhaus mit Mehrheit für CDU und SPD weiterhin beschlussfähig und kann politisch weitermachen, auch gegen den "Umweltverbund".
Ich sehe für das nächste halbe Jahr weitere Beschlüsse kommen, die Fakten schaffen, z. B. für die TVO oder die A100, insb. mit dem neuen Planbeschleunigungsgesetz im Rücken!
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 11:12 |
Zitat
def
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TomB
Durch die notwendige Dreier-Koalition wird die Senatsbildung und die Konstituierung des neuen Abgeordnetenhauses länger dauern. Bis dahin ist das alte Abgeordnetenhaus mit Mehrheit für CDU und SPD weiterhin beschlussfähig und kann politisch weitermachen, auch gegen den "Umweltverbund".
Ich sehe für das nächste halbe Jahr weitere Beschlüsse kommen, die Fakten schaffen, z. B. für die TVO oder die A100, insb. mit dem neuen Planbeschleunigungsgesetz im Rücken!
Naja, viel mehr als Beschlüsse, die der nächste Senat zurücknehmen kann, wird man aber nicht schaffen. Und gerade die rote CDU wird nach dem zu erwartenden Wahldesaster auch mit sich selbst beschäftigt sein und die eher linken Abgeordneten einen Teufel tun, der CDU noch zu ihren Mehrheiten zu verhelfen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 12:24 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 12:44 |
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Heidekraut
Ich denke aber, der neue alte Finanzsenator Bürgermeister wird Zeichen setzen müssen. Da könnte er was von seinem Geld locker machen für die Schuhe, die die Berliner vornehmlich drücken. Denn sonst wird er das Ruder kaum rumreißen können.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 13:24 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Heidekraut
Ich denke aber, der neue alte Finanzsenator Bürgermeister wird Zeichen setzen müssen. Da könnte er was von seinem Geld locker machen für die Schuhe, die die Berliner vornehmlich drücken. Denn sonst wird er das Ruder kaum rumreißen können.
Leute von der CDU denken im Traum nicht dran, Geld locker zu machen. Ihr Ansinnen ist es, Geld zu scheffeln, was immer sie auch damit vorhaben. Überleg mal, wieviel in den letzten Jahrzehnten an allen Ecken und Enden eingespart worden ist. Wo ist denn dieses ganze Geld? Und warum, wozu und für was muss immer noch weitergespart werden?
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 14:32 |
Zitat
Nemo
Vermutlich sollte ich das Motiv auf T-Shirts drucken, damit ich zwar nicht reich aber immerhin reicher werden kann. Allerdings wäre das ja irgendwie schon wieder kommerziell und somit böse.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 14:57 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 15:02 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 16:09 |
Zitat
TomB
Durch die notwendige Dreier-Koalition wird die Senatsbildung und die Konstituierung des neuen Abgeordnetenhauses länger dauern. Bis dahin ist das alte Abgeordnetenhaus mit Mehrheit für CDU und SPD weiterhin beschlussfähig und kann politisch weitermachen, auch gegen den "Umweltverbund".
Zitat
TomB
Ich sehe für das nächste halbe Jahr weitere Beschlüsse kommen, die Fakten schaffen, z. B. für die TVO oder die A100, insb. mit dem neuen Planbeschleunigungsgesetz im Rücken!
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 16:56 |
Zitat
def
Im Grunde werden mit hoher Wahrscheinlichkeit zwei Optionen bleiben: Rot-Grün-Rot oder Schwarz-Grün-Rot. Vielleicht war es doch keine gute Idee von der Union, jahrelang besinnungslos auf die Grünen einzuprügeln und sie zum absoluten Hauptfeind zu erklären. Man hat damit nicht nur Erwartungen geschürt, die man gar nicht erfüllen konnte und kann, und so nicht nur die Grünen, sondern auch sich selbst geschwächt; man hat nebenbei auch viel Porzellan zerschlagen - warum sollten die Grünen mit einer Partei zusammenarbeiten wollen, die sie jahrelang als hirnlose Ideologen, die alten Menschen die Heizung rausreißen wollen, diffamiert hat?
Ich betone: es geht nicht darum, die Grünen von - auch harter - Kritik auszunehmen, es geht um das "Wie", die Lügenmärchen von angeblichen Heizungsverboten, das Aufpeitschen irgendwelcher Bauern, die dann den Wirtschaftsminister mit Mistgabel und Traktoren an der Fähre erwarten. Da ist die Union jahrelang weit übers Ziel hinausgeschossen und hat so das politische und gesellschaftliche Klima mitvergiftet.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 18:04 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 18:08 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 18:23 |
Zitat
Heidekraut
Nun in der Grünen Mitte wird sicher niemand Punkt 1 wählen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es viele gibt, die den Punkt wählen. Auch wenn es den Fahr-natikern hier nicht passt.
Zitat
Heidekraut
Punkt 2, erstens haben wir in Zukunft natürlich nur noch E-Autos und zweitens wo ist die Studie, dass Tempu 30 bei z. B. Dieselfahrzeugen weniger Schadstoffe ausstößt als Tempo 50. Würde ich bezweifeln. Fragt mal ChatGPT.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 19:54 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 21:08 |
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TomB
Eins noch: Der Aufmacher für das Thema Mobilität bei der CDU ist folgender:
"U-Bahn, Fahrrad, Auto: Kein Verkehrsmittel ist illegal!" - ja wirklich. Siehe Startseite: [berlin-wird.de]
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.07.2026 22:35 |
Zitat
Heidekraut
Bei der TVO bleibt doch die entscheidende Frage, wie man das Geld zusammenbekommen will.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 21.07.2026 23:08 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 23.07.2026 11:46 |
derzeit frei lesbarZitat
aus dem Artikel
So hätten Verkehrsplaner den Einwand der Feuerwehr widerlegt. Schließlich müssten die Stützarme der Feuerwehrfahrzeuge nur zur Häuserseite hin ausgefahren werden. Zum Mittelstreifen könne die Leiter rein physikalisch gar nicht kippen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 23.07.2026 14:45 |
Zitat
TomB
Bezüglich Rückbau Radweg Kantstraße:
Laut Zeitungsartikel ist die Begründung "Feuerwehr" vorgeschoben, da die Leiterfahrzeuge gar nicht behindert würden.
[www.tagesspiegel.de]
Zitat
aus dem Artikel
So hätten Verkehrsplaner den Einwand der Feuerwehr widerlegt. Schließlich müssten die Stützarme der Feuerwehrfahrzeuge nur zur Häuserseite hin ausgefahren werden. Zum Mittelstreifen könne die Leiter rein physikalisch gar nicht kippen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 23.07.2026 15:51 |
Zitat
Arnd Hellinger
Sorry, aber ist das wirklich so? Wo immer ich Mobilkräne, Hubsteiger zur Fahrleitungs. bzw. LSA-Montage oder eben Drehleiterfahrzeuge im Einsatz sehe, haben die ihre Stützausleger jeweils auf beiden Seiten ausgefahren - völlig grundlos wird mensch das wohl kaum allgemein so handhaben...
Damit möchte ich mitnichten die generelle Vorgehensweise der Berliner Feuerwehr bzgl. der Stärkung des Umweltverbundes dienen sollender Maßnahmen verteidigen, nur die fachliche Richtigkeit obiger Aussage hinterfragen.