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Verkehrspolitik in Berlin (2)
geschrieben von Forummaster Berlin 
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Alter Köpenicker
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Arnd Hellinger
Ich plädiere deutlich dafür, Herr Kraft möge sich nur einen halben Tag wahlweise im Rollstuhl oder mit verbundenen Augen, jedoch in Gänze ohne Zuhilfenahme eines Automobils durch diese unsere Stadt bewegen. Manchmal bewirkt halt leider nur eigenes praktisches Erleben den notwendigen Erkenntnisgewinn...

Ich ärgere mich auch, wenn die Dinger überall und vor allem oft mitten auf dem Weg abgestellt werden und so anderen Personen zum Hindernis werden. Andererseits spricht es ja gegen den Zweck dieser Fahrzeuge, wenn sie nur an bestimmten Stellen abgestellt werden dürfen. Wie "Lopi2000" bereits schrieb, sind sie für die sogenannte "letzte Meile" vorgesehen und da nützt es wenig, wenn diese Elektro-Trottinette nur an Bahnhöfen oder Haltestellen abgestellt werden dürfen - dann braucht sie niemand.

Na ja, @Lopi2000 hat doch die Lösung beschrieben: Die Bezirksämter ziehen an jeder Straßenkreuzung jeweils einen oder zwei Parkplätze ein und reservieren diese für eine entsprechende Anzahl E-Scooter. Und bevor Ute, Arne, Dirk und Johannes jetzt weinen - das hat irgendwo sogar der ADAC selbst so vorgeschlagen...

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
Na ja, @Lopi2000 hat doch die Lösung beschrieben: Die Bezirksämter ziehen an jeder Straßenkreuzung jeweils einen oder zwei Parkplätze ein und reservieren diese für eine entsprechende Anzahl E-Scooter. Und bevor Ute, Arne, Dirk und Johannes jetzt weinen - das hat irgendwo sogar der ADAC selbst so vorgeschlagen...

Vor meinem Fenster ist das schon so umgesetzt worden und diese Stellplätze stehen nicht nur E-Scootern sondern auch Fahrrädern inkl. Lastenrädern zur Verfügung. Statt einem Fahrzeug kann man dort nun ca. 12 abstellen.
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Lopi2000
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Arnd Hellinger
Na ja, @Lopi2000 hat doch die Lösung beschrieben: Die Bezirksämter ziehen an jeder Straßenkreuzung jeweils einen oder zwei Parkplätze ein und reservieren diese für eine entsprechende Anzahl E-Scooter. Und bevor Ute, Arne, Dirk und Johannes jetzt weinen - das hat irgendwo sogar der ADAC selbst so vorgeschlagen...

Vor meinem Fenster ist das schon so umgesetzt worden und diese Stellplätze stehen nicht nur E-Scootern sondern auch Fahrrädern inkl. Lastenrädern zur Verfügung. Statt einem Fahrzeug kann man dort nun ca. 12 abstellen.

Scheint aber kaum zu funktionieren im Sinne einer Ordnung der Verhältnisse. Nahezu jeder Fußweg im Prenzlauer Berg ist ein E-Scooter-Hindernisparcours. Gerade gestern wieder beobachtet, wie zwei mitten auf dem Fußweg auf der Schönhauser Allee abgestellt wurden - schön quer zum Weg, dass alle drumherum laufen müssen.

Ich war in der letzten Zeit wieder in einige europäischen Metropolen unterwegs: Praktisch überall hat man längst geordnete Verhältnisse mit festen Stationen oder gar kompletten Verboten. Nur in Berlin herrscht weiter diesbezüglich das Recht des Frecheren. An eine wirkliche Regulierung glaube ich in dieser Stadt nicht mehr - dies wäre nur dann der Fall, wenn die E-Scooter die Autostraßen so belagern würden, wie jetzt die Fußwege...
Zitat
Arnd Hellinger
Na ja, @Lopi2000 hat doch die Lösung beschrieben: Die Bezirksämter ziehen an jeder Straßenkreuzung jeweils einen oder zwei Parkplätze ein und reservieren diese für eine entsprechende Anzahl E-Scooter.

Diese Lösung lässt sich allerdings nur an Straßenkreuzungen mit Parkplätzen umsetzen. Nicht jede Straße hat Kreuzungen und öffentliche Parkplätze gibt es auch nicht überall. Bei mir im Wohnumfeld gibt es nur an einer Bushaltestelle sowie an zwei weiteren Straßenecken etwas ferner ab eine Handvoll öffentlicher Parkplätze, die für diese Idee in Frage kämen. Aber, wie bereits erwähnt, ist es wenig sinnvoll, die Fahrzeuge nur an einem Punkt in der Umgebung parken zu können.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Ingolf
Ich war in der letzten Zeit wieder in einige europäischen Metropolen unterwegs: Praktisch überall hat man längst geordnete Verhältnisse mit festen Stationen oder gar kompletten Verboten. Nur in Berlin herrscht weiter diesbezüglich das Recht des Frecheren. An eine wirkliche Regulierung glaube ich in dieser Stadt nicht mehr - dies wäre nur dann der Fall, wenn die E-Scooter die Autostraßen so belagern würden, wie jetzt die Fußwege...

Letztlich ist es eine Frage des Drucks, der auf die Betreiber ausgeübt wird, da scheint Berlin anders zu sein als viele Städte (nicht nur Metropolen), die längst feste Stationen eingeführt haben. Diese werden von den Betreibern meist mit einem ziemlich restriktiven Geofencing umgesetzt, das einfach keine Rückgabe außerhalb der festen Stationen ermöglicht. Würde Berlin solche Stationen flächendeckend ermöglichen und den Betreibern die Daten zur Verfügung stellen, müssten diese wohl nur einen Schalter in ihrer Appumgebung umlegen und es wäre sofort umgesetzt. Aber wo jeder einzelne Autostellplatz das höchste Gut der Stadtpolitik ist, kann man das wohl nicht umsetzen. (Von den üblichen Problemen in Berlin überhaupt irgendetwas umzusetzen, mal abgesehen.)
Man könnte auch einfach Apps wie wegli unterstützen, anstatt zu behindern und boykottieren. Dann braucht man ganz schnell keine festen Stationen mehr, weil Roller, die andere behindern oder gefährden, mit einem entsprechenden Bußgeld versehen werden. Dann kann sich der Betreiber überlegen, ob er das mittels Geofencing unterbindet, oder die Kosten an die letzten Nutzer weitergibt.
Zitat
Lopi2000
Letztlich ist es eine Frage des Drucks, der auf die Betreiber ausgeübt wird, da scheint Berlin anders zu sein als viele Städte (nicht nur Metropolen), die längst feste Stationen eingeführt haben. Diese werden von den Betreibern meist mit einem ziemlich restriktiven Geofencing umgesetzt, das einfach keine Rückgabe außerhalb der festen Stationen ermöglicht. Würde Berlin solche Stationen flächendeckend ermöglichen und den Betreibern die Daten zur Verfügung stellen, müssten diese wohl nur einen Schalter in ihrer Appumgebung umlegen und es wäre sofort umgesetzt.

Das Konzept gibt es doch schon. Nennt sich Jelbi-Station und die Standorte sind allen Betreibern bekannt. Die Stationen gibt es zwar noch nicht stadtweit, aber werden stetig ausgebaut. In Tempelhof-Schöneberg werden mit der Ausweisen neuer Parkraumbewirtschaftungszonen Parkplätze zu Jelbi-Stationen umgewidmet. Geofencing wird wird von diversen Betreibern auch bereits angewandt. So hat Nextbike alle öffebtlichen Grünanlagen, Denkmalbereiche und andere sensible Orte aus der Rückgabe ausgeschlossen.


Zitat
Lopi2000
Aber wo jeder einzelne Autostellplatz das höchste Gut der Stadtpolitik ist, kann man das wohl nicht umsetzen. (Von den üblichen Problemen in Berlin überhaupt irgendetwas umzusetzen, mal abgesehen.)

Das ist schon eher das Problem. Man müsste Sankt Auto Plätze wegnehmen. Lustig, Autos dürfen überall abgestellt werden, es sei denn es ist an Orten verboten. Alternative Fortbewegungsmittel abzustellen soll jedoch verboten sein, außer es ist an Orten erlaubt.





1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2026 14:51 von Florian Schulz.
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Florian Schulz
Das Konzept gibt es doch schon. Nennt sich Jelbi-Station und die Standorte sind allen Betreibern bekannt. Die Stationen gibt es zwar noch nicht stadtweit, aber werden stetig ausgebaut. In Tempelhof-Schöneberg werden mit der Ausweisen neuer Parkraumbewirtschaftungszonen Parkplätze zu Jelbi-Stationen umgewidmet. Geofencing wird wird von diversen Betreibern auch bereits angewandt. So hat Nextbike alle öffebtlichen Grünanlagen, Denkmalbereiche und andere sensible Orte aus der Rückgabe ausgeschlossen.

Ja, ich wollte auch nicht für mich in Anspruch nehmen, dieses Konzept erfunden zu haben, sondern nur für eine schnellstmögliche Ausweitung des Konzeptes auf das gesamte Stadtgebiet plädieren.

Aber da ist man offenbar auch schon auf einem guten Weg, neben den bisherigen Jelbi-Stationen gibt es offenbar nun auch Jelbi-Punkte, die eher diesem Modell entsprechen. [www.jelbi.de]

Was sich bei mir vor dem Fenster in der Stargarder Straße befindet, geht zwar in eine ähnliche Richtung, aber ist offenbar etwas flexibler: statt zweier PKW-Stellplätze gibt es dort ca. 20 Fahrradbügel, an denen sowohl Räder als auch Roller aller möglichen Sharing-Anbieter aber auch private Räder abgestellt werden. Schräg gegenüber gibt es zusätzlich einige Parkplätze, die nur für Sharing-Fahrzeuge freigegeben sind, dies aber nicht an bestimmte Anbieter gekoppelt oder als Jelbi-Station gekennzeichnet.
Zitat
Lopi2000
Was sich bei mir vor dem Fenster in der Stargarder Straße befindet, geht zwar in eine ähnliche Richtung, aber ist offenbar etwas flexibler: statt zweier PKW-Stellplätze gibt es dort ca. 20 Fahrradbügel, an denen sowohl Räder als auch Roller aller möglichen Sharing-Anbieter aber auch private Räder abgestellt werden.

Ich finde es unmöglich, wenn Miet-Roller an Kreuzberger Bügeln abgestellt werden. Sie brauchen weder abgestützt noch angeschlossen werden und haben da einfach nichts zu suchen. Andere, die ihr Gefährt anschließen müssen, werden dadurch benachteiligt. Ich räume die jedenfalls immer beiseite, wenn ich sonst nichts finde.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Man hätte diese E-Roller nie einführen dürfen.
Ganz ehrlich, für mich ist das keine Alternative zum Fahrrad, sondern eine Alternative zum Laufen. Leute die ich damit sehe, die sind einfach zu faul zum Laufen. Eine in meinem Dorf z.B. nutzt solch ein Teil auf dem Weg vom Zuhause zur Haltestelle, was fünf Minuten Fußweg sind.

Im Gegenteil, es widerspricht dem Sinn eines Fahrrades. Diese sind ja klimaneutral, verbrauchen kein Strom. E-Roller hingegen schon in sehr hohen Mengen, zulasten des Klimas.

Dann sind die Teile brandgefährlich. Vor allem, wenn manche irgendwelche manipulierten Roller fahren und dann mit 30 km/h über den Gehweg brettern, wenn ein Fußgänger damit kollidiert ist Sense. An sich sind sie aber auch gefährlich, nicht umsonst wurden sie aus einigen Verkehrsmitteln verbannt.

Aus meiner Sicht sind diese ganzen Carsharing-Angebote im Allgemeinen völliger Unsinn, schließlich hat es auch immer ohne geklappt, und auf einmal sind sie vor einigen Jahren wie aus dem Nichts aus dem Boden gewachsen.

Schwachsinnig besonders in Großstädten, Berlin ist mit den Öffentlichen sehr gut zu erreichen, besonders für kurze Strecken stehen dafür unzählige Verbindungen mit Bus, Tram, S- und U-Bahn zur Verfügung, oder eben auch die eigenen Füße. Ich sehe vor allem nur junge Menschen mit E-Rollern fahren und für die sollte auch mal ein Fußweg von 15 bis 20 Minuten kein Problem darstellen.
Die Typen, die die Dinger für 5 Minuten Fußweg benutzen, sind aber auch genau die, die ohne E-Roller auch nicht zu Fuß gehen, sondern das Auto nehmen und "nur mal eben" auf Fuß- und Radwegen parken.

Das Problem sind wie immer nicht die Fahrzeuge an sich, sondern mangelnde Kontrolle beim Fahren und Abstellen.

P. S.: Beim Car Sharing ersetzt ein Fahrzeug mindestens 4, an günstigen Standorten bis zu 20 Privat-PKW.
Zitat
ZugBus


Aus meiner Sicht sind diese ganzen Carsharing-Angebote im Allgemeinen völliger Unsinn, schließlich hat es auch immer ohne geklappt, und auf einmal sind sie vor einigen Jahren wie aus dem Nichts aus dem Boden gewachsen.

Schwachsinnig besonders in Großstädten, Berlin ist mit den Öffentlichen sehr gut zu erreichen, besonders für kurze Strecken stehen dafür unzählige Verbindungen mit Bus, Tram, S- und U-Bahn zur Verfügung, oder eben auch die eigenen Füße. Ich sehe vor allem nur junge Menschen mit E-Rollern fahren und für die sollte auch mal ein Fußweg von 15 bis 20 Minuten kein Problem darstellen.

Als Selbstständiger der zwei Mal im Jahr größere Sachen transportieren muss, finde ich Carsharing genial. Stell dir vor ich würde in der Stadt auf Steuerzahlerkosten irgendwo ein Auto abstellen, was ich nur 2x im Jahr überhaupt benutzen würde... aber natürlich bin ich da auch der Sonderfall
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
X-Town Traffic
Unter den Linden: Senat setzt wieder stärker aufs Auto
- statt Bus + Kfz-Fahrstreifen soll es künftig 2 Kfz-Fahrstreifen pro Richtung geben
- Planungen die seit 2021 laufen sind damit obsolet

Quelle: [www.entwicklungsstadt.de] (mit alten Visualisierungen)

Leider ist aus dem Artikel weder ersichtlich, in welchem Stadium sich diese "neue Planung" derzeit genau befindet, noch kann mensch erkennen, aus welchen Quellen Herr Leffler hier sein (vorgebliches?) Wissen schöpft...

Sollten Auto-Ute und Angebots-Arne hier also vor ihrer unfreiwilligen Frühpensionierung noch "Fakten schaffen" wollen, müssten zu diesem Projekt doch schon sehr viel mehr Details bekannt sein.

Ich finde leider auch nichts zur neuen Aufteilung der Fahrbahnen. Zunächst soll wohl erstmal nur der Mittelstreifen wieder "aufgeforstet" werden.
Pläne dazu gibt's unter: berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/infrastruktur/strassenbau/unter-den-linden/
Zitat
PassusDuriusculus

Als Selbstständiger der zwei Mal im Jahr größere Sachen transportieren muss, finde ich Carsharing genial. Stell dir vor ich würde in der Stadt auf Steuerzahlerkosten irgendwo ein Auto abstellen, was ich nur 2x im Jahr überhaupt benutzen würde... aber natürlich bin ich da auch der Sonderfall

Dafür konnte man auch früher schon Autos in jeder Größe mieten, ohne die englische Sprache "bemühen" zu müssen...
Autovermietung hat aber nichts mit Carsharing zu tun, auch wenn es in der Sache um das Gleiche geht. Bei der Autovermietung schließt man einen speziellen Vertrag für ein ganz bestimmtes Auto ab, während man beim Carsharing einen Rahmenvertrag eingeht, wo man in der tatsächlichen Nutzung völlig freigestellt ist. Und das spiegelt sich in der unterschiedlichen Begrifflichkeit wider.

Zitat
Florian Schulz
Autovermietung ... Carsharing ..., auch wenn es in der Sache um das Gleiche geht. ... unterschiedliche.. Begrifflichkeit ..

Nach P.s Beschreibung hätte er damals wie heute auch ein für seine Zwecke entsprechendes Auto mieten können, auch die MIV-Vermeidung wäre heute und war damals gegeben...
Im Grunde gibt es Sharing heute kaum noch, denn Sharing hieß eigentlich, dass es nicht kommerziell ist. Man hat also einen Verein gegründet, der seinen Mitgliedern stundenweise Autos zur Verfügung gestellt hat. Natürlich haben die Nutzer für die Nutzung bezahlt, aber eben weniger als man bei einem kommerziellen Vermieter gezahlt hätte.

Heute ist das ganze kommerzialisiert und man nennt es sharing, wenn man sich vorher bei einem hippen Internet-Unternehmen anmelden musste und man nur über eine App buchen kann. Meiner Ansicht nach ist das aber alles mieten, da es kommerzielle Vermieter sind, auch wenn die kaum einen Gewinn machen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.08.2026 17:27 von Nemo.
Zitat
PassusDuriusculus
Als Selbstständiger der zwei Mal im Jahr größere Sachen transportieren muss, finde ich Carsharing genial. Stell dir vor ich würde in der Stadt auf Steuerzahlerkosten irgendwo ein Auto abstellen, was ich nur 2x im Jahr überhaupt benutzen würde... aber natürlich bin ich da auch der Sonderfall

Das bezweifle ich stark, das ist doch ganz reguläres Mobilitätsverhalten in Berlin?
Zitat
X-Town Traffic
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Arnd Hellinger
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X-Town Traffic
Unter den Linden: Senat setzt wieder stärker aufs Auto
- statt Bus + Kfz-Fahrstreifen soll es künftig 2 Kfz-Fahrstreifen pro Richtung geben
- Planungen die seit 2021 laufen sind damit obsolet

Quelle: [www.entwicklungsstadt.de] (mit alten Visualisierungen)

Leider ist aus dem Artikel weder ersichtlich, in welchem Stadium sich diese "neue Planung" derzeit genau befindet, noch kann mensch erkennen, aus welchen Quellen Herr Leffler hier sein (vorgebliches?) Wissen schöpft...

Sollten Auto-Ute und Angebots-Arne hier also vor ihrer unfreiwilligen Frühpensionierung noch "Fakten schaffen" wollen, müssten zu diesem Projekt doch schon sehr viel mehr Details bekannt sein.

Ich finde leider auch nichts zur neuen Aufteilung der Fahrbahnen. Zunächst soll wohl erstmal nur der Mittelstreifen wieder "aufgeforstet" werden.
Pläne dazu gibt's unter: berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/infrastruktur/strassenbau/unter-den-linden/

Naja, im Endeffekt wird doch da wahrscheinlich einfach die Busspur abgeordnet, oder?
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Tagesspiegel
Tausend Berliner teilen sich 275 private Pkw, wie die Verkehrsverwaltung im Juni auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte. Mit anderen Worten: 25,4 Prozent der Berliner haben ein eigenes Auto, wobei die Spanne von 36,4 Prozent in Steglitz-Zehlendorf bis zu 16,8 Prozent in Friedrichshain-Kreuzberg und 17,9 Prozent in Mitte reicht.

Hier kann die Motorisierung auf Kiez-Basis als Karte eingesehen werden: [www.tagesspiegel.de]
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