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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 00:42 |
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Alter Köpenicker
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Arnd Hellinger
Ich plädiere deutlich dafür, Herr Kraft möge sich nur einen halben Tag wahlweise im Rollstuhl oder mit verbundenen Augen, jedoch in Gänze ohne Zuhilfenahme eines Automobils durch diese unsere Stadt bewegen. Manchmal bewirkt halt leider nur eigenes praktisches Erleben den notwendigen Erkenntnisgewinn...
Ich ärgere mich auch, wenn die Dinger überall und vor allem oft mitten auf dem Weg abgestellt werden und so anderen Personen zum Hindernis werden. Andererseits spricht es ja gegen den Zweck dieser Fahrzeuge, wenn sie nur an bestimmten Stellen abgestellt werden dürfen. Wie "Lopi2000" bereits schrieb, sind sie für die sogenannte "letzte Meile" vorgesehen und da nützt es wenig, wenn diese Elektro-Trottinette nur an Bahnhöfen oder Haltestellen abgestellt werden dürfen - dann braucht sie niemand.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 01:04 |
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Arnd Hellinger
Na ja, @Lopi2000 hat doch die Lösung beschrieben: Die Bezirksämter ziehen an jeder Straßenkreuzung jeweils einen oder zwei Parkplätze ein und reservieren diese für eine entsprechende Anzahl E-Scooter. Und bevor Ute, Arne, Dirk und Johannes jetzt weinen - das hat irgendwo sogar der ADAC selbst so vorgeschlagen...
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 01:16 |
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Lopi2000
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Arnd Hellinger
Na ja, @Lopi2000 hat doch die Lösung beschrieben: Die Bezirksämter ziehen an jeder Straßenkreuzung jeweils einen oder zwei Parkplätze ein und reservieren diese für eine entsprechende Anzahl E-Scooter. Und bevor Ute, Arne, Dirk und Johannes jetzt weinen - das hat irgendwo sogar der ADAC selbst so vorgeschlagen...
Vor meinem Fenster ist das schon so umgesetzt worden und diese Stellplätze stehen nicht nur E-Scootern sondern auch Fahrrädern inkl. Lastenrädern zur Verfügung. Statt einem Fahrzeug kann man dort nun ca. 12 abstellen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 07:50 |
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Arnd Hellinger
Na ja, @Lopi2000 hat doch die Lösung beschrieben: Die Bezirksämter ziehen an jeder Straßenkreuzung jeweils einen oder zwei Parkplätze ein und reservieren diese für eine entsprechende Anzahl E-Scooter.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 11:15 |
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Ingolf
Ich war in der letzten Zeit wieder in einige europäischen Metropolen unterwegs: Praktisch überall hat man längst geordnete Verhältnisse mit festen Stationen oder gar kompletten Verboten. Nur in Berlin herrscht weiter diesbezüglich das Recht des Frecheren. An eine wirkliche Regulierung glaube ich in dieser Stadt nicht mehr - dies wäre nur dann der Fall, wenn die E-Scooter die Autostraßen so belagern würden, wie jetzt die Fußwege...
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 11:30 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 14:43 |
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Lopi2000
Letztlich ist es eine Frage des Drucks, der auf die Betreiber ausgeübt wird, da scheint Berlin anders zu sein als viele Städte (nicht nur Metropolen), die längst feste Stationen eingeführt haben. Diese werden von den Betreibern meist mit einem ziemlich restriktiven Geofencing umgesetzt, das einfach keine Rückgabe außerhalb der festen Stationen ermöglicht. Würde Berlin solche Stationen flächendeckend ermöglichen und den Betreibern die Daten zur Verfügung stellen, müssten diese wohl nur einen Schalter in ihrer Appumgebung umlegen und es wäre sofort umgesetzt.
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Lopi2000
Aber wo jeder einzelne Autostellplatz das höchste Gut der Stadtpolitik ist, kann man das wohl nicht umsetzen. (Von den üblichen Problemen in Berlin überhaupt irgendetwas umzusetzen, mal abgesehen.)
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 14:54 |
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Florian Schulz
Das Konzept gibt es doch schon. Nennt sich Jelbi-Station und die Standorte sind allen Betreibern bekannt. Die Stationen gibt es zwar noch nicht stadtweit, aber werden stetig ausgebaut. In Tempelhof-Schöneberg werden mit der Ausweisen neuer Parkraumbewirtschaftungszonen Parkplätze zu Jelbi-Stationen umgewidmet. Geofencing wird wird von diversen Betreibern auch bereits angewandt. So hat Nextbike alle öffebtlichen Grünanlagen, Denkmalbereiche und andere sensible Orte aus der Rückgabe ausgeschlossen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 19:49 |
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Lopi2000
Was sich bei mir vor dem Fenster in der Stargarder Straße befindet, geht zwar in eine ähnliche Richtung, aber ist offenbar etwas flexibler: statt zweier PKW-Stellplätze gibt es dort ca. 20 Fahrradbügel, an denen sowohl Räder als auch Roller aller möglichen Sharing-Anbieter aber auch private Räder abgestellt werden.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 21:19 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.08.2026 22:44 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 17.08.2026 06:09 |
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ZugBus
Aus meiner Sicht sind diese ganzen Carsharing-Angebote im Allgemeinen völliger Unsinn, schließlich hat es auch immer ohne geklappt, und auf einmal sind sie vor einigen Jahren wie aus dem Nichts aus dem Boden gewachsen.
Schwachsinnig besonders in Großstädten, Berlin ist mit den Öffentlichen sehr gut zu erreichen, besonders für kurze Strecken stehen dafür unzählige Verbindungen mit Bus, Tram, S- und U-Bahn zur Verfügung, oder eben auch die eigenen Füße. Ich sehe vor allem nur junge Menschen mit E-Rollern fahren und für die sollte auch mal ein Fußweg von 15 bis 20 Minuten kein Problem darstellen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 17.08.2026 09:25 |
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Arnd Hellinger
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X-Town Traffic
Unter den Linden: Senat setzt wieder stärker aufs Auto
- statt Bus + Kfz-Fahrstreifen soll es künftig 2 Kfz-Fahrstreifen pro Richtung geben
- Planungen die seit 2021 laufen sind damit obsolet
Quelle: [www.entwicklungsstadt.de] (mit alten Visualisierungen)
Leider ist aus dem Artikel weder ersichtlich, in welchem Stadium sich diese "neue Planung" derzeit genau befindet, noch kann mensch erkennen, aus welchen Quellen Herr Leffler hier sein (vorgebliches?) Wissen schöpft...
Sollten Auto-Ute und Angebots-Arne hier also vor ihrer unfreiwilligen Frühpensionierung noch "Fakten schaffen" wollen, müssten zu diesem Projekt doch schon sehr viel mehr Details bekannt sein.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 17.08.2026 11:04 |
Zitat
PassusDuriusculus
Als Selbstständiger der zwei Mal im Jahr größere Sachen transportieren muss, finde ich Carsharing genial. Stell dir vor ich würde in der Stadt auf Steuerzahlerkosten irgendwo ein Auto abstellen, was ich nur 2x im Jahr überhaupt benutzen würde... aber natürlich bin ich da auch der Sonderfall
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 17.08.2026 11:15 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 17.08.2026 16:17 |
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Florian Schulz
Autovermietung ... Carsharing ..., auch wenn es in der Sache um das Gleiche geht. ... unterschiedliche.. Begrifflichkeit ..
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 17.08.2026 17:27 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 17.08.2026 17:54 |
Zitat
PassusDuriusculus
Als Selbstständiger der zwei Mal im Jahr größere Sachen transportieren muss, finde ich Carsharing genial. Stell dir vor ich würde in der Stadt auf Steuerzahlerkosten irgendwo ein Auto abstellen, was ich nur 2x im Jahr überhaupt benutzen würde... aber natürlich bin ich da auch der Sonderfall
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 17.08.2026 17:57 |
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X-Town Traffic
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Arnd Hellinger
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X-Town Traffic
Unter den Linden: Senat setzt wieder stärker aufs Auto
- statt Bus + Kfz-Fahrstreifen soll es künftig 2 Kfz-Fahrstreifen pro Richtung geben
- Planungen die seit 2021 laufen sind damit obsolet
Quelle: [www.entwicklungsstadt.de] (mit alten Visualisierungen)
Leider ist aus dem Artikel weder ersichtlich, in welchem Stadium sich diese "neue Planung" derzeit genau befindet, noch kann mensch erkennen, aus welchen Quellen Herr Leffler hier sein (vorgebliches?) Wissen schöpft...
Sollten Auto-Ute und Angebots-Arne hier also vor ihrer unfreiwilligen Frühpensionierung noch "Fakten schaffen" wollen, müssten zu diesem Projekt doch schon sehr viel mehr Details bekannt sein.
Ich finde leider auch nichts zur neuen Aufteilung der Fahrbahnen. Zunächst soll wohl erstmal nur der Mittelstreifen wieder "aufgeforstet" werden.
Pläne dazu gibt's unter: berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/infrastruktur/strassenbau/unter-den-linden/
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 03.09.2026 08:44 |
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Tagesspiegel
Tausend Berliner teilen sich 275 private Pkw, wie die Verkehrsverwaltung im Juni auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte. Mit anderen Worten: 25,4 Prozent der Berliner haben ein eigenes Auto, wobei die Spanne von 36,4 Prozent in Steglitz-Zehlendorf bis zu 16,8 Prozent in Friedrichshain-Kreuzberg und 17,9 Prozent in Mitte reicht.