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Verkehrspolitik in Berlin (2)
geschrieben von Forummaster Berlin 
Zitat
VBB/HVV
Der westliche Bezirk Spandau als neues Venedig? Sehr viele existierende und vor allem schiffbare Wasserwege sehe ich dort nämlich nicht.

Nicht vergessen: Neu-Venedig gibt es schon in Rahnsdorf. [maps.app.goo.gl]
Da muss man sich für Spandau was Neues einfallen lassen.
Auch die Magnetbahn hat es übrigens als Vorschlag in die Sendung geschafft. Ich kann mir so etwas echt nicht mehr ansehen, da klappen mir die Fußnägel hoch.
Die Berliner Zeitung berichtet heute über fehlende Abstimmung in der Baustellenkoordination.
[www.berliner-zeitung.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.2026 00:39 von phönix.
Zitat
phönix
Die Berliner Zeitung berichtet heute über fehlende Abstimmung in der Baustellenkoordination.
[www.berliner-zeitung.de]

So wundert es mich auch überhaupt nicht, dass auch die BVG und S-Bahn dann mit ihren immer weiter zunehmenden Parallelsperrungen und flächenhaften Teilnetzstillegungen durchkommen: es interessiert in dieser Stadt einfach Niemanden. Berliner Wurstigkeit gekoppelt mit Verantwortungs- und Arbeitsverweigerung. So schafft man auch Verkehrsberuhigung, ganz ohne Poller, Tempo 30 und Kiezblocks...
Moin,

Christian Linow hat mit Peter Neumann gesprochen und das Gespräch wurde heute (17.9.2026) in der Berliner Zeitung auf Seite 8 protokolliert:

Zitat

"Berlin leidet unter Anti-Verkehrspolitik"

Tram-Aus in Friedrichshain, Luftschlösser wie die U7 zum BER, neue BVG-Ticketpläne: Experte Linow sieht bei keiner Partei eine Vision

[...] Peter Neumann
.

Online ist der Artikel auch noch kostenfrei zu lesen (Version vom 15.9.2026 um 8.08 Uhr, Archiv).

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Schön und gut. aber ich kann nicht erkennen, dass die vorvorgehende Legislaturperiode irgendetwas in der Sonntagstraße vorangebracht hätte. Ich bezweifle die These, die haben alles richtig gemacht und die vorige Legislaturperiode hätte alles wieder eingerissen. Ich glaube das wird die Wahl auch nicht hergeben. Wobei es natürlcih nicht primär um Verkehrspolitik bei der nächsten Wahl gehen wird.
Zitat
Heidekraut
Schön und gut. aber ich kann nicht erkennen, dass die vorvorgehende Legislaturperiode irgendetwas in der Sonntagstraße vorangebracht hätte. Ich bezweifle die These, die haben alles richtig gemacht und die vorige Legislaturperiode hätte alles wieder eingerissen. Ich glaube das wird die Wahl auch nicht hergeben. Wobei es natürlcih nicht primär um Verkehrspolitik bei der nächsten Wahl gehen wird.

In der vor-vorhergehenden Legislaturperiode (2011-2016) regierte die SPD mit der CDU unter den regierenden Bürgermeistern Klaus Wowereit und Michael Müller. Also die gleichen Koalitionäre, wie im zweiten Teil der aktuellen Legislaturperiode (nach der Wiederholungswahl). Das Planfeststellungsverfahren wurde 2017 (also in der vorhergehenden Legislaturperiode 2016-2021) eingeleitet und bis heute nicht abgeschlossen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Der Senat ist eben straßenbahnfeindlich. Entweder sind ihm MIV wichtiger, oder Fahrräder. Das gilt natürlich für die Bezirke ebenso. Ich habe noch nichts anders erlebt.
Na die Westbezirke sind von Haus aus dagegen und die Ostbezirke sind mittlerweile kein Stück besser.
Fhain-Kreuzburg auch so ein toller selbsternannter Verkehrswendebezirk: M10-Verlängerung eigentlich beerdigt
und das 21-Drama kennen wir ja. Vom Bezirk null Unterstütung dieser Projekte. Nur Desinteresse seit Ewigkeiten.
Zitat
Nordender
Na die Westbezirke sind von Haus aus dagegen und die Ostbezirke sind mittlerweile kein Stück besser.
Fhain-Kreuzburg auch so ein toller selbsternannter Verkehrswendebezirk: M10-Verlängerung eigentlich beerdigt
und das 21-Drama kennen wir ja. Vom Bezirk null Unterstütung dieser Projekte. Nur Desinteresse seit Ewigkeiten.

Bezirke sind ja üblicherweise in Berlin auch für den ÖPNV und seinen Ausbau zuständig und die Spandauer und Zehlendorfer sabotieren aktiv die M10-Verlängerung...
Weitere Beispiele:
Mahlsdorf und Herr Czaja
Charlottenburg die Grünen weil Richtung Jungfernheide ein paar Bäume weg müssen

Gibts Bezirke die eine bessere Verkehrsanbindung mit neuen Linien fordern? Aber im Verhindern und Blockieren sind sie Meister.
Zitat
Nordender
Weitere Beispiele:
Mahlsdorf und Herr Czaja
Charlottenburg die Grünen weil Richtung Jungfernheide ein paar Bäume weg müssen

Gibts Bezirke die eine bessere Verkehrsanbindung mit neuen Linien fordern? Aber im Verhindern und Blockieren sind sie Meister.

Ihre Aufgabe ist ja auch "nur", sich in den entsprechenden Verfahren in ihren jeweiligen Betroffenheiten zu äußern, was die Planfeststellungsbehörde dann in den Planungen zu berücksichtigen hat. Würden gleich Planungen eingereicht, die die Betroffenheiten angemessen berücksichtigen, könnten die Bezirke maximal sagen, dass alles so ok ist.

Die eine oder anderen BVV oder Bezirksstadträte stellen zwar gelegentlich auch eigene Forderungen auf, obwohl sie inhaltlich nicht zuständig sind. Da der Senat dann zurecht auf die eigene Zuständigkeit verweist und die etwaige Berücksichtigung in Nahverkehrsplan und Co. als Lösung anbieten kann, ist es damit aber auch erledigt und die Bezirke verzichten angesichts der knappen eigenen Ressourcen auf ständige Hinweise und Forderungen. Von diesen Themen erfährt man ohnehin nur, wenn man die BVV-Protokolle detailliert durchforstet oder wahlkämpferische Pressemitteilungen liest.
Ich schränke das ein. Wir hatten bessere Zeiten. Immerhin wurde die M13 gebaut und auch die M10 ist trotz sehr widriger Umstände eine Erfolgsgeschichte. Auch die Alex-Erschließung, der Hackische Markt waren noch Lichtpunkte. Jetzt wird nur noch gefrickelt. Es gibt eine Reihe von Tram-Brennpunkten, mehr außerhalb des Zentrums, an denen klemmt es seit Jahren.
Und dafür das die Bezirke nicht zuständig sind hauen sie ganz schön auf den Putz. Die M10 zum Herrmannplatz hat eigentlich nirgendwo Platz im Bezirk-da wurde jede Linienführung nur abgelehnt. Aber sich schön grün geben.
Zitat
Nordender
Gibts Bezirke die eine bessere Verkehrsanbindung mit neuen Linien fordern? Aber im Verhindern und Blockieren sind sie Meister.

Nun ja, Trepnick-Köpetow träumt davon, eine Neubaustrecke zwischen FEZ und Blockdammweg entlang AdW - Rummelsburger Straße zu bekommen. Wozu die allerdings gut sein soll, so lange sich zwischen Todenhagenbrücke und Ex-Funkhaus städtebaulich nichts entwickelt, leuchtet mir irgendwie nicht vollständig ein - erst recht, bis das Ostkreuz-Problem nicht geklärt ist...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Nordender
Gibts Bezirke die eine bessere Verkehrsanbindung mit neuen Linien fordern? Aber im Verhindern und Blockieren sind sie Meister.

Nun ja, Trepnick-Köpetow träumt davon, eine Neubaustrecke zwischen FEZ und Blockdammweg entlang AdW - Rummelsburger Straße zu bekommen. Wozu die allerdings gut sein soll, so lange sich zwischen Todenhagenbrücke und Ex-Funkhaus städtebaulich nichts entwickelt, leuchtet mir irgendwie nicht vollständig ein - erst recht, bis das Ostkreuz-Problem nicht geklärt ist...

Die Strecke könnte ja durchaus ein Impuls für die hiesige Stadtentwicklung sein, und nebenbei auch motivationsfördernd, endlich die Ostkreuz-Anbindung ernsthaft anzugehen.
Zitat
Nordender
Und dafür das die Bezirke nicht zuständig sind hauen sie ganz schön auf den Putz. Die M10 zum Herrmannplatz hat eigentlich nirgendwo Platz im Bezirk-da wurde jede Linienführung nur abgelehnt. Aber sich schön grün geben.

Vor lauter Ereiferung über die Grünen bitte die Realität nicht aus den Augen verlieren: Die Streckenführung wurde 2021 nach Abschluss der Grundlagenuntersuchung durch die damals grüne SenMVKU bestätigt und die Vorplanung im September 2025 abgeschlossen. Aktuell müsste die Entwurfsplanung laufen.

Siehe [www.berlin.de] und [www.bvg.de]
Das sehe ich auch so, Netzwirkung und man ist etwas mehr flexibel. Da ist ja nun wirklich Platz zum Bauen.
Genau so empfehlenswert wie eine Strecke durch die Siegfriedstr. zur Landsberger Allee.

Die Pläne Wohnungsbau mit Straßenbahn für den ehemaligen Pankower Rbf werden wohl nie umgesetzt werden...dürfen. Man könnte dann
auch wunderbar die ganze Prenzlauer Promenade mit anbinden.
Aber wie siehts dann mit den Plänen der S-Bahn-Erweiterungen aus, oder gar der Regiobahn? Tut sich da was und setzt sich jemand dafür ein?
Zitat
Nordender
Die Pläne Wohnungsbau mit Straßenbahn für den ehemaligen Pankower Rbf werden wohl nie umgesetzt werden...dürfen. Man könnte dann
auch wunderbar die ganze Prenzlauer Promenade mit anbinden.

Die Planungen laufen doch, siehe mein Post hier. Die Beteiligung wird jetzt wahrscheinlich gerade noch bearbeitet.
[www.bahninfo-forum.de]

Der Vorhabenträger plant auch, Platz für die Straßenbahntrasse zu lassen.

Aber ja, du hast Recht. So lange die CDU den Verkehrssenat führt, wird es bei der Straßenbahn nicht vorangehen. Es findet sich immer ein Problem.
Ich wette, die Wohnungen sind Jahre oder Jahrzehnte vor einer Schnellbahnanbindung fertig.
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