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Verkehrspolitik in Berlin (2)
geschrieben von Forummaster Berlin 
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Heidekraut
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PassusDuriusculus
Was hat Sie den falsches gemacht? Mir fällt beim besten Willen nichts ein

Ich erinnere nur an die Friedrichstraßen-Aktion.

Was war denn damit? Die wurde doch von Passanten gut angenommen. Der jetzige Senat muss sich fragen lassen, was nun an der Straße besser ist, die Aufenthaltsqualität jedenfalls nicht.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Heidekraut
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PassusDuriusculus
@Heidekraut: Könntest du das bitte konkretisieren? Was hat Sie den falsches gemacht? Mir fällt beim besten Willen nichts ein (außer, dass sie vielleicht mal nen linken Socken über den rechten Fuß angezogen hat ;-p)

Ich erinnere nur an die Friedrichstraßen-Aktion.

Wurde genauso aufgebauscht und ist genauso irrelevant wie die Story um Wal Timmy.
Was macht es für einen Unterschied, ob da Autos fahren oder, ob da eine Fußgängerzone ist? Den Geschäften geht es in beiden Fällen schlecht. Ich hoffe du hast genauso gemeckert als der Alexanderplatz Fußgängerzone geworden ist.

Fahrradideologie:
Aktuell hat man leider nur die Wahl zwischen:
CDU (evtl. auch AFD): Fahrrad fahren verbieten, ÖPNV schwächen

GRÜNE: Fahrrad fahren auf ungeschickte Weise fördern, gute Ideen für ÖPNV mit viel zu langsamer Umsetzung.
Die anderen Parteien interessieren sich nicht genug für Verkehrspolitik (SPD, LINKE, teilweise AFD) oder sind in der Bedeutungslosigkeit (wie FDP)

Also ja liebe Frau Jarrasch als die anderen Damen Giffey, Schüler, Bonde, Wegener
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Heidekraut
Genau wie die Fahrrad-Ideologie.

Richtig. Mir geht's nur tierich auf den Zünder, dass die Autofraktion stets behauptet, ihr Weg sei ideologiefrei.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
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Heidekraut
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PassusDuriusculus
@Heidekraut: Könntest du das bitte konkretisieren? Was hat Sie den falsches gemacht? Mir fällt beim besten Willen nichts ein (außer, dass sie vielleicht mal nen linken Socken über den rechten Fuß angezogen hat ;-p)

Ich erinnere nur an die Friedrichstraßen-Aktion.

Ich fand die Aktion gut, auch wenn ich sie nur aus der Theorie kenne und nicht praktisch angesehen konnte, weil die Anreise zu gefährlich war (FFP2-Maskenpflicht im Nahverkehr, sodass ich liebe die weniger gefährlichen Reisen mit Fernverkehr in Regionen unternommen habe, wo auch im Nahverkehr der Fremdschutz ausreichte).
Die Friedrichstraße, so wie ich sie vor der Pandemie kannte, war für mich jedenfalls kein Ort zum Verweilen oder Bummeln, sondern einer, von dem ich einfach nur weg wollte – zumindest der Abschnitt weiter südlich vom S-Bahnhof: eng, laut, Abgase.
Zitat
Jumbo

Ich fand die Aktion gut, auch wenn ich sie nur aus der Theorie kenne und nicht praktisch angesehen konnte, weil die Anreise zu gefährlich war (FFP2-Maskenpflicht im Nahverkehr, sodass ich liebe die weniger gefährlichen Reisen mit Fernverkehr in Regionen unternommen habe, wo auch im Nahverkehr der Fremdschutz ausreichte).

Ich verstehe ja, dass einem FFP2-Masken unangenehm waren. Aber gefährlich? Das klingt irgendwie ein wenig schwurblerisch!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Heidekraut
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PassusDuriusculus
@Heidekraut: Könntest du das bitte konkretisieren? Was hat Sie den falsches gemacht? Mir fällt beim besten Willen nichts ein (außer, dass sie vielleicht mal nen linken Socken über den rechten Fuß angezogen hat ;-p)

Ich erinnere nur an die Friedrichstraßen-Aktion.

Da war doch wohl eher das Problem, dass das Ganze überstürzt abgebrochen wurde, bevor sich Verkehrsströme etc. überhaupt einpegeln und angedachte Gestaltungskonzepte für den Straßen-/Stadtraum auch nur ansatzweise umgesetzt werden konnten. Das lag aber definitiv weniger an Frau Jarasch und Frau Niedbal (ihre Verkehrsstaatssekretärin), sondern an der überparteilichen Brummbrumm-Fraktion in AGH und Verwaltung sowie an der berlin-typisch doppelten Zuständigkeit von Senatsverkehrsverwaltung einerseits und Bezirksamt Mitte von Berlin andererseits.

Dass die unter diesen Bedingungen letztlich kurzzeitig realisierte Lösung mit gelben Baustellen-Markierungen, Gartencenter-Standardmobiliar etc. ohne Rückbau von Bordsteinkanten und anderen substanziellen Verbesserungen der Aufenthaltsqualität nicht wirklich die erforderliche Attraktivitätssteigerung der mittleren Friedrichstraße bewirken konnte, sollte auch einem Herrn Heidekraut noch halbwegs einleuchten...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Nemo
Ich verstehe ja, dass einem FFP2-Masken unangenehm waren. Aber gefährlich? Das klingt irgendwie ein wenig schwurblerisch!

Nicht die Masken waren gefährlich, sondern die Region.
Hier™ muss die Virenkonzentration ja so hoch gewesen sein, dass zwingend ein Eigenschutz per FFP2 notwendig war, während andernorts die Viren weniger schädlich oder nicht so viele unterwegs waren, dass es für ein Pandemieeindämmung genügt hat, die Leute zu Fremdschutz per medizinischer Maske zu verpflichten. Anders kann ich mir die unterschiedlichen Regelungen nicht erklären.
Leute, ihr vergeudet mit Heidis Kraut eure Zeit. Er ist genauso blau wie sein Namensgeber und an faktenbasierter Diskussion gar nicht interessiert.
Zitat
VvJ-Ente
Du verschwendest deine Zeit. Der Herr ist weder an Fakten, noch an einer ernsthaften Diskussion interessiert.

Oh 😁
Es war überflüssig wie ein Kropf.
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Jumbo
Zitat
Nemo
Ich verstehe ja, dass einem FFP2-Masken unangenehm waren. Aber gefährlich? Das klingt irgendwie ein wenig schwurblerisch!

Nicht die Masken waren gefährlich, sondern die Region.
Hier™ muss die Virenkonzentration ja so hoch gewesen sein, dass zwingend ein Eigenschutz per FFP2 notwendig war, während andernorts die Viren weniger schädlich oder nicht so viele unterwegs waren, dass es für ein Pandemieeindämmung genügt hat, die Leute zu Fremdschutz per medizinischer Maske zu verpflichten. Anders kann ich mir die unterschiedlichen Regelungen nicht erklären.

Oh, man. Wo sind wir hier bloß wieder hingeraten?
*facepalm*
Zitat
Jumbo
Anders kann ich mir die unterschiedlichen Regelungen nicht erklären.

Echt nicht? Unterschiedliche Verantwortliche, die unterschiedliche Einschätzungen getroffen haben ... das könnte kein Hinweis sein? Krass.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Der Senat will die Radweg/Busspur-Kombi Unter den Eichen zurückbauen, den Radverkehr auf den kaputten Gehweg schicken und den M48 wieder im Stau stehen lassen. Klimawandel? Ölmangel? Sinkende Geschwindigkeiten bei der BVG? Parallel verlaufende S1 teilweise im 5-Min-Takt? Scheinbar in der SenMVKU nicht bekannt.

[www.rbb24.de]
[www.tagesspiegel.de]

Hier ein Bild des Gehwegs, auf den der Radverkehr verschwinden soll: [www.tagesspiegel.de]

Dass das wohl kaum mit den aktuellen Gesetzen und technischen Mindestanforderungen vereinbar ist, scheinbar egal.
Zitat
marc-j
Der Senat will die Radweg/Busspur-Kombi Unter den Eichen zurückbauen, den Radverkehr auf den kaputten Gehweg schicken und den M48 wieder im Stau stehen lassen. Klimawandel? Ölmangel? Sinkende Geschwindigkeiten bei der BVG? Parallel verlaufende S1 teilweise im 5-Min-Takt? Scheinbar in der SenMVKU nicht bekannt.

[www.rbb24.de]
[www.tagesspiegel.de]

Hier ein Bild des Gehwegs, auf den der Radverkehr verschwinden soll: [www.tagesspiegel.de]

Dass das wohl kaum mit den aktuellen Gesetzen und technischen Mindestanforderungen vereinbar ist, scheinbar egal.

Ja, gibt dann halt eine Klage, bis die dann entschieden ist, gibt es diesen Senat schon lange nicht mehr.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Der Stau ist ja weg, wenn der Radweg von der Strasse verschwindet. Die Spurverengung auf eine Spur, also dort, wo auch der Bus sich erstmal anstellen durfte, ist ja dann weg.

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Gute Nacht, Forum!
Zitat
Der Fonz
Der Stau ist ja weg, wenn der Radweg von der Strasse verschwindet. Die Spurverengung auf eine Spur, also dort, wo auch der Bus sich erstmal anstellen durfte, ist ja dann weg.

Na klar, das Auslöschen anderer Verkehrsarten ist die Lösung und nicht etwa die bessere Organisation jenes Verkehrsträgers, der eh schon den meisten Platz einnimmt.

Dabei wäre die "autointerne" Lösung hier verhältnismäßig einfach umzusetzen:
Zwischen Am Fichtenberg und Asternplatz stehen durchgehend drei Fahrstreifen zu Verfügung. Mit Wechselverkehrszeichen analog zur Heerstraße ließe sich der mittlere Fahrstreifen richtungsbezogen freigeben. Am Begonienplatz müsste dafür das Linksabbiegen untersagt werden und die kleine Verkehrsinsel zurückgebaut werden.

Alternativ kann man auch die Parkplätze der Nebenfahrbahn aufheben, stadteinwärts auf den heutigen Parkplätzen einen Radweg markieren und dann zwei durchgehende Fahrstreifen pro Richtung schaffen, wobei die beiden Fahrstreifen stadteinwärts durch eine Mittelinsel getrennt wären. Vorteil dieser Lösung wäre, dass man sich die Wechselverkehrszeichen spart.

Die Aufhebung des Radstreifens ist KEIN regelwerkskonforme Lösung!

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Aja, wozu einfach, wenns auch kompliziert ginge...

___
Gute Nacht, Forum!
Es geht ja nicht um einfach sondern um sinnvolle Verkehrsorganisation. Zu glauben, dass ein Verkehrsmittel verschwindet indem man ihm seine Infra entzieht, ist naiv. Der alte Radweg ist eine Buckelpiste, der dazu verleitet, doch wieder auf der Fahrbahn zu radeln. Mit dem Unterschied, dass die Radfahrer Freiwild sind und die Konflikte weider verschärfent. Der Radverkehr verschwindet ja nicht, genauso wenig wie wegen des geschützten Radwegs der Autoverkehr verschwunden ist. Aber: Jeder Mensch, der auf einem Fahrrad sitzt, kann nicht gleichzeitig im Auto sitzen. Machen das zehn Leute, ist die Autoschlange um 50m kürzer. Das wird gerne vergessen.

Zitat
Der Fonz
Aja, wozu einfach, wenns auch kompliziert ginge...

Am einfachsten wäre es die gemeinsame Rad-/Busspur in der Schloßstraße vom Rathaus Steglitz bis zum Botanischen Garten zu verlängern. Diese endet im Moment in Höhe Wrangelstraße. Die Radfahrer werden dort auf den alten Hochbordradweg geleitet und die Busse müssen sich im Stau anstellen:
[maps.app.goo.gl]
Zitat
X-Town Traffic
Zitat
Der Fonz
Aja, wozu einfach, wenns auch kompliziert ginge...

Am einfachsten wäre es die gemeinsame Rad-/Busspur in der Schloßstraße vom Rathaus Steglitz bis zum Botanischen Garten zu verlängern. Diese endet im Moment in Höhe Wrangelstraße. Die Radfahrer werden dort auf den alten Hochbordradweg geleitet und die Busse müssen sich im Stau anstellen:
[maps.app.goo.gl]

Läuft man ein bisschen in Richtung der Straße Unter den Eichen, sieht man ein Verkehrsschild, das die Radspur für den Linienverkehr freigibt. Sprich: Die Busse müssen sich in den Stau gar nicht anstellen.

Das Foto zeigt die Absurditäten ganz gut: [www.berlin.de] Freie Fahrradspur, Vz mit Busfreigabe und holpriger und viel zu schmaler alter Radweg. Es geht also mit dem Rückbau der Radspur allein darum, den Autoverkehr wieder zu bevorzugen.





2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.2026 11:42 von Florian Schulz.
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