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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 06.05.2026 11:44 |
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Jay
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Der Fonz
Der Stau ist ja weg, wenn der Radweg von der Strasse verschwindet. Die Spurverengung auf eine Spur, also dort, wo auch der Bus sich erstmal anstellen durfte, ist ja dann weg.
Na klar, das Auslöschen anderer Verkehrsarten ist die Lösung und nicht etwa die bessere Organisation jenes Verkehrsträgers, der eh schon den meisten Platz einnimmt.
Dabei wäre die "autointerne" Lösung hier verhältnismäßig einfach umzusetzen:
Zwischen Am Fichtenberg und Asternplatz stehen durchgehend drei Fahrstreifen zu Verfügung. Mit Wechselverkehrszeichen analog zur Heerstraße ließe sich der mittlere Fahrstreifen richtungsbezogen freigeben. Am Begonienplatz müsste dafür das Linksabbiegen untersagt werden und die kleine Verkehrsinsel zurückgebaut werden.
Alternativ kann man auch die Parkplätze der Nebenfahrbahn aufheben, stadteinwärts auf den heutigen Parkplätzen einen Radweg markieren und dann zwei durchgehende Fahrstreifen pro Richtung schaffen, wobei die beiden Fahrstreifen stadteinwärts durch eine Mittelinsel getrennt wären. Vorteil dieser Lösung wäre, dass man sich die Wechselverkehrszeichen spart.
Die Aufhebung des Radstreifens ist KEIN regelwerkskonforme Lösung!
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 06.05.2026 11:46 |
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Florian Schulz
Jeder Mensch, der auf einem Fahrrad sitzt, kann nicht gleichzeitig im Auto sitzen. Machen das zehn Leute, ist die Autoschlange um 50m kürzer. Das wird gerne vergessen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 06.05.2026 12:17 |
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Florian Schulz
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X-Town Traffic
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Der Fonz
Aja, wozu einfach, wenns auch kompliziert ginge...
Am einfachsten wäre es die gemeinsame Rad-/Busspur in der Schloßstraße vom Rathaus Steglitz bis zum Botanischen Garten zu verlängern. Diese endet im Moment in Höhe Wrangelstraße. Die Radfahrer werden dort auf den alten Hochbordradweg geleitet und die Busse müssen sich im Stau anstellen:
[maps.app.goo.gl]
Läuft man ein bisschen in Richtung der Straße Unter den Eichen, sieht man ein Verkehrsschild, das die Radspur für den Linienverkehr freigibt. Sprich: Die Busse müssen sich in den Stau gar nicht anstellen.
Das Foto zeigt die Absurditäten ganz gut: [www.berlin.de] Freie Fahrradspur, Vz mit Busfreigabe und holpriger und viel zu schmaler alter Radweg. Es geht also mit dem Rückbau der Radspur allein darum, den Autoverkehr wieder zu bevorzugen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 06.05.2026 12:44 |
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Der Fonz
Es ist schade, das die Zeit nicht genutzt wurde, den Fuss/Radweg vernünftig zu sanieren.
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Der Fonz
Der Stau ist ist doch im wesentlichen -VOR- der gemeinsamen Bus/Radspur, nämlich dort, wo sich die Strasse kurzzeitig auf eine Spur verengt.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 06.05.2026 14:43 |
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Der Fonz
Es ist schade, das die Zeit nicht genutzt wurde, den Fuss/Radweg vernünftig zu sanieren.
Der Stau ist ist doch im wesentlichen -VOR- der gemeinsamen Bus/Radspur, nämlich dort, wo sich die Strasse kurzzeitig auf eine Spur verengt.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 07.05.2026 19:00 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 07.05.2026 21:42 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 08.05.2026 00:05 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 08.05.2026 16:13 |
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M48er
Du kannst den Radweg nicht wirklich sanieren, ohne die benachbarten Bäume massiv zu schädigen. Baumwurzeln heben den Radfahrstreifen an. An den alten Eichen die Wurzeln durchzuschneiden, ist nicht nur sehr schlecht für den Baum, es ist auch für alle Verkehrsteilnehmer beim nächsten Sturm oder Starkregen lebensgefährlich. Du müsstest also den Radweg deutlich weg von den Bäumen verlegen. Und dafür fehlt der Platz, wenn Du den Fußweg erhalten und die Mauer vom botanischen Garten nicht versetzen willst.
Zu schmal nach heutigen Vorgaben ist der Radweg zudem auch.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 08.05.2026 18:07 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 08.05.2026 19:01 |
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Heidekraut
Gib Dir keine Mühe, hier geht man davon aus, dass die beste Lösung ist, den MIV ganz abzuschaffen und eine Spielwiese für Passanten einzurichten. Denn was wollen wir sonst den ganzen Tag machen, als spielen?
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 08.05.2026 19:10 |
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Heidekraut
Gib Dir keine Mühe, hier geht man davon aus, dass die beste Lösung ist, den MIV ganz abzuschaffen und eine Spielwiese für Passanten einzurichten. Denn was wollen wir sonst den ganzen Tag machen, als spielen?
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 09.05.2026 12:37 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 09.05.2026 12:58 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 09.05.2026 15:09 |
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VvJ-Ente
Und das ist gut so. Man kann mit so einer Maximalforderung in Verhandlungen gehen, aber doch niemals in einen Volksentscheid, der bei Annahme 1:1 so umgesetzt werden soll.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 09.05.2026 20:30 |
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Nemo
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VvJ-Ente
Und das ist gut so. Man kann mit so einer Maximalforderung in Verhandlungen gehen, aber doch niemals in einen Volksentscheid, der bei Annahme 1:1 so umgesetzt werden soll.
Vielleicht ist ja in ein paar Jahren die Zeit reif für ein Volksentscheid pro Umweltverbund.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 10.05.2026 14:23 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 10.05.2026 22:23 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.05.2026 07:11 |
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Heidekraut
Dazu rechne ich auch die offene Siedlungsbauweise, die die Hinterhöfe vermeiden wollte. Ich halte das für einen großen Fehler, der hervorgerufen wurde durch die extrem enge Bebauung der Gründerjahre, aber dennoch falsch ist.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 11.05.2026 12:07 |
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Alter Köpenicker
Was hast Du denn daran zu beanstanden?