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Verkehrspolitik in Berlin (2)
geschrieben von Forummaster Berlin 
Vor allem aber redet die CDU mal wieder nur von der U-Bahn, als ob es keine anderen Arten des ÖPNV gäbe . Wie sieht's denn aus mit einem flächendeckenden Ausbau der U-Bahn?
Zitat
Wutzkman
In London musst du deine Karte nicht neu scannen beim Umsteigen. Du kannst es in manchen Fällen machen um nachzuweisen, dass du nicht durch Zone 1 gefahren bist um von günstigeren Preisen zu profitieren, z.B in Willesden Junction.

Und diesen ganzen Quatsch braucht man dank D-Ticket in Berlin auf jeden Fall nicht machen. Irgendwie sind die Bahnsteigsperren die Sau, die regelmäßig alle zwei Jahre durchs Dorf getrieben wird, sobald jemandem auffällt: Mensch, zum Thema ÖPNV haben wir noch nichts im Partieprogramm.
Zitat
Wutzkman
In London musst du deine Karte nicht neu scannen beim Umsteigen. Du kannst es in manchen Fällen machen um nachzuweisen, dass du nicht durch Zone 1 gefahren bist um von günstigeren Preisen zu profitieren, z.B in Willesden Junction.

Ich war jetzt schon eine Weile (acht Jahre?) nicht mehr dort, kann mich aber an einigen Stationen an deutliche Hinweise entsinnen, die zum Scannen der Oystercard beim Umsteigen aufforderten. Ich kann mich auch gar nicht mehr auf der Seite einloggen, um es evtl. nachzuvollziehen. Jedenfalls hatte ich es einige Male versäumt und daraufhin wurden irgendwelche Mondpreise berechnet, die sich dann aber wieder relativierten, da letztlich der Preis einer Tageskarte berechnet worden ist.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Wutzkman
In London musst du deine Karte nicht neu scannen beim Umsteigen. Du kannst es in manchen Fällen machen um nachzuweisen, dass du nicht durch Zone 1 gefahren bist um von günstigeren Preisen zu profitieren, z.B in Willesden Junction.

Und diesen ganzen Quatsch braucht man dank D-Ticket in Berlin auf jeden Fall nicht machen. Irgendwie sind die Bahnsteigsperren die Sau, die regelmäßig alle zwei Jahre durchs Dorf getrieben wird, sobald jemandem auffällt: Mensch, zum Thema ÖPNV haben wir noch nichts im Partieprogramm.

Verstehe mich nicht falsch. Ich finde unser Ticket für "Tarifzone D" auch toll. Aber ich finde die Idee, je nach Fahrtweg und -länge unterschiedlich zu bezahlen, zumindest nachvollziehbar und fair. Ich würde nicht auf die Idee kommen, es als Unsinn zu betiteln.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Wutzkman
In London musst du deine Karte nicht neu scannen beim Umsteigen. Du kannst es in manchen Fällen machen um nachzuweisen, dass du nicht durch Zone 1 gefahren bist um von günstigeren Preisen zu profitieren, z.B in Willesden Junction.

Ich war jetzt schon eine Weile (acht Jahre?) nicht mehr dort, kann mich aber an einigen Stationen an deutliche Hinweise entsinnen, die zum Scannen der Oystercard beim Umsteigen aufforderten. Ich kann mich auch gar nicht mehr auf der Seite einloggen, um es evtl. nachzuvollziehen. Jedenfalls hatte ich es einige Male versäumt und daraufhin wurden irgendwelche Mondpreise berechnet, die sich dann aber wieder relativierten, da letztlich der Preis einer Tageskarte berechnet worden ist.

Ja, die sie ohne dein freiwilliges Scannen der Karte am Umsteigepunkt an den extra dafür vorgesehenen pinken Scannern davon ausgehen, dass du den üblichen Weg gefahren bist, welcher durch Zone 1 fährt und in der Peak (oder generell?) deutlich teurer ist.
Zitat
Wutzkman
Aber ich finde die Idee, je nach Fahrtweg und -länge unterschiedlich zu bezahlen, zumindest nachvollziehbar und fair. Ich würde nicht auf die Idee kommen, es als Unsinn zu betiteln.

Ich finde einen Kilometerpreis im ÖPNV oder eine Einzelfahrtabrechnung weder nachvollziehbar noch fair. Aus meiner Sicht ist es totaler Unsinn, weil die Vorschlagenden nicht die Folgen bedacht haben.
Die Idee des Kilometerpreises ist ein Vorschlag mit massivem sozialem Sprengstoff. Wir erleben in Berlin ja jetzt schon beim Wohnen die Trends anderer Metropolen, nämlich das viele Innenstadtquartiere eher zum Wohnort der Wohlhabenden werden, während sich ärmere Teile der Bevölkerung stärker am Stadtrand insbesondere in Großsiedlungen wiederfinden. Die ärmeren haben per se dann längere Fahrtwege, oft nicht mal nur ins Stadtzentrum, sondern oft auch in Relationen wie Hellersdorf - Zehlendorf (im Reinigungsgewerbe oder in der Altenpflege ein durchaus häufiger Arbeitsweg). Jetzt von diesen Menschen ein vielfaches des Fahrpreises zu nehmen wie von der Rechtsanwältin, die von Grunewald zum Kudamm unterwegs ist (wenn sie denn ÖV fahren würde), halte ich für massiv problematisch. Der ÖV ist eben kein System, was ohne Steuergelder funktioniert. Er wird (aus guten Gründen) zu einem relevanten Anteil mit staatlichen Mitteln gefördert. Dort deswegen andere Preiskriterien anzulegen als nur die Entfernung finde ich fair und geboten, einen Kilometerpreis dagegen höchst unfair.
Zitat
M48er
Zitat
Wutzkman
Aber ich finde die Idee, je nach Fahrtweg und -länge unterschiedlich zu bezahlen, zumindest nachvollziehbar und fair. Ich würde nicht auf die Idee kommen, es als Unsinn zu betiteln.

Ich finde einen Kilometerpreis im ÖPNV oder eine Einzelfahrtabrechnung weder nachvollziehbar noch fair. Aus meiner Sicht ist es totaler Unsinn, weil die Vorschlagenden nicht die Folgen bedacht haben.

Die CDU bedenkt die Folgen ihrer Vorschläge nicht, und das im Wahlkampfzeiten? Ich bin entsetzt! :)

Zitat
M48er
Die Idee des Kilometerpreises ist ein Vorschlag mit massivem sozialem Sprengstoff. Wir erleben in Berlin ja jetzt schon beim Wohnen die Trends anderer Metropolen, nämlich das viele Innenstadtquartiere eher zum Wohnort der Wohlhabenden werden, während sich ärmere Teile der Bevölkerung stärker am Stadtrand insbesondere in Großsiedlungen wiederfinden. Die ärmeren haben per se dann längere Fahrtwege, oft nicht mal nur ins Stadtzentrum, sondern oft auch in Relationen wie Hellersdorf - Zehlendorf (im Reinigungsgewerbe oder in der Altenpflege ein durchaus häufiger Arbeitsweg). Jetzt von diesen Menschen ein vielfaches des Fahrpreises zu nehmen wie von der Rechtsanwältin, die von Grunewald zum Kudamm unterwegs ist (wenn sie denn ÖV fahren würde), halte ich für massiv problematisch. Der ÖV ist eben kein System, was ohne Steuergelder funktioniert. Er wird (aus guten Gründen) zu einem relevanten Anteil mit staatlichen Mitteln gefördert. Dort deswegen andere Preiskriterien anzulegen als nur die Entfernung finde ich fair und geboten, einen Kilometerpreis dagegen höchst unfair.

Einmal das. (So viel auch zum Thema "Die Grünen machen Politik nur für die Innenstadt".) Dazu kommt noch: wieso eigentlich die Fahrstrecke nach Kilometern und nicht die Luftlinie? Ein Fahrgast kann ja nichts für aufgezwungene Umwege.

Und wie ist das eigentlich praktisch, wenn man dann in Bus oder Straßenbahn umsteigt und auscheckt? Da wird es schon Lösungen geben, ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.
Zitat
def
(...) ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.

Es ist doch purer Wahlkampf. Niemand hat die Absicht, so etwas umzusetzen. Dann müsste man ja reale Probleme lösen.
Zitat
M48er
Zitat
Wutzkman
Aber ich finde die Idee, je nach Fahrtweg und -länge unterschiedlich zu bezahlen, zumindest nachvollziehbar und fair. Ich würde nicht auf die Idee kommen, es als Unsinn zu betiteln.

Ich finde einen Kilometerpreis im ÖPNV oder eine Einzelfahrtabrechnung weder nachvollziehbar noch fair. Aus meiner Sicht ist es totaler Unsinn, weil die Vorschlagenden nicht die Folgen bedacht haben.

Aus sozialer Sicht bin ich voll bei dir. Aber allein auf die Sicht ÖPNV <> Nutzer (also Dienstleister <> Kunde) betrachtet, bleibt es dennoch unangemessen, den Versuch einer fairen Abrechnung und die dafür nötigen Mittel als Unsinn zu betiteln.


Zitat
M48er
Die Idee des Kilometerpreises ist ein Vorschlag mit massivem sozialem Sprengstoff. Wir erleben in Berlin ja jetzt schon beim Wohnen die Trends anderer Metropolen, nämlich das viele Innenstadtquartiere eher zum Wohnort der Wohlhabenden werden, während sich ärmere Teile der Bevölkerung stärker am Stadtrand insbesondere in Großsiedlungen wiederfinden. Die ärmeren haben per se dann längere Fahrtwege, oft nicht mal nur ins Stadtzentrum, sondern oft auch in Relationen wie Hellersdorf - Zehlendorf (im Reinigungsgewerbe oder in der Altenpflege ein durchaus häufiger Arbeitsweg). Jetzt von diesen Menschen ein vielfaches des Fahrpreises zu nehmen wie von der Rechtsanwältin, die von Grunewald zum Kudamm unterwegs ist (wenn sie denn ÖV fahren würde), halte ich für massiv problematisch. Der ÖV ist eben kein System, was ohne Steuergelder funktioniert. Er wird (aus guten Gründen) zu einem relevanten Anteil mit staatlichen Mitteln gefördert. Dort deswegen andere Preiskriterien anzulegen als nur die Entfernung finde ich fair und geboten, einen Kilometerpreis dagegen höchst unfair.

Man könnte den sozialen Aspekt auch anders lösen, z.B. durch verstärkten sozialen Wohnungsbau in der Innenstadt.
Und davon ab gibt es eben auch andere Mittel und Wege, den ÖPNV querzufinanzieren. Auch hier ist London ein solides Beispiel. Ganz ohne steuerliche Subventionen kommen sie sicher auch nicht aus, aber ein gigantischer Anteil kommt aus der City-Maut.
Zitat
def
Und wie ist das eigentlich praktisch, wenn man dann in Bus oder Straßenbahn umsteigt und auscheckt? Da wird es schon Lösungen geben, ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.

In London musst du beim Umsteigen gar nicht scannen, in der Straßenbahn und beim Aussteigen auch nicht. Es wird pauschal 1,50 berechnet.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
def
(...) ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.

Es ist doch purer Wahlkampf. Niemand hat die Absicht, so etwas umzusetzen. Dann müsste man ja reale Probleme lösen.

Mit solchen Aussagen wäre ich - gerade hier in Berlin - denn doch vorsichtiger: Vor ein paar Tagen weniger als 65 Jahren äußerte nämlich ein in verantwortlicher Position tätiger Mensch schon einmal, niemand habe die Absicht, Sperranlagen und Zugangskontrollen zu errichten. Dieser Mensch veranlasste dann vier Wochen später - genau, richtig...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
def
(...) ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.

Es ist doch purer Wahlkampf. Niemand hat die Absicht, so etwas umzusetzen. Dann müsste man ja reale Probleme lösen.

Mit solchen Aussagen wäre ich - gerade hier in Berlin - denn doch vorsichtiger: Vor ein paar Tagen weniger als 65 Jahren äußerte nämlich ein in verantwortlicher Position tätiger Mensch schon einmal, niemand habe die Absicht, Sperranlagen und Zugangskontrollen zu errichten. Dieser Mensch veranlasste dann vier Wochen später - genau, richtig...

...und bei Zäunen und Sperren ist ja die Antiverbotspartei bekanntlich führend. Nachdem man nun erfolgreich den Görli eingezäunt hat und man die Schließung und Einzäunung des Fußwegs auf der Görlitzer Bahn vorbereitet, wäre doch die Einzäunung der U-Bahn der nächste logische Schritt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
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Arnd Hellinger
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
def
(...) ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.

Es ist doch purer Wahlkampf. Niemand hat die Absicht, so etwas umzusetzen. Dann müsste man ja reale Probleme lösen.

Mit solchen Aussagen wäre ich - gerade hier in Berlin - denn doch vorsichtiger: Vor ein paar Tagen weniger als 65 Jahren äußerte nämlich ein in verantwortlicher Position tätiger Mensch schon einmal, niemand habe die Absicht, Sperranlagen und Zugangskontrollen zu errichten. Dieser Mensch veranlasste dann vier Wochen später - genau, richtig...

...und bei Zäunen und Sperren ist ja die Antiverbotspartei bekanntlich führend. Nachdem man nun erfolgreich den Görli eingezäunt hat und man die Schließung und Einzäunung des Fußwegs auf der Görlitzer Bahn vorbereitet, wäre doch die Einzäunung der U-Bahn der nächste logische Schritt.

Die Einzäunung des Gärli wurde allerdings - jedenfalls vorläufig - vom VG wegen fehlender Zuständigkeit des Senats mittlerweile einmal mehr für unwirksam erklärt. Anders als in 1961 dürfen nämlich heutzutage auch "in verantwortlicher Position tätige Menschen" eben nicht mehr nach ihrem privaten Gutdünken tun und lassen, wonach ihnen gelüstet. Und das ist auch gut so.

Die Geschichte mit den Brücken dreht sich demgegenüber wohl mehr um Aspekte der Gefahrenabwehr und Verkehrssicherheit infolge jahrzehntelang unterlassener Instandhaltung oder Sanierung - da kann die Einzäunung anders als beim Görli selbst schon geboten sein, bis sich DB InfraGO, SenMVKU, Bezirksamt und evtl. GrünBerlin auf ein Sanierungskonzept geeinigt sowie dasselbe auch umgesetzt haben werden. Interessant finde ich da eher, dass oder warum das bis heute noch Teil der Eisenbahninfrastruktur des Bundes sein soll - wie weit reicht diese "Bahnanlage" denn noch in Richtung des früheren Görlitzer Personenbahnhof...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
wie weit reicht diese "Bahnanlage" denn noch in Richtung des früheren Görlitzer Personenbahnhof...?

Schau es Dir halt mal auf der Karte an, da kann man das ganz gut nachvollziehen. Die Trasse ist ja im Prinzip noch erhalten und es finden sich teilweise auch noch Gleisreste drauf. Sie reicht von der neuen Autobahn bis zum Görlitzer Park und Brücken sind über Elsenstraße, Bouchéstraße, Lohmühlenstraße und Landwehrkanal vorhanden, wenn auch nicht vollständig. Soweit ich weiß, ist wohl nur die Brücke über die Elsenstraße von der Sperrung betroffen. Ich würde sagen, die "Bahnanlage" in diesem Sinne reicht mindestens bis an den Landwehrkanal.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Auch hier ist doch wieder die Frage, inwieweit eine Entwidmung stattgefunden hat. Ist denn der Görlitzer Park entwidmet? Die im ehemaligen Grenzgebiet befindlichen Teile sind wohl nicht entwidmet. Allerdings hätte man dann auch keine Autobahn drauf bauen können.
Zitat
Heidekraut
Auch hier ist doch wieder die Frage, inwieweit eine Entwidmung stattgefunden hat. Ist denn der Görlitzer Park entwidmet? Die im ehemaligen Grenzgebiet befindlichen Teile sind wohl nicht entwidmet. Allerdings hätte man dann auch keine Autobahn drauf bauen können.

Bisher habe ich überall gelesen, dass diese Strecke entwidmet ist, sie befindet sich lediglich noch im Eigentum der DB und der Bezirk hat sie gepachtet. Warum sie bei DB InfraGo ist und nicht bei der Immobilientochter wirft in diesem Zusammenhang allerdings wirklich fragen auf. Da die Stilllegung der Strecke vor 1990 erfolgte könnten hier sogar noch DDR-Recht gegolten haben, bzw. beim Park das AEG von vor dem 2. Weltkrieg. Da wollte ich mal in den Archiven suchen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Heidekraut
Auch hier ist doch wieder die Frage, inwieweit eine Entwidmung stattgefunden hat. Ist denn der Görlitzer Park entwidmet? Die im ehemaligen Grenzgebiet befindlichen Teile sind wohl nicht entwidmet. Allerdings hätte man dann auch keine Autobahn drauf bauen können.

Bisher habe ich überall gelesen, dass diese Strecke entwidmet ist, sie befindet sich lediglich noch im Eigentum der DB und der Bezirk hat sie gepachtet. Warum sie bei DB InfraGo ist und nicht bei der Immobilientochter wirft in diesem Zusammenhang allerdings wirklich fragen auf. Da die Stilllegung der Strecke vor 1990 erfolgte könnten hier sogar noch DDR-Recht gegolten haben, bzw. beim Park das AEG von vor dem 2. Weltkrieg. Da wollte ich mal in den Archiven suchen.

Hmm, wäre die Bahnanlage aber bereits "vor 1990" formell stillgelegt und entwidmet worden, hätte sie im Zuge der Bahnreform aber auch nicht mehr von der DR auf die DB (und nach 1999 auf DB Netz bzw. InfraGO oder DB Imm) übergehen können, sondern hätte bis 1993 der VdeR (Verwaltung des ehem. Reichsbahnvermögens zugehörig sein und sodann in den Bestand des Bundeseisenbahnvermögens übergehen müssen...

Reichlich verworren das Ganze.

Viele Grüße
Arnd
Gibt es denn überhaupt Beispiele dafür, dass ehemals in Betrieb befindliche, von der Reichsbahn verwaltete Schienenwege dem ehemaligen Reichsbahnvermögen in W-Berlin zugeschlagen wurden? Das galt doch nur für solche Grundstücke, die nicht dem Betrieb dienten. Für den Görlitzer Park dürfte das also erst nach dem Einigungsvertrag möglich gewesen sein oder gehörte der der VdeR? Für das im Reichsbahn- und später im Bundesbahn-Besitz befindliche Gütergleis im ehemaligen Grenzgebiet bzw. auf dem Gebiet Ost-Berlins also erst nach 1993. Und davon haben wir alle nichts gehört.

Laut Wikipedia gabs noch bis 1985 Anschlussverkehr für auf dem Gelände tätiges Gewerbe. Der Park wurde ja erst ab 1987 eingerichtet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2026 16:58 von Heidekraut.
Wikipedia weiß, dass die Görlitzer Bahn 2012 entwidmet wurde, aber das EBA weiß das nicht, aber damals hat man noch nicht alles veröffentlicht.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2026 15:37 von Nemo.
Ebenfalls laut Wikipedia war die Reichsbahnvermögensverwaltung mit der Sache befasst. Aber ist damit auch die VdeR gemeint? Oder die Liegenschaftsabt. der DDR-Reichsbahn.

@Nemo, wo hast du denn Endwidmung gefunden? In den Artikeln Görlitzer Bahnhof und Görlitzer Park steht das nicht. Und auch nicht im Artikel Görlitzer Bahn.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2026 17:30 von Heidekraut.
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