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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 14.06.2026 14:49 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 14.06.2026 14:57 |
Zitat
Wutzkman
In London musst du deine Karte nicht neu scannen beim Umsteigen. Du kannst es in manchen Fällen machen um nachzuweisen, dass du nicht durch Zone 1 gefahren bist um von günstigeren Preisen zu profitieren, z.B in Willesden Junction.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 14.06.2026 15:52 |
Zitat
Wutzkman
In London musst du deine Karte nicht neu scannen beim Umsteigen. Du kannst es in manchen Fällen machen um nachzuweisen, dass du nicht durch Zone 1 gefahren bist um von günstigeren Preisen zu profitieren, z.B in Willesden Junction.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 00:10 |
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Wutzkman
In London musst du deine Karte nicht neu scannen beim Umsteigen. Du kannst es in manchen Fällen machen um nachzuweisen, dass du nicht durch Zone 1 gefahren bist um von günstigeren Preisen zu profitieren, z.B in Willesden Junction.
Und diesen ganzen Quatsch braucht man dank D-Ticket in Berlin auf jeden Fall nicht machen. Irgendwie sind die Bahnsteigsperren die Sau, die regelmäßig alle zwei Jahre durchs Dorf getrieben wird, sobald jemandem auffällt: Mensch, zum Thema ÖPNV haben wir noch nichts im Partieprogramm.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 00:15 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Wutzkman
In London musst du deine Karte nicht neu scannen beim Umsteigen. Du kannst es in manchen Fällen machen um nachzuweisen, dass du nicht durch Zone 1 gefahren bist um von günstigeren Preisen zu profitieren, z.B in Willesden Junction.
Ich war jetzt schon eine Weile (acht Jahre?) nicht mehr dort, kann mich aber an einigen Stationen an deutliche Hinweise entsinnen, die zum Scannen der Oystercard beim Umsteigen aufforderten. Ich kann mich auch gar nicht mehr auf der Seite einloggen, um es evtl. nachzuvollziehen. Jedenfalls hatte ich es einige Male versäumt und daraufhin wurden irgendwelche Mondpreise berechnet, die sich dann aber wieder relativierten, da letztlich der Preis einer Tageskarte berechnet worden ist.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 04:01 |
Zitat
Wutzkman
Aber ich finde die Idee, je nach Fahrtweg und -länge unterschiedlich zu bezahlen, zumindest nachvollziehbar und fair. Ich würde nicht auf die Idee kommen, es als Unsinn zu betiteln.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 06:44 |
Zitat
M48er
Zitat
Wutzkman
Aber ich finde die Idee, je nach Fahrtweg und -länge unterschiedlich zu bezahlen, zumindest nachvollziehbar und fair. Ich würde nicht auf die Idee kommen, es als Unsinn zu betiteln.
Ich finde einen Kilometerpreis im ÖPNV oder eine Einzelfahrtabrechnung weder nachvollziehbar noch fair. Aus meiner Sicht ist es totaler Unsinn, weil die Vorschlagenden nicht die Folgen bedacht haben.
Zitat
M48er
Die Idee des Kilometerpreises ist ein Vorschlag mit massivem sozialem Sprengstoff. Wir erleben in Berlin ja jetzt schon beim Wohnen die Trends anderer Metropolen, nämlich das viele Innenstadtquartiere eher zum Wohnort der Wohlhabenden werden, während sich ärmere Teile der Bevölkerung stärker am Stadtrand insbesondere in Großsiedlungen wiederfinden. Die ärmeren haben per se dann längere Fahrtwege, oft nicht mal nur ins Stadtzentrum, sondern oft auch in Relationen wie Hellersdorf - Zehlendorf (im Reinigungsgewerbe oder in der Altenpflege ein durchaus häufiger Arbeitsweg). Jetzt von diesen Menschen ein vielfaches des Fahrpreises zu nehmen wie von der Rechtsanwältin, die von Grunewald zum Kudamm unterwegs ist (wenn sie denn ÖV fahren würde), halte ich für massiv problematisch. Der ÖV ist eben kein System, was ohne Steuergelder funktioniert. Er wird (aus guten Gründen) zu einem relevanten Anteil mit staatlichen Mitteln gefördert. Dort deswegen andere Preiskriterien anzulegen als nur die Entfernung finde ich fair und geboten, einen Kilometerpreis dagegen höchst unfair.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 08:06 |
Zitat
def
(...) ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 08:08 |
Zitat
M48er
Zitat
Wutzkman
Aber ich finde die Idee, je nach Fahrtweg und -länge unterschiedlich zu bezahlen, zumindest nachvollziehbar und fair. Ich würde nicht auf die Idee kommen, es als Unsinn zu betiteln.
Ich finde einen Kilometerpreis im ÖPNV oder eine Einzelfahrtabrechnung weder nachvollziehbar noch fair. Aus meiner Sicht ist es totaler Unsinn, weil die Vorschlagenden nicht die Folgen bedacht haben.
Zitat
M48er
Die Idee des Kilometerpreises ist ein Vorschlag mit massivem sozialem Sprengstoff. Wir erleben in Berlin ja jetzt schon beim Wohnen die Trends anderer Metropolen, nämlich das viele Innenstadtquartiere eher zum Wohnort der Wohlhabenden werden, während sich ärmere Teile der Bevölkerung stärker am Stadtrand insbesondere in Großsiedlungen wiederfinden. Die ärmeren haben per se dann längere Fahrtwege, oft nicht mal nur ins Stadtzentrum, sondern oft auch in Relationen wie Hellersdorf - Zehlendorf (im Reinigungsgewerbe oder in der Altenpflege ein durchaus häufiger Arbeitsweg). Jetzt von diesen Menschen ein vielfaches des Fahrpreises zu nehmen wie von der Rechtsanwältin, die von Grunewald zum Kudamm unterwegs ist (wenn sie denn ÖV fahren würde), halte ich für massiv problematisch. Der ÖV ist eben kein System, was ohne Steuergelder funktioniert. Er wird (aus guten Gründen) zu einem relevanten Anteil mit staatlichen Mitteln gefördert. Dort deswegen andere Preiskriterien anzulegen als nur die Entfernung finde ich fair und geboten, einen Kilometerpreis dagegen höchst unfair.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 08:09 |
Zitat
def
Und wie ist das eigentlich praktisch, wenn man dann in Bus oder Straßenbahn umsteigt und auscheckt? Da wird es schon Lösungen geben, ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 17:46 |
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
def
(...) ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.
Es ist doch purer Wahlkampf. Niemand hat die Absicht, so etwas umzusetzen. Dann müsste man ja reale Probleme lösen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 18:07 |
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
def
(...) ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.
Es ist doch purer Wahlkampf. Niemand hat die Absicht, so etwas umzusetzen. Dann müsste man ja reale Probleme lösen.
Mit solchen Aussagen wäre ich - gerade hier in Berlin - denn doch vorsichtiger: Vor ein paar Tagen weniger als 65 Jahren äußerte nämlich ein in verantwortlicher Position tätiger Mensch schon einmal, niemand habe die Absicht, Sperranlagen und Zugangskontrollen zu errichten. Dieser Mensch veranlasste dann vier Wochen später - genau, richtig...
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 18:59 |
Zitat
Nemo
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
def
(...) ich wüsste nur gern, wie die CDU sich das vorstellt.
Es ist doch purer Wahlkampf. Niemand hat die Absicht, so etwas umzusetzen. Dann müsste man ja reale Probleme lösen.
Mit solchen Aussagen wäre ich - gerade hier in Berlin - denn doch vorsichtiger: Vor ein paar Tagen weniger als 65 Jahren äußerte nämlich ein in verantwortlicher Position tätiger Mensch schon einmal, niemand habe die Absicht, Sperranlagen und Zugangskontrollen zu errichten. Dieser Mensch veranlasste dann vier Wochen später - genau, richtig...
...und bei Zäunen und Sperren ist ja die Antiverbotspartei bekanntlich führend. Nachdem man nun erfolgreich den Görli eingezäunt hat und man die Schließung und Einzäunung des Fußwegs auf der Görlitzer Bahn vorbereitet, wäre doch die Einzäunung der U-Bahn der nächste logische Schritt.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 15.06.2026 22:11 |
Zitat
Arnd Hellinger
wie weit reicht diese "Bahnanlage" denn noch in Richtung des früheren Görlitzer Personenbahnhof...?
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.06.2026 00:31 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.06.2026 08:39 |
Zitat
Heidekraut
Auch hier ist doch wieder die Frage, inwieweit eine Entwidmung stattgefunden hat. Ist denn der Görlitzer Park entwidmet? Die im ehemaligen Grenzgebiet befindlichen Teile sind wohl nicht entwidmet. Allerdings hätte man dann auch keine Autobahn drauf bauen können.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.06.2026 14:46 |
Zitat
Nemo
Zitat
Heidekraut
Auch hier ist doch wieder die Frage, inwieweit eine Entwidmung stattgefunden hat. Ist denn der Görlitzer Park entwidmet? Die im ehemaligen Grenzgebiet befindlichen Teile sind wohl nicht entwidmet. Allerdings hätte man dann auch keine Autobahn drauf bauen können.
Bisher habe ich überall gelesen, dass diese Strecke entwidmet ist, sie befindet sich lediglich noch im Eigentum der DB und der Bezirk hat sie gepachtet. Warum sie bei DB InfraGo ist und nicht bei der Immobilientochter wirft in diesem Zusammenhang allerdings wirklich fragen auf. Da die Stilllegung der Strecke vor 1990 erfolgte könnten hier sogar noch DDR-Recht gegolten haben, bzw. beim Park das AEG von vor dem 2. Weltkrieg. Da wollte ich mal in den Archiven suchen.
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.06.2026 15:07 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.06.2026 15:37 |
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Re: Verkehrspolitik in Berlin (2) 16.06.2026 17:04 |