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Verkehrspolitik in Berlin (2)
geschrieben von Forummaster Berlin 
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VBB/HVV
Der neue M69 von Marzahn nach Köpenick - Pascal Grothe (B90/Grüne, Fraktionsvorsitzender in der BVV Marzahn-Hellersdorf)

Laut diesem Video wird durch die Grüne ein Antrag in die BVV Marzahn-Hellersdorf eingebracht, X69 und 169 zu verbinden und zum M69 zu machen.

Das gab es doch alles schon und wurde nicht ohne Grund wieder eingestellt.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Alter Köpenicker
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VBB/HVV
Der neue M69 von Marzahn nach Köpenick - Pascal Grothe (B90/Grüne, Fraktionsvorsitzender in der BVV Marzahn-Hellersdorf)

Laut diesem Video wird durch die Grüne ein Antrag in die BVV Marzahn-Hellersdorf eingebracht, X69 und 169 zu verbinden und zum M69 zu machen.

Das gab es doch alles schon und wurde nicht ohne Grund wieder eingestellt.

Der damalige M69 fuhr doch erst südlich des S-Bahnhofs Köpenick. Ich finde die Idee, die Tangentialverbindung zwischen Köpenick und Marzahn zu stärken, durchaus reizvoll. Es ist eh ein Krampf, dass es östlich der M17 eigentlich keine vernünftigen tangentialen Verbindungen gibt, die nicht an S5 oder U5 gebrochen sind.

Gut, man müsste dann im Bereich Köpenick mal wieder die anderen Buslinien umsortieren, aber das macht man da ja eh ständig.
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Alter Köpenicker
Das gab es doch alles schon und wurde nicht ohne Grund wieder eingestellt.

Welcher Grund war das denn? Gab es einen? Wie schon geschrieben, dieser ganze 69er-Korridor wurde derart oft durcheinander gewürfelt, alles wurde schon versucht. Ob das jedes Mal wirklich gravierende Argumente waren, die zum nächsten Versuch geführt haben, bezweifle ich.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Also ich finde diese Idee gut. Eine durchgehende, besser kalkulierbare Verbindung zwischen Marzahn und Köpenick und vor allem eine bessere Anbindung des Unfallkrankenhauses Marzahn an beide Bezirke, halte ich für notwendig. Und wenn dies im Prinzip bei Verzicht auf bisherige, parallel zum X69 verlaufende aber ungünstig getaktete Teiläste des 154 und des 169 möglich ist, sollte man es realisieren.

Ich zeige hier zur Verdeutlichung mal die bisherigen Linienverläufe der drei betroffenen Buslinien:





Gruß
Micha


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def
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Alter Köpenicker
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VBB/HVV
Laut diesem Video wird durch die Grüne ein Antrag in die BVV Marzahn-Hellersdorf eingebracht, X69 und 169 zu verbinden und zum M69 zu machen.

Das gab es doch alles schon und wurde nicht ohne Grund wieder eingestellt.

Der damalige M69 fuhr doch erst südlich des S-Bahnhofs Köpenick.

Ach wirklich? Ich hatte noch überlegt, ob der damals auch schon nach Marzahn-West fuhr, oder am Elsterwerdaer Platz endete. Marzahn-West schied jedoch in meinen Überlegungen aus, da ja damals der X69 nur manchmal dort hinfuhr, da kann ja dann keine Metrolinie der Vorläufer gewesen sein.


Zitat
def
Ich finde die Idee, die Tangentialverbindung zwischen Köpenick und Marzahn zu stärken, durchaus reizvoll.

Sie ist auch überfällig, wenn man sich die Zustände auf der Linie X69, besonders nördlich des Elsterwerdaer Platzes mal ansieht.


Zitat
def
Gut, man müsste dann im Bereich Köpenick mal wieder die anderen Buslinien umsortieren, aber das macht man da ja eh ständig.

Es ist eigentlich auch längst überfällig, zuletzt wurden ja nur die Nachtlinien durcheinandergebracht, führt man mal wieder eine Metrolinie ein, muss das ganze Netz auf den Kopf gestellt werden.



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Philipp Borchert
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Alter Köpenicker
Das gab es doch alles schon und wurde nicht ohne Grund wieder eingestellt.

Welcher Grund war das denn? Gab es einen?

Meiner Erinnerung nach war der Stein des Anstoßes der aus der Metrolinie resultierende Nachtverkehr durch den Wald nach Müggelheim, der als überdimensioniert empfunden wurde.


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Philipp Borchert
Wie schon geschrieben, dieser ganze 69er-Korridor wurde derart oft durcheinander gewürfelt, alles wurde schon versucht.

Es könnte nicht schaden, das mal ein bisschen zu sortieren, denn jetzt ist es irgendwie komisch, weil da immer zwei Busse im Doppelpack fahren, als ob sie gegenseitigen Begleitschutz benötigen. Und dann kommt wieder eine Weile nichts. Tagsüber fahren immer X69 und 169 gemeinsam, abends dagegen 169 und 269.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Alter Köpenicker
Meiner Erinnerung nach war der Stein des Anstoßes der aus der Metrolinie resultierende Nachtverkehr durch den Wald nach Müggelheim, der als überdimensioniert empfunden wurde.

Öhm ... und das wird heute nicht gemacht? Klar, die Haltestellen im Wald werden nur auf Anruf bedient, aber ganz ehrlich - das für eine Metrolinie ebenso umzusetzen, halte ich für eine einigermaßen verschmerzbare Abweichung von den Metrolinienkriterien. Man könnte es ja auch so neu sortieren, dass ein M69 eben nicht den Müggelheimer Ast, sondern nur den zum Müggelschlösschenweg übernähme und dafür was anderes zur Odernheimer Straße führe.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
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Philipp Borchert
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Alter Köpenicker
Meiner Erinnerung nach war der Stein des Anstoßes der aus der Metrolinie resultierende Nachtverkehr durch den Wald nach Müggelheim, der als überdimensioniert empfunden wurde.

Öhm ... und das wird heute nicht gemacht?

Natürlich gibt es Nachtverkehr nach Müggelheim, nur die Größe des Transportgefäßes ist eine andere.


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Philipp Borchert
Man könnte es ja auch so neu sortieren, dass ein M69 eben nicht den Müggelheimer Ast, sondern nur den zum Müggelschlösschenweg übernähme und dafür was anderes zur Odernheimer Straße führe.

Möglicherweise geht es auch um die Bedienung der Nachtknoten Wuhletal und Schloßplatz, die der Metrobus beide links liegen ließe. Eine Linie, die die beiden Punkte bedient wäre sehr umwegig und für Langstreckenfahrgäste wohl wenig attraktiv.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Alter Köpenicker
Möglicherweise geht es auch um die Bedienung der Nachtknoten Wuhletal und Schloßplatz, die der Metrobus beide links liegen ließe.

Das klingt schon sehr viel plausibler. Das wäre etwas, das man den beiden Herren vielleicht auch mitgeben sollte.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
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Philipp Borchert
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Alter Köpenicker
Möglicherweise geht es auch um die Bedienung der Nachtknoten Wuhletal und Schloßplatz, die der Metrobus beide links liegen ließe.

Das klingt schon sehr viel plausibler. Das wäre etwas, das man den beiden Herren vielleicht auch mitgeben sollte.

Nach meiner erster Einschätzung ist die Relation Marzahn-Köpenick, für die sich eine Bedienung mit Expressbussen besser eignet. Wir haben einige starke Aufkommensschwerpunkte und dazwischen längere Abschnitte mit weniger Nachfrage und zudem insgesamt einen recht langen Laufweg.
Da ist auch sicher deutlich mehr drin, als der gegenwärtige X69 mit seinem 20-Minuten-Takt. Eine Taktverdichtung auf 10 Minuten wäre (jetzt mal unabhängig von der Aufwandsdiskussion) der einfachste Weg für eine Verbesserung.
Aber vielleicht auch eine überlagernde neue Expressbuslinie (ähnlich wie im Korridor Heerstraße) mit eigener Relation und auf Taktlücke im gemeinsamen Abschnitt?
X68 S Marzahn - Unfallkrankenhaus - Elsterwerdaer Platz - Bahnhof Köpenick - Müggelheim
X69 wie heute
Natürlich ist auch eine Gesamtsicht aller hier fahrenden Buslinien erforderlich - wie schon erwähnt.
Zitat
Ingolf
Aber vielleicht auch eine überlagernde neue Expressbuslinie (ähnlich wie im Korridor Heerstraße) mit eigener Relation und auf Taktlücke im gemeinsamen Abschnitt?
X68 S Marzahn - Unfallkrankenhaus - Elsterwerdaer Platz - Bahnhof Köpenick - Müggelheim
X69 wie heute
Natürlich ist auch eine Gesamtsicht aller hier fahrenden Buslinien erforderlich - wie schon erwähnt.

Damit würden eine ganze Reihe von Haltestellen auf dem Straßenzug Gehsener Straße - Kaulsdorfer Straße - Chemnitzer Straße nur noch alle 20 Minuten vom 269er bedient werden. Im Prinzip braucht doch nur der 169er auf direktem Wege zum S-Bf. Marzahn verlängert zu werden. Wenn der dann nicht gemeinsam mit dem X69er zwischen Krankenhaus Köpenick und Elisabethstraße unterwegs ist, sondern versetzt, wäre doch schon eine Menge getan. Der 291er könnte dann auch wegfallen und der 191er entsprechend verdichtet werden.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Ingolf
Aber vielleicht auch eine überlagernde neue Expressbuslinie (ähnlich wie im Korridor Heerstraße) mit eigener Relation und auf Taktlücke im gemeinsamen Abschnitt?
X68 S Marzahn - Unfallkrankenhaus - Elsterwerdaer Platz - Bahnhof Köpenick - Müggelheim
X69 wie heute
Natürlich ist auch eine Gesamtsicht aller hier fahrenden Buslinien erforderlich - wie schon erwähnt.

Damit würden eine ganze Reihe von Haltestellen auf dem Straßenzug Gehsener Straße - Kaulsdorfer Straße - Chemnitzer Straße nur noch alle 20 Minuten vom 269er bedient werden. Im Prinzip braucht doch nur der 169er auf direktem Wege zum S-Bf. Marzahn verlängert zu werden. Wenn der dann nicht gemeinsam mit dem X69er zwischen Krankenhaus Köpenick und Elisabethstraße unterwegs ist, sondern versetzt, wäre doch schon eine Menge getan. Der 291er könnte dann auch wegfallen und der 191er entsprechend verdichtet werden.

Woher diese Annahme? Ich habe nicht geschrieben, dass der 169er durch einen X68 direkt ersetzt werden soll, sondern auf eine Gesamtsicht der Linien in diesem Raum hingewiesen.
Gleichwohl sehe ich, dass die schnelle Verbindung (also Expressbusse) hier eine Aufwertung benötigt, um diesen Korridor besser zu bedienen, das lässt sich nur mit der Verlängerung von "Standardbuslinien" nicht ausreichend erreichen.
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Alter Köpenicker
Möglicherweise geht es auch um die Bedienung der Nachtknoten Wuhletal und Schloßplatz, die der Metrobus beide links liegen ließe.

Die Linienführung des M69 könnte problemlos in Köpenick über den Schloßplatz geführt und der Kurs über die Salvador-Allende-Brücke von einer anderen Linie übernommen werden. Wuhletal anzubinden wäre dagegen ziemlich umständlich (z.B. nachts zwischen Altentreptower Straße und Schlosspark Biesdorf einen Schlenker des M69 zum Bahnhof Wuhletal einzubauen oder halt an der Cecilienstraße in den N91 umzusteigen). Aber wäre das überhaupt notwendig? Wer nachts, aus dem Marzahner Norden kommend, den Knoten Wuhletal ansteuert, möchte doch in der Regel nach Köpenick. Und genau das könnte er mit dem M69 erledigen. Ohne umsteigen zu müssen! Zum N5 gelangt man an der Haltestelle Schlosspark Biesdorf. Und - der M69 würde auch alle Metrolinien der Straßenbahn queren, die in Marzahn und Hellersdorf einen sehr guten Nachtverkehr anbieten.

Gruß
Micha

Zitat
Alter Köpenicker
Im Prinzip braucht doch nur der 169er auf direktem Wege zum S-Bf. Marzahn verlängert zu werden.

Das hielte ich auch für eine ganz gute Idee. Generell staune ich immer wieder, dass das Zentrum von Marzahn so schlecht ans Zentrum von Biesdorf angebunden ist. Sämtliche Umsteigeverbindungen beinhalten immer einen Umstieg im 20-Minuten-Takt, da der Elsterwerdaer Platz von Norden nur von zwei Linien im 20-Minuten-Takt bedient wird. Die Verbindung 192 - 154 würde sich absolut anbieten, aber allzu oft ist der Umstieg (in beiden Umsteigerelationen) ein Lottospiel und dann steht man 20 Minuten an der Haltestelle. 191/291 - 154/X69 ist etwas umwegiger und beinhaltet das gleiche Problem, da 154 und X69 meistens auch zeitgleich fahren. Bei M6/195 - X69 gibt es wieder die Sache mit dem 20-Minuten-Takt des X69.

Die Gegend um den Heinz-Graffunder-Park könnte auch eine Anbindung gebrauchen, die bestehenden Haltestellen (Helene-Weigel-Platz [M8, 18], Bentschener Weg [192]) sind, angesichts der vielen, auch neu gebauten, Wohneinheiten schon nicht gerade nah dran. Eine Haltestelle in der Märkischen Allee Höhe Aldi/THW wäre vermutlich passend, ansonsten birgt die Strecke entlang der Märkischen Allee halt kaum Aufkommen und viel Parallelverkehr mit der S7.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.2026 20:14 von VBB/HVV.
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VBB/HVV
Generell staune ich immer wieder, dass das Zentrum von Marzahn so schlecht ans Zentrum von Biesdorf angebunden ist. Sämtliche Umsteigeverbindungen beinhalten immer einen Umstieg im 20-Minuten-Takt, da der Elsterwerdaer Platz von Norden nur von zwei Linien im 20-Minuten-Takt bedient wird.

Dabei ist der Elsterwerdaer Platz nicht nur ein bloßer Platz mit U-Bahn-Anschluss. Neben einem richtigen TK-Laden und dem Biesdorf-Center beherbergt er ja auch noch ein hochfrequentiertes Ärztehaus und ein Bürgeramt.


Zitat
VBB/HVV
191/291 - 154/X69 ist etwas umwegiger

Da würde ich aber lieber von Kaulsdorf-Nord oder Wuhletal mit der U-Bahn fahren. Das geht zwar nicht unbedingt schneller, aber man bleibt zumindest in Bewegung und steht nicht irgendwo sinnlos in der Landschaft rum.


Zitat
VBB/HVV
da 154 und X69 meistens auch zeitgleich fahren.

Meistens? Die fahren eigentlich immer im Abstand von vier Minuten, der sich verkehrsbedingt oft zu einem Sichtabstand verdichtet und das schon seit vielen Jahren.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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VBB/HVV
Generell staune ich immer wieder, dass das Zentrum von Marzahn so schlecht ans Zentrum von Biesdorf angebunden ist. Sämtliche Umsteigeverbindungen beinhalten immer einen Umstieg im 20-Minuten-Takt, da der Elsterwerdaer Platz von Norden nur von zwei Linien im 20-Minuten-Takt bedient wird. Die Verbindung 192 - 154 würde sich absolut anbieten, aber allzu oft ist der Umstieg (in beiden Umsteigerelationen) ein Lottospiel und dann steht man 20 Minuten an der Haltestelle.

Der 192 fährt doch tagsüber vom Zentrum Marzahns (Bahnhof Marzahn) ins Zentrum Biesdorfs (Bahnhof Biesdorf) im Zehnminutentakt. Möchte man aber zum Elsterwerdaer Platz, kann man zwar mit dem 191 oder 291 zur Cecilienstraße fahren und dort in den 154 oder in den X69 umsteigen. Aber - wie schon erwähnt - 154 und X69 fahren quasi gleichzeitig, der Umstieg ist also, wenn überhaupt, nur alle 20 Minuten möglich.

Wer von weiter nördlich aus Marzahn nach Biesdorf möchte, kann die gute und alle 10 Minuten mögliche Kombination M8-192 mit Umstieg in Alt-Marzahn nutzen. Dort hält auch der 154, wenn man denn zum Elsterwerdaer Platz möchte. Das geht aber nur alle 20 Minuten. Der X69 bietet eine Alternative, aber auch nur alle 20 Minuten und diese beiden Linien ergänzen sich leider nicht..

Ein im sauberen Zehnminutentakt verkehrender M69 würde zweifellos diesen beiden Verbindungen gut tun.

Gruß
Micha




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.2026 22:31 von Micha.
Was ist ein TK-Laden? Ein Laden mit Feinfrosttruhen? Ein Laden einer gewissen Krankenkasse? Ecosia und co. konnten mir auch nicht weiterhelfen
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Micha
Zitat
VBB/HVV
Generell staune ich immer wieder, dass das Zentrum von Marzahn so schlecht ans Zentrum von Biesdorf angebunden ist. Sämtliche Umsteigeverbindungen beinhalten immer einen Umstieg im 20-Minuten-Takt, ...

Ein im sauberen Zehnminutentakt verkehrender M69 würde zweifellos diesen beiden Verbindungen gut tun.

Wenn ich das Konzept richtig verstanden habe, geht es genau darum die bisher eingesetzten Ressourcen auf einer verlässlichen Linie zu bündeln. Also aus dem faktischen 20-Minuten-Takt (im Norden quasi gleichzeitige Fahrten von X69 und 154 sowie im Süden quasi gleichzeitige Fahrten von X69 und 169) ein stabiles Angebot im 10-Minuten-Takt zu schaffen. Durch den Metrolinienstandard besteht das gute Angebot auch abends und am Wochenende fort. Und im Nachtverkehr wird die noch fehlende Erreichbarkeit des Elsterwerdaer Platzes und der Köpenicker Straße hergestellt.

Die Fahrgäste finden klare Linienstrukturen und verlässliche Takte sehr gut. Im aktuellen Entwurf des NVP (S. 122) wird auf entsprechende Nachfragesteigerungen nach der Umstellung auf Metrostandard verwiesen.

Dadurch, dass in etwa die gleiche Verkehrsleistung gefahren wird, passt das Konzept einer Linie M69 auch zum derzeitigen Kurs Stabilität vor Wachstum. Bei genügend Befürworten könnte die Linie also in naher Zukunft umgesetzt werden.
1. Ich glaube, die ÖV-freundlichen Kräfte wiederholen gerade ihre Fehler aus den Nullerjahren, indem sie in ihren Forderungen haushaltspolitisch vernünftig agieren. In einer idealen Welt ehrt sie das, in der echten Welt hat die Seite Nachteile, die mit ausbalancierten statt Maximalforderungen in Verhandlungen (z.B. ums Budget) geht. Und während auf der einen Seite Verbesserungen im Busbetrieb auf gar keinen Fall etwas kosten dürfen und (auch hier im Forum) total viel Verständnis für eine Reduktion des U-Bahn-Angebots auf der Kreuzberger Hochbahn um 40 Prozent oder das Zusammenstreichen der U-Bahn-Beschaffungen gegeben ist, denkt man auf der anderen Seite nicht im Traum daran, aus haushaltspolitischen Gründen auf die TVO zu verzichten oder Parkplätze vernünftig zu bepreisen. Und so wird der ÖV auch in 20 Jahren nicht besser dastehen, aktuell ächzen wir noch immer unter den Folgen der Sarrazin'schen Sparorgien.

2. Zurück zur M69-Diskussion: Das Problem der unterschiedlichen Anforderungen an Tag- und Nachtverkehr könnte man recht einfach umgehen, indem man das Ding eben nicht Metrobus nennt, ansonsten aber im Tagesverkehr die Metrokriterien anwendet.

3. Ingolf hat mit seinem Hinweis auf die das ideale Umfeld für Expressbusse durchaus recht. Wieso eigentlich nicht einfach den X69 verdichten und zwischen Elsterwerdaer Platz und S Marzahn den 154er durch den 169er ersetzen?

4. Wir sollten auch die anderen beiden Tangentialverbindungen im Osten nicht aus dem Blick verlieren. Es kann nicht ernsthaft sein, dass man nochmal ein halbes Jahrzehnt braucht, bis endlich der Umbau in Mahlsdorf startet. In der Zeit hat man nach der Wende die Strecke zum Louise-Schroeder-Platz geplant und errichtet, und da hat man 1990 bei Null begonnen. Und der 269er gehört natürlich ebenfalls auf einen 10-min-Takt verdichtet.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.07.2026 07:13 von def.
Zitat
PassusDuriusculus
Was ist ein TK-Laden? Ein Laden mit Feinfrosttruhen?

Ja, genau. Es gibt ja richtige TK-Läden, die tatsächlich Tiefkühlkost verkaufen und solche, die nur so heißen, um Kundschaft anzulocken und sich dann als Lumpenladen entpuppen. Lumpenläden scheinen offenbar allergrößte Probleme zu haben, Kunden zu akquirieren, weshalb sie sich mit irreführenden (TK-maxx, Takko) oder möglichst albern klingenden Namen (Pimkie, Bershka) schmücken, die die Art des Geschäfts verschleiern. Auf die erstgenannte Gruppe bin ich auch schon öfter hereingefallen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Natürlich ... schließlich locken Läden, die Tiefkühlkost vertreiben, zehntausende Kunden aus dem ganzen Land ... jeder will das haben. Gerade derzeit kann der Spaß nicht größer sein, tiefkühlpflichtige Waren weiter als einen Kilometer durch die Gegend vom ersehnten TK-Geschäft nach Hause zu bringen. Kein Wunder also, dass Klamottenläden sich an diesen gigantischen Trend heften - ja schon fast müssen ...

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
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