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Versorgung von PCK Schwedt
geschrieben von Heidekraut 
Ich glaube nicht, dass PCK wirtschaftlich überflüssig ist, abgesehen von den Arbeitsplätzen. PCK produziert für die nähere Umgebung, das ist der gesamte Osten und das nähere Polen. Die Luftfahrt jammert schon, dass das Kerosin knapp wird. Leuna ist doch in ähnlicher Pedrulie. Klar könnte Shell oder Total das kompensieren, aber sicher kostet das. Allerdings ist die Profitabilität von PCK auch abhängig von der Qualität des Öls. Und das könnte schwierig werden.
Zitat
Heidekraut
Ich glaube nicht, dass PCK wirtschaftlich überflüssig ist, abgesehen von den Arbeitsplätzen. PCK produziert für die nähere Umgebung, das ist der gesamte Osten und das nähere Polen. Die Luftfahrt jammert schon, dass das Kerosin knapp wird. Leuna ist doch in ähnlicher Pedrulie. Klar könnte Shell oder Total das kompensieren, aber sicher kostet das. Allerdings ist die Profitabilität von PCK auch abhängig von der Qualität des Öls. Und das könnte schwierig werden.

Deshalb wäre ja auch der bessere Ansatz gewesen, sich schon vor Jahren vom Öl als Importrohstoff zu lösen und in Bereichen, in denen es gut substituiert werden kann, dies konsequent umzusetzen. Dies gilt sowohl für die einzelnen Nutzenden für PKW, LKW und Heizungen als auch für Großbetriebe wie PCK. Wer da dennoch auf ein "weiter so" gesetzt hat, sollte die aktuellen Probleme auch ausbaden und sich über die bewusste eigene Entscheidung Gedanken machen.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Heidekraut
Ich glaube nicht, dass PCK wirtschaftlich überflüssig ist, abgesehen von den Arbeitsplätzen. PCK produziert für die nähere Umgebung, das ist der gesamte Osten und das nähere Polen. Die Luftfahrt jammert schon, dass das Kerosin knapp wird. Leuna ist doch in ähnlicher Pedrulie. Klar könnte Shell oder Total das kompensieren, aber sicher kostet das. Allerdings ist die Profitabilität von PCK auch abhängig von der Qualität des Öls. Und das könnte schwierig werden.

Deshalb wäre ja auch der bessere Ansatz gewesen, sich schon vor Jahren vom Öl als Importrohstoff zu lösen und in Bereichen, in denen es gut substituiert werden kann, dies konsequent umzusetzen. Dies gilt sowohl für die einzelnen Nutzenden für PKW, LKW und Heizungen als auch für Großbetriebe wie PCK. Wer da dennoch auf ein "weiter so" gesetzt hat, sollte die aktuellen Probleme auch ausbaden und sich über die bewusste eigene Entscheidung Gedanken machen.

Ein Punkt, der mich ganz besonders nervt: sich vom Staat nichts vorschreiben lassen wollen, am besten noch Steuern für Raub halten, aber wenn's schiefgeht, laut rumheulen, dass der Staat gefälligst helfen soll.

Werdet erwachsen. Es ist völlig okay, dem Staat, Steuern und Vorschriften skeptisch gegenüber zu stehen, aber dann tragt halt selbst die Verantwortung für die Folgen des eigenen Verhaltens. Freiheit und Verantwortung sind die beiden Seiten der gleichen Medaille.
Zitat
Heidekraut
Die Luftfahrt jammert schon, dass das Kerosin knapp wird.

Was werden die erst jammern, wenn es das gar nicht mehr gibt? Wir reden ja hier von einem endlichen Rohstoff und so haben sie schonmal einen ersten Eindruck.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
def
Das ist auch ein Drama in der deutschen Parteienlandschaft: wer die Grünen nicht mag, hat im Grunde keine Chance, für Decarbonisierung (sprich: Klimaschutz und geopolitische Unabhängigkeit) zu stimmen. Die Union rückt immer weiter nach rechts, die AfD ist dort schon, für die FDP gilt Marktwirtschaft nur für andere und sie wittert überall "Sozialismus" und "Gratismentalität", außer bei kostenlosem Parken natürlich, die SPD ist die SPD und für die Linke hat es einfach keine Priorität. Man seht sich wirklich nach Helmut Kohl zurück, der hat aus dem Ozonloch wenigstens Konsequenzen gezogen, statt das Problem rhetorisch anzuerkennen, aber alle möglichen Maßnahmen abzulehnen.

Dass ich dir nochmal zustimmen würde...

Rein theoretisch gibt es schon Optionen wie FAMILIE oder ÖDP, deren Politik generell sehr öpnv- und umweltfreundlich ist, die aber nicht gleichzeitig mit dem ganzen linken Sozialapparat daherkommen. Nur sind das halt (leider?) keine relevanten Parteien.
In einer normalen Welt sehe es so aus:

Zum Themenkomplex Klimawandel gibt es versch. Herangehensweisen:
SPD, Linke: CO2-Abgabe mit gleicher Ausschüttung an alle (als eine Art Umverteilung) sowie Starker Ausbau ÖPNV und Radwege (also die Menschen weniger abhängig vom Auto machen wo es geht)
CDU, FDP: Markt regeln lassen, also Autofahren und Fliegen nur noch für reiche Menschen, Parkkosten nach Nachfrage, vielleicht Eigentumsparkplätze, deren Vermietung für die reichen FDP-Bros eine Geldanlage ist
AFD: hohe Importsteuer (z.B. auf Öl, damit gute deutsche Sonne und guter deutscher Wind verwendet wird, Heimatpflege=Umweltschutz, Flugverbote für Ausländer, keine Ahnung was da so passt, also Fliegen und Autofahren nur noch für Deutsche mit deutschen Urgroßeltern)

Aber stattdessen
LinksGrün wollen die Klimawandelthematik gut angehen, die Umsetzung ist ungeschickt

SPD/CDU Träumen davon, dass es schon nicht so schlimm wird

CDU/AFD Befeuern das Problem Klimawandel auch noch
Dazu kommt aber auch, dass das ein globales Problem ist, und wir hier zwar viel tun können und auch tun sollten, aber wenn USA/China und co. nicht mitziehen un in Asien Millionen Tonnen Müll ins Meer gekippt werden und munter weiter Kohlekraftwerke gebaut werden, wir das ganze Ding nicht drehen werden und sehenden Auges in den Ruin laufen. Da ist es dann am Ende ziemlich egal, ob Deutschland mit Linken oder AfD 2,65% oder 2,68% am Ganzen beigetrgen hat. Wie gesagt, das soll kein Argument sein, es ganz sein zu lassen... ich sage nur, dass langsam auch mal andere Länder den Arsch hochkriegen müssen...
Zitat
Taari
Dazu kommt aber auch, dass das ein globales Problem ist, und wir hier zwar viel tun können und auch tun sollten, aber wenn USA/China und co. nicht mitziehen un in Asien Millionen Tonnen Müll ins Meer gekippt werden und munter weiter Kohlekraftwerke gebaut werden, wir das ganze Ding nicht drehen werden und sehenden Auges in den Ruin laufen. Da ist es dann am Ende ziemlich egal, ob Deutschland mit Linken oder AfD 2,65% oder 2,68% am Ganzen beigetrgen hat. Wie gesagt, das soll kein Argument sein, es ganz sein zu lassen... ich sage nur, dass langsam auch mal andere Länder den Arsch hochkriegen müssen...

Diese Behauptung wurde dir schon damals widerlegt:
[www.bahninfo-forum.de]

Das hier auch jede rein logistische Diskussion über Verkehr in Ideologie abgleitet. Tss ...
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Taari
Dazu kommt aber auch, dass das ein globales Problem ist, und wir hier zwar viel tun können und auch tun sollten, aber wenn USA/China und co. nicht mitziehen un in Asien Millionen Tonnen Müll ins Meer gekippt werden und munter weiter Kohlekraftwerke gebaut werden, wir das ganze Ding nicht drehen werden und sehenden Auges in den Ruin laufen. Da ist es dann am Ende ziemlich egal, ob Deutschland mit Linken oder AfD 2,65% oder 2,68% am Ganzen beigetrgen hat. Wie gesagt, das soll kein Argument sein, es ganz sein zu lassen... ich sage nur, dass langsam auch mal andere Länder den Arsch hochkriegen müssen...

Diese Behauptung wurde dir schon damals widerlegt:
[www.bahninfo-forum.de]

Ergänzend möchte ich etwas zum beliebten Argument "Andere Länder haben dann einen Kostenvorteil, wenn sie aufs Klima sch**ßen, während wir auf Klimaneutralität setzen" anmerken: mit dem exakt gleichen Argument könnte man auch Zwangs- und Kinderarbeit wieder legalisieren, die stellen nämlich auch einen Kostenvorteil für andere Länder dar. (Oje, ich hoffe, AfD und CDU jetzt nicht auf dumme Ideen gebracht zu haben.)

(Wie groß der angebliche Kostenvorteil fossiler Rohstoffe für Länder, die das importieren müssen, ist, sieht man ja gerade wieder.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.2026 18:45 von def.
Tja, lokale Verkehrspolitik lässt sich nun mal nicht unabhängig der richtig großen Themen behandeln.

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
Heidekraut
Das hier auch jede rein logistische Diskussion über Verkehr in Ideologie abgleitet. Tss ...

Entschuldige Ideologiefreiheit gibt es nicht. Das sollte dir doch mit deiner Lebenserfahrung bekannt sein.

Zweitens hängt das nunmal miteinander zusammen. Wir könnten halt schon längst viel unabhängiger sein und PCK weniger brauchen. Schade um die Arbeitsplätze, aber den 100.000 Arbeitsplätzen die Merkel in der Solarindustrie abgeschafft hat, heult ja auch niemand nach.

Und in dieser Gemengelage ist es halt sehr unwahrscheinlich, dass Schwedt von Rostock aus o.ä. im großen Stil mit der Bahn beliefert werden kann, um auf deine Ausgangsfrage zurückzukommen. Der Grund dafür liegt aber genau in den allgemeinen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.2026 20:25 von PassusDuriusculus.
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Taari
Dazu kommt aber auch, dass das ein globales Problem ist, und wir hier zwar viel tun können und auch tun sollten, aber wenn USA/China und co. nicht mitziehen un in Asien Millionen Tonnen Müll ins Meer gekippt werden und munter weiter Kohlekraftwerke gebaut werden, wir das ganze Ding nicht drehen werden und sehenden Auges in den Ruin laufen. Da ist es dann am Ende ziemlich egal, ob Deutschland mit Linken oder AfD 2,65% oder 2,68% am Ganzen beigetrgen hat. Wie gesagt, das soll kein Argument sein, es ganz sein zu lassen... ich sage nur, dass langsam auch mal andere Länder den Arsch hochkriegen müssen...

Diese Behauptung wurde dir schon damals widerlegt:
[www.bahninfo-forum.de]

Danke, dass der Schwachsinn schon mal widerlegt wurde.
Schade, dass es nichts gebracht hat.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.2026 00:47 von Wutzkman.
Das kann schon sein. Sicher könnten wir längst weiter sein, ich gehöre aber nicht zu denen, die glauben wir könnten ganz verzichten. Stahl- und Chemieindustrie wird nie ganz ohne Fossil auskommen. Und ich sehe auch sehr deutlich dass das alles nicht für Null Over zu haben ist. Das sind leere Versprechungen. Auch das auf Teufel komm raus Geld hinein pumpen hat es nicht gebracht, im Gegenteil, die Wirtschaft ist am Boden und der Staat pleite. Insofern ganz ohne Ideologie mit einem Blick für das Machbare.

Ich sehe eher ein Problem darin, dass PCK zwar in der Treuhand aber nicht im deutschen Eigentum steht. Rosneft ist nicht zu trauen. Und das könnte ein Grund sein, warum man nicht im großen Stil investiert, auch für Polen übrigens.

Träumt weiter von Eurer grünen Welt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.2026 23:23 von Heidekraut.
Zitat
Heidekraut
Träumt weiter von Eurer grünen Welt.

Lebe halt weiter in Deiner Big-Oil-abhängigen Welt, aber verlange nicht laufend, für die stragetischen Fehlentscheidungen müsste die Allgemeinheit einspringen. Natürlich kann sich nach wie vor jede:r eine Ölheizung oder ein fossilbetriebenes Kfz kaufen, aber dann halt nicht beschweren, wenn es auch mal 3 Euro pro Liter werden.
Zitat
Heidekraut
Träumt weiter von Eurer grünen Welt

Das Problem alter Menschen ist, dass sie sich etwas anderes als den Status Quo kaum vorstellen können, weil das ja auch ewig ihrer Lebensrealität entsprach.
Man hat aber eine Wahl und kann Weichen stellen.

Beispiel Nordseeöl: UK und Norwegen haben gleichzeitig Öl in der Nordsee gefunden. Während UK die Lizenzen für den kurzfristigen Gewinn an die Konzerne verhökert hat, die das Land dann vom Öl abhängig gemacht haben, hat Norwegen das Öl genutzt, um langfristig einen Staatsfonds aufzubauen und eben diese „grüne Welt“ zu schaffen.

Öl wird nur an „die dummen“ verkauft, während das Land mit Wind und Wasser und vielleicht auch ein bisschen Sonne unabhängig ist. Und eben auch zu 100% auf E-Mobilität setzt.
Es ist eben ein Unterschied, ob man Politik für die Bevölkerung macht oder für die Konzerne und dann dem Volk erklärt, dass es dem Volk nur gut geht, wenn es den Reichen gut geht.
Das aktuelle Problem von PCK ist nicht das Eigentums-Verhältnis. Das ist eher eine langfristige Frage, weil nichts in die Zukunft investiert wird.
Selbst wenn der Staat jetzt ne Pipeline gebaut hätte oder tausende Kesselwagen besorgt hätte, das aktuelle Problem von PCK wäre immer noch da.
20% der weltweiten Öl-Produktion sind aus dem Markt, weil die Straße von Hormuz dicht ist. Geht die Blockage noch 2 Wochen weiter, werden alle Produzenten ihre Produktion langfristig drosseln müssen. Einfach weil man das gerad geförderte Öl nicht lagern kann. Der deutsche Staat kann das Angebots-Problem nicht lösen. In D haben wir genau eine Förder-Plattform im Wattemeer, die könnte D verstaatlichen und die Förderung massiv ausbauen. Das wäre wohl im besten Falle 0,1% des Verbrauchs. Also völlig irrelevant. Der deutsche Staat kann kein Öl ranschaffen, wenn keins da ist.

Nachdem BILD ein paar Tage Volkes Zorn getrommelt hat, hat sich die Politik zur Steuersenkung entschlossen. Wirkung begrenzt, aber auch das bringt gar nix, wenn nix aus dem Zapfhahn kommt. Das wirklich Ärgerliche ist, dass das man den hohen Preis nicht einfach mal wirken lässt. Round-about 250.000 KfZ werden pro Monat privat neu zugelassen. Diese Käufer machen eine Investition für 10-12 Jahre. Bei hohen Preisen ist ein deutlicher Anreiz zu einem Modell mit weniger Verbrauch oder einem Elektro-Auto da. Und auch in der Bestands-Flotte wird es bei hohen Preisen Effekte geben. Die Nachfrage wird sinken, die Leute werden sich genau überlegen, ob man bei 3€/L mit dem Auto zum Supermarkt fährt oder läuft. Fahrgemeinschaften, D-Ticket, Umstieg auf andere Verkehrsmittel.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.2026 08:59 von Balu der Bär.
Zitat
Balu der Bär
Das aktuelle Problem von PCK ist nicht das Eigentums-Verhältnis. Das ist eher eine langfristige Frage, weil nichts in die Zukunft investiert wird.
Selbst wenn der Staat jetzt ne Pipeline gebaut hätte oder tausende Kesselwagen besorgt hätte, das aktuelle Problem von PCK wäre immer noch da.
20% der weltweiten Öl-Produktion sind aus dem Markt, weil die Straße von Hormuz dicht ist. Geht die Blockage noch 2 Wochen weiter, werden alle Produzenten ihre Produktion langfristig drosseln müssen. Einfach weil man das gerad geförderte Öl nicht lagern kann. Der deutsche Staat kann das Angebots-Problem nicht lösen. In D haben wir genau eine Förder-Plattform im Wattemeer, die könnte D verstaatlichen und die Förderung massiv ausbauen. Das wäre wohl im besten Falle 0,1% des Verbrauchs. Also völlig irrelevant. Der deutsche Staat kann kein Öl ranschaffen, wenn keins da ist.

Nachdem BILD ein paar Tage Volkes Zorn getrommelt hat, hat sich die Politik zur Steuersenkung entschlossen. Wirkung begrenzt, aber auch das bringt gar nix, wenn nix aus dem Zapfhahn kommt. Das wirklich Ärgerliche ist, dass das man den hohen Preis nicht einfach mal wirken lässt. Round-about 250.000 KfZ werden pro Monat privat neu zugelassen. Diese Käufer machen eine Investition für 10-12 Jahre. Bei hohen Preisen ist ein deutlicher Anreiz zu einem Modell mit weniger Verbrauch oder einem Elektro-Auto da. Und auch in der Bestands-Flotte wird es bei hohen Preisen Effekte geben. Die Nachfrage wird sinken, die Leute werden sich genau überlegen, ob man bei 3€/L mit dem Auto zum Supermarkt fährt oder läuft. Fahrgemeinschaften, D-Ticket, Umstieg auf andere Verkehrsmittel.

Eine gute Zusammenfassung. Aber während in der letzten Krise mit dem 9€-Ticket ausgerechnet die FDP etwas pro ÖPNV in Gang gesetzt hat, stehen die Nutzer nun blank da. Bund und Länder haben einen Preiserhöhungsmechanismus (nichts Anderes ist der Index) beschlossen, während sie ihren Anteil "stabil" halten. Und wird aus der Nutzerschaft die Forderung gestellt, auch ÖPNV-Nutzer zu entlasten, dann kommt das typische "Was wollt ihr dann noch" als Antwort, schließlich sei mit dem Deutschlandticket doch alles viel billiger geworden.

Auf der andere Seite - und da schließt sich, liebes Heidekraut, der Kreis zum Thema - fehlt aber jegliche Sicherheit in der Infrastrukturplanung. Während Österreich und Schweiz die Finanzierung auf einen regierungsunabhängige solide Grundlage gestellt haben, läuft es bei uns nach wie vor über die Haushaltsgesetze und Einzelfinanzierungen. Und so sind auch alle Zusagen für die Strecke via Angermünde und Stralsund Schall und Rauch. Letzte "Zusage" war ja der Ausbau der Strecke als Ausgleich für das Terminal auf Rügen. Draus geworden ist wieder nichts. Der 160-Ausbau Angermünde - Tantow (Grenze) kommt, aber das war es. Berlin-Karow - Angermünde und Angermünde - Stralsund bleibt "langsam". Und wenn wir den Blick nach Süden richten sieht es nicht besser aus. Die Kohle-Milliarden, die für den Ausbau rund um Cottbus versprochen wurden, werden wohl auch nur zu einem sehr geringen Anteil bei der Bahn landen. Die 160 zwischen Cottbus und Leipzig sind mangels Planungsfinanzierung abmoderiert. Auch der großspurig angekündigte Ausbau Cottbus - Görlitz hat bisher keine Finanzierungszusage.

Das Ganze ist also natürlich hoch politisch und die Politik verweigert der Bahn die notwendige Finanzierungsgrundlage für den soliden Netzausbau. Darüber reden wir viel zu wenig. Und oben drauf kommt dann noch NIMBY-Klingbeil und blockiert die wichtige Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Bei der Bahn kommen wir wieder zusammen. Trotzdem interessiert mich, wie man PCK unterstützen wird, oder nicht.
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