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Versorgung von PCK Schwedt
geschrieben von Heidekraut 
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Heidekraut
Bei der Bahn kommen wir wieder zusammen. Trotzdem interessiert mich, wie man PCK unterstützen wird, oder nicht.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat schon 2023 verschiedene Programme gestartet, um PCK und den Industriestandort Schwedt im Strukturwandel zu begleiten. Der damalige Bundesminister war dazu mehrfach vor Ort. Von der aktuellen Ministerin liest man nichts dergleichen, nur Pressemitteilungen des Ministeriums, dass z.B. das "Start-Up Labor Schwedt" nach dem erfolgreichen Start 2023 nun erste Erfolge vorzuweisen hat. [www.bundeswirtschaftsministerium.de]
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Lopi2000
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Heidekraut
Bei der Bahn kommen wir wieder zusammen. Trotzdem interessiert mich, wie man PCK unterstützen wird, oder nicht.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat schon 2023 verschiedene Programme gestartet, um PCK und den Industriestandort Schwedt im Strukturwandel zu begleiten. Der damalige Bundesminister war dazu mehrfach vor Ort. Von der aktuellen Ministerin liest man nichts dergleichen, nur Pressemitteilungen des Ministeriums, dass z.B. das "Start-Up Labor Schwedt" nach dem erfolgreichen Start 2023 nun erste Erfolge vorzuweisen hat. [www.bundeswirtschaftsministerium.de]

Hier 2022: [www.spiegel.de]

Und 2025: [www.nd-aktuell.de]

Am schönsten ist ja schon wieder, dass CDU, SPD, BSW & Co. nichts besseres einfällt als wie die letzten Jahrzehnte darauf zu hoffen, dass Russland/Putin endlich nett zu uns wird. Da wird vom Embargo-Ende geträumt, dass man endlich wieder Milliarden nach Russland schicken kann, die dann für Drohnen & Panzer ausgegeben werden. Und dann gibt es einen globalen Ölmangel und Putin dreht Schwedt das Öl ab. 4 Monate vor der Landtagswahl. Zufälle gibts.

Und wie stellen die Leute dort sich das denn eigentlich langfristig vor? Der Bedarf nach Heizöl, Diesel und Benzin wird in den nächsten 10 Jahren rapide sinken. Und dann? Da muss doch jetzt völlig unabhängig davon eh in andere Wirtschaftszweige investiert werden, was ja anscheinend 2022 auch angestoßen wurde: [startuplabor-schwedt.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.2026 17:23 von marc-j.
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marc-j
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Lopi2000
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Heidekraut
Bei der Bahn kommen wir wieder zusammen. Trotzdem interessiert mich, wie man PCK unterstützen wird, oder nicht.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat schon 2023 verschiedene Programme gestartet, um PCK und den Industriestandort Schwedt im Strukturwandel zu begleiten. Der damalige Bundesminister war dazu mehrfach vor Ort. Von der aktuellen Ministerin liest man nichts dergleichen, nur Pressemitteilungen des Ministeriums, dass z.B. das "Start-Up Labor Schwedt" nach dem erfolgreichen Start 2023 nun erste Erfolge vorzuweisen hat. [www.bundeswirtschaftsministerium.de]

Hier 2022: [www.spiegel.de]

Und 2025: [www.nd-aktuell.de]

Am schönsten ist ja schon wieder, dass CDU, SPD, BSW & Co. nichts besseres einfällt als wie die letzten Jahrzehnte darauf zu hoffen, dass Russland/Putin endlich nett zu uns wird. Da wird vom Embargo-Ende geträumt, dass man endlich wieder Milliarden nach Russland schicken kann, die dann für Drohnen & Panzer ausgegeben werden. Und dann gibt es einen globalen Ölmangel und Putin dreht Schwedt das Öl ab. 4 Monate vor der Landtagswahl. Zufälle gibts.

Und wie stellen die Leute dort sich das denn eigentlich langfristig vor? Der Bedarf nach Heizöl, Diesel und Benzin wird in den nächsten 10 Jahren rapide sinken. Und dann? Da muss doch jetzt völlig unabhängig davon eh in andere Wirtschaftszweige investiert werden, was ja anscheinend 2022 auch angestoßen wurde: [startuplabor-schwedt.de]

Langfristig denken sich die Leute, dass dieses Grüne Intermezzo vorbei, genauso wie links vorbei ist und dass irgendwann die Welt schon wieder unsere Autos kaufen wird.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Heidekraut
Bei der Bahn kommen wir wieder zusammen. Trotzdem interessiert mich, wie man PCK unterstützen wird, oder nicht.

Seien wir doch mal ehrlich: Ziel ist es doch, bzw. sollte es sein, Raffinerien obsolet zu machen. Langfristig wird das PCK schließen müssen.

Das sagt den Leuten aber niemand, bzw. alle hoffen, dass das schon nicht so kommen wird.

Aber das ist doch Realitätsverweigerung. Deswegen muss man für eine Transformation jetzt sorgen, aber die wird sabotiert. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Das PCK Schwedt wird langfristig sterben. So oder so. Und darauf sollte sich die Stadt jetzt schon einstellen.
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DerMichael
Ziel ist es doch, bzw. sollte es sein, Raffinerien obsolet zu machen. Langfristig wird das PCK schließen müssen.

Das sagt den Leuten aber niemand, bzw. alle hoffen, dass das schon nicht so kommen wird.

Aber das kann man sich doch an drei Fingern abzählen und muss einem von niemandem gesagt werden. Es geht doch hier um die Verarbeitung eines endlichen Rohstoffes. Was denken jene hoffnungsfrohen Menschen eigentlich, was passiert, wenn das Erdöl mal alle ist?

Auch das Gejammer der Werktätigen, die mit der Braunkohlegewinnung beschäftigt sind, kann ich nicht daher nachvollziehen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Alter Köpenicker
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DerMichael
Ziel ist es doch, bzw. sollte es sein, Raffinerien obsolet zu machen. Langfristig wird das PCK schließen müssen.

Das sagt den Leuten aber niemand, bzw. alle hoffen, dass das schon nicht so kommen wird.

Aber das kann man sich doch an drei Fingern abzählen und muss einem von niemandem gesagt werden. Es geht doch hier um die Verarbeitung eines endlichen Rohstoffes. Was denken jene hoffnungsfrohen Menschen eigentlich, was passiert, wenn das Erdöl mal alle ist?

Auch das Gejammer der Werktätigen, die mit der Braunkohlegewinnung beschäftigt sind, kann ich nicht daher nachvollziehen.

Eben. Dann wird wahrscheinlich auch die AfD gewählt, weil die Grünen nicht für neues Erdöl gesorgt haben.
Zitat
DerMichael
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Alter Köpenicker
Zitat
DerMichael
Ziel ist es doch, bzw. sollte es sein, Raffinerien obsolet zu machen. Langfristig wird das PCK schließen müssen.

Das sagt den Leuten aber niemand, bzw. alle hoffen, dass das schon nicht so kommen wird.

Aber das kann man sich doch an drei Fingern abzählen und muss einem von niemandem gesagt werden. Es geht doch hier um die Verarbeitung eines endlichen Rohstoffes. Was denken jene hoffnungsfrohen Menschen eigentlich, was passiert, wenn das Erdöl mal alle ist?

Auch das Gejammer der Werktätigen, die mit der Braunkohlegewinnung beschäftigt sind, kann ich nicht daher nachvollziehen.

Eben. Dann wird wahrscheinlich auch die AfD gewählt, weil die Grünen nicht für neues Erdöl gesorgt haben.

Und was macht die AfD wenn Putin kein Öl für Umme verkauft?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Und was macht die AfD wenn Putin kein Öl für Umme verkauft?

Geld aufbringen, indem sie bei den Sozialausgaben spart.

Zitat
Nemo
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DerMichael
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Alter Köpenicker
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DerMichael
Ziel ist es doch, bzw. sollte es sein, Raffinerien obsolet zu machen. Langfristig wird das PCK schließen müssen.

Das sagt den Leuten aber niemand, bzw. alle hoffen, dass das schon nicht so kommen wird.

Aber das kann man sich doch an drei Fingern abzählen und muss einem von niemandem gesagt werden. Es geht doch hier um die Verarbeitung eines endlichen Rohstoffes. Was denken jene hoffnungsfrohen Menschen eigentlich, was passiert, wenn das Erdöl mal alle ist?

Auch das Gejammer der Werktätigen, die mit der Braunkohlegewinnung beschäftigt sind, kann ich nicht daher nachvollziehen.

Eben. Dann wird wahrscheinlich auch die AfD gewählt, weil die Grünen nicht für neues Erdöl gesorgt haben.

Und was macht die AfD wenn Putin kein Öl für Umme verkauft?


Wenn die endliche Ressource Erdöl irgendwann mal aufgebraucht ist, und es soll ja Leute geben, die genau wissen, dass die Erde permanent neues Erdöl produziert, dann wird Putin auch für viel Geld kein Öl mehr verkaufen.
So eine Raffinerie produziert ja nicht nur Benzin, Kerosin, Heizöl und Diesel. Da kommen auch jede Menge Grundprodukte raus, die dann in der verarbeitenden Industrie benötigt werden. Keine Nylons, keine Plastiktüten, keine Grundstoffe für die Chemie.

Es ist absehbar, dass der Bedarf nach Benzin sinken wird. Diesel sicher auch, aber langsamer und sicher nicht auf Null. Ich möchte persönlich nicht in einer Welt leben, wo es für Notstrom-Aggregate keinen Diesel mehr gibt. Jene Berliner, die von den Black-Outs betroffen waren, sicher auch nicht. Heizöl wird in D sinken, und hoffentlich in PL mehr Kohle-Öfen ersetzen. Agrardiesel wird wohl eher nicht so schnell verschwinden, es sei denn, man sagt, man braucht auch keine Landwirtschaft.

Ohne die Raffinerie und deren Produkte wird es z.B. auch ganz schnell duster bei Berlin Chemie, die ihrerseits Medikamente produzieren. Importieren wir dann auch all diese Grundstoffe und machen uns von anderen Ländern mehr und mehr abhängig? Oder machen wir Berlin Chemie auch einfach dicht, braucht man nicht mehr?


Das Thema ist dann doch schnell ein wenig mehr als nur schwarz-weiß Denken. Die Raffinerie wird sich verändern müssen. Dazu wird der Eigentümer Geld in die Hand nehmen müssen. Aktuell haben wir den Treuhand-Status, das heißt, der Treuhänder erhält nur den Status-Quo und der Eigentümer darf keine langfristigen Entscheidungen oder Investitionen treffen. Ein Wechsel des/der Eigentümer würde auch die Transformation des PCK durch neue Investitionen beschleunigen. Mindestens einen Kauf-Interessenten gibt es wohl.

Und die Transformation läuft doch längst.
2 Monate Iran-Krieg haben das erreicht, was Tesla zuvor zwei Jahre mit massiven Preisnachlässen nicht erreicht hat: Eine sprunghafte Zunahme der Verkäufe.
Zitat
Balu der Bär
Ohne die Raffinerie und deren Produkte wird es z.B. auch ganz schnell duster bei Berlin Chemie, die ihrerseits Medikamente produzieren. Importieren wir dann auch all diese Grundstoffe und machen uns von anderen Ländern mehr und mehr abhängig? Oder machen wir Berlin Chemie auch einfach dicht, braucht man nicht mehr?

Das Thema ist dann doch schnell ein wenig mehr als nur schwarz-weiß Denken. Die Raffinerie wird sich verändern müssen. Dazu wird der Eigentümer Geld in die Hand nehmen müssen. Aktuell haben wir den Treuhand-Status, das heißt, der Treuhänder erhält nur den Status-Quo und der Eigentümer darf keine langfristigen Entscheidungen oder Investitionen treffen. Ein Wechsel des/der Eigentümer würde auch die Transformation des PCK durch neue Investitionen beschleunigen. Mindestens einen Kauf-Interessenten gibt es wohl.

Ebendrum wird sich in solchen Veränderungsprozessen aber auch die Frage stellen, welches Produkt langfristig von dort kommen kann und wird.

Solche Raffinerien leben ja auch davon, den Massenmarkt für die Tankstellen mit "Spezialitäten" für die chemische Industrie zu kombinieren. Es wird sich dann zeigen müssen, welche Produkte ohne den Massenmarkt im Rücken zu haben zu welchen Preisen produziert werden können. Wenn eine gesamte Raffinerie weiter betrieben wird, "nur" um dann Agrardiesel zu produzieren, könnte dieser schnell so teuer werden, dass eine Substitution wirtschaftlich interessant wird.
Wenn ihr das Ende von Erdöl oder sogar Kohle erreichen wollt, dann müsst ihr euer Leben aber um, sagen wir 500 Jahre länger einplanen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass sich nichts verändert. Nur mit der Investitionsbrechstange aus Steuergeldern sollte die Energiewende nicht erzwungen werden. Das sollte schon auf der Basis eines realen Marktes erfolgen. Aber Frau Reiche sagt man ja schon Interessenkonflikte nach.
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