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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 31.05.2026 19:18 |
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 31.05.2026 19:30 |
Zitat
Arnd Hellinger
Den vor Kurzem vom EVU "Italo/NTV" angekündigten Markteintritt mit eigenen Zügen in den bundesdeutschen Binnen-fernverkehhr nimmt Peter Neumann in diesem ausführlichen Beitrag zum Anlass, auf die - m. E. leider zu Recht - zu befürchtenden Auswirkungen dieses verstärkten Wettbewerbs für den Regio-Verkehr etwa auf Hamburger, Lehrter sowie Anhalter Bahn aufmerksam zu machen. Da bekanntlich ja auch Flixtrain Expansion angekündigt hat, dürfte das Problem tatsächlich noch weit gravierender sein bzw. werden und es betrifft alle deutschen Ballungsgebiete in ähnlicher Weise.
Ich finde, BNetzA und BMV sollten weitere Markteintritte erst zulassen, wenn z. B. Berlin-Hamburg, Berlin-Wolfsburg und Berlin-Bitterfeld oder auch Nürnberg-Ebensfeld, Karlsruhe-Basel, Fulda-Hanau etc. jeweils auf gesamter Länge viergleisig ausgebaut sowie mit ausreichend Überleitstellen/Überholbahnhöfen ausgestattet worden sind und Strecken wie Gäu-, Ost- oder Görlitzer Bahn wenigstens wieder ihre planerische Leistungsfähigkeit vom 30.09.1939 erlangt haben. Wirklich fairer Wettbewerb zu Nutzen der EndkundInnen bedingt nun einmal die vorherige Schaffung kapazitiv ausreichender Infrastruktur...
Am Rande evtl. noch erwähnenswert, dass Eva Kreienkamp wieder in der Bahnbranche tätig ist - Tobias Heinemann 2.0...?
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 31.05.2026 19:34 |
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 31.05.2026 19:55 |
Zitat
Heidekraut
Was will denn Italo mit Hochgeschwindigkeitszügen, wenn es gar nicht so viele Schnellfahrstrecken gibt in D?
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 31.05.2026 20:02 |
Zitat
M48er
Und wenn dann etwas Regionalverkehr verloren geht, bei dem es sich um verkappten Fernverkehr mit Regionalzügen handelt, wäre mir das auch recht, man hat ja dann günstigeren Fernverkehr.
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 31.05.2026 20:51 |
Zitat
Jumbo
Zitat
M48er
Und wenn dann etwas Regionalverkehr verloren geht, bei dem es sich um verkappten Fernverkehr mit Regionalzügen handelt, wäre mir das auch recht, man hat ja dann günstigeren Fernverkehr.
Und der Fernverkehr hält dann auch in Luckenwalde, Jüterbog, Rathenow und Stendal? Oder in Herzberg(E) – oder darf man sich dann dort auf 4-h-Lücken einstellen, weil der RE, der ohnehin nur im 2h-Takt fährt, durch den ach so günstigeren Fernverkehr aus der Trasse gekickt wurde?
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 31.05.2026 23:15 |
Natürlich hält vernünftiger Fernverkehr auf Schnellfahrstrecken nicht regelmäßig in diesen Kleinstädten. In Herzberg kommt er nicht einmal vorbei. Für Rathenow und Stendal gibt es die Lehrter Stammstrecke. Und für Luckenwalde und Jüterbog wird man schon noch einen schnellen Regionalexpress pro Stunde hinbekommen, für Luckenwalde vielleicht sogar zwei in der HVZ. Verlierer werden eher solche kleinen Bahnhöfe wie Blönsdorf, Niedergörsdorf, Woltersdorf oder Thyrow an der Strecke sein. Die Halte da kosten richtig Trassenkapazität und werden noch mehr unter Druck kommen.Zitat
Jumbo
Zitat
M48er
Und wenn dann etwas Regionalverkehr verloren geht, bei dem es sich um verkappten Fernverkehr mit Regionalzügen handelt, wäre mir das auch recht, man hat ja dann günstigeren Fernverkehr.
Und der Fernverkehr hält dann auch in Luckenwalde, Jüterbog, Rathenow und Stendal? Oder in Herzberg(E) – oder darf man sich dann dort auf 4-h-Lücken einstellen, weil der RE, der ohnehin nur im 2h-Takt fährt, durch den ach so günstigeren Fernverkehr aus der Trasse gekickt wurde?
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 31.05.2026 23:55 |
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 00:03 |
Zitat
Arnd Hellinger
Ich finde, BNetzA und BMV sollten weitere Markteintritte erst zulassen, wenn z. B. Berlin-Hamburg, Berlin-Wolfsburg und Berlin-Bitterfeld oder auch Nürnberg-Ebensfeld, Karlsruhe-Basel, Fulda-Hanau etc. jeweils auf gesamter Länge viergleisig ausgebaut sowie mit ausreichend Überleitstellen/Überholbahnhöfen ausgestattet worden sind und Strecken wie Gäu-, Ost- oder Görlitzer Bahn wenigstens wieder ihre planerische Leistungsfähigkeit vom 30.09.1939 erlangt haben. Wirklich fairer Wettbewerb zu Nutzen der EndkundInnen bedingt nun einmal die vorherige Schaffung kapazitiv ausreichender Infrastruktur...
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 00:16 |
Zitat
PassusDuriusculus
Ja wunderbar. Und dann fällt bei ner Störung der ICE aus und im nachfolgenden Privatzug kann man dann nicht mitfahren und vice versa. Bei der nächsten Streckensperrung Hamburg-Berlin fahren dann nicht wie im Regelfahrplan 2 ICEs + 1 Italo pro Stunde, sondern Abwechselnd je alle 2 Stunden ein ICE ODER ein Italo und man kommt somit nur noch alle 2 Stunden, statt alle 30 Minuten nach HH.
Und die BahnCard 100-Besitzer brauchen dann noch zwei weitere BahnCards, weil neue Quatsch-Fernzüge den ICE verdrängen?
Zitat
PassusDuriusculus
Und die BahnCard 100-Besitzer brauchen dann noch zwei weitere BahnCards, weil neue Quatsch-Fernzüge den ICE verdrängen?
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 01:31 |
Zitat
M48er
Zitat
Jumbo
Zitat
M48er
Und wenn dann etwas Regionalverkehr verloren geht, bei dem es sich um verkappten Fernverkehr mit Regionalzügen handelt, wäre mir das auch recht, man hat ja dann günstigeren Fernverkehr.
Und der Fernverkehr hält dann auch in Luckenwalde, Jüterbog, Rathenow und Stendal? Oder in Herzberg(E) – oder darf man sich dann dort auf 4-h-Lücken einstellen, weil der RE, der ohnehin nur im 2h-Takt fährt, durch den ach so günstigeren Fernverkehr aus der Trasse gekickt wurde?
Natürlich hält vernünftiger Fernverkehr auf Schnellfahrstrecken nicht regelmäßig in diesen Kleinstädten. In Herzberg kommt er nicht einmal vorbei. Für Rathenow und Stendal gibt es die Lehrter Stammstrecke. Und für Luckenwalde und Jüterbog wird man schon noch einen schnellen Regionalexpress pro Stunde hinbekommen, für Luckenwalde vielleicht sogar zwei in der HVZ. Verlierer werden eher solche kleinen Bahnhöfe wie Blönsdorf, Niedergörsdorf, Woltersdorf oder Thyrow an der Strecke sein. Die Halte da kosten richtig Trassenkapazität und werden noch mehr unter Druck kommen.
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M48er
Die meisten Trassenengpässe treten sowieso in der Nähe der Ballungsräume auf. Und da braucht es halt vernünftige S-Bahn-Systeme statt lauter Regiozügen auf den Schnellfahrstrecken.
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 01:44 |
Zitat
Lopi2000
[...]
Wenn nun tatsächlich mehrere größere Player mit entsprechenden Rechtsabteilungen auf den deutschen Fernverkehrsmarkt drängen, wird es sicherlich nicht gut ausgehen, wenn der Schienennetzmonopolist mit seinem verschwesterten Fernverkehrsmonopolisten und seinem alleinigen Gesellschafter gemeinsame Sache macht, um irgendwelche Markteintritte zu verhindern. Ich würde durchaus das Risiko sehen, dass Klagen gegen die vollständige Verweigerung eines Markteintritts erfolgreich wären und zu recht hohen Kosten führen dürften. Die entsprechenden Regelungen der EU sind ziemlich monopolkritisch.
[...]
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 05:40 |
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Lopi2000
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PassusDuriusculus
Ja wunderbar. Und dann fällt bei ner Störung der ICE aus und im nachfolgenden Privatzug kann man dann nicht mitfahren und vice versa. Bei der nächsten Streckensperrung Hamburg-Berlin fahren dann nicht wie im Regelfahrplan 2 ICEs + 1 Italo pro Stunde, sondern Abwechselnd je alle 2 Stunden ein ICE ODER ein Italo und man kommt somit nur noch alle 2 Stunden, statt alle 30 Minuten nach HH.
Und die BahnCard 100-Besitzer brauchen dann noch zwei weitere BahnCards, weil neue Quatsch-Fernzüge den ICE verdrängen?
Für solche Zwecke gibt es ja die Fahrgastrechteregelungen, die grundsätzlich anbieterübergreifend gelten. Dabei müsste man ggf. noch einige Hürden senken, um dies fahrgastfreundlicher zu organisieren.
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 06:47 |
M.E. übertreibst Du massiv mit den politischen Folgen und auch mit der SPNV-Bedeutung für den ländlichen Raum. Manchen wir es mal in unserer Region Berlin-Brandenburg fest. Hier gibt es drei wesentliche Schnellfahrstrecken, die Hamburger, die Lehrter und die Anhalter Bahn. Auf den restlichen Fernverkehrsstrecken wie nach Dresden oder an die Ostsee ist der Fernverkehr nicht so bedeutend, dass es da massive Trassenkonflikte geben. Von den drei Schnellfahrstrecken hat die Lehrter Bahn eine parallele Stammstrecke für Regional- und Güterzüge, die - wenn man sie richtig ausbaut - eine volle Verkehrstrennung ermöglicht. Es bleiben also zwei Schnellfahrstrecken mit relevanten Trassenkonflikten, die Ausbaustrecken Richtung Hamburg und Richtung Halle/ Leipzig.Zitat
Arnd Hellinger
Hmm, wenn aber politisch "gleichwertige Lebensverhältnisse auch im ländlichen Raum" gefordert sind, muss es eben auch für diese kleineren Bahnhöfe bzw. Haltepunkte einigermaßen attraktive Anbindungstakte geben, möchtest Du die in deren Einzugsgebiet wohnhafte Bevölkerung nicht komplett im MIV und bei den rechtsblaubraun Versifften um Frau Weidel sowie die Herren Chrupalla und Höcke haben...
Für den Schienengüterverkehr gibt es andere Korridore. BAR, Wetzlarer Bahn mit Seddin und Co.Zitat
Arnd Hellinger
Weil es dabei aber ganz beiläufig auch noch um Kapazitäten für den Schienengüterverkehr geht, plädierte ich im Eröffnungsbeitrag übrigens genau dafür, vor einer weiteren Liberalisierungsrunde im Fernverkehr - von der halte ich aus grundsätzlichen Erwägungen wenig - bzw. auch unabhängig von einer solchen die Anhalter,, Hamburger sowie Lehrter Bahn unverzüglich jeweils zwischen BAR und dem nächsten Großknoten viergleisig auszubauen. Dann bräuchten wir über derartige Probleme nebst Angebotseinschränkungen im Nahverkehr nämlich ar nicht diskutieren...
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 07:57 |
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 08:36 |
Zitat
M48er
Meine Erfahrungen aus Italien ist, dass dort der Freciarossa und der Italo oft im Blockabstand verkehren. Und auch für Deutschland wäre dieser Wettbewerb wünschenswert. Und wenn dann etwas Regionalverkehr verloren geht, bei dem es sich um verkappten Fernverkehr mit Regionalzügen handelt, wäre mir das auch recht, man hat ja dann günstigeren Fernverkehr..
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 08:51 |
Zitat
M48er
Und da kann man m.E. schon hinterfragen, wie viel Regionalverkehr es auf diesen Achsen geben muss. Müssen nach Nauen / Finkenkrug wirklich fünf Regionalzüge je Stunde verkehren? Darunter so kleine Dieseltriebwägelchen wie auf dem RE6, die erst einmal einen Riesenumweg fahren. Mit einer vernünftigen S-Bahn-Verlängerung nach Finkenkrug reicht da m.E. auch ein 30-Minuten-Takt für Nauen und Brieselang. Und der Rest hat die S-Bahn. Die Leben dann genauso gleichwertig wie die Pendler in der östlichen S5-Region. Den Gemeinden und ihren Bewohnern zwischen Hoppegarten und Strausberg geht es auch nicht schlecht.
Auf der Anhalter Bahn rechne ich dagegen in der Tat mit der Notwendigkeit von Angebotskürzungen im Regionalverkehr. Das neue Angebotskonzept mit dem Halbstundentakt bis Jüterbog und den Stundentakten nach Wittenberg und Falkenberg nimmt m.E. dem Fernverkehr zu viele Trassen weg.
Wer aber mit Gleichwertigkeit meint, dass Trebbin, Jüterbog und Co Pendlervororte Berlins sein müssen und am besten noch einen Halbstundentakt von früh bis nachts brauchen, übertreibt m.E. das Prinzip der Gleichwertigkeit. Im Übrigen kommen die Wahlerfolge der AfD nicht wegen deren Verkehrspolitik zustande.
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 09:29 |
Zitat
Nemo
Wegen unterschiedlicher Tarifsysteme hat der Fahrgast ja auch keinen Vorteil wenn die beiden Schnellzüge einen Takt bilden.
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Re: Berliner Zeitung: Bedroht mehr Wettbewerb im Fernverkehr den VBB-Regionalverkehr? 01.06.2026 10:03 |
Zitat
PassusDuriusculus
Was? Ich darf in einen Flixtrain einsteigen, wenn ein ICE ausfällt? Das würde ich gerne irgendwo schriftlich sehen.
Was? Ich darf mit einem DB-Ticket einen Flixtrain nutzen wenn Bauarbeiten sind und deswegen die ICEs viel seltener als sonst fahren, weil nur eine stündliche Trasse für Fernverkehr übrig bleibt und diese sich auf den Wettbewerbern aufgeteilt werden muss?
Zitat
PassusDuriusculus
Meinen Bahn Bonus Status verliere ich dann auch, weil ich seltener DB fahre, weil irgendwelche privaten die DB verdrängen?
Zitat
PassusDuriusculus
Ich halte das für Bullshit.
Internationale Verbindungen, die wenige Male am Tag verkehren, können ja meinetwegen privatisiert sein. Aber sowas wie Berlin<>Leipzig, Berlin<>Wolfsburg oder Berlin<>Hamburg doch nicht.
Wenn es ein einheitliches Ticketsystem gibt (denkt die EU da nicht gerade für internationale Fahrten drüber nach?), wo alle Unternehmen sich gegenseitig anerkennen (wie in Verkehrsverbünden) meinetwegen. Aber bei unserer deutschen Politik und unseren deutschen Wählern wird sowas nicht kommen und es wird einfach nur Grütze.
Zitat
Jay
Der Schönheitsfehler an dieser These ist, dass es keine Verweigerung des Markteintritts gibt und die BNetzA als zuständige Aufsichtsbehörde sehr intensiv über den Netzzugang wacht.
Italo möchte gerne für sich selbst Sonderregeln einführen, die ihnen einen Marktzugang (zu Lasten anderer EVU) garantiert. Das ist mit den aktuellen Regeln zum Marktzugang nicht vereinbar und würde somit zur Diskriminierung anderer EVU führen.
Im Übrigen sei daran erinnert, dass seit 1994 noch jede Bundesregierung den Artikel 87e des Grundgesetzes verweigert hat, der fordert, dass gesetzliche Regeln für den Fernverkehr zu schaffen sind.