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Kurzmeldungen Juni 26
geschrieben von VvJ-Ente 
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Latschenkiefer
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Arnd Hellinger
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Latschenkiefer
(...) Viel eher ist zu fragen, wieso die Umstellung auf den neuen Standard FRMCS - das entspricht dem 5G-Standard bei neuen Handys - nicht in die Gänge kommt.

(...) Mein Problem ist halt, dass sich die Verantwortlichen hier von der Industrie ständig neue Wunderspielzeuge andrehen lassen, ohne dabei an Dinge wie Nachhaltigkeit, Redundanz etc. zu denken, abgesehen davon, dass diese häufige Umstellerei gerade kleinere EVU sowie EIU dem Wesen nach vor nicht unerhebliche finanzielle wie organisatorische Probleme stellt.

Disclaimer: Nein, ich möchte nicht zu Stellwerksbauformen wie Jüdel, Einheit, E43, DrS2 oder rein ortsbedienten Weichen und Ballonsignalen zurück...

G5-Mobilfunk ist halt der aktuelle Stand der Technik und die entwickelt sich rasant weiter. Mit einem Nokia telefoniert doch auch niemand mehr. Na gut, fast niemand. ;-)

LZB ist auch Technik mit Stand 1970. Funktioniert sehr gut und sehr zuverlässig, aber irgendwann gibt es keine Ersatzteile und niemanden mehr, der es noch programmieren kann. Das ist zunehmend auch bei älteren Stellwerkstechniken so.

Klar gibt es technische Weiterentwicklungen. Diese sollten aber kein Selbstzweck sein und nicht dazu führen, dass z. B. im Bahnbereich gerade 10 Jahre nach flächendeckend abgeschlossener Migration von ZBF zu GSM-R nun schon wieder unbedingt auf ein neues Funksystem umgestellt werden soll/muss. Daher nochmal die Frage, was kann FRMCS gegenüber GSM-R tatsächlich im Alltagsbetrieb besser und ließe sich eine ggf, für unabdingbar gehaltene Funktionalitätsverbesserung nicht auch per Softwareupdates realisieren?

Wie lange zudem LZB oder Stellwerksbauformen ab SpDrS600 gepflegt werden, hängt natürlich in erster Linie von verlässlichen Bestellungen seitens der DB gegenüber der Industrie ab, die dann auch entsprechende Materialvorhaltungs- sowie Personalpolitik betreiben kann. Das tun die Firmen natürlich nicht, wenn die Bahn alle paar Monate mit einer neuen "Strategie" um die Ecke kommt. Da zudem ein Großteil der damaligen Entwicklungsarbeit vom Bundesbahn-Zentralamt München (also dem Rechtsvorgänger der DB Systemtechnik GmbH) selbst erbracht wurde, wäre die DB hier auch nicht zwingend auf Siemens und Hitachi (Nachfolger von SEL/Lorenz) angewiesen, sondern könnte sehr wohl auch andere Elektronikfirmen zertifizieren und beauftragen...

BTW: Selbst Verkehrsflugzeuge wie der A380 und die DFS nutzen noch heute den in den 1950er Jahren international eingeführten Analogfunk und Schuko-Stecker/-Steckdosen, FI-Schalter etc. werden auch seit teilweise schon 90 Jahren weitgehend unverändert produziert und da käme auch aus Gründen niemand auf die Idee, alle paar Jahre neue Standards vorzugeben und flächendeckende Umrüstung zu verlangen.

Viel größeren Bedarf sehe ich für die Einführung der D-AK (automatische Kupplung) als europaweiten Standard für Fahrzeuge sowohl des Personen- wie des Güterverkehrs. Dann könnten nämlich z. B. auf Nebenbahnen bei Bedarf Güterwagen einem ohnehin dort fahrenden Nahverkehrstriebwagen welcher Baureihe oder Traktionsart auch immer beigegeben werden, ohne dafür jeweils Tf, Lok, Trasse etc. vorhalten und bezahlen zu müssen...

Das gehört auch zum Thema Nachhaltigkeit...

Viele Grüße
Arnd
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Jay
Auf der M10 ist heute wieder mindestens ein kurzer Flexity unterwegs. Schon ein wenig verwunderlich, dass die fahrzeugmäßig größte Serie offenbar wieder Verfügbarkeitsmängel aufweist.

Das Metall dehnt sich bei der Hitze bestimmt noch zu nem langen Flexity aus. Dann passt es wieder 🤪
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Arnd Hellinger
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Latschenkiefer
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Arnd Hellinger
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Latschenkiefer
(...) Viel eher ist zu fragen, wieso die Umstellung auf den neuen Standard FRMCS - das entspricht dem 5G-Standard bei neuen Handys - nicht in die Gänge kommt.

(...) Mein Problem ist halt, dass sich die Verantwortlichen hier von der Industrie ständig neue Wunderspielzeuge andrehen lassen, ohne dabei an Dinge wie Nachhaltigkeit, Redundanz etc. zu denken, abgesehen davon, dass diese häufige Umstellerei gerade kleinere EVU sowie EIU dem Wesen nach vor nicht unerhebliche finanzielle wie organisatorische Probleme stellt.

Disclaimer: Nein, ich möchte nicht zu Stellwerksbauformen wie Jüdel, Einheit, E43, DrS2 oder rein ortsbedienten Weichen und Ballonsignalen zurück...

G5-Mobilfunk ist halt der aktuelle Stand der Technik und die entwickelt sich rasant weiter. Mit einem Nokia telefoniert doch auch niemand mehr. Na gut, fast niemand. ;-)

LZB ist auch Technik mit Stand 1970. Funktioniert sehr gut und sehr zuverlässig, aber irgendwann gibt es keine Ersatzteile und niemanden mehr, der es noch programmieren kann. Das ist zunehmend auch bei älteren Stellwerkstechniken so.

Klar gibt es technische Weiterentwicklungen. Diese sollten aber kein Selbstzweck sein und nicht dazu führen, dass z. B. im Bahnbereich gerade 10 Jahre nach flächendeckend abgeschlossener Migration von ZBF zu GSM-R nun schon wieder unbedingt auf ein neues Funksystem umgestellt werden soll/muss. Daher nochmal die Frage, was kann FRMCS gegenüber GSM-R tatsächlich im Alltagsbetrieb besser und ließe sich eine ggf, für unabdingbar gehaltene Funktionalitätsverbesserung nicht auch per Softwareupdates realisieren?

Wie lange zudem LZB oder Stellwerksbauformen ab SpDrS600 gepflegt werden, hängt natürlich in erster Linie von verlässlichen Bestellungen seitens der DB gegenüber der Industrie ab, die dann auch entsprechende Materialvorhaltungs- sowie Personalpolitik betreiben kann. Das tun die Firmen natürlich nicht, wenn die Bahn alle paar Monate mit einer neuen "Strategie" um die Ecke kommt. Da zudem ein Großteil der damaligen Entwicklungsarbeit vom Bundesbahn-Zentralamt München (also dem Rechtsvorgänger der DB Systemtechnik GmbH) selbst erbracht wurde, wäre die DB hier auch nicht zwingend auf Siemens und Hitachi (Nachfolger von SEL/Lorenz) angewiesen, sondern könnte sehr wohl auch andere Elektronikfirmen zertifizieren und beauftragen...

BTW: Selbst Verkehrsflugzeuge wie der A380 und die DFS nutzen noch heute den in den 1950er Jahren international eingeführten Analogfunk und Schuko-Stecker/-Steckdosen, FI-Schalter etc. werden auch seit teilweise schon 90 Jahren weitgehend unverändert produziert und da käme auch aus Gründen niemand auf die Idee, alle paar Jahre neue Standards vorzugeben und flächendeckende Umrüstung zu verlangen.

Viel größeren Bedarf sehe ich für die Einführung der D-AK (automatische Kupplung) als europaweiten Standard für Fahrzeuge sowohl des Personen- wie des Güterverkehrs. Dann könnten nämlich z. B. auf Nebenbahnen bei Bedarf Güterwagen einem ohnehin dort fahrenden Nahverkehrstriebwagen welcher Baureihe oder Traktionsart auch immer beigegeben werden, ohne dafür jeweils Tf, Lok, Trasse etc. vorhalten und bezahlen zu müssen...

Das gehört auch zum Thema Nachhaltigkeit...

Deine Vorstellung von D-AK ist sehr weltfremd. Die vorgestellte Vorzugsvariante ist nicht kompatibel mit der Kupplung vieler Nebenbahnfahrzeuge. Das sind in der Regel alles Scharfenbergkupplungen, aber verschiedener Bauformen. Nebenbahntriebwagen sind ja nicht einmal untereinander kuppelbar wenn es unterschiedliche Baureihen sind. Versuche mal einen RS1 mit einem Desiro zu kuppeln.

Das anhängen eines Güterwagen scheitert fast immer an der durchrationalisierten Fahrzeiten des Triebwagen und der fehlenden Infrastruktur für den Einzelwagenverkehr.

Zu dem Thema Zugfunk: Die Bahnen hatten Anfang der 90er Jahre erkannt, das der analoge Zugfunk veraltet und auf verschiedenen Insellösungen bassiert. Jede Bahn kochte da ihr eigenes Süppchen, lediglich der Ostblock schaffte es im Rahmen der OSShD einen einheitlichen Standard für Zugfunk zu schaffen. Dafür fehlte ihm aber das Geld und die Kapazitäten um nennenswert Strecken auszurüsten. Lediglich die Reichsbahn schaffte es nennenswert Strecken damit auszurüsten.

Daher reifte die Idee einer einheitlichen europäischen Lösung. Bei der Luftfahrt gab es dagegen schon immer einen einheitlichen Standard der zudem weltweit gültig ist. Dagegen gab es in Deutschland drei verschiedene Zugfunksysteme: Zugbahnfunk West, Zugfunk Ost, VzF 95.
Erfahre gerade, dass es eine Linie E für Ausflügler zwischen Altem Wasserwerk und Rahnsdorf gibt.

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.2026 11:13 von Harald Tschirner.


Zitat
Harald Tschirner
Erfahre gerade, dass es eine Linie E für Ausflügler zwischen Altem Wasserwerk und Rahnsdorf gibt. Die BVG Webseite weiß nichts davon.

Vielleicht kannst Du konkretisieren, woher hast Du das erfahren hast?
Beobachtung eines Fahrgastes am Ort

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Beobachtung eines Fahrgastes am Ort

Danke. Iat ja spannend, sonst macht die BVG doch aus jeder Mehrleistung eine Jubelmeldung...
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Harald Tschirner
Beobachtung eines Fahrgastes am Ort

Danke. Iat ja spannend, sonst macht die BVG doch aus jeder Mehrleistung eine Jubelmeldung...

Vielleicht gibt es ja am kommenden Dienstag eine Pressemitteilung dazu. Die Wiedereröffnung der M6 über die Marzahner Brücken ist ja auch mit Tagen Verspätung gemeldet worden.
Zitat
Harald Tschirner
Erfahre gerade, dass es eine Linie E für Ausflügler zwischen Altem Wasserwerk und Rahnsdorf gibt.

Aktuell wohl nicht mehr laut bvg.de und verbindungssuche.
Auch auf dein Screen nur ein 20min-Takt, wie mir auch angezeigt wird aktuell und selbe Haltestelle wie du gewählt hast.

GLG.................Tramy1
U.N.V.E.U. + EKI



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.2026 15:11 von Tramy1.
Zitat
Harald Tschirner
Erfahre gerade, dass es eine Linie E für Ausflügler zwischen Altem Wasserwerk und Rahnsdorf gibt.

Schön, dass man diese alte Tradition wieder aufleben lässt. Aber wie passt das denn mit Deinem Screenshot zusammen? Dort ist weder eine Linie E abgebildet, noch eine Fahrt zum Alten Wasserwerk.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Harald Tschirner
Erfahre gerade, dass es eine Linie E für Ausflügler zwischen Altem Wasserwerk und Rahnsdorf gibt.

Schön, dass man diese alte Tradition wieder aufleben lässt. Aber wie passt das denn mit Deinem Screenshot zusammen? Dort ist weder eine Linie E abgebildet, noch eine Fahrt zum Alten Wasserwerk.

Es wird auf Zusatzfahrten hingewiesen. Heute allerdings nicht mehr...

Beste Grüße
Harald Tschirner
Was erfreut die Leute, wenn die Stadtbahn aufgrund fehlender Regionalzüge überlastet ist? Wie wäre es mit einem 20-Minutentakt auf der Ringbahn zwischen Tempelhof und Schöneberg?
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Alter Köpenicker
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Harald Tschirner
Erfahre gerade, dass es eine Linie E für Ausflügler zwischen Altem Wasserwerk und Rahnsdorf gibt.

wie passt das denn mit Deinem Screenshot zusammen? Dort ist weder eine Linie E abgebildet, noch eine Fahrt zum Alten Wasserwerk.

Es wird auf Zusatzfahrten hingewiesen.

Das habe ich auch gesehen. Aber wirklich informativ ist dieser Hinweis ja nicht.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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VvJ-Ente
Was erfreut die Leute, wenn die Stadtbahn aufgrund fehlender Regionalzüge überlastet ist? Wie wäre es mit einem 20-Minutentakt auf der Ringbahn zwischen Tempelhof und Schöneberg?

Dort ist ein Gleislagefehler, deswegen kann nur eingleisig gefahren werden. Die Störung gibt es bereits seit Freitag Nachmittag und soll laut strecken.info noch bis mindestens Dienstag bestehen.
Zitat
VvJ-Ente
Was erfreut die Leute, wenn die Stadtbahn aufgrund fehlender Regionalzüge überlastet ist? Wie wäre es mit einem 20-Minutentakt auf der Ringbahn zwischen Tempelhof und Schöneberg?

Und zwischen Zoo und Friedrichstr. sogar gesperrt wegen Bauarbeiten.
Zitat
Nordender
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VvJ-Ente
Was erfreut die Leute, wenn die Stadtbahn aufgrund fehlender Regionalzüge überlastet ist? Wie wäre es mit einem 20-Minutentakt auf der Ringbahn zwischen Tempelhof und Schöneberg?

Und zwischen Zoo und Friedrichstr. sogar gesperrt wegen Bauarbeiten.

Das ist aber planmäßig. Es gibt drei Wochenenden, an denen S-Bahn und Fernbahn gleichzeitig gesperrt sind.
Ja ist richtig, sorgt bestimmt trotzdem für Freude.
Fein. Vielleicht bekommen wir ja noch eine Sperrung zwischen Westend und Beusselstraße hin, um die Nordumfahrung auch noch zu zerschießen...
Zitat
VvJ-Ente
Was erfreut die Leute, wenn die Stadtbahn aufgrund fehlender Regionalzüge überlastet ist?
Das die S7 teils mit Kurzzügen fährt? ;-)

Und bei S1/2/25 gerade mehr ausfällt als fährt?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.2026 20:52 von fatabbot.
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fatabbot
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VvJ-Ente
Was erfreut die Leute, wenn die Stadtbahn aufgrund fehlender Regionalzüge überlastet ist?
Das die S7 teils mit Kurzzügen fährt? ;-)

Und bei S1/2/25 gerade mehr ausfällt als fährt?

Gestern auch herzallerliebst: Umlaufausfälle auf der S3 mit der Begründung "Kurzfristiger Personalausfall". Und selbstverständlich kam danach ein Dreiviertelzug. Folglich eine Ölsardinenenkonserveninnentemperatur von gefühlt 45 Grad Celsius...
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