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Drehstromer und Schaltwerker wieder auf der U9?
geschrieben von Bahnmeier 
Vor einer Stunde ca. hat ein Drehstromer am Zoo ausgesetzt. Der Nachfolgezug war ein Schaltwerker. Gestern fuhr ich dort noch mit einem H-Zug.

Unterm Strich scheinen es mir aber überwiegend Schaltwerker zu sein, mit H als Sidekicks und F84-92 als Special Guests.

Aber ehrlich gesagt freu ich mich auf die J. Im Berufsverkehr sind die H-Züge, die ja das meiste Fassungsvermögen haben, schon maximal voll. Der J kann hier wirklich was reißen.
Ich habe keine Ahnung, ob es bei der BVG noch verbindliche Planungen für irgendwas gibt. Bei der Pressefahrt der J-Züge sagte ein hochrangiger Verantwortlicher, dass man 20 Züge + eine Reserve benötige. Darüber hinaus solle es noch etwas weitere Reserve geben. Ich habe keine Ahnung, ob diese weitere Reserve beispielsweise aus den IK-Zügen bestehen soll oder alles J-Züge sein sollen. Es gab keine komplett nachvollziehbaren Aussagen zu diesem Komplex. Ich weiß nicht, ob man öffentlich nichts Verbindliches sagen möchte oder es selber nicht weiß.
Zitat
Slighter
[...]
Aber ehrlich gesagt freu ich mich auf die J. Im Berufsverkehr sind die H-Züge, die ja das meiste Fassungsvermögen haben, schon maximal voll. Der J kann hier wirklich was reißen.

Wo kommt dein Optimismus her? Der J fährt gegenüber dem H zwei zusätzliche Führerstände spazieren. Das kann die zusätzliche Breite und die Mehrzweckbereiche kaum ausgleichen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
Slighter
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Aber ehrlich gesagt freu ich mich auf die J. Im Berufsverkehr sind die H-Züge, die ja das meiste Fassungsvermögen haben, schon maximal voll. Der J kann hier wirklich was reißen.

Wo kommt dein Optimismus her? Der J fährt gegenüber dem H zwei zusätzliche Führerstände spazieren. Das kann die zusätzliche Breite und die Mehrzweckbereiche kaum ausgleichen.

Es gleicht es nicht im Sinne von besserer Fahrgastverteilung aus. Im Zweiteiler können sich die Fahrgastmassen nicht so gut verteilen, wie im Vierteiler, was bereits auf der U5 zur Folge hat, dass der Zweiteiler einfach nur brechend voll ist, während der Vierteiler mit den H zu vergleichen ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.06.2026 19:44 von Flexist.
Zitat
Jay
Zitat
Slighter
[...]
Aber ehrlich gesagt freu ich mich auf die J. Im Berufsverkehr sind die H-Züge, die ja das meiste Fassungsvermögen haben, schon maximal voll. Der J kann hier wirklich was reißen.

Wo kommt dein Optimismus her? Der J fährt gegenüber dem H zwei zusätzliche Führerstände spazieren. Das kann die zusätzliche Breite und die Mehrzweckbereiche kaum ausgleichen.

Der kommt daher, dass ich tatsächlich vergessen hatte, dass die J nicht direkt als 6-Teiler fahren, sondern als 2+4. Aber vielleicht ergibt es sich ja doch noch mal dass man einen komplett durchgängigen Zug zusammenstellt.
Der Fehler wäre noch korrigierbar, man müsste nur ordentlich Mittelwagen nachbestellen und könnte dann die J-Züge problemlos als 6-Wagen-Einheiten fahren lassen.
Zitat
M48er
Der Fehler wäre noch korrigierbar, man müsste nur ordentlich Mittelwagen nachbestellen und könnte dann die J-Züge problemlos als 6-Wagen-Einheiten fahren lassen.

Hoffentlich ist es ja dann auch problemlos technisch möglich. Nicht das dann wieder irgendwas nicht bedacht wurde, weil es nicht so gefordert war von Anfang an.

Berliner Linienchronik (+ Stationierungen/Werbungen/...) 1858-2026
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
M48er
Der Fehler wäre noch korrigierbar, man müsste nur ordentlich Mittelwagen nachbestellen und könnte dann die J-Züge problemlos als 6-Wagen-Einheiten fahren lassen.

Hoffentlich ist es ja dann auch problemlos technisch möglich. Nicht das dann wieder irgendwas nicht bedacht wurde, weil es nicht so gefordert war von Anfang an.

Die Möglichkeit, aus einem Endwagenpaar und zwei Mittelwagenpaaren einen Sechswagenzug zu bilden, ist im Lastenheft der J-Züge ausdrücklich enthalten. Aus dem Vierwagenzug 7008/7504 und dem Mittelwagenpaar 7509 wurde im April 2025 tatsächlich ein Sechswagenzug gebildet und in der BwFi und auf der U5 erprobt. Der Zug wurde im Vorjahr der Presse vorgestellt und auf dem Prüfgleis vorgeführt. Inzwischen ist er wieder beim Hersteller, denn bestellt wurden bisher ausschließlich Vier- und Zweiwagenzüge.

so long

Mario
Deswegen muss er doch nicht zum Hersteller zurück.
Zitat
Wutzkman
Deswegen muss er doch nicht zum Hersteller zurück.

Natürlich nicht deswegen. Es ist ja auch im Lastenheft festgeschrieben, das die Verbindung zwischen End- und Mittelwagen in der Werkstatt getrennt werden können und die Mittelwagen dann zwischen andere Endwagen gekuppelt werden können.
Zitat
Wutzkman
Deswegen muss er doch nicht zum Hersteller zurück.

Deswegen nicht. Stadler ruft fast alle vorab testweise gelieferten Züge nochmals in sein Werk zurück. Für längere Um- und Nachrüstungen zur Herstellung eines abnahmefähigen Zustands haben die BVG-Werkstätten keine Kapazitäten frei.
Parallel zu den Neulieferungen ist ja der vorhandene Fuhrpark weiterhin instandzuhalten und gleichzeitig die Werkstattinfrastruktur für die Anforderungen der neuen Fahrzeuggeneration entsprechend zu erweitern. Auch die Erweiterung führt zunächst zu Einschränkungen.

so long

Mario
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