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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 15:56 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 16:00 |
Zitat
Jay
Bezüglich der U1: Wenn sie nur zwischen Uhlandstraße und Nollendorfplatz pendelt, sind 8 Wagen einfach zu viel des Guten, insbesondere wenn auf U2 oder U3 Wagenmangel herrscht. Und ich bezweifle auch, dass das vom Besteller so gewünscht ist. Da werden einfach falsche Prioritäten gesetzt.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 18:46 |
Zitat
Jay
Bezüglich der U1: Wenn sie nur zwischen Uhlandstraße und Nollendorfplatz pendelt, sind 8 Wagen einfach zu viel des Guten (...)
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 22:19 |
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Jay
Bezüglich der U1: Wenn sie nur zwischen Uhlandstraße und Nollendorfplatz pendelt, sind 8 Wagen einfach zu viel des Guten (...)
Das ist richtig. Aber das ist ja schon die zweite Ebene des Problems, die erste ist, dass es Gründe zu geben scheint, diese Linienkürzung überhaupt so zu haben. Eine vernünftige Sache, weil da nicht so viel los ist? Okay, aber wozu wird der Ast denn dann überhaupt betrieben? U-Bahn um der U-Bahn willen?
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 22:30 |
Zitat
Jay
Auf der U5 werden ja jetzt auch am Abend die J-Züge auseinander gerupft, um auf keinen Fall Beförderungsqualität entstehen zu lassen.
Zitat
Jay
Als ich am Donnerstagabend vom Flughafen heimwärts fuhr, waren gegen 23:30 Uhr schon am Hauptbahnhof nahezu alle Sitzplätze belegt. Ab Brandenburger Tor mussten schon Viele stehen, ab Unter den Linden war das Verhältnis zwischen Sitzenden und Stehenden etwa 1:1 und ab Alex kam dann HVZ-Feeling auf.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 23:09 |
Ja, so werden bei der U5 auch am U Hauptbahnhof Züge gekürzt abends - inklusive eigenem dafür eingesetzten Personal etc.Zitat
Jay
Auf der U5 werden ja jetzt auch am Abend die J-Züge auseinander gerupft, um auf keinen Fall Beförderungsqualität entstehen zu lassen. Als ich am Donnerstagabend vom Flughafen heimwärts fuhr, waren gegen 23:30 Uhr schon am Hauptbahnhof nahezu alle Sitzplätze belegt. Ab Brandenburger Tor mussten schon Viele stehen, ab Unter den Linden war das Verhältnis zwischen Sitzenden und Stehenden etwa 1:1 und ab Alex kam dann HVZ-Feeling auf. Aber einen Vorteil hatte das Ganze natürlich: Zu früh war die Fuhre nicht mehr.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 23:09 |
Zitat
Jay
Bezüglich der U1: Wenn sie nur zwischen Uhlandstraße und Nollendorfplatz pendelt, sind 8 Wagen einfach zu viel des Guten, insbesondere wenn auf U2 oder U3 Wagenmangel herrscht. Und ich bezweifle auch, dass das vom Besteller so gewünscht ist. Da werden einfach falsche Prioritäten gesetzt.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 23:14 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 23:24 |
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PassusDuriusculus
Zitat
Jay
Bezüglich der U1: Wenn sie nur zwischen Uhlandstraße und Nollendorfplatz pendelt, sind 8 Wagen einfach zu viel des Guten, insbesondere wenn auf U2 oder U3 Wagenmangel herrscht. Und ich bezweifle auch, dass das vom Besteller so gewünscht ist. Da werden einfach falsche Prioritäten gesetzt.
Die U2 ist meine Haus- und Hoflinie und der letzte 6-Wagen-Zug ist eine Weile her. Also von Wagenmangel kann aktuell eig. keine Rede sein. Nicht zu vergleichen mit vor ein-zwei Jahren.
Also dank der Taktausdünnungen Kreuzberg, dank der neuen Jk läuft es im Kleinprofil sehr stabil zurzeit.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 11.07.2026 23:33 |
Zitat
Philipp Borchert
Was bei Kurzzügen gern vergessen wird (anscheinend auch von der BVG) ist, dass sich dadurch Wege verlängern und Anschlüsse, die normalerweise bequem schaffbar wären knapp werden oder ganz reißen, nur weil der gerade einfahrende Zug erst mal am hinteren Bahnsteigende vorbei fährt oder das vordere gar nicht erst erreicht. Dann geht das Gehetze los, normalerweise wäre man am Bahnsteigende einfach eingestiegen.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.07.2026 01:01 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 13.07.2026 22:53 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 14.07.2026 00:02 |
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nicolaas
Ob das ein Problem der besonderen Konstruktion oder verspäteter Instandhaltung ist, bleibt offen. Dieser Bereich der Hochbahn war in den Jahren 2004 und 2008 umfassend mit einem innovativen Verfahren saniert worden.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 14.07.2026 02:58 |
Zitat
der weiße bim
Zitat
nicolaas
Ob das ein Problem der besonderen Konstruktion oder verspäteter Instandhaltung ist, bleibt offen. Dieser Bereich der Hochbahn war in den Jahren 2004 und 2008 umfassend mit einem innovativen Verfahren saniert worden.
In diesen Abschnitten wurde eine feste Fahrbahn eingebaut, um die in die Jahre gekommene Stahlkonstruktion der Viadukte zu entlasten vom konventionellen Oberbau aus Schotter, Holzschwellen und Fahrschienen. Alternativ wäre die Kompletterneuerung der Viadukte erforderlich geworden, wie zwischen Görlitzer Bahnhof und Wrangelstraße oder Hallesches Tor - Zossener Straße. Dort wurde nach Einbau der neuen Viaduktbrücken Schotteroberbau eingebaut, der bis heute keine Probleme macht.
Auf den weiter erhaltenen älteren Viadukten verlegten beauftragte Stahlbauunternehmen vor 20 Jahren die Fahrschienen direkt auf Stahlträger, gedämpft durch sogenannte Deltalager mit Gummielementen, die sich offenbar dem Ende ihrer Lebensdauer nähern. Wieviele Lastwechsel sie schon unterzogen waren, lässt sich anhand der Fahrpläne exakt ermitteln. Metall-Gummi-Elemente werden seit Jahrzehnten bei der Federung von Schienenfahrzeugen eingesetzt, gelten als sehr robust und unempfindlich gegenüber wechselndem Druck, Temperatur, Feuchtigkeit und Alterung. Irgendwann ist aber Schluss, die Fahrzeughersteller schreiben genau vor, nach wieviel Tausenden bzw. Millionen Kilometern diese auszutauschen sind.
Die meisten Konstrukteure und Projektleiter der kostensparenden und wartungsarmen Oberbauform sind inzwischen Rentner und die Nachfolger müssen nun selbst Entscheidungen treffen. Das Einholen externer Expertise dauert wegen der komplizierten Ausschreibungsmodalitäten nach LHO und EU-Vorgaben. Solange entlastet man so weit irgend möglich, überwacht engmaschig und hofft auf die Ergebnisse. Offensichtlich müssen die Metall-Gummi-Elemente erneuert werden. Die dazu nötigen Sperrungen wollen geplant, genehmigt und koordiniert werden. Viel Arbeit für die Gleisbautruppe, Kaufleute, Planer und Betrieb.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 14.07.2026 09:33 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 14.07.2026 21:23 |
Zitat
Bd2001
Das Einholen externer Expertise war aber wohl doch nicht so kompliziert wie von Dir beschrieben. Schon seit Wochen besteht da eine Arbeitsgruppe aus Externen Fachleuten und Mitarbeitern der BVG sowie des Herstellers. Momentan ist man immer noch bei der Aufnahme der Schäden und Sichtung der Bauakten. Es zeigt sich, das es nicht DEN Schaden gibt sondern viele Ursachen zu dem Schadensbild führten.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 15.07.2026 06:46 |
Zitat
der weiße bim
Zitat
Bd2001
Das Einholen externer Expertise war aber wohl doch nicht so kompliziert wie von Dir beschrieben. Schon seit Wochen besteht da eine Arbeitsgruppe aus Externen Fachleuten und Mitarbeitern der BVG sowie des Herstellers. Momentan ist man immer noch bei der Aufnahme der Schäden und Sichtung der Bauakten. Es zeigt sich, das es nicht DEN Schaden gibt sondern viele Ursachen zu dem Schadensbild führten.
Definitiv. Die Probleme besteht latent schon länger, danke für die Bestätigung, dass nun endlich wahrnehmbar daran gearbeitet wird.
Dass die Geschwindigkeitsreduzierung zur Ausdünnung führen muss, liegt auf der Hand. Gerade auf den irreführenderweise "Flüstergleis" genannten Abschnitten ist ja eine Evakuierung nicht weiter kommender Züge außerhalb der Bahnsteige besonders kompliziert, so dass auf das "Fahren im Bahnhofsabstand" keinesfalls verzichtet werden kann.
Dass die dogmatische Bestellung der Achtwagenzüge für die Rest-U1 nicht einfach zurückgenommen wird, zugunsten eines wirklich stabilen 5-Minutentakts mit ausschließlich Achtwagenzügen auf der U3 klingt wie ein Treppenwitz. Dabei wäre die Bestückung der Rest-U1 mit den vorgeschädigten Solo-IK eine wirklich sinnvolle Aktion. Damit könnte man sogar ohne extra Rangierpersonal in Gleisdreieck oben kehren und den bedienten Bereich noch etwas vergrößern.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 15.07.2026 14:15 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 15.07.2026 14:53 |
Zitat
Heidekraut
Ist das denn jetzt der Weisheit letzter Stand? U1 nur noch als Stummellinie? Wer erinnert sich, wann das schon mal so war?
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 15.07.2026 16:28 |
Zitat
"Heidekraut" am 15.7.2026 um 14.15 Uhr:
[...] Wer erinnert sich, wann das schon mal so war?
Zitat
"Nemo am 15.7.2026 um 14.53 Uhr:
Damals nannte man den Stummel allerdings Linie 3.