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Warum U1 nur bis Nollendorfplatz
geschrieben von Bahnmeier 
Sehr interessante Statistik. Abgesehen von den Anfangsjahren und weiteren Perioden war es also in jüngerer Zeit nur kurzzeitig, etwas mehr als ein halbes Jahr.

Mir gefällt die Durchfahrt von Warschauer bis Uland besser.
Zitat
krickstadt
Vom 2. Halbjahr 1913 bis zum 1. Halbjahr 1926: Wittenbergplatz-Uhlandstraße (interne Linienbezeichnung: F)

Diese Linienbezeichnung lese ich ja zum ersten Mal für diesen Streckenabschnitt. Wie kam man denn damals ausgerechnet auf F, während die anderen Kleinprofillinien alle A und B waren? Die Buchstaben C bis G werden ja 1913 wohl kaum schon reserviert gewesen sein?


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
krickstadt
Vom 2. Halbjahr 1913 bis zum 1. Halbjahr 1926: Wittenbergplatz-Uhlandstraße (interne Linienbezeichnung: F)

Diese Linienbezeichnung lese ich ja zum ersten Mal für diesen Streckenabschnitt. Wie kam man denn damals ausgerechnet auf F, während die anderen Kleinprofillinien alle A und B waren? Die Buchstaben C bis G werden ja 1913 wohl kaum schon reserviert gewesen sein?

G brauchte man auch nicht reservieren, das kommt erst nach dem F ;-)

Und C bis E waren wohl tatsächlich für Linien vergeben:

C = Nollendorfplatz ⇄ Hauptstraße, also die heutige U4
D = Bismarckstraße (heute: Deutsche Oper) ⇄ Reichskanzlerplatz (⇄ Stadion)
E = der Pendelverkehr Fehrbelliner Platz ⇄ Thielplatz

so steht es jedenfalls auf [www.kibou.de]


Man muss offenbar auch damals schon zwischen Linien und Strecken unterscheiden. Nach Strecken wäre F ja die Strecke für die U10, die derzeit nur zwischen Walther-Schreiber-Platz und Rathaus Steglitz befahren wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.07.2026 20:56 von Jumbo.
Zitat
Jumbo

Man muss offenbar auch damals schon zwischen Linien und Strecken unterscheiden. Nach Strecken wäre F ja die Strecke für die U10, die derzeit nur zwischen Walther-Schreiber-Platz und Rathaus Steglitz befahren wird.

Die Strecke F war damals so noch nicht geplant und diejenigen, die die ersten Großprofilstrecken geplant hatten, sind noch davon ausgegangen, dass man sie als eigenständige Unternehmen betreiben könnte, sodass einheitliche Strecken- und Linienbezeichnungen nicht notwendig erschienen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat

"Alter Köpenicker" am 15.7.2026 um 20.24 Uhr:

Diese Linienbezeichnung lese ich ja zum ersten Mal für diesen Streckenabschnitt.

Das ging mir bis gestern auch so. Ich glaube, dass man in Betracht ziehen sollte, dass das damals alles Kleinprofillinien der Siemens-Tochter "Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin (Hochbahngesellschaft)" waren, und dass diese Buchstaben nicht im Betrieb genannt wurden, sondern die Züge mit den Endstationsnamen beschildert waren. Die Hochbahngesellschaft hatte damals auch ersteinmal keine Ambitionen, Großprofillinien zu betreiben (wenn überhaupt schon an ein Großprofil gedacht wurde).

Zitat

Wie kam man denn damals ausgerechnet auf F, während die anderen Kleinprofillinien alle A und B waren? [...]

Wie "Jumbo" schon geschrieben hatte, gab es im 2. Halbjahr 2013 nicht nur die Bezeichnungen A, B und F, sondern auch C, D und E (im Kleinprofilnetz), vermutlich einfach in der Reihenfolge der Eröffnungen vergeben. Heute werden keine Buchstaben mehr für U-Bahnlinien genannt, obwohl die "dazugehörenden" Bauwerke immer noch damit bezeichnet werden: Kleinprofillinien A und B (mit römischen Ziffern zur Unterscheidung), Großprofillinien C (U6 und teilweise U7), D (U8), E (U5), F (geplante U10), G (U9) und H (U7).

Viele Grüße, Thomas

PS: Die Bauwerksbuchstaben habe ich schon in meiner ersten Webseite "Die Berliner U-Bahn und ihre Abkürzungen" aufgeführt. ;-)

PPS: Ich habe bis heute nicht verstanden, warum man die erste Strecke bzw. die Stammstrecke der Berliner U-Bahn (Warschauer Straße - Gleisdreieck) später mit B bezeichnet hat.

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt

PPS: Ich habe bis heute nicht verstanden, warum man die erste Strecke bzw. die Stammstrecke der Berliner U-Bahn (Warschauer Straße - Gleisdreieck) später mit B bezeichnet hat.

A ist die Stammstrecke über Bülowstr.

(Die Bezeichnungen A und B machen ja erst seit dem Beginn des Gleisdreieck-Umbaus Sinn, vorher waren es ja theoretisch drei gleichwertige Streckenäste bzw. Linien, wobei laut Wikipedia die Auslastung des Knie - Alex-Schenkels am größten war.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.2026 08:48 von PassusDuriusculus.
Hmpf.. wollte gerade die U1 ab Wittenbergplatz nehmen, aber man hat die Linie komplett aufgegeben. Seit ich die Verbindung U2-->U1 nutze (seit 2011) gab es immer einen bahnsteiggleichen Anschluss innerhalb von 0-2 Minuten. Egal, ob die U1 alle 5, alle 10, von Warschauer oder von Nollendorplatz kam.
Jetzt ist der Fahrplan einfach nur Grütze.
Logisch wäre: Die U3 kommt 2 Minuten vor der U2 an, so ist der Anschluss Warschauer>Ruhleben auch bei Verspätungen sicher, der Anschluss Alex>Dahlem ist mit 3 Minuten auch noch im Rahmen und die U1 hätte bahnsteiggleichen Umstieg.
Alternativ denkbar U2 und U3 fahren parallel mit je 0 Minuten Umstieg und der Umstieg Alex>Uhlandstr. hätte wunderbare 2 Minuten.

Stattdessen
Alex>Dahlem ist der einzige der klappt mit 1 Minute.

Warschauer>Ruhleben ("Linie 1" 🎭)
wird mit 4 Minuten genau verpasst

Alex>Uhlandstr. wird mit 4 Minuten genau verpasst.

Man hat also die schlechtest mögliche Lösung gefunden

Kein Wunder, wenn niemand mehr die U1 nutzt



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.2026 13:51 von PassusDuriusculus.
Ist das Ernst das es die U1 jetzt garnicht mehr gibt?
Doch sie gibts, wird aber so gefahren, dass sie nichts mehr bringt. Auf dem Rückweg waren es eben gerade 29 Fahrgäste auf 8 Wagen. (Vor 5 Jahren waren es über 100 um diese Uhrzeit)
Was sollte denn deiner Meinung nach anders gemacht werden?
Die Fahrplanlage geändert werden.

(siehe mein Beitrag von 13:51 Uhr)
Zitat
PassusDuriusculus
Die Fahrplanlage geändert werden.

(siehe mein Beitrag von 13:51 Uhr)

Wenn Du einen Fahrplan findest, der fahrbar ist dann sage der BVG Bescheid, denn die sind da aufgeschlossen.
Zitat
Bd2001
Zitat
PassusDuriusculus
Die Fahrplanlage geändert werden.

(siehe mein Beitrag von 13:51 Uhr)

Wenn Du einen Fahrplan findest, der fahrbar ist dann sage der BVG Bescheid, denn die sind da aufgeschlossen.

Während des 5-Minuten-Taktes der U3 das gesamte U1/U3-System um eine Minute nach hinten verschieben.

Im Kleinprofilsystem war doch der Anschluss Wittenbergplatz gen Westen der eine Punkt nach dem der Fahrplan des Kleinprofilnetzes ausgerichtet wurde ..
Zitat
PassusDuriusculus
Doch sie gibts, wird aber so gefahren, dass sie nichts mehr bringt. Auf dem Rückweg waren es eben gerade 29 Fahrgäste auf 8 Wagen. (Vor 5 Jahren waren es über 100 um diese Uhrzeit)

Dann passt es ja, dass als "Ausgleich" auf der U3 heute mehrere Sechs-Wagen-Züge zu beobachten sind. Schließlich sollen die Fahrgäste die Langsamfahrstellen ja so richtig als Ölsardine gequetscht auskosten. Der ohnehin ausgedünnte Fahrplan war dann erst recht Makulatur.

Ohnehin grassiert mal wieder die alljährliche Kurzzugensis Herbstensis bei der BVG. Denn auch auf der U6 ließen sich heute auch so manche Vier-Wagen-Züge beobachten.

Mal sehen, wann jetzt die nächste Jubelmeldung kommt, dass sich die Situation bei der U-Bahn kontinuierlich verbessert.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.2026 19:05 von Ingolf.
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