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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 15:09 |
Zitat
Bvg-pascal
Bin 3 Tage auf der Kreuzberger Hochbahn gefahren und muss sagen .. 5 Minuten Takt mit 8 Wagen reichen vollkommen aus. Schlimmer wären jetzt 6 Wagen oder so. Durch die Fahrzeitzugabe, sind die Züge auch pünktlich. Mein Eindruck der letzten Tage
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 15:16 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 15:26 |
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Bvg-pascal
Meine Güte entspann dich doch mal. Ich wollte einfach nur damit sagen, das es aktuell nicht so dramatisch ist. Gefühlt läuft es mit dem 5 Minuten Takt besser als mit diesem 3/4 Minuten Takt
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 18:39 |
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Bvg-pascal
Meine Güte entspann dich doch mal. Ich wollte einfach nur damit sagen, das es aktuell nicht so dramatisch ist. Gefühlt läuft es mit dem 5 Minuten Takt besser als mit diesem 3/4 Minuten Takt
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 18:45 |
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Bd2001
Zitat
Bvg-pascal
Meine Güte entspann dich doch mal. Ich wollte einfach nur damit sagen, das es aktuell nicht so dramatisch ist. Gefühlt läuft es mit dem 5 Minuten Takt besser als mit diesem 3/4 Minuten Takt
Das gilt auch nur wenn man es über den ganzen Tag betrachtet. Ganz schlimm wenn, aus welchen Grund auch immer, ein Zug ausfällt oder stark verspätet ist. Da wünscht man ganz schnell die U1 zurück.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 19:49 |
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def
Weißt du, welcher Faktor ziemlich stark dazu beiträgt, dass Berlin so dysfunktional ist? Dass sich immer Leute finden, die total viel Verständnis auch noch für das größte Versagen haben. (Viele würden wahrscheinlich auch mehr Verständnis haben, wenn die BVG sonst ihren verdammten Job machen würde und die Autosenatorin nicht erklärte, dass Takte unter 15 min bei der U-Bahn purer Luxus sind, für den man gefälligst dankbar zu sein hat.)
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 20:11 |
Zitat
FlO530
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def
Weißt du, welcher Faktor ziemlich stark dazu beiträgt, dass Berlin so dysfunktional ist? Dass sich immer Leute finden, die total viel Verständnis auch noch für das größte Versagen haben. (Viele würden wahrscheinlich auch mehr Verständnis haben, wenn die BVG sonst ihren verdammten Job machen würde und die Autosenatorin nicht erklärte, dass Takte unter 15 min bei der U-Bahn purer Luxus sind, für den man gefälligst dankbar zu sein hat.)
Rückblickend muss man aber auch klar feststellen, dass der 3/3/4-Takt in der bisher gelieferten Angebotsgestaltung nun eben auch nicht wirklich gewinn- oder stabilitätsbringend war. Der stetige Wechsel von 4-,6- und 8-Wagen-Zügen gepaart mit oft relativ ungesteuerten Ausfällen und Taktlücken hat jedenfalls auch nicht zur Attraktivitätssteigerung beigetragen. Dagegen ist ein klares Angebot im 5-min-Takt mit 8 Wagen deutlich besser, wenn stabil fahrbar.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 22:04 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 22:20 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 12.06.2026 22:42 |
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Bvg-pascal
Danke !! Genau das wollte ich damit sagen. Die Kreuzberger Hochbahn läuft sehr stabil dadurch. Der 3/4 Minuten Takt geht schnell aus dem Ruder. Natürlich fällt dann dementsprechend eine Bahn mal aus, um wieder zu stabilisieren.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 13.06.2026 06:34 |
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def
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Bvg-pascal
Danke !! Genau das wollte ich damit sagen. Die Kreuzberger Hochbahn läuft sehr stabil dadurch. Der 3/4 Minuten Takt geht schnell aus dem Ruder. Natürlich fällt dann dementsprechend eine Bahn mal aus, um wieder zu stabilisieren.
Hier wird mal wieder so getan, als sei ein stabiler Betrieb im 3- bis 4-min-Takt auf einer innerstädtischen U-Bahn-Strecke eine absolut nicht zu stemmende Aufgabe. Da fragt man sich schon, ob einige in ihrem Leben schon mal in einer beliebigen anderen Millionenstadt U-Bahn gefahren sind.
Nochmal: wo bleibt die mit Inbetriebnahme der JK versprochene Stabilisierung des Betriebs? Nein, den Takt immer weiter auszudünnen, bis selbst der Trias-Saftladen ihn einigermaßen stabil gefahren bekommt, ist keine Lösung. Und wenn das Netz weiter verfällt und man irgendwann auf einen 10-min-Takt umstellt, wirst du auch total viel Verständnis haben und über den achso stabilen Betrieb jubeln - Aute Bonde hat immerhin verkündet, dass alle Takte unter 15 min purer Luxus sind und man gefälligst dankbar zu sein hat.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 13.06.2026 08:27 |
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Bd2001
Die Stabilisierung fand doch statt. Mit der Inbetriebnahme der JK konnten die U1 und U3 durch je einen zusätzlichen Zug stabilisiert werden und die Züge auf acht Wagen verlängert werden. Mehr geht erst wenn alle JK da sind die Kisten auch stabil laufen.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 13.06.2026 10:35 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 13.06.2026 13:03 |
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def
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Bd2001
Die Stabilisierung fand doch statt. Mit der Inbetriebnahme der JK konnten die U1 und U3 durch je einen zusätzlichen Zug stabilisiert werden und die Züge auf acht Wagen verlängert werden. Mehr geht erst wenn alle JK da sind die Kisten auch stabil laufen.
Ich halte es noch nicht für sonderlich stabil, wenn die bloße Einrichtung einer Langsamfahrstelle zu einer Angebotsreduktion um ein Drittel führt.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 13.06.2026 13:27 |
Zitat
Bd2001
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Bd2001
Die Stabilisierung fand doch statt. Mit der Inbetriebnahme der JK konnten die U1 und U3 durch je einen zusätzlichen Zug stabilisiert werden und die Züge auf acht Wagen verlängert werden. Mehr geht erst wenn alle JK da sind die Kisten auch stabil laufen.
Ich halte es noch nicht für sonderlich stabil, wenn die bloße Einrichtung einer Langsamfahrstelle zu einer Angebotsreduktion um ein Drittel führt.
In dem fraglichen Abschnitt verdoppelt sich die Fahrzeit. Im Umkehrschluß halbiert sich da die Kapazität.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 13.06.2026 16:18 |
Zitat
Nemo
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Bd2001
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def
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Bd2001
Die Stabilisierung fand doch statt. Mit der Inbetriebnahme der JK konnten die U1 und U3 durch je einen zusätzlichen Zug stabilisiert werden und die Züge auf acht Wagen verlängert werden. Mehr geht erst wenn alle JK da sind die Kisten auch stabil laufen.
Ich halte es noch nicht für sonderlich stabil, wenn die bloße Einrichtung einer Langsamfahrstelle zu einer Angebotsreduktion um ein Drittel führt.
In dem fraglichen Abschnitt verdoppelt sich die Fahrzeit. Im Umkehrschluß halbiert sich da die Kapazität.
Was ist denn das für eine Rechnung? Die Kapazität würde sich halbieren, wenn man bereits die Leistungsfähigkeit der Strecke ausfahren würde. Das ist aber nicht der Fall. Oder wenn sich die Fahrzeit der gesamten Strecke verdoppeln würde, da man dann doppelt so viele Fahrzeuge bräuchte.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 14.06.2026 07:48 |
Selbstverständnis eines BVGers: Wenn Kunden erwarten, dass man seine Infrastruktur so instand hält, dass der geplante Betrieb ohne plötzliche Havarieeinschränkungen läuft, hat man chronischen Hass auf die BVG.Zitat
Bvg-pascal
Entweder fährst du selten U1/U3 oder dein Hass der BVG ist chronisch. So langsam wie die Bahnen fahren, muss ja irgendwo was sein. Als vielfahrender Fahrgast finde ich diese Variante zurzeit entspannt und stabil. Kannst halten was du willst
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 14.06.2026 10:17 |
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 14.06.2026 10:26 |
Zitat
BVG-Pressesprecher
Ahja .. komisches Verständnis. Selbst wenn man die Infrastruktur pflegt, kann es zur Havarie kommen. Steckst halt einfach nicht drin. Wir reden von 1-2 Minuten mehr Fahrzeit mit mehr Verlässlichkeit.
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Re: Warum U1 nur bis Nollendorfplatz 14.06.2026 13:33 |
Zitat
def
Zitat
BVG-Pressesprecher
Ahja .. komisches Verständnis. Selbst wenn man die Infrastruktur pflegt, kann es zur Havarie kommen. Steckst halt einfach nicht drin. Wir reden von 1-2 Minuten mehr Fahrzeit mit mehr Verlässlichkeit.
Wir reden von einer Angebotsreduktion um ein Drittel. Und für solche Havarien hätte man sicher mehr Verständnis, wenn es sonst liefe. (Fällt eigentlich die ersatzlose Einstellung der 21 zwischen Markt- und Holteistraße für dich auch unter "Havarie"?)
Übrigens, professionell geführte Unternehmen versuchen Havarien schnellstmöglich zu beseitigen, statt erstmal die Hände in den Schoß zu legen und zu sagen, dass man vielleicht in ein paar Jahre etwas tut. Oder auch nicht. Weil man insgeheim ganz froh ist, dass man eine weitere Ausrede für die eigene Unfähigkeit gefunden hat.