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Änderungen zum Fahrplanwechsel 2026 am 13. Dezember
geschrieben von nicolaas 
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Marienfelde
Auch die Nichtbedienung so eines Linienabschnitts an Sonntagen - mitten in einem dichtbesiedelten Innenstadtquartier - halte ich für durchaus hinterfragenswert.

Sonntags haben die Leute gefälligst zu Hause zu bleiben. Wo sollen sie denn auch hin, es hat ja alles zu.

Sicher nicht unser Kernthema, aber: Am Sonntag kann man/frau im Ostbahnhof ab 6 Uhr morgens Lebensmittel einkaufen,

Marienfelde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.08.2026 10:26 von Marienfelde.
Diesen Rewe tu ich meinem ärgsten Feind nicht an.
Zitat
Nordender
Diesen Rewe tu ich meinem ärgsten Feind nicht an.

Penny und Rossmann sind ja auch noch da. ;)

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Marienfelde
Sicher nicht unser Kernthema, aber: Am Sonntag kann man/frau im Ostbahnhof ab 6 Uhr morgens Lebensmittel einkaufen,

Ja, das kann man auch im Hauptbahnhof und in Südkreuz (Gesundbrunnen sicher auch?) sowie im Flughafen. Allerdings soll das ja nur Reisebedarf für Reisende sein. Damit also niemand verführt wird, das sonntägliche Verkaufsverbot zu unterlaufen, wird eben vorsichtshalber der Busverkehr dorthin eingeschränkt.

Ich habe übrigens tatsächlich schon von Geschäften in Bahnhöfen gehört, die nur ein eingeschränktes Angebot an Sonntagen verkaufen dürfen. Obwohl die Ware vorrätig und quasi greifbar ist, darf sie nicht verkauft werden.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Ja, das kann man auch im Hauptbahnhof und in Südkreuz (Gesundbrunnen sicher auch?) sowie im Flughafen.
Nö. Bis auf den 24/7-REWE am BER alle erst ab 08:00 Uhr auf. ;-)

Und EDEKA in Lichtenberg und Friedrichstraße und HIT am Zoo nicht vergessen (alle Sonntags ab 8:00 Uhr).

Zitat

Ich habe übrigens tatsächlich schon von Geschäften in Bahnhöfen gehört, die nur ein eingeschränktes Angebot an Sonntagen verkaufen dürfen. Obwohl die Ware vorrätig und quasi greifbar ist, darf sie nicht verkauft werden.

Gab es vor einigen Jahren hier, als die Ämter das auch wirklich kontrolliert haben.

Da wurden die Waren, die nicht angeboten werden durften, abgedeckt.

Interessiert aber wohl seit Jahren niemanden mehr.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.08.2026 20:20 von fatabbot.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Marienfelde
(...)

(...)

Ich habe übrigens tatsächlich schon von Geschäften in Bahnhöfen gehört, die nur ein eingeschränktes Angebot an Sonntagen verkaufen dürfen. Obwohl die Ware vorrätig und quasi greifbar ist, darf sie nicht verkauft werden.

Wo das ganze ab adsurdum geführt wird: Im Wiener Hauptbahnhof verlaufen Zäune durch einen Spar-Markt ("Interspar Pronto"), da dort unterschiedliche Waren nur zu unterschiedlichen Urzeiten / an unterschiedlichen Tagen angeboten werden dürfen.

siehe hier

Da ist beim Einkaufen selbst die Verwirrung verwirrt.

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🏳️‍🌈 Vielfalt fährt mit.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2026 08:29 von LariFari.
Zitat
LariFari

Im Wiener Hauptbahnhof verlaufen Zäune durch einen Spar-Markt ("Interspar Pronto"), da dort unterschiedliche Waren nur zu unterschiedlichen Urzeiten / an unterschiedlichen Tagen angeboten werden dürfen.

siehe hier

Da ist beim Einkaufen selbst die Verwirrung verwirrt.

Das mit der Verwirrung verstehe ich: Wer will heutzutage noch in der Antike oder im Mittelalter einkaufen...😉
Zitat
Bw Steg
Zitat
LariFari

Im Wiener Hauptbahnhof verlaufen Zäune durch einen Spar-Markt ("Interspar Pronto"), da dort unterschiedliche Waren nur zu unterschiedlichen Urzeiten / an unterschiedlichen Tagen angeboten werden dürfen.

siehe hier

Da ist beim Einkaufen selbst die Verwirrung verwirrt.

Das mit der Verwirrung verstehe ich: Wer will heutzutage noch in der Antike oder im Mittelalter einkaufen...😉

Die ganzen Mittelaltermärkte deuten darauf hin, dass das einige wollen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Bw Steg
Zitat
LariFari

Im Wiener Hauptbahnhof verlaufen Zäune durch einen Spar-Markt ("Interspar Pronto"), da dort unterschiedliche Waren nur zu unterschiedlichen Urzeiten / an unterschiedlichen Tagen angeboten werden dürfen.

Da ist beim Einkaufen selbst die Verwirrung verwirrt.

Das mit der Verwirrung verstehe ich: Wer will heutzutage noch in der Antike oder im Mittelalter einkaufen...😉

Die ganzen Mittelaltermärkte deuten darauf hin, dass das einige wollen.

Ach, und die finden das dann im Wiener Hauptbahnhof? Ist ja toll! Hauptsache, die werden dann nicht enttäuscht...
Zitat
LariFari
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Marienfelde
(...)

(...)

Ich habe übrigens tatsächlich schon von Geschäften in Bahnhöfen gehört, die nur ein eingeschränktes Angebot an Sonntagen verkaufen dürfen. Obwohl die Ware vorrätig und quasi greifbar ist, darf sie nicht verkauft werden.

Wo das ganze ab adsurdum geführt wird: Im Wiener Hauptbahnhof verlaufen Zäune durch einen Spar-Markt ("Interspar Pronto"), da dort unterschiedliche Waren nur zu unterschiedlichen Urzeiten / an unterschiedlichen Tagen angeboten werden dürfen.

Ich glaube, das Thema ist eher eine vorgeschriebene Maximalgröße für jene Geschäfte, die sonntags geöffnet sein dürfen. Der Press & Books ein paar Meter weiter sperrt sonntags auch einen Teil seiner Ladenfläche ab, ebenso wie Supermärkte an anderen österreichischen Hauptbahnhöfen. Der Spar besteht zu diesen Zeiten formell aus zwei Läden.

Das scheint auch daran zu liegen, dass der Wiener Hauptbahnhof recht jung ist. Der viel länger existierende BILLA am Praterstern hat diese Beschränkung nicht, ebenso wenig wie Press & Books am Westbahnhof oder Spar in Salzburg Hbf. Offensichtlich galt zu Zeiten ihrer Genehmigung noch ein liberaleres Recht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2026 22:24 von def.
Zitat
def
Zitat
LariFari
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Alter Köpenicker
Zitat
Marienfelde
(...)

(...)

Ich habe übrigens tatsächlich schon von Geschäften in Bahnhöfen gehört, die nur ein eingeschränktes Angebot an Sonntagen verkaufen dürfen. Obwohl die Ware vorrätig und quasi greifbar ist, darf sie nicht verkauft werden.

Wo das ganze ab adsurdum geführt wird: Im Wiener Hauptbahnhof verlaufen Zäune durch einen Spar-Markt ("Interspar Pronto"), da dort unterschiedliche Waren nur zu unterschiedlichen Urzeiten / an unterschiedlichen Tagen angeboten werden dürfen.

Ich glaube, das Thema ist eher eine vorgeschriebene Maximalgröße für jene Geschäfte, die sonntags geöffnet sein dürfen. Der Press & Books ein paar Meter weiter sperrt sonntags auch einen Teil seiner Ladenfläche ab, ebenso wie Supermärkte an anderen österreichischen Hauptbahnhöfen. Der Spar besteht zu diesen Zeiten formell aus zwei Läden.

Das scheint auch daran zu liegen, dass der Wiener Hauptbahnhof recht jung ist. Der viel länger existierende BILLA am Praterstern hat diese Beschränkung nicht, ebenso wenig wie Press & Books am Westbahnhof oder Spar in Salzburg Hbf. Offensichtlich galt zu Zeiten ihrer Genehmigung noch ein liberaleres Recht.

Auch Österreich mag es gerne mal kompliziert - gerade auch bei diesem Thema:
Aktuell dazu:
[www.derstandard.de]
Das zuständige Ministerium meint dazu:
[www.bmwet.gv.at]
Und hier die Sonderregelungen für Wien (hat jedes Bundesland dort):
[www.wko.at]

Aber wie kommen wir jetzt zum Fahrplanwechsel zurück? Sonderöffnungszeiten zu diesem Ereignis demnächst? Gar ein verkaufsoffener Sonntag? ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2026 22:57 von Ingolf.
Zitat
Ingolf
Aber wie kommen wir jetzt zum Fahrplanwechsel zurück? Sonderöffnungszeiten zu diesem Ereignis demnächst? Gar ein verkaufsoffener Sonntag? ;-)

Nein, die letzten verbleibenden verkaufsoffenen Sonntage in diesem Jahr sind rund um den Fahrplanwechsel terminiert: am 6. und 20. Dezember: [www.berlin.de]
Zitat
Ingolf
(...)
Aber wie kommen wir jetzt zum Fahrplanwechsel zurück?
(...)

Zurück zur Buslinie 147. Um mir selbst einen eigenen Eindruck zu verschaffen, bin ich die Linie einmal an einem frühen Nachmittag in der Woche abgefahren. Die Verdichtung auf einen 15-Minutentakt scheint mir - insbesondere wegen der Bedienung der Charité - ein richtiger Schritt zu sein.

Die sonntägliche Nichtbedienung eines dichtbesiedelten Wohnquartiers im Bezirk Mitte halte ich weiterhin für fragwürdig.

Im Vorfeld habe ich versucht, mir den noch gültigen Fahrplan der Linie 147 anzusehen, ihn aber nicht gefunden. Früher gab es ja ein gedrucktes Fahrplanbuch zum nachschlagen, aber wo kann man so einen Fahrplan heute finden?

Auf § 40 Abs. 1 des Personenbeförderungsgesetzes (" Der Fahrplan muß die Führung der Linie, ihren Ausgangs- und Endpunkt sowie die Haltestellen und Fahrzeiten enthalten.") weise ich hin,

Marienfelde.
Zitat
Marienfelde
Zitat
Ingolf
(...)
Aber wie kommen wir jetzt zum Fahrplanwechsel zurück?
(...)

Zurück zur Buslinie 147. Um mir selbst einen eigenen Eindruck zu verschaffen, bin ich die Linie einmal an einem frühen Nachmittag in der Woche abgefahren. Die Verdichtung auf einen 15-Minutentakt scheint mir - insbesondere wegen der Bedienung der Charité - ein richtiger Schritt zu sein.

Die sonntägliche Nichtbedienung eines dichtbesiedelten Wohnquartiers im Bezirk Mitte halte ich weiterhin für fragwürdig.

Im Vorfeld habe ich versucht, mir den noch gültigen Fahrplan der Linie 147 anzusehen, ihn aber nicht gefunden. Früher gab es ja ein gedrucktes Fahrplanbuch zum nachschlagen, aber wo kann man so einen Fahrplan heute finden?

Auf § 40 Abs. 1 des Personenbeförderungsgesetzes (" Der Fahrplan muß die Führung der Linie, ihren Ausgangs- und Endpunkt sowie die Haltestellen und Fahrzeiten enthalten.") weise ich hin,

Marienfelde.

Wenn du eine Quelle gefunden hast, sage Bescheid.

Die BVG versteht das Personenbeförderungsgesetz so, dass man nicht die Abfahrtszeiten, sondern die Fahrzeiten zwischen den Haltestellen veröffentlicht...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Die ganzen Mittelaltermärkte deuten darauf hin, dass das einige wollen.

Das wirft allerdings weitere Fragen auf: [youtu.be]


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Nemo
Die BVG versteht das Personenbeförderungsgesetz so, dass man nicht die Abfahrtszeiten, sondern die Fahrzeiten zwischen den Haltestellen veröffentlicht...

Abfahrts- und Ankunftszeit werden ohnehin regelmäßig durcheinandergebracht, beispielsweise auf den Daisy-Anzeigern. Dort wird angeblich die Abfahrtszeit angegeben. Dabei erscheint das betreffende Fahrzeug meistens erst an der Haltestelle, nachdem die prognostizierte Abfahrtszeit bereits eine Weile verstrichen ist.

Und überhaupt, warum gelingt es eigentlich nur so wenigen Verkehrsmitteln wirklich pünktlich abzufahren? Bei Störungen aller Art liegt es ja auf der Hand, dass das nicht möglich ist. Aber oft stehen die Verkehrsmittel (damit ist jede Art gemeint, auch der Fernverkehr) einfach an Haltestelle oder Bahnhof und fahren einfach nicht ab, obwohl die Abfahrtzeit bereits vorüber ist und augenscheinlich nichts gegen eine Abfahrt spricht. Besonders an Bahnhöfen lässt sich das sehr gut anhand der Bahnhofsuhr mit ihrem Sekundenzeiger nachvollziehen. Meiner Beobachtung nach gehört es offenbar zum guten Ton, mindestens eine Minute nach der Abfahrtszeit abzufahren.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Und überhaupt, warum gelingt es eigentlich nur so wenigen Verkehrsmitteln wirklich pünktlich abzufahren? Bei Störungen aller Art liegt es ja auf der Hand, dass das nicht möglich ist. Aber oft stehen die Verkehrsmittel (damit ist jede Art gemeint, auch der Fernverkehr) einfach an Haltestelle oder Bahnhof und fahren einfach nicht ab, obwohl die Abfahrtzeit bereits vorüber ist und augenscheinlich nichts gegen eine Abfahrt spricht. Besonders an Bahnhöfen lässt sich das sehr gut anhand der Bahnhofsuhr mit ihrem Sekundenzeiger nachvollziehen. Meiner Beobachtung nach gehört es offenbar zum guten Ton, mindestens eine Minute nach der Abfahrtszeit abzufahren.

Grad zum Fernverkehr habe ich im Internet schon gelesen, dass sich Leute beschwert haben, die vor bereits verschlossenen Türen standen, obwohl sie zur veröffentlichten Abfahrtszeit am Zug waren. Als Antwort kam dann, dass man gefälligst X Zeiteinheiten vor der veröffentlichten Abfahrtszeit am Zuge zu sein habe, weil das Türenschließen ja auch noch Zeit brauche und der Zug pünktlich zur Abfahrtszeit abfahren würde. Wieviele Zeiteinheiten man vor der veröffentlichten Zeit am Zug zu sein habe, wurde aber ebensowenig erwähnt, wie man die frühere Anwesenheit bewerkstelligen solle, wenn das offziell per Fahrplanauskunft angegebene Zubringerverkehrsmittel pünktlich zur angegebenen Ankunftszeit angekommen war.

Vielleicht wurde ja jetzt darauf reagiert und die veröffentlichte Abfahrtszeit ist tatsächlich die Türenschließzeit.
Solange es immer noch Züge gibt die sich in Luft auflösen und die Anzeiger weiter blinken bis er dann doch rausfällt...
Zitat
Nemo
Zitat
Marienfelde

(...)


Im Vorfeld habe ich versucht, mir den noch gültigen Fahrplan der Linie 147 anzusehen, ihn aber nicht gefunden. Früher gab es ja ein gedrucktes Fahrplanbuch zum nachschlagen, aber wo kann man so einen Fahrplan heute finden?

Auf § 40 Abs. 1 des Personenbeförderungsgesetzes (" Der Fahrplan muß die Führung der Linie, ihren Ausgangs- und Endpunkt sowie die Haltestellen und Fahrzeiten enthalten.") weise ich hin,

Marienfelde.

Wenn du eine Quelle gefunden hast, sage Bescheid.

Die BVG versteht das Personenbeförderungsgesetz so, dass man nicht die Abfahrtszeiten, sondern die Fahrzeiten zwischen den Haltestellen veröffentlicht...

Ich verstehe § 40 Abs. 1 des Personenbeförderungsgesetzes so: "Der Fahrplan muß die Führung der Linie, ihren Ausgangs- und Endpunkt sowie die Haltestellen und Fahrzeiten enthalten."

Nach meiner Überzeugung verstößt die BVG durch die Mißachtung des § 40 (1) PBefG gegen geltendes Recht,

Marienfelde.
Immer wieder interessant wie viele Leute in dem Wort Abfahrtszeit Türschließzeit rauslesen. Eine Abfahrt ist eine Abfahrt ist eine Abfahrt. Auf einem Flughafen kommt ja auch niemand auf die Idee, die Abflugzeit mit dem Bording-Ende gleichzusetzen.

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