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Kurzmeldungen Juli 2026
geschrieben von chilldow 
Zitat
Jay
Als Mitarbeiter finde ich die Entgleisungen hier schon wieder spannend.

Um mal mit nur einem Punkt anzufangen: Die Vmax wurde in zahlreichen Gleisbögen reduziert. Insbesondere auch in besagter Autobahnkurve auf 40 statt 50.

Bereits seit Dezember gibt's einen neuen Fahrplan. Zwei zusätzliche Minuten zwischen Berghof Weiche und Torellplatz. Da kann man jetzt Blumen pflücken, wenn man nicht vor Plan fahren will.

Danke für Deine Erläuterungen. Offensichtlich waren die getroffenen Maßnahmen aber nicht geeignet, den erneuten Zusammenstoß zu verhindern. Wieder war wohl auch eine Betriebsfahrt betroffen, so dass die von Dir beschriebenen Fahrplananpassungen und Geschwindigkeitsreduzierungen für diese Problemlage nur bedingt geholfen haben (im besten Fall haben sie die Unfallfolgen gemindert).
Mir fehlt die genaue Kenntnis der Situation vor Ort und. ich will vielen Beteiligten den guten Willen nicht absprechen. Und dennoch bleibt es für mich bei einer nicht hinnehmbaren Wiederholung von Frontalzusammenstößen, für die es Ursachen und Schuldige / Verantwortliche geben muss.
Zitat
ZugBus
(z.B. gab es bei meiner letzten Fahrt null Fahrgastinformation im Zug, weder Anzeigen noch Ansagen).

Ja, das hat in letzter Zeit ganz schön nachgelassen. Die Heidelbeeren zeigen mittlerweile nicht mal mehr Linie und Fahrtziel an, stattdessen nur "SRS" als Linienbezeichnung und "Schöneicher Rüdersdorfer Straßenbahn" als Ziel.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Jay
Zwei zusätzliche Minuten zwischen Berghof Weiche und Torellplatz.

Wird deshalb jetzt am Torellplatz gekreuzt oder gab es die zwei zusätzlichen Minuten, weil jetzt am Torellplatz gekreuzt wird? Dass die Bahnen dort langsamer fahren ist aber zu merken.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
ZugBus
(z.B. gab es bei meiner letzten Fahrt null Fahrgastinformation im Zug, weder Anzeigen noch Ansagen).

Ja, das hat in letzter Zeit ganz schön nachgelassen. Die Heidelbeeren zeigen mittlerweile nicht mal mehr Linie und Fahrtziel an, stattdessen nur "SRS" als Linienbezeichnung und "Schöneicher Rüdersdorfer Straßenbahn" als Ziel.

Dass dort momentan gar nichts funktioniert, ist extrem ärgerlich. Parallel zu den MGT6D wurde ein neues Verkaufssystem beschafft, welches auch zur Ansteuerung der Anzeigen (und theoretisch auch Ansagen) verwendet wird. Die Anpassung der Software hat leider ewig gedauert und seit einigen Wochen konnten endlich auch die Haltestellenanzeigen angesteuert werden während Ansagen leider immer noch nicht funktionieren. Vor ca. zwei Wochen ist dann an einem der Geräte ein potenziell gefährlicher Defekt festgestellt worden, weshalb sicherheitshalber alle Tablets aus den Fahrzeugen entnommen wurden. Deswegen ist derzeit auch kein Fahrscheinverkauf in den Fahrzeugen möglich.

Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jay
Zwei zusätzliche Minuten zwischen Berghof Weiche und Torellplatz.
Wird deshalb jetzt am Torellplatz gekreuzt oder gab es die zwei zusätzlichen Minuten, weil jetzt am Torellplatz gekreuzt wird? Dass die Bahnen dort langsamer fahren ist aber zu merken.

Alle Kreuzungen wurden verschoben, um zusätzliche Fahrzeit in den Fahrplan zu bekommen. Am deutlichsten sieht man das in Rüdersdorf, weil dort vom Marktplatz zum Torellplatz verlegt wurde, aber auch in Schöneiche treffen sich die Fahrzeuge jetzt planmäßig zwischen Schillerstraße und Grätzwalde statt zwischen Grätzwalde und Jägerstraße.

Viele Grüße
Markus
Ich kenne die Altersstruktur der Fahrer*innen nicht, aber verschiedene Verantwortliche berichten davon, dass das Thema "Ablenkung" (Smartphone) eines der gravierensten Probleme im Fahrbetrieb derzeit ist. Und zwar bei allen Bahnen. Die Verlockung ist zu groß und Verbote sind nicht durchsetzbar. Bei den großen Bahnen führt dies vermehrt zu Zwangsbremsungen.

Auch bei diesem Unfall könnte Ablenkung eine Rolle gespielt haben und vor 30 Jahren wäre dies vielleicht so nicht passiert.
Der letzte Absatz ist Spekulation, der erste leider nicht.
Zitat
Jay
Als Mitarbeiter finde ich die Entgleisungen hier schon wieder spannend.

Du kannst doch aber von niemandem ernsthaft erwarten, dass sich darüber keine Gedanken gemacht werden aber jeder die für sich behält. Erzähl' mir nicht, dass Du Dich noch nie "Dinge" gefragt hast, wenn es um Auffälligkeiten bei Themen geht, in die Du weniger involviert bist.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
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TomB
Ich kenne die Altersstruktur der Fahrer*innen nicht, aber verschiedene Verantwortliche berichten davon, dass das Thema "Ablenkung" (Smartphone) eines der gravierensten Probleme im Fahrbetrieb derzeit ist. Und zwar bei allen Bahnen. Die Verlockung ist zu groß und Verbote sind nicht durchsetzbar. Bei den großen Bahnen führt dies vermehrt zu Zwangsbremsungen.

Auch bei diesem Unfall könnte Ablenkung eine Rolle gespielt haben und vor 30 Jahren wäre dies vielleicht so nicht passiert.
Der letzte Absatz ist Spekulation, der erste leider nicht.

Deine Beobachtung ist durchaus nachvollziehbar. Man sieht ja tagtäglich im Straßenverkehr, wie viele Autofahrer*innen während der Fahrt aufs Handy schauen. Aber auch Fußgänger*innen oder Radfahrende stehen an roten Ampeln und sind so sehr mit ihrem Smartphone beschäftigt, dass sie erst loslaufen oder losfahren, wenn andere sie darauf aufmerksam machen.

Als mögliche Ursache kann man das sicher nicht ausschließen. Im Moment ist das aber eben noch nicht mehr als Spekulation.

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🏳️‍🌈 Vielfalt fährt mit.
Derzeit arbeitet die BVG an einer neuen Betriebshof-Strategie für Bus uns Straßenbahn, die im Herbst vorliegen soll. Überlegt wird, im Betriebshof Lichtenberg nur noch den Bus-Werkstattbereich zu erhalten. Einerseits, weil die BVG vor einigen Jahren den Bus-Betriebshof eines privaten Anbieters an der Straße Alt-Friedrichsfelde übernommen hat, andererseits wegen der Kapazitäten der neuen E-Bus-Betriebshöfe.

Die bisherigen Flächen für Abstellen und Warten im Betriebshof Lichtenberg sollen für einen Ausbau der Straßenbahn-Abstellkapazitäten wegfallen. Die werden wiederum unter anderem gebraucht, um den Tram-Betriebshof Weißensee während des in den kommenden Jahren geplanten Totalumbaus zu ersetzen. Und weiterhin ist trotz der CDU-Verkehrspolitik ein Ausbau des Straßenbahnnetzes vorgesehen. Dafür braucht es mehr Straßenbahnen, die auch irgendwo abgestellt werden müssen.

Das ist ein Ausschnitt aus meinem E-Bus-Artikel in nd. Dieser Aspekt interessiert vielleicht auch jene, die sich nicht so sehr für E-Busse interessieren.
Zitat
nicolaas
Derzeit arbeitet die BVG an einer neuen Betriebshof-Strategie für Bus uns Straßenbahn, die im Herbst vorliegen soll. Überlegt wird, im Betriebshof Lichtenberg nur noch den Bus-Werkstattbereich zu erhalten. ...
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Auch etwas missverständlich formuliert in meinen Augen.
Verstehe ich das richtig, dass es in Lichtenberg nur noch einen ganz kleinen Busbreich (vermutlich ohne tägl. Linieneinsatz, Hauptwerkstatt evtl.) geben soll, also der Rest der Fläche auch an die Strassenbahn geht?

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Gute Nacht, Forum!
Zitat
nicolaas
Derzeit arbeitet die BVG an einer neuen Betriebshof-Strategie für Bus uns Straßenbahn, die im Herbst vorliegen soll. Überlegt wird, im Betriebshof Lichtenberg nur noch den Bus-Werkstattbereich zu erhalten. Einerseits, weil die BVG vor einigen Jahren den Bus-Betriebshof eines privaten Anbieters an der Straße Alt-Friedrichsfelde übernommen hat, andererseits wegen der Kapazitäten der neuen E-Bus-Betriebshöfe.

Die bisherigen Flächen für Abstellen und Warten im Betriebshof Lichtenberg sollen für einen Ausbau der Straßenbahn-Abstellkapazitäten wegfallen. Die werden wiederum unter anderem gebraucht, um den Tram-Betriebshof Weißensee während des in den kommenden Jahren geplanten Totalumbaus zu ersetzen. Und weiterhin ist trotz der CDU-Verkehrspolitik ein Ausbau des Straßenbahnnetzes vorgesehen. Dafür braucht es mehr Straßenbahnen, die auch irgendwo abgestellt werden müssen.

Das ist ein Ausschnitt aus meinem E-Bus-Artikel in nd. Dieser Aspekt interessiert vielleicht auch jene, die sich nicht so sehr für E-Busse interessieren.

Lichtenberg und Britz werden voraussichtlich die "Verlierer" der neuen Höfe werden. Erst einmal wird man das nicht so stark merken, weil andernorts umgebaut wird (indira, cicero und spandau) und deswegen Linien durch die ganze Stadt verschoben werden. Aber die klassischen Lichtenberger Ablösepunkte wie Schöneweide oder Köpenick liegen nunmal gut erreichbar vom neuen Hof Treptow. Und auch Britz kann einiges verlieren, sowohl im Westen (die ganzen 76er-Linien), im Norden (M43 z.B.), im Osten (M41) und im Süden (M11, X11).Dafür wird man sicherlich einiges mehr aus der Innenstadt übernehmen (wie M48 oder M85), aber nur solange dort Diesel fahren und Cicero / Spandau umgebaut wird.

Es hängt aber stark von der Politik nach der Wahl ab, wie viele Bus-km die BVG in Zukunft fahren wird.
Zitat
BVG Pressemitteilung
Berlin, 08. Juli 2026



BVG und Wall testen Wartehalle der Zukunft



Test-Haltestelle Spandauer Straße/Marienkirche eröffnet ● Mehr Sicherheit durch direkte Verbindung zur Sicherheitsleitstelle ● Solardach und digitale Fahrgastinformation für mehr Komfort und Nachhaltigkeit



Heute haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gemeinsam mit Wall an der Bushaltestelle Spandauer Straße/Marienkirche eine neue Test-Wartehalle in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner und Verkehrssenatorin Ute Bonde sowie Gesellschafter von Wall und Co-CEO von JCDecaux Jean-François Decaux eröffnete BVG-Vorstandsvorsitzender Henrik Falk den Testbetrieb. Fahrgäste profitieren dort ab sofort von modernen Sicherheitseinrichtungen, verbesserter Fahrgastinformation und höherem Komfort.



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Heute gemeinsam die Test-Wartehalle enthüllt (v. l. n. r.): BVG-Vorstandsvorsitzender Henrik Falk, Wall-Gesellschafter und Co-CEO von JCDecaux Jean-François Decaux, der Regierende Bürgermeister von Berlin Kai Wegner sowie die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Ute Bonde © BVG/Florian Bündig



Die neue Wartehalle zeigt, was moderne Haltestellen künftig bieten könnten: mit direkter Sprechverbindung zur Sicherheitsleitstelle der BVG, digitaler Fahrgastinformation, USB-Lademöglichkeiten, einem digitalen City-Light-Screen, Solarelementen auf dem Dach sowie einem integrierten Defibrillator für medizinische Notfälle. Ergänzt wird das Konzept durch weitere technische und nachhaltige Lösungen für mehr Sicherheit, Komfort und Aufenthaltsqualität. In dieser Kombination verfügt die Test-Wartehalle über einen deutschlandweit bislang einzigartigen Funktionsumfang.



Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG: „Sicherheit soll für unsere Fahrgäste nicht am U-Bahnhof enden. Deshalb testen wir jetzt, wie bewährte Sicherheitsstandards aus unseren Bahnhöfen auch an Haltestellen im Straßenraum erlebbar werden können. Unsere Fahrgäste sollen sich dort gut informiert, gut orientiert und vor allem sicher fühlen. Dabei ist uns wichtig, neue Lösungen gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern zu testen und weiterzuentwickeln.“



Über einen Infoknopf können Fahrgäste jederzeit direkt Kontakt zur Sicherheitsleitstelle der BVG aufnehmen. Darüber hinaus bietet die Wartehalle perspektivisch die Möglichkeit einer Kameraunterstützung im Notfall. Im aktuellen Testbetrieb wird zunächst eine Kameraattrappe eingesetzt. Perspektivisch könnten die Kolleg*innen der BVG-Sicherheit beim Betätigen des Infoknopfes die Situation vor Ort direkt sehen, um schneller und gezielter helfen zu können.



Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: ”Sicherheit hat für den Berliner Senat oberste Priorität. Mit der Test-Wartehalle der BVG wird erprobt, wie die Sicherheit und die Informationen für Fahrgäste verbessert werden können. Dazu gehören unter anderem ein Notrufknopf in der BVG-Wartehalle, eine bessere Beleuchtung, ein Defibrillator für medizinische Notfälle sowie perspektivisch die Möglichkeit einer Videoüberwachung. Diese Wartehalle zeigt, was Berlin ist: ein Standort für Innovationen, Kreativität und modernen Bürgerservice.”



Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Wer den ÖPNV attraktiver machen will, muss bei den Haltestellen anfangen, denn dort beginnt und endet jede Fahrt. Diese Test-Wartehalle zeigt, wie Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit an einem einzigen Ort zusammenkommen können. Ich freue mich, dass Berlin diesen Schritt geht – und dass die Berlinerinnen und Berliner dabei von Anfang an mitreden können.”



Jean-François Decaux, Gesellschafter von Wall und Co-CEO von JCDecaux: „Wartehallen sind die Visitenkarten der Verkehrsunternehmen. Design, Komfort und Funktionalität einer Wartehalle sind entscheidend für die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs. Wall steht seit nunmehr 50 Jahren für Innovation, Qualität und Service. Sie schafft mehr Sicherheit durch die Sprechverbindung und optionale Videoüberwachung, bietet mehr Komfort durch Fahrgastinformationen und Free WiFi und hilft durch den integrierten Defibrillator Leben zu retten. Mit dieser Wartehalle definieren wir für die Berlinerinnen und Berliner einen neuen Qualitätsstandard, der in dieser Form einmalig in Deutschland ist.“



Auf dem Dach installierte Solarpaneele unterstützen die Stromversorgung der Beleuchtung. Darüber hinaus wurde die Wartehalle mit besonderem Augenmerk auf den Vogelschutz gestaltet. Die Test-Wartehalle wird in den kommenden Monaten im regulären Betrieb erprobt. Fahrgäste können ihre Meinung direkt per QR-Code an der Haltestelle mitteilen und so Hinweise für mögliche zukünftige Entwicklungen geben.



Die Anforderungen an moderne Haltestellen entwickeln sich stetig weiter. Mit dem Testbetrieb erprobt die BVG neue technische Möglichkeiten unter realen Bedingungen und sammelt gemeinsam mit ihren Fahrgästen wertvolle Erfahrungen für die Weiterentwicklung ihrer Wartehalleninfrastruktur.

[brandportal.bvg.de]


Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
BVG Pressemitteilung
Berlin, 08. Juli 2026


BVG und Wall testen Wartehalle der Zukunft



Bitte weniger testen - sondern mehr machen. Einige Haltestellenhäuschen werden demnächst 35 Jahre alt und sehen aus wie Hulle. Aber „machen statt wollen“ gibts halt oft nicht.

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🏳️‍🌈 Vielfalt fährt mit.
Zitat

Harald Tschirner am 8.7.2026 um 22.26 Uhr:

Zitat

BVG-Pressemitteilung
Berlin, 8. Juli 2026

BVG und Wall testen Wartehalle der Zukunft [...]

Siehe auch die heutige Abendschau. Wieder eine völlig übertriebene, von den eigentlichen Problemen der BVG ablenken sollende Ankündigung ... mit einem Defibrillator im Glashaus ... da braucht man bestimmt nicht lange zu warten, bis der Vandalismus all die schönen Gimmicks kaputt macht.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Was ist denn aus den coolen Dingern mit den großen gelben Dächern geworden?

[www.tagesspiegel.de]

Sind das zwei parallel laufende Themen - also das heute technischer, das andere gestalterischer Natur, oder sind die ursprünglichen Entwürfe Geschichte, letztlich am "Gestaltungsbeirat" gescheitert?

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
Philipp Borchert
Was ist denn aus den coolen Dingern mit den großen gelben Dächern geworden?

[www.tagesspiegel.de]

Sind das zwei parallel laufende Themen - also das heute technischer, das andere gestalterischer Natur, oder sind die ursprünglichen Entwürfe Geschichte, letztlich am "Gestaltungsbeirat" gescheitert?

Ich hoffe nichts - viel zu klobig.

JCDecaux hat bereits gute Sachen im Angebot - einfach das nehmen, was in Leipzig und Magdeburg oder Dresden steht.
Ich denke, jene, die diese neue Wartehalle so großartig finden, freut wohl am meisten der "digitale Stadt-Licht-Bildschirm". Also die Möglichkeit, künftig an jeder Haltestelle mit sinnlosem Werbefernsehen noch viel mehr Kohle zu scheffeln.

Gruß
Micha

Zitat
Philipp Borchert
Was ist denn aus den coolen Dingern mit den großen gelben Dächern geworden?

[www.tagesspiegel.de]

Sind das zwei parallel laufende Themen - also das heute technischer, das andere gestalterischer Natur, oder sind die ursprünglichen Entwürfe Geschichte, letztlich am "Gestaltungsbeirat" gescheitert?

Das Ding mit dem großen gelben Dach war eine Eigenentwicklung der BVG. Herr Falk scheint aber wohl eher auf einen anderen Lieferanten zu setzen, und welcher das ist, ist nach diesem Termin wohl ziemlich klar. Im Abendschau-Bericht war ja von eine Ausschreibung der Wartehallen im nächsten Jahr die Rede. Unter diesen Umständen finde ich es ziemlich fragwürdig, wenn sich der Firmenchef der ausschreibenden Firma BVG mit dem Regierenden Bürgermeister und der Verkehrssenatorin zur Vorstellung des Demonstrationsobjektes eines Bieters trifft. Ich hoffe mal, dass da einige andere Wartehallenanbieter und Stadtmöblierer gleiches Recht für sich von der BVG verlangen. Da kommt dann Kai Wegner vor lauter Wartehallen-Präsentieren gar nicht mehr zum Tennis spielen.
def
Re: Kurzmeldungen Juli 2026
09.07.2026 23:03
Zitat
TobiBER
JCDecaux hat bereits gute Sachen im Angebot - einfach das nehmen, was in Leipzig und Magdeburg oder Dresden steht.

Genau deshalb frage ich mich, wieso man nun mal wieder mit viel Pomp irgendwas ausprobieren muss. Es scheint bei diesen ganzen Feldversuchen für die profansten Dinge eigentlich nur darum zu gehen, ein wenig Interesse zu simulieren und nebenbei ein paar Propagandafotos für die eigenen Social-Media-Kanäle machen zu lassen, ohne tatsächlich etwas umsetzen zu müssen. Erkennt man auch daran ganz gut, dass diese Feldversuche selten skalierbar sind - oder geht irgendwer tatsächlich davon aus, dass stadtweit alle Haltestellenhäuschen Defibrillatoren bekommen, also in vielen Fällen ein paar Meter voneinander entfernte Häuschen für beide Fahrtrichtungen?

Dass unser Möchtegern-Tennisprofi und die Autosenatorin für so eine Kleinigkeit auffahren, zeigt aber auch mal wieder, wie provinziell und lächerlich die Politik der Möchtegern-Weltstadt zwischen Erkner und Falkensee doch ist.

Zitat
M48er
Unter diesen Umständen finde ich es ziemlich fragwürdig, wenn sich der Firmenchef der ausschreibenden Firma BVG mit dem Regierenden Bürgermeister und der Verkehrssenatorin zur Vorstellung des Demonstrationsobjektes eines Bieters trifft. Ich hoffe mal, dass da einige andere Wartehallenanbieter und Stadtmöblierer gleiches Recht für sich von der BVG verlangen. Da kommt dann Kai Wegner vor lauter Wartehallen-Präsentieren gar nicht mehr zum Tennis spielen.

Ein Ministerpräsident kann sich nun wirklich nicht um alles kümmern, z.B. um elementare Compliance-Regeln, die jede Person, die einmal pro Jahr einen Auftrag im Wert von 50 Euro vergibt, regelmäßig eingehämmert bekommt. (Und dass das C in "CDU" eher nicht für "Compliance" steht, ist wohl auch kein Geheimnis.)
Zitat
TobiBER
Zitat
Philipp Borchert
Was ist denn aus den coolen Dingern mit den großen gelben Dächern geworden?

[www.tagesspiegel.de]

Sind das zwei parallel laufende Themen - also das heute technischer, das andere gestalterischer Natur, oder sind die ursprünglichen Entwürfe Geschichte, letztlich am "Gestaltungsbeirat" gescheitert?

Ich hoffe nichts - viel zu klobig.

JCDecaux hat bereits gute Sachen im Angebot - einfach das nehmen, was in Leipzig und Magdeburg oder Dresden steht.

Um Himmels Willen! Bloß nicht die Wartehallen aus Dreden. Da regnet es rein.
MDR: Neue Wartehäuschen der DVB sind nicht ganz dicht

Klobig trifft es zwar, aber die "Versuche" der BVG waren wenigstens wettergeschützt.

Ich erwarte doch nur eine einfache Wartehalle, die vor Wetter - Wind, Regen und Sonne - schützt. Das kann ja nun wirklich nicht so schwer sein.

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🏳️‍🌈 Vielfalt fährt mit.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.2026 09:53 von LariFari.
Zitat
LariFari
Bloß nicht die Wartehallen aus Dreden. Da regnet es rein.
MDR: Neue Wartehäuschen der DVB sind nicht ganz dicht

Dabei waren dort die alten Wartehäuschen noch gut: [www.youtube.com]


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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