Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Kurzmeldungen August 2026
geschrieben von BusUndBahnAusBerlin 
Im Gegensatz zum RE160-Dosto.


Aber auch in den ICE-Typen haben sich ja mehr und mehr Gepäckregale auf Sitzhöhe etabliert, weil das für nicht wenige bequemer ist, als das Gepäck über die Sitze zu hieven.
Zitat
PassusDuriusculus
Im Gegensatz zum RE160-Dosto.

Apropos RE160-Dosto. Es gibt mindestens einen, der im Unterdeck gar keine Sitzgelegenheiten mehr hat.
Statt dessen hat er sieben Fahrradhalterungen, wie man sie aus dem Fernverkehr kennt. Also solche Teile, wo man das Vorderrad in Hüfthöhe einhängen soll. Zum Glück wurden die aber von niemandem bestimmungsgemäß genutzt, weil sonst gegenüber keine Fahrräder mehr hätten abgestellt werden können und somit die Kapazität gesenkt worden wäre.
Ansonsten sind in Höhe der Fensterholme kurze Geländer (ca. 50cm breit) zum Anschließen der Fahrräder montiert, aber Klappsitze gibt es keine.

Und vernünftig als Fahrradwagen gekennzeichnet war der Wagen auch nicht: Es gab nur ein kleines Fahrradsymbol neben der hinteren Tür, sodass ich sinnloserweise an der vorderen vorbeilief, weil ich dachte, dass das ein normaler Dosto ist, der nur neben 1 Tür ein Mehrzweckabteil hat.
Zitat
PassusDuriusculus
Im Gegensatz zum RE160-Dosto.


Aber auch in den ICE-Typen haben sich ja mehr und mehr Gepäckregale auf Sitzhöhe etabliert, weil das für nicht wenige bequemer ist, als das Gepäck über die Sitze zu hieven.

Achso, jetzt vergleichen wir Fernverkehr mit Nahverkehr…

Ich habe nichts gegen Gepäckregale, auch wenn es schon seinen Sinn hat, dass die Gepäckablagen im Zug und im Flugzeug eigentlich über den Sitzen sind.
Sie können allerdings höchstens als Zusatz dienen und taugen daher nicht als Argument für fehlende Gepäckablagen über den Sitzen. Das Problem gibt es auch im TGV, den neuen Railjets und in der Westbahn. Ausschließlich Doppelstockwagen sind folglich keine Lösung für den Fernverkehr.
Zitat
Wutzkman
Zitat
PassusDuriusculus
Im Gegensatz zum RE160-Dosto.


Aber auch in den ICE-Typen haben sich ja mehr und mehr Gepäckregale auf Sitzhöhe etabliert, weil das für nicht wenige bequemer ist, als das Gepäck über die Sitze zu hieven.

Achso, jetzt vergleichen wir Fernverkehr mit Nahverkehr…

Ich habe nichts gegen Gepäckregale, auch wenn es schon seinen Sinn hat, dass die Gepäckablagen im Zug und im Flugzeug eigentlich über den Sitzen sind.

Das Problem ist, dass seit Erfindung des Rollkoffers die Leute nur noch mit einem Koffer reisen, der dafür aber sehr schwer ist. Diesen schweren Koffer würden viele Leute gar nicht in die Gepäckablagen oben heben können und der freundliche große junge Herr ist halt leider auch nicht immer da. Folglich passen Gepäckablagen überkopf einfach nicht mehr ins Reiseverhalten.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.08.2026 23:20 von Nemo.
Huch! Na diese These musst du mal den Airlines erzählen.
Zitat
Wutzkman
Huch! Na diese These musst du mal den Airlines erzählen.

Die Airlines haben sogar eine extra große Gepäckablage – nennt sich auch Frachtraum. Und damit dieser genutzt wird, gibt es eine Volumenbeschränkung für die Gespäckstücke, die in die Gepäckablagen überm Kopf gelegt werden können (Handgepäck). Und selbst für den Frachtraum gibt es eine Gewichtsbeschränkung, was es bei der Bahn nicht gibt.
Leute...

Den Frachtraum im Flugzeug gibt es einzig der Gewichtsverteilung wegen.

Im Passagierraum dagegen sind die Gepäckablagen natürlich über den Sitzen, da wo sie hingehören und wo sie seit eh und je in den Zügen und Flugzeugen sind. Niemand würde auf die Idee kommen, in Flugzeugen weitere Gepäckregale aufzustellen.
Die Gepäckregale in Fernzügen sind sehr nützlich, sie entflechten das Chaos beim Platz suchen gewaltig. Auch das aneinander vorbei Laufen. Das über den Kopf hiefen ist eher was von Gestern. Und im Zweifel gibt es auch mehr Sitzplätze, da nicht jeder seinen Nebensitz mit dem Koffer belegt. Ob man sie in Nahzügen braucht, ist eine andere Frage.
Zitat
Heidekraut
Die Gepäckregale in Fernzügen sind sehr nützlich, sie entflechten das Chaos beim Platz suchen gewaltig. Auch das aneinander vorbei Laufen. Das über den Kopf hiefen ist eher was von Gestern. Und im Zweifel gibt es auch mehr Sitzplätze, da nicht jeder seinen Nebensitz mit dem Koffer belegt. Ob man sie in Nahzügen braucht, ist eine andere Frage.

Auch in Nahverkehrszügen sind ordentliche Gepäckablagen nötig, schon wegen der Fernverkehrsreisenden, die das letzte Stück im Nahverkehr zurücklegen. Die verlieren ja nicht plötzlich ihr Gepäck, wenn sie aus dem Fernverkehr ausgestiegen sind
Sichtungen heute und eine Frage

1 Gisela auf der U2

S75 fährt mit Vollzügen bis Charlottenburg (bei den letzten S9-Bauarbeiten waren es Dreiviertelzüge) und sogar ganztags (nicht nur im Berufsverkehr)

2 Halbzüge auf benachbarten S1-Frohnau-Umläufen (vmtl. wurde ein Zug geteilt, um kurzfristig einen Schadzug zu kompensieren?)

Der Tramlink (Nr. 441) dreht auf der aufkommenschwachen Linie 93 seine Runden (und dementsprechend auch auf der 91)

Und Bauarbeiten auf der U2 (31.8.-2.9.)
U1 pendelt Wittenbergplatz<>Uhlandstr.
U2 fährt Amostr. <> Pankow*
U3 Krumme Lanke <> Nollendorfplatz
U12 Ruhleben <> Warschauer Str.
Pendelverkehr* Amostr. <> Gleisdreieck

*So wie hier fänd ich die Liste verständlicher, die BVG Meldung suggeriert einen regulären Betrieb der U2 bis Gleisdreieck. Den Pendelverkehr erfährt man erst in einer Fußnote.

Kennt jemand den Grund? Stellwerk? Brücken? Gleisdreieckkurve?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.2026 11:20 von PassusDuriusculus.
Zitat
PassusDuriusculus

Kennt jemand den Grund? Stellwerk? Brücken? Gleisdreieckkurve?

Stopfarbeiten. Die letztes Jahr erneuerten Gleise zwischen Gleisdreieck und Bülowstr. erhalten die finalen Belastungsstopfung.
Schadzug (Jk) auf der U2,.hat gerade am Zoo ausgesetzt. Kleinere Taktlücke und voller Folgezug ostwärts
In Berlin-Neukölln ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in einem Schifffahrtskanal entdeckt worden.
Sobald genügend Einsatzkräfte vor Ort sind, soll sie entschärft werden. Eine Sperrzone wird eingerichtet.


Der Sperrkreis überlappt auch die Ringbahngleise. Ich lese aber keine Hinweise über Sperrungen dort.


Link zur Tagesschau

Warnmeldung mit Sperrkreiskarte
Wieder mal ein Beitrag zum Thema "Flächenhafte ÖPNV-Einstellung" in Berlin - dieses Mal zwischen Mitte und Prenzlauer Berg.

Wir haben den Zustand, dass vier von vier parallelen Schienenstrecken gleichzeitig zumindest teilweise außer Betrieb sind - zum Teil ohne Ersatzangebote:
U2 abends ab 22:00 Uhr im SEV zwischen Spittelmarkt und Senefelderplatz (geht natürlich in die Verlängerung mit kurzen Pausen), halbseitig gesperrtem U-Bahnhof Senefelderplatz und je einem gesperrten Zugang am U Senefelderplatz und U Rosa-Luxemburg-Platz (hier bis mindestens 06/2028 schon angekündigt). Besondere Fahrgastvergrämungsmaßnahme: Die Haltestelle des SEV befindet sich am Senefelderplatz nördlich des nördlichen Ausgangs, der ja gesperrt ist. So ergeben sich - einschließlich der Umgehung der sehr flächengreifenden Baustelleneinrichtung - Wege von ca. 500m von der U-Bahn zum SEV. Durch dadurch verpasste Anschlüsse ist man abends zu Fuß (!) zwischen Alexanderplatz und Eberswalder oft schneller, als mit der BVG.

Weitere parallele Sperrungen/SEV zur Zeit:
M1 zwischen Friedrichstraße und Schönhauser/Bornholmer - Rest-SEV zwischen Schwedter Straße und Schönhauser/Bornholmer
12 zwischen Friedrichstraße und U Eberswalder - SEV über Bernauer Straße - Brunnenstraße - Invalidenstraße (ab 7.9. bis dahin Straßenbahn über Nordbahnhof, aber nicht in der Pappelallee).
M2 zwischen Alexanderplatz und Prenzlauer/Danziger - in dieser Relation auch der SEV

Die Auslöschung der Fahrgastnachfrage funktioniert inzwischen auch sehr gut - die Busse (vor allem für U2, M1 und 12) sind selten mit mehr als 3-10 Fahrgästen belegt.
Zitat
Ingolf
Wieder mal ein Beitrag zum Thema "Flächenhafte ÖPNV-Einstellung" in Berlin - dieses Mal zwischen Mitte und Prenzlauer Berg.

Wir haben den Zustand, dass vier von vier parallelen Schienenstrecken gleichzeitig zumindest teilweise außer Betrieb sind - zum Teil ohne Ersatzangebote:
U2 abends ab 22:00 Uhr im SEV zwischen Spittelmarkt und Senefelderplatz (geht natürlich in die Verlängerung mit kurzen Pausen), halbseitig gesperrtem U-Bahnhof Senefelderplatz und je einem gesperrten Zugang am U Senefelderplatz und U Rosa-Luxemburg-Platz (hier bis mindestens 06/2028 schon angekündigt). Besondere Fahrgastvergrämungsmaßnahme: Die Haltestelle des SEV befindet sich am Senefelderplatz nördlich des nördlichen Ausgangs, der ja gesperrt ist. So ergeben sich - einschließlich der Umgehung der sehr flächengreifenden Baustelleneinrichtung - Wege von ca. 500m von der U-Bahn zum SEV. Durch dadurch verpasste Anschlüsse ist man abends zu Fuß (!) zwischen Alexanderplatz und Eberswalder oft schneller, als mit der BVG.

Weitere parallele Sperrungen/SEV zur Zeit:
M1 zwischen Friedrichstraße und Schönhauser/Bornholmer - Rest-SEV zwischen Schwedter Straße und Schönhauser/Bornholmer
12 zwischen Friedrichstraße und U Eberswalder - SEV über Bernauer Straße - Brunnenstraße - Invalidenstraße (ab 7.9. bis dahin Straßenbahn über Nordbahnhof, aber nicht in der Pappelallee).
M2 zwischen Alexanderplatz und Prenzlauer/Danziger - in dieser Relation auch der SEV

Die Auslöschung der Fahrgastnachfrage funktioniert inzwischen auch sehr gut - die Busse (vor allem für U2, M1 und 12) sind selten mit mehr als 3-10 Fahrgästen belegt.

Ich hatte den Spaß am Dienstagabend, als ich von nem Kumpel nach Hause wollte. Als U2-Ersatz habe ich bisher den 255er zum Steinberg genommen (oder bis zur M2 durch gelaufen) und dann mit der M2 zum Alex gefahren.

Als Anternativen spuckt die Fahrinfo jetzt aus:
255 bis Albertinenstr und dann mit der M4 zur M2-Haltestelle fahren.

Besonders hatte mir die Fußwegempfehlung gefallen. Ich wunderte mich zunächst, warum ich 19 Minuten zur S85 aber nur 12 Minuten zur S8 laufen sollte. Des Rätsels Lösung: Die 19 Minuten waren nach Pankow, die 12 nach Heinersdorf. Ich brauchte 13 Minuten, war aber so rechtzeitig los gegangen, dass ich noch die S2 schaffte. Statt über Frankfurter Allee und dann mit der U5 stadteinwärts ging es also bis Gesundbrunnen und weiter mit der Kulturlinie U8 zum Alex. Auf 5 Stationen 3 Bettler.

Übrigens: Ich fragte mich schon, wie M2, M10 und 12 das tagsüber an der Eberswalder Str. eigentlich ohne totales Verkehrschaos schaffen sollen. Aber die BVG ist ja clever. Die M2 ist einfach im Takt von 5 auf 10 Minuten halbiert und wird durch die umgeleitete 12 verdichtet. Für die letzten beiden Haltestellen nach Am Steinberg erfolgt die Takthalbierung selbstverständlich ersatzlos.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Konnte heute erstmals doppelte Gleisbelegung am Hauptbahnhof (tief) beobachten.

Konkret
Gleis 2
vorne RE3 nach Lusta Wittenberg
Hinten RE8 nach Elsterwerda

Anzeigetafeln waren aber anders als ich es bei Doppelbelegungen in z.B. Hamburg Hbf und allen anderen Bahnhöfen gewohnt bin. (Üblicherweise wird die Gleisangabe ergänzt statt Gleis 2 steht dann Gleis 2B-C und Gleis 2D-E. Hier sah es einfach nur so aus wie bei normalen Folgezügen (nur dass sich beide Linien das Hauptfenster geteilt haben, so wie sich die Folgezüge das Folgezugfenster teilen)
Zitat
Ingolf
Wieder mal ein Beitrag zum Thema "Flächenhafte ÖPNV-Einstellung" in Berlin - dieses Mal zwischen Mitte und Prenzlauer Berg.
...
12 zwischen Friedrichstraße und U Eberswalder - SEV über Bernauer Straße - Brunnenstraße - Invalidenstraße (ab 7.9. bis dahin Straßenbahn über Nordbahnhof, aber nicht in der Pappelallee).
...

Ich hab jetzt auch noch nicht verstanden wieso jetzt seit 01.08. bis 07.09. eine SL12 über die Bernauer möglich ist und dann ab 07.09. es dann nicht mehr. Ab 07.09. fehlt dann wieder die Direktverbindung nach Weißensee bis in den Dezember.

Sowie Interessant das die BVG in der Pappelallee einen Hosenträger einzeichen lässt. Kommt da noch eine kurzfristige Maßnahme?


--
Individuell unterwegs sind in Berlin nur noch Menschen, die nicht mit dem Auto unterwegs sind.
"Franz Fehrenbach"
Zitat
PassusDuriusculus
Konnte heute erstmals doppelte Gleisbelegung am Hauptbahnhof (tief) beobachten.

Konkret
Gleis 2
vorne RE3 nach Lusta Wittenberg
Hinten RE8 nach Elsterwerda

Anzeigetafeln waren aber anders als ich es bei Doppelbelegungen in z.B. Hamburg Hbf und allen anderen Bahnhöfen gewohnt bin. (Üblicherweise wird die Gleisangabe ergänzt statt Gleis 2 steht dann Gleis 2B-C und Gleis 2D-E. Hier sah es einfach nur so aus wie bei normalen Folgezügen (nur dass sich beide Linien das Hauptfenster geteilt haben, so wie sich die Folgezüge das Folgezugfenster teilen)

Das mit den Gleisabschnitten bei den Anzeigen scheint nur auf Gleis 7 zu klappen. Gleise 1 und 2 sind da scheinbar nicht mit versorgt, was die Anzeigen angeht.

Dennis
Zitat
Ingolf
Wieder mal ein Beitrag zum Thema "Flächenhafte ÖPNV-Einstellung" in Berlin - dieses Mal zwischen Mitte und Prenzlauer Berg.

Wahrscheinlich hat man einmal zu oft das Gejammer von irgendwelchen Stadtrandbewohnern gehört, die über den Prenzl'berg und seine Einwohnerinnen und Einwohner herziehen und gefordert haben, doch bitte ausnahmsweise mal an Leute zu denken, die NICHT da wohnen, das sei schließlich ohnehin nicht mehr Berlin ...

~~~~~~
Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen