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Kurzmeldungen im Oktober 2026
geschrieben von krickstadt 
Moin,

im "Pressemitteilungsblog" der BVG zum Brand in Wittenbergplatz wurde gestern ein weiterer Absatz hinzugefügt:

Zitat

30. September 2026, 13 Uhr

Update: U1 und U2 sollen zum Wochenstart wieder planmäßig fahren

Die U-Bahnlinien U1 und U2 sollen in wenigen Tagen wieder wie gewohnt rollen. Die Reparaturarbeiten in einem Technikraum am Wittenbergplatz kommen gut voran. Wenn keine unvorhersehbaren Hindernisse auftauchen, können die Züge der U1 und U2 voraussichtlich zum Start der neuen Woche [ Anmerkung des Zitierenden: also am 5. Oktober 2026? ] wieder planmäßig verkehren. [...]
.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
In Springpfuhl steht mal wieder eine NEB mit herunter gerissenem Stromabnehmer.
strecken.info spricht von unzulässiger Vorbeifahrt am haltzeigenden Signal. Das riecht nach BEMU-Bügel-ab-Vergessen ;-)

Zitat
Wutzkman
In Springpfuhl steht mal wieder eine NEB mit herunter gerissenem Stromabnehmer.

Mensch sollte seitens EBA, DB InfraGO sowie Fahrzeugherstellenden in Überlegungen eintreten, die "Bügel ab"- bzw. Fahrleitungsendsignale um Eurobalisen zu ergänzen, die bei BEMU sowie im Güterverkehr ebenfalls vermehrt eingesetzten Zweikraft-Lokomotiven selbsttätig die entsprechenden Umschaltungen auslösen und zu diesem Behufe die Bordtechnik jener Fahrzeuge entsprechend zu ergänzen.

Ja, ich weiß, kostet am Anfang etwas Geld, aber diese Störungen und ihre Folgen haben ja nun auch jedes Mal monetäre Auswirkungen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Wutzkman
In Springpfuhl steht mal wieder eine NEB mit herunter gerissenem Stromabnehmer.

Gestern früh auch schon bei einer nächtlichen Leerfahrt an derselben Stelle, reicht dann erstmal wieder...

Laut einem Siemens-Mitarbeiter auf der InnoTrans (im BEMU der S-Bahn Mitteldeutschland) wird vom Hersteller softwareseitig eine automatische (Not-)Senkung per Ortung angeboten, die sich auch nachrüsten ließe.

-------------------
MfG, S5M



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.2026 14:58 von S5 Mahlsdorf.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Wutzkman
In Springpfuhl steht mal wieder eine NEB mit herunter gerissenem Stromabnehmer.

Mensch sollte seitens EBA, DB InfraGO sowie Fahrzeugherstellenden in Überlegungen eintreten, die "Bügel ab"- bzw. Fahrleitungsendsignale um Eurobalisen zu ergänzen, die bei BEMU sowie im Güterverkehr ebenfalls vermehrt eingesetzten Zweikraft-Lokomotiven selbsttätig die entsprechenden Umschaltungen auslösen und zu diesem Behufe die Bordtechnik jener Fahrzeuge entsprechend zu ergänzen.

Ja, ich weiß, kostet am Anfang etwas Geld, aber diese Störungen und ihre Folgen haben ja nun auch jedes Mal monetäre Auswirkungen...

Das habe ich vor 1 Jahr auch schon vorgeschlagen und mir wurde erkärt, dass das nicht geht.
Zitat
Jumbo
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Wutzkman
In Springpfuhl steht mal wieder eine NEB mit herunter gerissenem Stromabnehmer.

Mensch sollte seitens EBA, DB InfraGO sowie Fahrzeugherstellenden in Überlegungen eintreten, die "Bügel ab"- bzw. Fahrleitungsendsignale um Eurobalisen zu ergänzen, die bei BEMU sowie im Güterverkehr ebenfalls vermehrt eingesetzten Zweikraft-Lokomotiven selbsttätig die entsprechenden Umschaltungen auslösen und zu diesem Behufe die Bordtechnik jener Fahrzeuge entsprechend zu ergänzen.

Ja, ich weiß, kostet am Anfang etwas Geld, aber diese Störungen und ihre Folgen haben ja nun auch jedes Mal monetäre Auswirkungen...

Das habe ich vor 1 Jahr auch schon vorgeschlagen und mir wurde erkärt, dass das nicht geht.

Auf die hier von @Jay geführte Gegenargumentation ließe sich allerdings entgegnen, dass mensch einfach - wie einst bei Hauptbahn-Elektrifizierungen der Bundesbahn üblich - die Wäscheleine jeweils bis Bahnhofsgrenze bzw. ESig der (derzeit) nicht zu elektrifizierenden Strecke durchziehen könnte. Damit wäre es möglich, den entsprechend eingestellten PZB-Magneten bzw. die passend programmierte Eurobalise auch ohne Einbindung in irgendeine Stellwerkslogik direkt hinter die letzte Weiche zu pflanzen...

Für 3-5 zusätzlich eingerammte grüne Stahlprofile mit etwas Kupferdraht-Behang wird wohl niemand ein PFV Verlangen.

Viele Grüße
Arnd
Die U2 fährt wieder durch


Zitat
Arnd Hellinger
Auf die hier von @Jay geführte Gegenargumentation ließe sich allerdings entgegnen, dass mensch einfach - wie einst bei Hauptbahn-Elektrifizierungen der Bundesbahn üblich - die Wäscheleine jeweils bis Bahnhofsgrenze bzw. ESig der (derzeit) nicht zu elektrifizierenden Strecke durchziehen könnte. Damit wäre es möglich, den entsprechend eingestellten PZB-Magneten bzw. die passend programmierte Eurobalise auch ohne Einbindung in irgendeine Stellwerkslogik direkt hinter die letzte Weiche zu pflanzen...

Für 3-5 zusätzlich eingerammte grüne Stahlprofile mit etwas Kupferdraht-Behang wird wohl niemand ein PFV Verlangen.

PZB-Magnete dürften für den hiesigen Zweck nicht geeignet sein, da die ja darauf ausgelegt sind, alle drüber fahrenden Züge mehr oder weniger schnell zum Halten zu bringen, also auch die Züge, bei denen der Stomabnehmer ordnungsgemäß eingezogen wurde.
Man könnte zwar noch eine weitere Frequenz festlegen, aber dafür müsste wiederum in die Fahrzeugtechnik eingegriffen werden, damit diese auf die neue Frequenz regieren kann und das erfordert dann wieder ein aufwändiges Zulassungsverfahren, was es eigentlich zu vermeiden gilt. Balisentechnik könnte man zusätzlich verbauen und so möglicherweise um eine Neuzulassung herumkommen.

Aber apropos Kupferdraht-Behang. Wie würden sich eigentlich die Fahrzeuge verhalten, wenn statt des Kupfers Angelsehne o.ä. verwendet würde, also ein Material, das den Stomabnehmer weiterhin mechanisch führt, aber keine elektrische Spannung liefert?
Denn die Oberleitung einfach nach oben ansteigen zu lassen, bis der Stromabnehmer keinen Kontakt mehr hat, führt ja zur Beschädigung des Stromabnehmers, wie wir hier gelernt haben. (Das Verheddern in der am Ende seitwärts verlaufenden Oberleitung wahrscheinlich nicht ]:-|).
Zitat
Jumbo
Zitat
Arnd Hellinger
Auf die hier von @Jay geführte Gegenargumentation ließe sich allerdings entgegnen, dass mensch einfach - wie einst bei Hauptbahn-Elektrifizierungen der Bundesbahn üblich - die Wäscheleine jeweils bis Bahnhofsgrenze bzw. ESig der (derzeit) nicht zu elektrifizierenden Strecke durchziehen könnte. Damit wäre es möglich, den entsprechend eingestellten PZB-Magneten bzw. die passend programmierte Eurobalise auch ohne Einbindung in irgendeine Stellwerkslogik direkt hinter die letzte Weiche zu pflanzen...

Für 3-5 zusätzlich eingerammte grüne Stahlprofile mit etwas Kupferdraht-Behang wird wohl niemand ein PFV Verlangen.

PZB-Magnete dürften für den hiesigen Zweck nicht geeignet sein, da die ja darauf ausgelegt sind, alle drüber fahrenden Züge mehr oder weniger schnell zum Halten zu bringen, also auch die Züge, bei denen der Stomabnehmer ordnungsgemäß eingezogen wurde.
Man könnte zwar noch eine weitere Frequenz festlegen, aber dafür müsste wiederum in die Fahrzeugtechnik eingegriffen werden, damit diese auf die neue Frequenz regieren kann und das erfordert dann wieder ein aufwändiges Zulassungsverfahren, was es eigentlich zu vermeiden gilt. Balisentechnik könnte man zusätzlich verbauen und so möglicherweise um eine Neuzulassung herumkommen.

Aber apropos Kupferdraht-Behang. Wie würden sich eigentlich die Fahrzeuge verhalten, wenn statt des Kupfers Angelsehne o.ä. verwendet würde, also ein Material, das den Stomabnehmer weiterhin mechanisch führt, aber keine elektrische Spannung liefert?
Denn die Oberleitung einfach nach oben ansteigen zu lassen, bis der Stromabnehmer keinen Kontakt mehr hat, führt ja zur Beschädigung des Stromabnehmers, wie wir hier gelernt haben. (Das Verheddern in der am Ende seitwärts verlaufenden Oberleitung wahrscheinlich nicht ]:-|).

Richtig, die PZB ist dafür denkbar ungeeignet. Die überwacht nur bestimmte Frequenzen (500 Hz, 1000 Hz und 2000 Hz) und löst bei Überschreiten hinterlegter Geschwindigkeiten bzw. Nichteinhaltung der Geschwindigkeitskurve oder Vorbeifahrt am Haltsignal eine Zwangsbremsung aus. Den Zustand eines gehobenen / nicht gehobenen Stromabnehmers kann die PZB nicht überwachen und folglich auch nicht selektiv geschaltet werden.
Was aber sehr wohl ginge, eine Balise zu verbauen, die entweder dem Fahrzeug den Bügel-Senken-Befehl gibt (ginge sogar passiv) oder eine Zwangsbremsung auszulösen, wenn der Bügel nicht gesenkt ist. Das könnte man speziell für BEMU-Fahrzeuge tatsächlich projektieren, und wohl sogar ohne größere Zulassungsprobleme. Insbesondere der Bügel-Senken-Befehl dürfte hier recht unproblematisch sein und bei solch modernen Fahrzeugen leicht nachrüstbar sein.

Dennis
Zitat
drstar
Zitat
Jumbo
Zitat
Arnd Hellinger
Auf die hier von @Jay geführte Gegenargumentation ließe sich allerdings entgegnen, dass mensch einfach - wie einst bei Hauptbahn-Elektrifizierungen der Bundesbahn üblich - die Wäscheleine jeweils bis Bahnhofsgrenze bzw. ESig der (derzeit) nicht zu elektrifizierenden Strecke durchziehen könnte. Damit wäre es möglich, den entsprechend eingestellten PZB-Magneten bzw. die passend programmierte Eurobalise auch ohne Einbindung in irgendeine Stellwerkslogik direkt hinter die letzte Weiche zu pflanzen...

Für 3-5 zusätzlich eingerammte grüne Stahlprofile mit etwas Kupferdraht-Behang wird wohl niemand ein PFV Verlangen.

PZB-Magnete dürften für den hiesigen Zweck nicht geeignet sein, da die ja darauf ausgelegt sind, alle drüber fahrenden Züge mehr oder weniger schnell zum Halten zu bringen, also auch die Züge, bei denen der Stomabnehmer ordnungsgemäß eingezogen wurde.
Man könnte zwar noch eine weitere Frequenz festlegen, aber dafür müsste wiederum in die Fahrzeugtechnik eingegriffen werden, damit diese auf die neue Frequenz regieren kann und das erfordert dann wieder ein aufwändiges Zulassungsverfahren, was es eigentlich zu vermeiden gilt. Balisentechnik könnte man zusätzlich verbauen und so möglicherweise um eine Neuzulassung herumkommen.

Aber apropos Kupferdraht-Behang. Wie würden sich eigentlich die Fahrzeuge verhalten, wenn statt des Kupfers Angelsehne o.ä. verwendet würde, also ein Material, das den Stomabnehmer weiterhin mechanisch führt, aber keine elektrische Spannung liefert?
Denn die Oberleitung einfach nach oben ansteigen zu lassen, bis der Stromabnehmer keinen Kontakt mehr hat, führt ja zur Beschädigung des Stromabnehmers, wie wir hier gelernt haben. (Das Verheddern in der am Ende seitwärts verlaufenden Oberleitung wahrscheinlich nicht ]:-|).

Richtig, die PZB ist dafür denkbar ungeeignet. Die überwacht nur bestimmte Frequenzen (500 Hz, 1000 Hz und 2000 Hz) und löst bei Überschreiten hinterlegter Geschwindigkeiten bzw. Nichteinhaltung der Geschwindigkeitskurve oder Vorbeifahrt am Haltsignal eine Zwangsbremsung aus. Den Zustand eines gehobenen / nicht gehobenen Stromabnehmers kann die PZB nicht überwachen und folglich auch nicht selektiv geschaltet werden.
Was aber sehr wohl ginge, eine Balise zu verbauen, die entweder dem Fahrzeug den Bügel-Senken-Befehl gibt (ginge sogar passiv) oder eine Zwangsbremsung auszulösen, wenn der Bügel nicht gesenkt ist. Das könnte man speziell für BEMU-Fahrzeuge tatsächlich projektieren, und wohl sogar ohne größere Zulassungsprobleme. Insbesondere der Bügel-Senken-Befehl dürfte hier recht unproblematisch sein und bei solch modernen Fahrzeugen leicht nachrüstbar sein.

Man könnte einen Schaltkontakt in der Oberleitung anbringen, der dann einen 2000Hz-Magneten scharf schaltet. Ist der Stromabnehmer unten, kann der Zug einfach durch fahren.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.2026 21:55 von Nemo.
Zitat
Nemo
Man könnte einen Schaltkontakt in der Oberleitung anbringen, der dann einen 2000Hz-Magneten scharf schaltet. Ist der Stromabnehmer unten, kann der Zug einfach durch fahren.

Und woher weiß der Schaltkontakt, ob der Mireo+B da in Springpfuhl grade als RB12 (Stromabnehmer kann oben bleiben) oder als RB25 (Stromabnehmer muss runter) unterwegs ist? Da wären wir wieder beim Problem, dass eine Einbindung in die Stellwerkslogik notwendig wäre, weil die Weichenstellung ausgewertet werden müsste.

Das Problem hätte zwar auch eine passive Balise, die das Bügel-ab-Signal aussendet, aber da könnte ja dann ein Stück hinter der Weiche im Gleis mit der Oberleitung eine Bügel-hoch-Balise liegen, sodass der Zug einfach nur ein paar Meter antriebslos rollt so wie unter der Prenzlauer Allee.
Blöde Frage eines Unwissenden:

Wenn man nach der Weiche auf der RB 25 Strecke noch 200 Meter Draht hängt, der stromlos ist und dadurch das Absenken ausgelöst wird?
Ich wüsste auch nicht, warum ein Oberleitungsende nicht sanfter gestaltet werden könnte (z.B. mit einer immer höher werdenden Fahrleitung, sodass sich der Stromabnehmer nicht plötzlich hebt, sondern langsam immer höher ausklappt. Da gibt es doch bestimmt kritische Grenzen, die im Fahrzeug dann schon von Hause aus angezeigt werden.

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Die paar Schritte kann ich auch fahren.
Zitat
Philipp Borchert
Ich wüsste auch nicht, warum ein Oberleitungsende nicht sanfter gestaltet werden könnte (z.B. mit einer immer höher werdenden Fahrleitung, sodass sich der Stromabnehmer nicht plötzlich hebt, sondern langsam immer höher ausklappt. Da gibt es doch bestimmt kritische Grenzen, die im Fahrzeug dann schon von Hause aus angezeigt werden.

Das löst das Problem nicht unbedingt. Der Bügel kann nach hinten wegklappen und vom Fahrzeug abfallen, die Störung wäre also dennoch da.

Dennis
Zitat
drstar
Zitat
Philipp Borchert
Ich wüsste auch nicht, warum ein Oberleitungsende nicht sanfter gestaltet werden könnte (z.B. mit einer immer höher werdenden Fahrleitung, sodass sich der Stromabnehmer nicht plötzlich hebt, sondern langsam immer höher ausklappt. Da gibt es doch bestimmt kritische Grenzen, die im Fahrzeug dann schon von Hause aus angezeigt werden.

Das löst das Problem nicht unbedingt. Der Bügel kann nach hinten wegklappen und vom Fahrzeug abfallen, die Störung wäre also dennoch da.

Hallo, moderne Fahrzeuge haben eine Schutzeinrichtung, welche verhindert, dass der Stromabnehmer nicht über ein gewisses Maß nach oben geht. Wenn die Abschlüsse der Oberleitungen entsprechend so kontruiert würden, dass diese immer weiter nach oben geht, sollte der Schutzmechanismus irgendwann anspringen und sich der Stromabnehmer senken. Diese einfache mechanische Lösung sollte die einfachste und günstigste Variante sein. Ich will nicht wissen, wie viel jeder vergessene Stromabnehmer bei BEMU kostet.

Mit freundlichen Grüßen

Theo
Zitat
Theo333
Zitat
drstar
Zitat
Philipp Borchert
Ich wüsste auch nicht, warum ein Oberleitungsende nicht sanfter gestaltet werden könnte (z.B. mit einer immer höher werdenden Fahrleitung, sodass sich der Stromabnehmer nicht plötzlich hebt, sondern langsam immer höher ausklappt. Da gibt es doch bestimmt kritische Grenzen, die im Fahrzeug dann schon von Hause aus angezeigt werden.

Das löst das Problem nicht unbedingt. Der Bügel kann nach hinten wegklappen und vom Fahrzeug abfallen, die Störung wäre also dennoch da.

Hallo, moderne Fahrzeuge haben eine Schutzeinrichtung, welche verhindert, dass der Stromabnehmer nicht über ein gewisses Maß nach oben geht. Wenn die Abschlüsse der Oberleitungen entsprechend so kontruiert würden, dass diese immer weiter nach oben geht, sollte der Schutzmechanismus irgendwann anspringen und sich der Stromabnehmer senken. Diese einfache mechanische Lösung sollte die einfachste und günstigste Variante sein. Ich will nicht wissen, wie viel jeder vergessene Stromabnehmer bei BEMU kostet.

es geht ja nicht nur um die Kosten. Wenn der Bügel fällt oder beschädigt wird, muß das Fahrzeug erstmal stehenbleiben und blockiert die Strecke. Mit den Balisen wäre es aus meiner Sicht am einfachsten, diese müßten oder sollten auch nur bei BEMUs wirken, normale E-Tfz könnten die Balisen einfach ignorieren, da sie normalerweise weiter unter Draht fahren. Fehlleitungen natürlich mal ausgeklammert, aber dann ist das Kind vermutlich sowieso in den Brunnen gefallen, weil das E-Tfz dann ohne Strippe dasteht.

Dennis
Offenbar ist gestern Abend bei der SRS eine Straßenbahn aus den Gleisen gesprungen:

[www.moz.de]

(Artikel hinter Bezahlschranke)

Verletzt wurde wohl niemand, das Fahrzeug wurde durch die Feuerwehr wieder auf die Gleise gehoben.
Zitat
drstar
Zitat
Theo333
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drstar
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Philipp Borchert
Ich wüsste auch nicht, warum ein Oberleitungsende nicht sanfter gestaltet werden könnte (z.B. mit einer immer höher werdenden Fahrleitung, sodass sich der Stromabnehmer nicht plötzlich hebt, sondern langsam immer höher ausklappt. Da gibt es doch bestimmt kritische Grenzen, die im Fahrzeug dann schon von Hause aus angezeigt werden.

Das löst das Problem nicht unbedingt. Der Bügel kann nach hinten wegklappen und vom Fahrzeug abfallen, die Störung wäre also dennoch da.

Hallo, moderne Fahrzeuge haben eine Schutzeinrichtung, welche verhindert, dass der Stromabnehmer nicht über ein gewisses Maß nach oben geht. Wenn die Abschlüsse der Oberleitungen entsprechend so kontruiert würden, dass diese immer weiter nach oben geht, sollte der Schutzmechanismus irgendwann anspringen und sich der Stromabnehmer senken. Diese einfache mechanische Lösung sollte die einfachste und günstigste Variante sein. Ich will nicht wissen, wie viel jeder vergessene Stromabnehmer bei BEMU kostet.

es geht ja nicht nur um die Kosten. Wenn der Bügel fällt oder beschädigt wird, muß das Fahrzeug erstmal stehenbleiben und blockiert die Strecke. Mit den Balisen wäre es aus meiner Sicht am einfachsten, diese müßten oder sollten auch nur bei BEMUs wirken, normale E-Tfz könnten die Balisen einfach ignorieren, da sie normalerweise weiter unter Draht fahren. Fehlleitungen natürlich mal ausgeklammert, aber dann ist das Kind vermutlich sowieso in den Brunnen gefallen, weil das E-Tfz dann ohne Strippe dasteht.

Hallo, da es in Deutschland derzeit ohne ETCS derartige Balisen nach meinem Wissen nicht gibt, wünsche ich viel Spaß beim Zulassungsprozess. Da sind Lösungen wie die GPS-Ortung oder aber einfache mechanische Lösungen wesentlich günstiger in Zulassung und Installation.

Mit freundlichen Grüßen

Theo
Zitat
BVG Pressemeldung
Pressemitteilung

Berlin, 5. Oktober 2026



Wir stehen auf Busspuren. Du bitte nicht.

BVG startet Kampagne für freie Wege im Busverkehr ● Botschaft fährt auf Hecks aller 1.700 BVG-Busse durch Berlin ● Busspur-Team erfasst durchschnittlich rund 1.600 Vorgänge pro Monat



Damit Berlins Busse zuverlässig durch die Stadt kommen, brauchen sie vor allem eines: freie Wege. Blockierte Busspuren, Fahrzeuge in zweiter Reihe oder zugeparkte Haltestellen bremsen den Busverkehr immer wieder aus. Das kostet nicht nur Zeit: Falschparkende erschweren auch die barrierefreie Anfahrt an die Haltestelle und damit den sicheren und komfortablen Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste. Besonders betroffen sind Menschen, die auf einen möglichst direkten Zugang zum Bus angewiesen sind.



Mit der Kampagne „Wir stehen auf Busspuren. Du bitte nicht.“ macht die BVG ab sofort darauf aufmerksam, wie wichtig freie Busspuren, Haltestellen und Fahrwege für einen zuverlässigen Busverkehr sind. Herzstück der Kampagne sind auffällige Botschaften auf den Hecks der rund 1.700 BVG-Busse. Sie richten sich genau dorthin, wo sie wirken sollen: mitten in den Berliner Straßenverkehr.





Ronny Dethloff, Leiter Betrieb Bus (links) und Jenny Zeller-Grothe, Vorständin Betrieb und Personal der BVG, starteten heute die Aktion zum Freihalten der Busspuren. Foto: BVG, Florian Bündig



Jenny Zeller-Grothe, Vorständin Betrieb und Personal der BVG: „Wir arbeiten konsequent an den Dingen, die wir selbst beeinflussen können: an einer stabilen Personalsituation, modernen Fahrzeugen und einer leistungsfähigen Infrastruktur. Bei freien Wegen brauchen wir die Unterstützung der Berlinerinnen und Berliner. Denn jeder Bus, der ungehindert durchkommt, bringt viele Menschen zuverlässiger ans Ziel.“



Wie viel schon kleine Verzögerungen ausmachen, zeigt eine Beispielrechnung für den Mariendorfer Damm, wo die Busspur besonders häufig von falsch parkenden Fahrzeugen betroffen ist: Wird jede Fahrt dort nur um eine Minute verlangsamt, verlieren die Fahrgäste allein zwischen 6 und 10 Uhr in Summe fast 50 Stunden Zeit – an einem einzigen Tag.



Weil Busspuren und zweite Fahrspuren leider immer wieder durch haltende oder parkende Fahrzeuge blockiert werden, wird die BVG auch selbst aktiv: Mit ihrem eigenen Team zur Busspurberäumung sorgt sie dafür, dass blockierte Bereiche möglichst schnell wieder frei werden. Rund 40 BVG-Sicherheitskolleg*innen sind dafür im Einsatz und erfassen durchschnittlich rund 1.600 Vorgänge pro Monat. 2025 wurden mehr als 11.000 Fahrzeuge umgesetzt, im ersten Halbjahr 2026 waren es bereits rund 6.500. Die BVG erzielt daraus keine Einnahmen.



„Blockierte Busspuren, Zweite-Reihe-Parker oder zugeparkte Haltestellen machen unseren Kolleginnen und Kollegen hinter dem Steuer die Arbeit unnötig schwer. Jeder zusätzliche Spurwechsel mit einem bis zu 18 Meter langen Bus ist eine zusätzliche Belastung. Unsere Bitte ist deshalb ganz einfach: Haltet Busspuren und Haltestellen frei. Damit helft ihr unseren Fahrerinnen und Fahrern und allen, die mit unseren Bussen unterwegs sind“, sagt Ronny Dethloff, Leiter Betrieb Bus.



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Mit freundlichen Grüßen



BVG-Pressestelle

Sehr schön. Aber wo bleibt die Kampagne gegen das Blockieren von Straßenbahngleisen?

Beste Grüße
Harald Tschirner


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