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Marode s-Bahn-Stadtionen
geschrieben von Norderstedt 
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zurückbleiben-bitte
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Computerfreak

Somit erledigt sich der Gedanke KEINESWEGS von selbst, wenn eine Rampe nicht im Sinne der Vorschriften ist!

Leider(?) nicht. Wir sind im Land der Vorschriften. Und wenn etwas passiert hat man den Ärger an den Hacken.

Sowas wird häufig damit gelöst, dass ein Schild mit den Steigungsprozenten angebracht wird. So kann der Nutzer selbst entscheiden, ob er das noch bewältigt oder nicht.

In Planten und Blomen sieht man sas z.B.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.08.2015 10:15 von ullistein.
Hallo Leute,

@Achterbahn: Hätte die DB Deine Rampe umgesetzt, wäre ihr wohl die nächste Glosse sicher, wie die DB nicht überall unsinnig Geld verschwendet. Der Bahnsteig an Gleis 1 wird nur wenige Stunden am Tag für die S11 genutzt, von daher wäre sie von keinem zu rechtfertigenden Nutzen. Als Ersatz wird den Zugang auch niemand nutzen, da er fast nur Ortsansässigen bekannt sein dürfte und vor allem ein großer Umweg ist.

Das Geld für die Rampe wäre da deutlich besser in einen guten Service für den neuen Fahrstuhl investiert.

@ullistein: Ob es irgendwo anders steilere Rampen gibt, ist für den konkreten Fall egal. Zeiten und Normen ändern sich und da wären Rampen von früher heute nicht mehr genehmigungsfähig. Ich meine, das hat etwas mit dem Wegfall der Zivis/Betreuer und setzen auf die e-Rollis zu tun, die nicht jede beliebige Steigung mitmachen.

Bedenke bitte auch, dass es Menschen gibt, die Schrägen nur unter Schmerzen und mit Problemen bewältigen können. Je steiler desto schlechter. Denen sind - meiner Erfahrung nach - ein paar Stufen steigen lieber.


Grüße
Boris
Zitat
Boris


@ullistein: Ob es irgendwo anders steilere Rampen gibt, ist für den konkreten Fall egal. Zeiten und Normen ändern sich und da wären Rampen von früher heute nicht mehr genehmigungsfähig. Ich meine, das hat etwas mit dem Wegfall der Zivis/Betreuer und setzen auf die e-Rollis zu tun, die nicht jede beliebige Steigung mitmachen.

Bedenke bitte auch, dass es Menschen gibt, die Schrägen nur unter Schmerzen und mit Problemen bewältigen können. Je steiler desto schlechter. Denen sind - meiner Erfahrung nach - ein paar Stufen steigen lieber.

Das ist eben unterschiedlich. Wenn ich ohne Rollator unterwegs bin, ist mir aufwärts eine Rampe lieber (Stufen aufwärts gehen nur sehr mühsam), abwärts wiederum Stufen.

Ich kenne die Gegebenheiten vor Ort nicht. In der Regel ersetzt eine Rampe die Stufen ja nicht, sondern ergänzt sie. Somit wäre eine nicht ganz normgerechte Lösung immer noch besser als gar keine.

Aber ich gebe Dir natürlich Recht, der Amtsschimmel verhindert lieber praxisgerechte Lösungen, bevor irgendeine Vorschrift verletzt wird. Das solch eine Rampe nur als Provisorium dienen würde, ließe sich ja entsprechend kommunizieren, dann gäbe es auch keine Aufregung darüber.
Hallo Ulli,

Zitat
ullistein
Das solch eine Rampe nur als Provisorium dienen würde, ließe sich ja entsprechend kommunizieren, dann gäbe es auch keine Aufregung darüber.

Gibt es nicht sinnvollere Bereiche, wo die DB S&S Geld investieren könnte? Auch ein Provisorium kostet Geld.

Die Rampe wäre - um es vielleicht einmal klarer zu sagen - komplett überflüssig. Bislang war und ist der Bahnsteig nicht barrierefrei, dabei aber nicht ohne gleichzeitige barrierefreie Alternative. Wie schon seit Jahren kann man eine Station weiter, in Hochkamp, von oder zur S11 umsteigen (alternativ in Altona von/in die S31). Wieso nicht auch noch während der Umbauphase?

Und bitte nochmals daran denken, der betreffende Bahnsteig wird regulär pro Tag nur so ca. um die fünf Stunden überhaupt genutzt.


Grüße
Boris
Wie gesagt, ich kenne die Gegebenheiten vor Ort nicht.

Ich gebe Dir natürlich völlig Recht, wenn dort bisher kein barrierefreier Zugang war, ist ein Provisorium nur für die Bauphase ziemlich übertrieben.
Zitat
Boris
Ich meine, das hat etwas mit dem Wegfall der Zivis/Betreuer und setzen auf die e-Rollis zu tun, die nicht jede beliebige Steigung mitmachen.

E-Rollstühle machen jede beliebige Steigung mit, die treppenstufenlos genehmigt wird, wenn es nicht (Na)MoFas (nachträglich MOtorisierte FAhrzeuge) sind, bei denen ein viel zu kleiner Motor rangeklatscht wurde und der seine Kraft per Gummirad auf das große Rad übertragen soll. Denn die haben als Lenkrollen meist freischwingende Einkaufswagenräder, die Lenkkraftübertragung erfolgt durch unterschiedliche Geschwindigkeiten an den beiden großen Rädern -- und damit bleibt man oft schon an der kleinsten Unebenheit hängen.

Gruß Ingo
Hallo, sagt mal, warum werden eigentlich zurzeit bei der S-Bahn (aber auch bei der U-Bahn) gefühlt an jeder Ecke was angefangen aber nichts fertig gemacht. Also ich meine damit (heute gesehen) Altona, Jungfernstieg und Stadthausbrücke .... überall wurden Brandschutztüren gebaut, aber noch sind sie wild mit Klebeband geklebt, dass sie nicht zugehen, teilweise halb mit Schutzfolien beklebt. Kabel hängen aus der Decke. Fliesen sind abgeschlagen. Hier und da unverputzte Rigipsplatten. Und und und...

Also ich verstehe das diese Arbeiten gemacht werden und finde es auch gut wenn hier und da modernisiert werden oder defekte Sachen repariert werden, aber was ich mich frage ist: Warum räumt da niemand mal auf bzw macht mal eine Sache fertig? Allem in allem sieht es meiner Meinung nach aktuell sehr schmuddelig aus (zum glück aber immerhin die Art von schmuddelig ohne Graffiti und Urin :) )

PS: Mir ist klar das gerade im Berufsverkehr an vielen Sachen nicht gearbeitet werden kann, da schlichtweg zuviele Fahrgäste unterwegs sind.
@ flor!an: das ist doch nichts neues. Schon in den letzten Jahrzehnten wurden bei der S-Bahn viele Sachen begonnen und nur schleppend beendet. Beste Beispiele waren die jahrelangen Baustellen von Mittlerer Landweg, Hochkamp und LAndwehr.
Graffiti? Also in Stadthausbrücke gibt es welche, beim Ausgang Neuen Wall. Und das andere schnuppert man, wenn man Reeperbahn rausgeht...

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Es tut sich etwas in Blankenese (S1/S11): Die historischen Dachpfeiler sind fertig saniert und werden momentan wieder aufgestellt.
Auch die Sandwüste weicht von der Ostseite her einer neuen Bahnsteig-Pflasterung.


Huch? Ein doppelter Leitstreifen? Ja, der hintere ist geriffelt, der vordere (zur Kante hin) nicht. Warum das ganze? Wohl, weil die Dachpfeiler direkt am vorderen Streifen
für Irritationen sorgen können, wenn sie wieder aufgestellt sind. So werden alle, die sich am taktilen Leitsystem orientieren müssen, etwas weiter von der Kante entfernt gehalten.
Die alten Lichtmasten beim zweiten Leitstreifen kommen natürlich noch weg.


Überblick von der Brücke:

Update aus Blankenese (S1/S11):

Das Dach am S11-Bahnsteig an Gleis 1 wird wieder aufgebaut:


Ist hier jemandem bekannt, wo genau der neue Aufzug zum Gl.1 hinkommen soll?
Der kommt dahin, wo jetzt noch das Kehrgleis liegt das unter dem Empfangsgebäude verläuft. Gleis 1 wird also zu einem Stumpfgleis umgebaut. Die Weichenverbindung in die Kehre bleibt meines Wissens nach aber erhalten.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Der kommt dahin, wo jetzt noch das Kehrgleis liegt das unter dem Empfangsgebäude verläuft. Gleis 1 wird also zu einem Stumpfgleis umgebaut. Die Weichenverbindung in die Kehre bleibt meines Wissens nach aber erhalten.

So sagten dies zumindest die letzten mir bekannten Zeichnungen aus, bevor der Bahnhofsumbau begonnen wurde.
Dort, wo der Aufzug oben ankommt, ist sogar eine Nische vorhanden, die zuletzt dem Mieter des angrenzenden Geschäfts bis zum Fahrstuhleinbau überlassen wurde. Auf jeden Fall hätte man auf dem Abstellgleis hinter Gleis 1 eh nur einen Kurzzug abstellen können, da das Gleis vor der dauerhaften Sperrung nur etwas mehr als 90m Nutzlänge hatte.

Gruß Ingo
Nach anderthalb Jahren konnte heute endlich der Aufzug am S-Bahnhof Hasselbrook in Betrieb gehen. Seit gut einem halben Jahr war er bereits baulich fertig. Die Stadt, der Bund und die DB investierten rund 1,5 Millionen Euro in die Haltestelle. Zum Vergleich zwei Bilder: Eines vom Januar 2015 und eines von der Eröffnung heute, mehr gibts auf [dt5online.de]




DT5 Online - Der Blog rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Was genau versteckt sich denn hinter "mangelnder Zulassung"? Der Aufzug selbst (Technik/Elektrik) oder der barrierefreie Zugang oben (fehlendes Geländer)? Naja, ein halbes Jahr Verzögerung ist (k)eine Ewigkeit...
Ist nur ein Aufzug am S-Bahnsteig oder hat man am Regio-Bahnsteig gleich einen mitgebaut?

Gruß Cedric
Zitat
cedric30003
Ist nur ein Aufzug am S-Bahnsteig oder hat man am Regio-Bahnsteig gleich einen mitgebaut?

Nur am S-Bahnsteig.

________________________
Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
cedric30003
Ist nur ein Aufzug am S-Bahnsteig oder hat man am Regio-Bahnsteig gleich einen mitgebaut?
Am Regio Bahnsteig macht es meiner Ansicht nach wenig Sinn, da ja sowieso die S4 geplant ist. Somit würde der Bahnsteig in 10 Jahren sowieso zurück gebaut werden.
Wirtschaftlich zwar sinnvoll für den R10 keinen Aufzug zu bauen, es würde in der Summe aber bestimmt nicht mehr auffallen.

Zuerst erneuert man alle Bahnsteige, baut Aufzüge, Ersetzt Bü durch Unterführungen, elektrifiziert die Strecke, baut Lärmschutzwände und für die S4 die ja hoffentlich in ein paar Jahren kommt reißt man dann die Hälfte wieder ab und baut sie anschließend wieder neu. Mich würde mal interessieren, wie viele Millionen Euro man gespart hätte wenn man alles auf einmal umgesetzt hätte statt die letzten zehn Jahre an der Strecke rumzubasteln und für die S4 wieder die Hälfte abzureißen und neu zu bauen...
Ein paar visuelle Eindrücke vom Baufortschritt Aufzug Gl.1 in Blankenese (S11):

Das Gleis 1 ist gekürzt und der neue Prellbock schützt bereits die Baustelle:




Die Verschalung zur Betonierung des Aufzugschachtfundaments wird momentan errichtet:




Blick von oben - auch auf das neue Dach - genau hier betritt man demnächst den neuen Aufzug:

Ich war heute mal wieder in Heimfeld - in Richtung Familienbesuch - und muss sagen, dass der Haltepunkt mittlerweile komlett versifft. Die Rolltreppe zur Heimfelder Straße funktionierte - wie früher - schon nicht, der Boden und die Wände dreckig, Deckenverkleidung und Boden versifft, das Licht leicht orange-bräunlicher-stich, durch den Aufzug sieht der Haltepunkt noch unübersichtlicher aus. Warum zum geier kümmert sich S&S so wenig um die Stationen? Und warum geht das bei denen frei nach dem Motto "We don't give a fuck"?? Ich meine die S-Bahn ist eines der Aushängeschilder Hamburgs...

Saludos,
Felipe

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