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Marode S-Bahn-Stationen
geschrieben von Norderstedt 
Gefällt mir bisher sehr gut, was da so geplant wird. Mal sehen wie es später in real aussieht.

Wie lange das "klinische Weiß" auf den Bahnsteigen wohl von Schmierereien verschon bleibt?

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
KHH
Re: Marode S-Bahn-Stationen
07.03.2017 19:18
Zitat
Der Hanseat
Die S-Bahn hat weitere Visualisierungen veröffentlicht:

[s-bahn.hamburg]

Die Visualisierung von Hauptbahnhof ist besonders lustig:

Es warten gerade mal vier Fahrgäste auf die Bahnen, obwohl der Zugverkehr offenkundig sehr unregelmäßig verläuft: Auf beiden Gleisen wird eine S31 nach Harburg Rathaus (!) als nächster Zug angekündigt.
Zitat
Railjet
Zitat
Der Hanseat
Die S-Bahn hat weitere Visualisierungen veröffentlicht:

[s-bahn.hamburg]

Demnach werden Stadthausbrücke und Landungsbrücken ja bald absolut identisch aussehen... ;-)

Auf der Visualisierung von Stadthausbrücke kann man das Wort "Landungsbrücken" lesen ;)

Die "richtige" Stadthausbrücke Visualisierung gibts hier [s-bahn.hamburg] (mittig im Artikel)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2017 19:37 von flor!an.
Zitat
ullistein
Was ist eigentlich mit Reeperbahn und Königsstr. Passiert da auch was?

Ja, alle 10 Hamburger Tunnelstationen werden saniert, auch die der S3 im Süden (Harburg, Harburg Rathaus und Heimfeld).

Für Königstraße gibt es auch eine Visualisierung: [www.bild.de]


EDIT: Info der DB über Bautermine im Netz der S-Bahn Hamburg in 2017: [www.deutschebahn.com] (PDF)

> u.a. 14.-27.10.2017 - Erneuerung der Verkehrsstationen Harburg (Abbruch Wandfliesen)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2017 20:25 von Railjet.
Hmm, also man muss sagen dass das schon eine echte Modernisierung ist. Dass Design finde ich interessant. Es sieht doch eindeutig moderner aus als Kacheln, und ich denke mal den meisten Fahrgaesten wird es gefallen. Ich mag zwar die Kacheln am Klosterstern und die gekachelten Stationen in Paris sehr, den Hamburger S-Bahnhoefen sah man leider ihr 70er-Jahre-Design an.

Schade ist allerdings das (mindestens) drei Haltestellen hintereinander in Blau gehalten sind, da waere etwas Abwechslung meiner Meinung nach besser.
Das älteste an den Stationen sind dann die fast 20 Jahre alten Zugzielanzeiger. Echte Dinosaurier zwischen all dem Hightech...

Eine farbige und gestalterische Abwechslung halte ich übrigens für ein wichtiges Element der Fahrgastinformation. Ich profitiere z. B. täglich davon, dass Gänsemarkt und Messehallen (und Hauptbahnhof Nord), obwohl im Prinzip identisch, eben doch farblich eindeutig auch aus dem Augenwinkel und unterbewusst erkennbar sind. Wenn mehrere Haltestellen hintereinander gleich aussehen, muss man die Stationsschilder lesen (was bekanntlich durch Klimaanlagenfolie auf den Fenstern auch nicht immer so einfach ist).
PAD
Re: Marode S-Bahn-Stationen
08.03.2017 00:36
Oder man guckt auf die Anzeige im Zug oder achtet auf die Ansage, ebenfalls im Zug. Kein wirkliches Problem.
KHH
Re: Marode S-Bahn-Stationen
08.03.2017 01:04
Zitat
PAD
Oder man guckt auf die Anzeige im Zug oder achtet auf die Ansage, ebenfalls im Zug. Kein wirkliches Problem.

Das hilft aber dann nicht viel, wenn das Fahrgastinformationssystem des Zuges vor dem Halt in Dehnhaide die Haltestelle "Hamburger Straße" ankündigt. Hab ich erst vor ein paar Tagen mal wieder gehabt.
Zitat
christian schmidt
Hmm, also man muss sagen dass das schon eine echte Modernisierung ist. Dass Design finde ich interessant. Es sieht doch eindeutig moderner aus als Kacheln, und ich denke mal den meisten Fahrgaesten wird es gefallen. Ich mag zwar die Kacheln am Klosterstern und die gekachelten Stationen in Paris sehr, den Hamburger S-Bahnhoefen sah man leider ihr 70er-Jahre-Design an.

Schade ist allerdings das (mindestens) drei Haltestellen hintereinander in Blau gehalten sind, da waere etwas Abwechslung meiner Meinung nach besser.

Das einzige was daran moderner ist, sind die hinterleuchteten Hintergleiswandverkleidungen. Am Hbf geht das wohl mit dem Gold nicht, aber vielleicht nutz man da ja dann den Glanzeffekt der Goldfarbe aus.
Der "Blaufimmel" und noch schlimmer der "Weißfimmel" (man will ja unbedingt "hell") ist schon so ein Schritt in die falsche Richtung. Markant und ortsspezifisch ist wichtig.

Was an den 70er Jahren "leider" sein soll, ist wohl dein Geheimnis.
Ansosnsten erinnern die Fliesen an LEGO und Schwimmbäder. Beides sehr erfrischend. Das Gekrikel erinnert eher an Graffitti...
Dazu bräuchte man nicht viel zu tun und könnte das wesentlich billiger haben.
Zitat
PAD
Oder man guckt auf die Anzeige im Zug oder achtet auf die Ansage, ebenfalls im Zug. Kein wirkliches Problem.

Lesen ist mit Texterkennung verbunden. Abgesehen von der viel zu kleinen Schrift, ist das oft zu anstrengend. Farben und Bilder sind schneller und einfacher wahrnehm bar. In den Vier- und Marschenlanden gibt es Buslinien mit Tiersymbolen (gibt neben an einen Thread dazu). Das hat auch den Grund, dass Text (Liniennummern) zu kompliziert ist, Bilder einfacher zu merken sind.
Zitat
FoxMcLoud
Wie lange das "klinische Weiß" auf den Bahnsteigen wohl von Schmierereien verschon bleibt?

mfg fox

Warum sollte es, wo die Hintegleiswände gleich "von Amts wegen" mit sowas versehen werden...
Mal sehen wie Jungfernstieg nun tatsächlich aussieht. Da widerspricht man sich ja :)

Aber schade ist es, dass auf Krampf "modern" versucht wird. Damit verschwindet wieder ein Stück Stadtgeschichte hinter Glasbauten.
PAD
Re: Marode S-Bahn-Stationen
08.03.2017 09:36
Zitat
Computerfreak
Zitat
PAD
Oder man guckt auf die Anzeige im Zug oder achtet auf die Ansage, ebenfalls im Zug. Kein wirkliches Problem.

Lesen ist mit Texterkennung verbunden. Abgesehen von der viel zu kleinen Schrift, ist das oft zu anstrengend. Farben und Bilder sind schneller und einfacher wahrnehm bar. In den Vier- und Marschenlanden gibt es Buslinien mit Tiersymbolen (gibt neben an einen Thread dazu). Das hat auch den Grund, dass Text (Liniennummern) zu kompliziert ist, Bilder einfacher zu merken sind.
Das alles hilft Touristen aber nix. Wer nicht weiß, was für ne Farbe die Station an den Landungsbrücken hat, dem hilft das auch nix. Und die Einheimischen wissen ja, so sie hin müssen. Etwas weniger aufs Smartphone gestarrt (ich bin deshalb leider auch schon zu weit gefahren) und man kommt zu seinem Ziel.
Zitat
PAD
Oder man guckt auf die Anzeige im Zug oder achtet auf die Ansage, ebenfalls im Zug. Kein wirkliches Problem.

Für den normalen Fahrgast mit Sicherheit nicht.
Für die Bahnfans natürlich schon (síehe diverse Beiträge).
Zitat
PAD
Das alles hilft Touristen aber nix.

Es muss ja nun nicht alles für Touristen und Dummys sein. Es darf auch Infos für fortgeschrittene Fahrgäste geben. Das vergisst man manchmal. Und fortgeschritten ist fast jeder, der regelmäßig fährt.

Im City-Tunnel konnte man bisher praktisch gar nicht falsch aussteigen, weil die Stationen komplett unterschiedlich gestaltet waren. Wenn man jetzt aufpassen muss und immer auf Schilder, Ansagen oder Anzeigen achten muss, ist das nervig.
Zitat
Computerfreak
Was an den 70er Jahren "leider" sein soll, ist wohl dein Geheimnis.

Grossflaechig knallbunt, und viel Mischfarben (orange, braun, blaugrau). Der Vergleich mit gekachelten 1950er oder Vorkriegshaltestellen ist doch schon offensichtlich.

Zitat
PAD
Oder man guckt auf die Anzeige im Zug oder achtet auf die Ansage, ebenfalls im Zug. Kein wirkliches Problem.

Naja, es gibt schon Gruende warum z.B. auf Netzspinnen die Linien sowiet wie moeglich verschiedene Farben haben. Man koennte auch alles in Schwarz-Weiss machen und darauf vertrauen das Linienbezeichnungen zu lesen oder Linien nachzuvollziehen auch kein wirkliches Problem ist. In der Praxis ist es aber schon besser wenn sie farbig sind, das erleichtert die Orientierung sehr. Und bei Stationen ist es genauso.

(Und ich bin mir schon bewusst dass zwischen meinen Aussagen etwas ein Widerspruch ist. Eine schnell eindeutig erkennbare Haltestellen ohne grossflaechig knallbunt ist aber schon machbar - halt das Goldloeckchenproblem, nicht zu heiss, nicht zu kalt. Fuer sowas braucht es dann gute Designer.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.03.2017 19:01 von christian schmidt.
Also rein Optisch ist es für Altona und Hauptbahnhof ein deutlicher Gewinn, bei den drei hintereinander in blau gehaltenen Stationen mit diesem seltsamen "Klecks-Amöben-Muster" bin ich aber nicht überzeugt. Es hat schon seinen Sinn, warum man Tunnelstationen farblich unterschiedlich gestalten sollte. Man sieht ja nichts vom über der Erde liegenden Stationsumfeld, daher sollte man anhand der Farbe/der Gestaltung ganz klar die Station erkennen. Wie wäre es mit dunkelrot (hat schon Wartenau einen sehr edles und modernes Erscheinungsbild verliehen) oder irgendeiner anderen Farbe. Alles ist besser als dreimal blau...
PAD
Re: Marode S-Bahn-Stationen
08.03.2017 20:37
Zitat
Ingo Lange
Zitat
PAD
Das alles hilft Touristen aber nix.

Es muss ja nun nicht alles für Touristen und Dummys sein. Es darf auch Infos für fortgeschrittene Fahrgäste geben. Das vergisst man manchmal. Und fortgeschritten ist fast jeder, der regelmäßig fährt.
Fortgeschrittene Fahrgäste werden ja aber wohl in der Lage sein, die Anzeigen (bald ja auch im Fahrgastfernsehen) und Ansagen zu beachten.
Ist eigentlich schon irgendwo eine Visualisierung der Station Reeperbahn aufgetaucht?
Zitat
PAD
Zitat
Ingo Lange
Zitat
PAD
Das alles hilft Touristen aber nix.

Es muss ja nun nicht alles für Touristen und Dummys sein. Es darf auch Infos für fortgeschrittene Fahrgäste geben. Das vergisst man manchmal. Und fortgeschritten ist fast jeder, der regelmäßig fährt.
Fortgeschrittene Fahrgäste werden ja aber wohl in der Lage sein, die Anzeigen (bald ja auch im Fahrgastfernsehen) und Ansagen zu beachten.

Ich will als regelmäßiger und sich auskennender Fahrgast aber nicht immer den Kopf um 180° drehen, um die Anzeige hinter meinem Rücken lesen zu können und ich will auch nicht gespannt auf die nächste Ansage lauschen. Ich will einfach wissen, wo ich bin. Das ist draußen simpel, aber im Tunnel bleiben nur die Stationen als Orientierung.

Wie unwichtig eigentlich Ansagen und Anzeigen sind, zeigt sich immer, wenn sie mal kaputt oder falsch sind. Es juckt einfach keinen. Die Leute steigen an ihren Haltestellen aus wie sonst auch. Ganz selten, dass mal jemand verwirrt ist. (Trotzdem sind Anzeigen und Ansagen notwendig, das ist schon klar.)
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