Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Scholz: auch im nächsten Jahrzehnt keine Stadtbahn
geschrieben von LevHAM 
[www.nahverkehrhamburg.de]

Ich sage dazu eigentlich nichts mehr, aufregen altert nur. Ich denke mir meinen Teil bezüglich unseres ignoranten Bürgermeisters und warte darauf das ein neuer kommt ... In dieser Hinsicht kann es nur ein besserer sein.
"U- und S-Bahnen würden ausreichen."

Der ist wohl noch nie nach einem Arena-Konzert mit den Sardinenbüchsen-Viehtransport-Bussen gefahren? Ich bin Stammgast in der Arena und wundere mich stets, noch keine Briefmarke zu sein, so voll sind die Busse. Mag nicht so zur Stadtbahn passen, aber jener Satz hat mich aufgeregt.

100 Punkte an LevHAM: ich stimme dir voll zu.

Gruß Erol

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Außerdem würde man das Angebot an Mietfahrrädern ausbauen

City->Osdorf? Ja nee, is klar

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Dann muss der nächste Bürgermeister aber besser werden als alle seine Vorgänger... ziemlich unwahrscheinlich. Alle Senate nach 1954 haben in der Verkehrspolitik entweder Straßenbahnen abgeschafft oder nichts getan um die Lücken zu schließen. Oder will jemand die Flughafen-S-Bahn als Ersatz für die Linie 9 ansehen? Die CDU räumte die Stadtbahn ab und beschloss die U4. Bevor die nicht bis Wilhelmsburg fährt ist sie kein Ersatz für die Linie 2. Auch in den ersten 50 Jahren der Hochbahn war es schon schwer genug. In der Nazizeit zogen die Zeitungen über die Hochbahn her und es ist auch nichts passiert. Die Hochbahn hat weiter auf Kosten der Fahrgäste ihre Dividende eingefahren. Der Senat wollte es so und für den Bau einer U-Bahn nach Billstedt gab damals kein Geld. Aber warum sollte man aus 100 Jahren Geschichte lernen?

Uli
Tja da Scholz 260 Millionen Euro für eine Busbeschleunigung ausgeben will, hat er natürlich kein Geld mehr für die Sachen. die wirklich was bringen für den ÖPNV.
Glaubt der eigentlich selber, was er sagt?

Zitat
Olaf Scholz
...ein gut ausgebauter Busverkehr nicht unbedingt schlechter als eine Stadtbahn...
Zitat
BÜ Liliencronstraße
Glaubt der eigentlich selber, was er sagt?

Zitat
Olaf Scholz
...ein gut ausgebauter Busverkehr nicht unbedingt schlechter als eine Stadtbahn...

Dies Frage ich mich auch manchmal. Jedoch muss es aber auch Leute geben, die den in meinen Augen Unsinn glauben.

Das der ÖPNV ausgebsut wird, ist gut und geht in die Richtige Richtung. Da sollten wir uns einig sein und freuen, dass Scholz noch Geld überhaupt für den ÖPNV ausgibt. Jeddoch wissen wir alle auch, dass seine ÖPNV Politik um mindestens 250 Millionen Euro teurer sien wird als die der anderen. Man baut jetzt das Busnetzt für 250 Milionen Euro aus, bemerkt dann, dass dies in 10 bis 20 Jahren nicht ausreicht und muss dann, um den Fahrgastzuwächsen gerecht zu werden, trotzdem die Stadtbahn für 2 Milliarden Euro bauen. Da hätte man gleich die Stadtbahn bauen können und die 250 Millionen Euro sparen können.
Somit geht die ÖPNV-Politik von Herrn Scholz in die richtige Richtung, aber ist zu kurz gedacht und zu teuer.

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
Zitat
Norderstedt
Zitat
BÜ Liliencronstraße
Glaubt der eigentlich selber, was er sagt?

Zitat
Olaf Scholz
...ein gut ausgebauter Busverkehr nicht unbedingt schlechter als eine Stadtbahn...

Dies Frage ich mich auch manchmal. Jedoch muss es aber auch Leute geben, die den in meinen Augen Unsinn glauben.
....
trotzdem die Stadtbahn für 2 Milliarden Euro bauen. Da hätte man gleich die Stadtbahn bauen können und die 250 Millionen Euro sparen können.
Somit geht die ÖPNV-Politik von Herrn Scholz in die richtige Richtung, aber ist zu kurz gedacht und zu teuer.

Bitte, nicht den Schwachsinn von den 2 Mrd. weiter verbreiten! Selbst wenn man wirklich 40 km bauen "müsste" komme ich nur auf 800 Mio. (40 km x 20 Mio./km)
Zitat
ProStadtbahn
Zitat
Norderstedt
Zitat
BÜ Liliencronstraße
Glaubt der eigentlich selber, was er sagt?

Zitat
Olaf Scholz
...ein gut ausgebauter Busverkehr nicht unbedingt schlechter als eine Stadtbahn...

Dies Frage ich mich auch manchmal. Jedoch muss es aber auch Leute geben, die den in meinen Augen Unsinn glauben.
....
trotzdem die Stadtbahn für 2 Milliarden Euro bauen. Da hätte man gleich die Stadtbahn bauen können und die 250 Millionen Euro sparen können.
Somit geht die ÖPNV-Politik von Herrn Scholz in die richtige Richtung, aber ist zu kurz gedacht und zu teuer.

Bitte, nicht den Schwachsinn von den 2 Mrd. weiter verbreiten! Selbst wenn man wirklich 40 km bauen "müsste" komme ich nur auf 800 Mio. (40 km x 20 Mio./km)

Dies war auch nur als eine fiktive Zahl gemeint. Mir ging es um die verschwänderischen 250 Milioen Euro für den Ausbau der Busse, weil man bald doch die Stdatbahn bauen muss und dann hätte man sich das Geld für den Busaubau spren können.

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
[www.taz.de]

Auch vom Abendblatt war jemand da, vermutlich finden wir dort morgen einen großen Bericht ...
Moin Moin,

Zitat
NVB
http://www.taz.de/Verkehr/!87816/
Auch vom Abendblatt war jemand da, vermutlich finden wir dort morgen einen großen Bericht ...

Ich möchte mal Ole Thorben Buschhüter zitieren: "Die Sachverständigenanhörung im Verkehrsausschuss war heute sehr sachlich und fundiert - eine wirkliche Bereicherung für unsere Beratungen. Nichts wurde zerredet, sondern es wurden die Bedingungen formuliert, unter denen ein Busbeschleunigungsprogramm zum Erfolg werden kann. Ohne Werbung machen zu wollen, aber der taz-Artikel liegt total daneben. Er war offenbar schon vor Beginn der Sitzung fertig geschrieben."

Als Antwort auf meine Bemerkung: "Hoffentlich wird der sinnvolle Ansatz nicht gleich wieder zerredet und die Stadtbahn als einzige mögliche Lösung positioniert."

Mich ärgert es wirklich das die Stadtbahn immer wieder als die einzige Alternative angesehen wird, obwohl sie auf den "Problemstrecken" vielleicht erst in zehn Jahren zum Einsatz kommen kann, jedoch für den Fahrgast spürbare Verbesserungen im Busverkehr in einem viel kürzeren Zeitraum realisierbar sind.

Vermutlich schliesst den Forenleitung diesen Beitragsbaum ohnehin bald wieder ...

Viele Grüße,
Birger Wolter
Zitat
Birger Wolter

Mich ärgert es wirklich das die Stadtbahn immer wieder als die einzige Alternative angesehen wird, obwohl sie auf den "Problemstrecken" vielleicht erst in zehn Jahren zum Einsatz kommen kann, jedoch für den Fahrgast spürbare Verbesserungen im Busverkehr in einem viel kürzeren Zeitraum realisierbar sind.

Birger Wolter

Genau das ist der Punkt.

Auch ich sehe die Gefahr dass die Autolobby sich jetzt plötzlich stadtbahnfreundlich gibt um die Busbeschleunigung zu verhindern die den Namen verdient. Wenn dann die Stadtbahn wieder konkreter wird überlegen sie es sch wieder anders. Kennt man doch längst. Hauptsache es passiert garnichts beim ÖPNV.

Uli
Ich sehe nur eine entlastung für manche Buslinien die U/S-Bahn !
NVB
TAZ
17.02.2012 14:31
"Ohne Werbung machen zu wollen, aber der taz-Artikel liegt total daneben. Er war offenbar schon vor Beginn der Sitzung fertig geschrieben."

Tut mir leid, doch ich war von Anfang bis Ende dabei und der TAZ-Artikel ist in jeder Beziehung korrekt. Die Überschrift mag etwas reißerisch sein, doch als Konklusion der Sitzung in vollem Umfang berechtigt. Kurz vor Ende der Sitzung stand der Artikel zwar schon im Internet, doch da waren alle Vorträge bereits gehalten und es ging nur noch um Einzelfragen ...

Ich mag die TAZ nicht besonders, doch was Recht ist, muss Recht bleiben ...


[www.welt.de]

Und eine Vertretung dieser Zeitung war bis zum Schluss da: [www.wedel-schulauer-tageblatt.de]
Was mir so auf den Keks geht am Senat sind die Strohmann-Argumente und Wortklauberei.

Ein Strohmann-Argument verwendet Scholz: „...ein gut ausgebauter Busverkehr nicht unbedingt schlechter als eine Stadtbahn...“. Das kann schon stimmen, wenn die Stadt- (oder Strassen-)bahn halt nicht gut ausgebaut ist. Aber da die Stadtbahnpläne der Hochbahn sehr wohl gut geplant waren, ist es was die konkrete Situation in Hamburg angeht eine böswillige Verzerrung: Auf den vorgeschlagenen Strecken kann der Busverkehr weder qualitativ noch quantitaiv so gut sein wie die Stadtbahn.

Wortklauberei ist das ganze gelabere über Busbeschleunigung (z.B. Staatsrat Rieckhof, dann wo auch Autos besser vorrankommen sollen) wo man doch auch Busvorrang braucht. Der Unterschied ist das Busvorrang auch relativ ist gegenüber anderen Verkehrsmitteln, z.B. Autos.

Das Busvorrang nötig ist steht ja auch schön im Welt-Artikel drin: Die Busbeschleunigung funktioniert in Hannover und Stuttgart weil dort „Andere Verkehrsteilnehmer [...] Einschränkungen in Kauf nehmen [müssen]“.

Das man in Hamburg eher nicht an Busvorrang denkt (und das deshalb die Busoffensive wenig bringen wird) kann man auch schön an Google-Suchen ablesen. Wenn man „Busbeschleunigung“ und dann Hamburg oder Hannover oder Stuttgart oder München eingibt, bekommt man für Hamburg die meisten Ergebnisse. Wenn man dann aber „Busvorrang“ nimmt, sind es für Hamburg die wenigsten.
Was Herr Scholz und andere "Verkehrsexperten" einfach nicht begreifen wollen ist, das der Bus auf vielen Strecken einfach am Limit angekommen ist. Definitiv. Und da Herr Scholz in seinem Leben wahrscheinlich noch nie eine moderne Strassenbahn gesehen hat, wird er es auch nie begreifen.

Scholz, Haijuk und wie sie alle hiessen und heissen sind nichts anderes als Straßenbahnverhinder und werden es immer sein.

Man sollte sich an diesen verkehrspolitischen ........ nicht weiter die Zähne ausbeissen.

Die Frage muss doch lauten, wie kann es sein, das sie mit ihrem offensichtlichen verkehrspolitischen Unsinn bei der Bevölkerung durchkommen.

JEDER Hamburger hat gewusst, das es bei der Wahl weder mit der SPD noch mit der CDU eine Straßenbahn geben wird. Also muß man zu dem Schluß kommen, das die Hamburger mehrheitlich keine Strassenbahn wollten. Ergo erübrigt es sich auch, Druck auf die Verantwortlichen ausüben zu können. Die Mehrheit der Hamburg hat sich ganz offensichtlich mit dem Status quo abgefunden.

In Hamburg hat die Straßenbahn erst dann eine Chance, wenn aus der Bevölkerung der entsprechende Druck kommt, gepaart mit verkehrspolitischen Entscheidungsträgern, die wirklich Ahnung von der Materie haben und die ein Huhn (Straßenbahn) von einem Ei (Bus ) unterscheiden können.
Zitat
Polski
Scholz, Haijuk und wie sie alle hiessen und heissen sind nichts anderes als Straßenbahnverhinder und werden es immer sein.

Sag mal meinst du das mit Anja Hajduk ernst? Man kann der GAL sicher vorwerfen das sie bei der Strassenbahn taktische Fehler gemacht und deshalb es nicht geschaft haben die Sache durchzusetzen, aber sich in einen Satz mit Bürgermeister Scholz gleichzusetzen und als Strassenbahnverhindererin zu bezeichnen ist etweder dümmste Polemik oder Zeugnis tiefster Unwissenheit. In jedem Fall ist es einfach falsch.
Zitat
Polski
Die Frage muss doch lauten, wie kann es sein, das sie mit ihrem offensichtlichen verkehrspolitischen Unsinn bei der Bevölkerung durchkommen.

JEDER Hamburger hat gewusst, das es bei der Wahl weder mit der SPD noch mit der CDU eine Straßenbahn geben wird. Also muß man zu dem Schluß kommen, das die Hamburger mehrheitlich keine Strassenbahn wollten. Ergo erübrigt es sich auch, Druck auf die Verantwortlichen ausüben zu können. Die Mehrheit der Hamburg hat sich ganz offensichtlich mit dem Status quo abgefunden.
Das kann man so nicht sagen.
90% der Wähler informiert sich nicht über die Programme der Parteien.
Die wählen nur die Regierung ab und da es in Deutschland in den Köpfen vieler Menschen ja nur die Alternative
CDU oder SPD gibt werden nur die gewählt.
Und selbst wenn man sich informiert ist es auch egal. Denn welche Partei hält sich schon an die Wahlversprechen.
Wie können sonst aus 2% und 0% Mehrwertsteuererhöhung 3% werden??
Als die Stadtbahn 2009 nicht vorankam haben damals viele in diesem Forum Hajduk und die Grünen kritisiert. Wie oft haben wir das schon durchgekaut? Mich interessiert nur noch ob der Grund für das zögern der Grünen die schwierige Finanzsituation war. Dann wäre die Argumentation von Scholz stimmig und man müsste sich leider damit abfinden dass die Stadtbahn vor 2030 kein Thema ist.

Solange sich niemand in den Haushalt und die zuschusssituaion einarbeitet haben die Bahnfreunde keine Argumente. Niemand in diesem Forum scheint sich da wirklich auszukennen. Die Beschimpfungen nützten garnichts. Wie gut dass hier nicht noch die Straßenbahnfreunde mitmachen die die S4 einstampfen wollen nur damit eine Stadtbahn gebaut werden kann. Wenn man den Senat wirklich stellen will dann muss man die Argumente nachprüfen und wiederlegen auf einem viel höheren Niveau als bisher. Damit kann man was bewegen. Ist eine M5 als Stadtbahn zwischen Niendorf und Dammtor schon allein lebensfähig auch wenn Hamburg danach keine andere Straßenbahn baut? Ist es realistisch dass Hamburg neben der S4 und der U4 und der S21 noch Geld aus dem Bundesprogramm ab 2015 kriegt?

Die Entscheidung Stadtbahn oder U4 bis Elbbrücken ist gefallen weil SPD und Stadtbahnpartei CDU wollten die U4. Beide Parteien würden die U4 nicht aufgegeben und es gibt nur für eine Maßnahme Geld vom Bund wenn man Realist ist. Wäre nur gut wenn Scholz und Wersich das auch mal so deutlich sagen würden.

Uli



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2012 13:53 von Glinder.
@Christian Schmidt: was hat denn Frau Hajuk Deiner Meinung nach getan, um die Stadtbahn auf den Weg zu bringen? Haben die Grünen nicht einfach das "Problem Stadtbahn" ausgesessen?
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen