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U5-Planungen
geschrieben von Glinder 
Re: U5-Planungen
24.08.2017 03:00
Zitat
Fette Beute
Bis zu 200 Züge am Tag (deshalb ja der Ausbau).

Bohrmachienen einzubetinieren sieht nicht nach Ausbau aus.
Warum wird die Strecke nicht auf Hilfswiderlager gestellt und dann in offner Bauweise darunter weitergebaut.
Die ganze Aktion sieht mehr danach aus, als ob die verantwortlichen Bauplaner und Eisenbahner wie aufgeschreckte Hühner durch die Gegend gackern und im blinden Aktionismus lauter unsinnige Dinge veranlassen.

Zitat
Fette Beute
Vor 100 Jahren wäre man über das Elsaß gefahren.

Und warum macht man das heute nicht ? Unterschiedliche Stromsysteme sind mit Mehrsystemloks ja zu managen.
Re: U5-Planungen
24.08.2017 06:37
Zitat
Computerfreak
Warum wird die Strecke nicht auf Hilfswiderlager gestellt und dann in offner Bauweise darunter weitergebaut?
Klar, man hat ja alle Zeit der Welt. Außerdem, Planfeststellung ist TBM,
immerhin ist hier von Stadtgebiet die Rede.
Zitat
Computerfreak
Zitat
Fette Beute
Vor 100 Jahren wäre man über das Elsaß gefahren.
Und warum macht man das heute nicht ? Unterschiedliche Stromsysteme sind mit Mehrsystemloks ja zu managen.
Wenn es denn unterschiedliche Stromsysteme wären...
Die SNCF fährt da mit Diesel und hat auch auf ein Gleis zurückgebaut.
Die Strecke hat ja nur noch regionale Bedeutung.
Edit: Pardon, nur die DB hat auf ein Gleis zurückgebaut.

Kommen die Kamele an die Macht, muß Wasser gespart werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.2017 06:46 von Fette Beute.
Re: U5-Planungen
26.08.2017 12:17
Zitat
Computerfreak
Und warum macht man das heute nicht ? Unterschiedliche Stromsysteme sind mit Mehrsystemloks ja zu managen.

Weil das Sicherungssystem in Frankreich ein ganz anderes ist und der deutsche Fuhrpark ist damit nicht kompatibel (bis auf ein paar Ausnahmen für ICEs nach Paris). Und jedes Mal an der Grenze umzuspannen ist da auch nicht die Lösung.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.2017 12:18 von Alkcair.
Re: U5-Planungen
25.10.2017 19:20
Der Streit um die "Barmbeker Beule" geht in die nächste Runde, so wie nun erneut im Hamburger Wochenblatt berichtet wird.

Ich könnte mir vorstellen, dass man zumindest an der Rümkerstr. eine Station baut, wenn man Rübenkamp einbeziehen will. Auf diese Weise könnte man die Wohngebiete noch einbinden. Da ich vor Ort schon öfter war, genügt mir ein Blick in den Hartzloh, um endgültig vom Glauben abzufallen: Was haben sich die Verkehrsplaner nur dabei gedacht, eine so kleine Straße mit einer Baustelle zu überziehen?
Wie dem auch sei, Barmbek-Nord ist bereits durch die S-Bahn erschlossen. M.E. brauchen die Bramfelder und Steilshooper keinen Halt an der Fuhle. Sie wollen vielmehr schnell in die City unter Umgehung des Umstiegs vom Bus auf die U-Bahn in Barmbek. Diejenigen mit dem Ziel Barmbek werden ohnehin weiterhin auf den Bus angewiesen sein, in den sie ja nicht extra am Hartzloh/Fuhle umsteigen müssen.
An der teurer zu bauenden "Barmbeker Beule" festzuhalten, erscheint eher vor dem Hintergrund zu geschehen, lediglich die wirtschaftliche Aufwertung Barmbek-Nords durch eine U-Bahn zu befeuern. Gibt es aber genügend Potenziale im Quartier, die einen U-Bahn-Anschluss rechtfertigen?

Die alte Planung sah einmal vor, über Schwalbenplatz und Elligersweg zu trassieren – also mitten durch Wohngebiete. Dies wäre ggf. interessanter als die jetzige Projezierung, verbietet sich aber heute wegen der logistischen Probleme – zumal man von der großen Brücke der U-Bahn Richtung Habichtstr. ausgehend eine Abzweigung direkt in den Tunnel bauen wollte. Der Höhenunterschied ist nur schwierig zu überwinden. Und auch die Einfädelung in den Ring ist bei einer so modernen Linie, wie sie die U5 werden soll, nicht besonders geeignet. Man verlöre Fahrzeit und käme mit den vorhandenen Traktionen der U3 ins Gehege.
Der Einwand, ohne Rübenkamp-Anschluss hätten die Bramfelder und Steilshooper keinen Schnellbahn-Anschluss zum Flughafen, ist mir in der Tat denn doch ein wenig zu klientelistisch gedacht. Lohnt denn ein solcher Aufwand? Die Umstiege halten sich in Grenzen, insbesondere wenn die U5 eines Tages in die City durchfährt. Eine Lösung Berlin-Wuhletal 2.0 wird es ohnehin nicht geben, S1 und U5 haben zueinander keinen Richtungsbetrieb, sondern kreuzen die Wege.
Re: U5-Planungen
25.10.2017 21:10
Zitat

Wie dem auch sei, Barmbek-Nord ist bereits durch die S-Bahn erschlossen.

Die beiden S-Bahnhöfe sind praktisch direkt auf der Grenze nach Winterhude. Vom fraglichen Gebiet aus sind es über 10 Minuten Fußweg zum nächsten S-Bahnhof. Das ist keine Erschließung.

Zitat

M.E. brauchen die Bramfelder und Steilshooper keinen Halt an der Fuhle.

Barmbek ist weiterhin in der Stadtplanung das Bezirkszentrum für Steilshoop und jedenfalls einen Teil von Bramfeld.

Zitat

Sie wollen vielmehr schnell in die City unter Umgehung des Umstiegs vom Bus auf die U-Bahn in Barmbek.

Hier wäre einfach spannend, die tatsächliche Nachfrage heute zu bestimmen. Auch mit U5 wird es auf über 30 Minuten Reisezeit von vielen Teilen Steilshoops und Bramfelds in die City hinauslaufen. Es wird weiter Dinge geben, die Steilshooper machen möchten, die keine Stunde Reisezeit hin/zurück wert sind und in Steilshoop nicht angeboten werden (können).

Zitat

Gibt es aber genügend Potenziale im Quartier, die einen U-Bahn-Anschluss rechtfertigen?

Schon. Nordrand des Bezirkszentrums Barmbek, hohe Zahl an Einwohnern im 500-m-Radius um die Stationen.

Zitat

Was haben sich die Verkehrsplaner nur dabei gedacht, eine so kleine Straße mit einer Baustelle zu überziehen?

Na, vermutlich das gleiche, was sich die Verkehrsplaner vor 100 Jahren dachten, als sie die Eimsbüttler U-Bahn planten. Der Hellkamp ist doch auch keine Magistrale. Oder vor 30 Jahren, als in Niendorf die Paul-Sorge-Straße eine U-Bahn bekam.

Zitat

Der Einwand, ohne Rübenkamp-Anschluss hätten die Bramfelder und Steilshooper keinen Schnellbahn-Anschluss zum Flughafen, ist mir in der Tat denn doch ein wenig zu klientelistisch gedacht. Lohnt denn ein solcher Aufwand?

Schau ins Verkehrsmodell, das die Hochbahn genau für solche Fragen aufgebaut hat.
Also natuerlich hat die Gegend noerdlich der U3, oestlich der S1 und suedlich von Steilshoop Schnellbahnpotential. Die Frage ist dann doch nur noch wo, und da hat die Hochbahn ja schon einigen geprueft. Was Nutzen angeht, ist was Anwohnererschliessung angeht sicherlich am Elligersweg irgendwo zwischen Kindsweg und Rungestrasse am besten. Unterm Harzloh hat dagegen den Vorteil Geschaefte und Busse besser zu erschliessen. Und bevor jetzt jemand sagt, zur noerdlichen Fuhlsbuetteler Strasse faehrt doch sowie keiner mit der U-Bahn zum einkaufen, Tatasache ist das Haltestellen auch in Unterzentren mehr benutzt werden als solche die nur der Wohnbevoelkerung dienen.
Re: U5-Planungen
15.11.2017 14:58
Und ein paar neue Infos.


U5-Design: Stararchitekt Teherani vereint Technik und Natur


Leider paywall

Und bei der Hochbahn selber.

Hochbahnblog

NDR






5 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.2017 18:54 von schmidi.
Re: U5-Planungen
15.11.2017 17:19
Die Bahnsteigtüren scheinen nicht bis zur Stationsdecke zu reichen. Also können und werden wohl irgendwelche Halbstarken ihren Müll drüberwerfen oder gar drüberklettern.

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Re: U5-Planungen
15.11.2017 18:09
Zitat
FoxMcLoud
Die Bahnsteigtüren scheinen nicht bis zur Stationsdecke zu reichen. Also können und werden wohl irgendwelche Halbstarken ihren Müll drüberwerfen oder gar drüberklettern.

Die Bahnsteigtüren müssen auch nicht bis zur Stationsdecke reichen, schließlich müssen die auch an spätere Fahrzeug-Generationen anpassbar sein. Überhaupt frage ich mich, wie das denn mit dem DT6 gehen soll. Auf den Zeichnungen die hier irgendwann einmal verlinkt worden sind, scheint der DT6 eine sehr unregelmäßige Tür- und Fensteraufteilung zu haben. Da frage ich mich schon, wie das bei späteren Fahrzeug-Generationen gelöst werden soll. Bisher hatte in Hamburg jede neue Fahrzeug-Generation eine andere Tür- und Fensteraufteilung als die vorangegangene. Wenn die U5 jetzt Bahnsteigtüren haben soll, sollte die Tür- und Fensteraufteilung für künftige Fahrzeug-Generationen einheitlich festgelegt werden. Ich finde den DT5 dafür ideal. Der DT6 scheint da hingegen eher ein Rückschritt zu sein. Ich würde es schon für sinnvoll halten, wenn der DT5 das Vorbild für künftige Fahrzeug-Generationen wird. Auf der U3 in 2-Fach-, auf allen anderen Linien in 3-Fach-Traktion und so könnten dann die Bahnsteigtüren auf der U5 einheitlich festgelegt werden. Wie soll das denn auf der U5 gemacht werden, wenn der DT7 wieder eine andere Tür- und Fensteraufteilung als der DT6 bekommt? Dann müssten auf der U5 die Bahnsteigtüren dem aufwändig angepasst werden. Dieses wäre sicherlich technisch möglich. Aber mit welchem Aufwand?
Re: U5-Planungen
15.11.2017 18:15
Glaub’s du nicht die Hochbahn würde bei einen DT7 ein Pflichtenheft als Grundlage für die Planung zusammen stellen.

Punkt 1 Position der Türen.

Alles andere wird vom Fahrzeughersteller „drumherum „ geplant.
Re: U5-Planungen
15.11.2017 19:05
Geht es nur mir so, oder sieht die Decke aus als ob sie schimmeln würde bzw. Farbe abgeplatzt ist?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.2017 19:06 von flor!an.
Re: U5-Planungen
15.11.2017 19:09
Zitat
flor!an
Geht es nur mir so, oder sieht die Decke aus als ob sie schimmeln würde bzw. Farbe abgeplatzt ist?

Vielleicht versucht man, der U-Bahn ein wenig S-Bahn-Flair zu verleihen?
Re: U5-Planungen
16.11.2017 09:36
Zitat
flor!an
Geht es nur mir so, oder sieht die Decke aus als ob sie schimmeln würde bzw. Farbe abgeplatzt ist?

Das sind erste Entwürfe - die Decke soll durch Lichteinstrahlung hell wirken und Blätter immitieren - ich lass mich nicht von einem Bild irritieren und schon gar nicht von einer willkürlichen Auswahl - insofern einfach mal abwarten, wie das ganze dann aussieht und dann "kritisieren" wenn man es für nötig hält
Re: U5-Planungen
22.11.2017 18:16
Es scheint wohl auch im Westen eine Alternative zu geben, die den Umweg über den Siemersplatz ausspart.
So sehen die Planungsstände des U-Bahn-Ausbaus bei der Hochbahn eine noch nicht kommunizierte Trassierung zwischen Gärtnerstr. und Hagenbecks Tierpark mit einem Haltepunkt Nähe Lohkoppelweg vor. Ähnliches wurde hier im Forum auch schon vorgeschlagen.
Bei allen guten Gründen für die U5 West halte ich nach wie vor eine S-Bahn für besser.
Re: U5-Planungen
22.11.2017 22:28
Zitat
Günter Wolter
Bei allen guten Gründen für die U5 West halte ich nach wie vor eine S-Bahn für besser.

Sehe ich genauso. Als ich zum Tag der offenen Tür bei DESY am 4.11. mit dem M2 von Altona zu DESY gefahren bin, ist mir klar geworden, dass die S-Bahn die bessere Lösung ist. Der M2 ist zwischen Altona und Trabrennbahn Bahrenfeld so dermaßen voll, dass dieser Abschnitt schnellbahnwürdig ist. Die Verkehrsströme von Osdorf/Lurup sind so auf Altona ausgerichtet, so dass die U5-West nicht wirklich etwas von M2/M3 abziehen würde. Mit anderen Worten: Sollte die U5-West verwirklicht werden, könnte dieses M21 und M22 entlasten, aber keineswegs M2/M3 ersetzen. Die Hauptverkehrsströme würden in diesem Fall weiterhin bei M2/M3 bleiben.
Re: U5-Planungen
23.11.2017 07:01
Ich finde ja deine Argumentation lustig:

Ein voller Gelenkbus in 10 Minuten ist bei dir Schnellbahnwürdig. Fünf volle Solobusse in 10 Minuten hingegen sind bei dir "nicht ausreichend für eine U-Bahn".

Doch zurück zum Thema: Wenn man eine S-Bahn baut, verbaut man sich leider die U-Bahn nach Altona. Zudem dürfte eine massive Entlastung des 2ers schon bei Eröffnung des Bahnhofs Ottensen eintreten.

________________________
Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Günter Wolter
Es scheint wohl auch im Westen eine Alternative zu geben, die den Umweg über den Siemersplatz ausspart.
So sehen die Planungsstände des U-Bahn-Ausbaus bei der Hochbahn eine noch nicht kommunizierte Trassierung zwischen Gärtnerstr. und Hagenbecks Tierpark mit einem Haltepunkt Nähe Lohkoppelweg vor. Ähnliches wurde hier im Forum auch schon vorgeschlagen.
Bei allen guten Gründen für die U5 West halte ich nach wie vor eine S-Bahn für besser.

Wo siehst Du das auf dieser werbeversuchten Seite?

Wobei ich Siemersplatz für besser halte ;)
Re: U5-Planungen
23.11.2017 08:35
Besser sieht man es hier im offiziellen PDF der Hochbahn (Seite 2):

Presse U5 Liniendesign

Interessant, dass nun auch der Westen seine "Beule" hat. Vielleicht ist Teherani so teuer, dass diese Kosten durch Streckenverkürzung wieder herausgeholt werden müssen…
Re: U5-Planungen
23.11.2017 09:19
Wurde schon erwähnt, dass die Ostalster-U5 im Planungsstand seit mindestens Anfang 2017 aus dem Mühlenkamp genommen wurde? In den veröffentlichten Plänen ist die Strecke vom Ersatz für den M6 zur Schnelltrasse unter der Bundesstraße mutiert mit nur vier Halten zwischen Borgweg und Hbf:

U Borgweg
Kampnagel
Beethovenstraße
Mundsburger Brücke
AK St. Georg
Hauptbahnhof Nord-Nord

Der Lokstedter Abzweig ist nicht ganz neu. Sieht aus, als soll es ein Abzweig eine Station vor Schluss werden? Das ergibt betrieblich doch eigentlich nur Sinn, wenn man von Siemersplatz aus noch eine Erweiterungsoption sieht?



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.2017 09:29 von Herbert.
Re: U5-Planungen
23.11.2017 09:59
Interessant! Mitte August 2017 wurde die Trasse noch unter Mühlenkamp und Hofweg als aktueller Stand gezeigt (Folie 7):

Präsentation Hochbahn U5 Bramfeld

Durch den Bau unter großen Straßen sollte das gleiche Bauverfahren wie im ersten Abschnitt möglich sein.
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