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Neue Liniengrafiken S-Bahn
geschrieben von LH 
LH
Neue Liniengrafiken S-Bahn
28.01.2017 13:40
An anderer Stelle wurde schon erwähht, dass die S-Bahn die Liniengrafiken über den Türen erneuert hat.
Anbei ein Foto - zwar etwas unscharf, aber man erkennt das Prinzip.
Nun sind auch die HVZ-Linien und -Linienabschnitte eingezeichnet.
M.E. ist das ganze etwas unübersichtlich.

Anmerkungen im Detail:
  • Der S1-Ast zum Flughafen sieht aus wie eine eigene Linie. Besser gelöst ist das bei der (zeitlichen) Verzweigung der S31 am Hbf.
  • Die (zeitliche) Verzweigung der S21 an der Holstenstraße ist hingegen nicht eingemalt.
  • Der S1-Ast zum Flughafen müsste eigentlich "über" dem Poppenbütteler Ast liegen anstatt "dadrunter".
  • Während man am Dammtor in die U1 umsteigen kann, fehlt am Jungfernstieg die U3.
  • Citytunnel und Verbindungsbahn sind namentlich erwähnt.
  • Die Liniennummern S1...S31 sind etwas "lieblos" über die Grafik verteilt (links S11, S1; S31, S3, rechts S21, S2).



Zitat
LH
* Citytunnel und Verbindungsbahn sind namentlich erwähnt.

Das ist in der Tat interessant. Diese beiden Bezeichnungen, insbesondere Verbindungsbahn, waren bisher doch eher etwas für Insider. Aber so vereinfacht das vielleicht die Kommunikation bei Durchsagen, wenn man offiziell auf diese Begriffe Bezug nehmen kann.

Ansonsten: Dieser Plan ist ist schon nicht mehr richtig 1-dimensional, vielleicht 1,5-dimensional. Da fragt man sich, warum man nicht gleich den echten USAR-Plan nimmt. Der ist irgendwie nützlicher.
Aus dem USAR-Plan gehen manche Details, die hier abgebildet werden, aber nicht hervor.
Ich finde den Plan sehr gut, da er immer noch übersichtlich ist, aber deutlich mehr Informationen enthält, als der vorherige. Vor allem wird gut deutlich, dass es Abschnitte gibt, auf denen mehr als eine Linie verkehren und es folglich egal ist, mit welcher Bahn man z.B. von Altona zu den Landungsbrücken führt – S1, 2 und 3 gehen alle gleichermaßen gut.
Dass die Flughafenanbindung "geographisch" nicht ganz korrekt ist, stört mich nicht, es wäre der Übersichtlichkeit auch nicht dienlich gewesen, das anders zu lösen.
Ebenso finde ich das Nichtaufzeigen der S21-Verbindung nach Altona richtig, da diese an nur zwei Tagen für sehr wenige Stunden zu einer Zeit besteht, zu der vermutlich nicht all zu viele ortsunkundige Menschen die Bahn benutzen.
uii mir gefällt er eigentlich recht gut. Nur hätte man ihn vielleicht etwas "höher" machen können. Also unten erkennt man ja noch viel Kunststoff den man vielleicht mit nutzen könnte.

Was ich bemängeln würde, sind die uneinheitlichen "Stationsmarkierungen". Sprich das Rechteck bei Stationen mit Umstieg zu anderen Verkehrsmitteln (Beispiele Jungfernsteig, Hasselbrook, Barmbek). Einheitlich würde sicher ruhiger wirken.

Und ja die Liniennummern sind wirklich sinnlos angeordnet.

Aber ich möchte nochmal loben, dass die S2 und S11 auch mal auftauchen :)
Eigentlich ganz gut geworden. Die meisten Fehler/Kritikpunkte sind ja bereits angesprochen. Falsch ist jedoch die Bezeichnung "Citytunnel". korrekt heist diese Strecke City-S-Bahn (!!!), welche streng genommen bis Diebsteich geht...
Zitat
flor!an
Was ich bemängeln würde, sind die uneinheitlichen "Stationsmarkierungen". Sprich das Rechteck bei Stationen mit Umstieg zu anderen Verkehrsmitteln (Beispiele Jungfernsteig, Hasselbrook, Barmbek). Einheitlich würde sicher ruhiger wirken.
Stimmt, würde ruhiger wirken. Auch die Endpunkte sind generell als "Umsteige-Rechteck" ausgeführt - auch dann, wenn man nicht umsteigen kann (wie in Wedel).
Zitat
PAD
Aus dem USAR-Plan gehen manche Details, die hier abgebildet werden, aber nicht hervor.

Welche denn? (Außer S11 und S2)
Zitat
Ingo Lange
Zitat
PAD
Aus dem USAR-Plan gehen manche Details, die hier abgebildet werden, aber nicht hervor.

Welche denn? (Außer S11 und S2)

Zum Beispiel die S31 zum Berliner Tor.

________________________
Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Also dass die Teilzeitlinien im Plan drin sind finde ich sehr gut, das die im USAR-Plan fehlen bzw. nicht nachvollziehbar sind halte ich schon für einen ziemlichen Konstruktionsfehler. Allerdings wäre meiner Meinung nach geschriffeltes so wie um 1980 besser für die zeitweiligen Linien/Abschnitte.

Ein anderer Konstruktionsfehler des USAR-Plans ist dass man keine Bögen will. Das Ergebnis ist nun dass die Situation zwischen Ohlsdorf, Flughafen und Kornweg einfach nicht gut gelöst werden kann. Würde man die Strecke zum Flughafen einfach von der S1 abzweigen lassen wäre es doch ziemlich unklar ob die Züge zum Flughafen von Ohlsdorf oder von Kornweg fahren. (Bei der S31 rettet da das 'zeitweilig' die Situation.) Die Altonaer Ecken be der S1 und S11 sehen meiner Meinung nach auch nicht gut aus.

Die Rechtecke bei Stationen mit Umstieg zu anderen Verkehrsmitteln finde ich nicht so schlimm, solche Stationen sollten schon hervorgehoben werden. Die Unruhe im Plan kommt eher davon dass man unbedingt eine Lücke haben will zwischen Linien die auf den selben Gleisen fahren. So wie in London wäre wohl übersichtlicher.

Die fehlende Umsteigeverbindung am Jungfernstieg zur U3 ist richtig - da die U3 auch Landungsbrücken und Hbf hält, und mit Rödingsmarkt eine Haltestelle direkt neben der einzigen anderen S-Bahnhaltestelle in diesem Bereich hat, gibt es wohl keine Verbindung wo man Jungfernstieg von der S-Bahn in die U3 umsteigen würde.
Zitat
Computerfreak
Eigentlich ganz gut geworden. Die meisten Fehler/Kritikpunkte sind ja bereits angesprochen. Falsch ist jedoch die Bezeichnung "Citytunnel". korrekt heist diese Strecke City-S-Bahn (!!!), welche streng genommen bis Diebsteich geht...

Es macht zur Unterscheidbarkeit für Auswärtige aber durchaus Sinn, die Bezeichung City-Tunnel zu wählen, weil dadurch die Unterscheidbarkeit zur Verbindungsbahn besser wird. Wenn man sich längere Zeit in einem Tunnel befindet, weiß man automatisch, was gemeint ist.
Zitat
Computerfreak
Eigentlich ganz gut geworden. Die meisten Fehler/Kritikpunkte sind ja bereits angesprochen. Falsch ist jedoch die Bezeichnung "Citytunnel". korrekt heist diese Strecke City-S-Bahn (!!!), welche streng genommen bis Diebsteich geht...

Ich glaube, damit befinden wir uns dann wieder im Bereich der Erbsenzählerei. Der Tunnel geht ja nur bis Altona, von daher denke ich, dass man die Bezeichnung durchaus so wählen kann.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.2017 18:31 von Alkcair.
Ich finde die neue Grafik um einiges besser als die alte, sie hilft denjenigen, die sich innerhalb der Bahn orientieren wollen, enorm - gerade im Vergleich zur bisherigen, sehr abstrakten Darstellung.

Tobias
Also ich fasse mal zusammen:

Positiv
+ S2 und S11 sind auf dem Plan eingezeichnet
+ Durch diese Darstellung werden parallel verkehrende Linien (bspw. im Citytunnel) deutlich erkennbar
+ Bezeichnung von Verbindungsbahn und Citytunnel, damit im Störfall jeder weiß was damit bei Durchsagen oder auf Aushängen gemeint ist

Uneinigkeit
+/- Kennzeichnung der Umsteige- / Endstationen mit einem weißen Quadrat wie im normalen USAR-Netzplan
+/- S21 Nachtverkehr (Das Argument, dass die S21 nur in zwei Nächten für je vier Stunden so verkehrt und entsprechend verwirren würde, finde ich nachvollziehbar)
+/- U3 am Jungfernstieg/Rathaus (Finde die Argumentation, dass man Landungsbrücken oder Hbf umsteigen kann sehr plausibel als Begründung)

Negativ
- Die "großen" Liniennummern sind recht willkürlich links und rechts vom eigentlichen Plan verteilt


Was ich persönlich noch gut an dem Plan finde ist, dass die Umsteigemöglichkeiten deutlich übersichtlicher sind. Für die Station Altona stand vorher bei der S1: S2, S3, S11 und S31, Regional- und Fernverkehr. Dadurch, dass auf dem neuen Plan alle S-Bahnlinien aufgeführt sind, werden an Umsteigebahnhöfen nur noch die U-Bahnlinien, Switchh-Punkte oder die Regionalzüge genannt. Ich finde das in der Darstellung deutlich übersichtlicher als vorher, als sich da zahlreiche Liniensymbole unter dem Jungfernstieg oder in Altona getummelt haben.
Wieso ist es negativ, wenn Umsteigestationen extra gekennzeichnet werden?
Zitat
PAD
Wieso ist es negativ, wenn Umsteigestationen extra gekennzeichnet werden?

Wie sie gekennzeichnet wurden bzw. dass die Endhaltestellen identisch gekennzeichnet wurden ist nicht unbedingt vollideal.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.01.2017 22:12 von christian schmidt.
Zitat
christian schmidt
Zitat
PAD
Wieso ist es negativ, wenn Umsteigestationen extra gekennzeichnet werden?

Wie sie gekennzeichnet wurden bzw. dass die Endhaltestellen identisch gekennzeichnet wurden ist nicht unbedingt vollideal.

Im USAR-Plan sind Endhaltestellen (auch Zwischen-Endhaltestellen) fett gedruckt und Umsteigehaltestellen mit einem Kasten versehen. Hasselbrook ist darin z. B. ein Kasten, aber nicht fett. Wandsbek Markt ist dagegen fett, aber kein Kasten. So hätte man das hier auch machen können, schon wegen der Einheitlichkeit. Aber bei der U-Bahn sind die Endhaltestellen auch mit einem Kasten versehen. Scheint also eine Vorgabe zu sein (oder einer hat beim anderen abgeguckt…).

Mir ist noch aufgefallen, dass die S1 links von Altona einen Versatz nach unten macht, der nicht notwendig ist.

Außerdem sind die Rollstühle nicht schräg wie die Haltestellennamen. Das sieht etwas merkwürdig aus, wenn man den Kopf schräg hält zum Lesen. Das ist im USAR-Plan anders.
An all den kleinen Merkwürdigkeiten sieht man, dass den Plan wohl kein professioneller Grafiker gemacht hat.

______

metrobits.org
Zitat
Mike
An all den kleinen Merkwürdigkeiten sieht man, dass den Plan wohl kein professioneller Grafiker gemacht hat.
Oder aber man sieht daran, dass Bahnfans seeeeehr sehr pingelig sind.
Ich würde da wohl auch eher PAD zustimmen, nicht umsonst spricht man ja z.B. bei Modellbahnern gerne von "Nietenzählerei".

Alles in allem ist der Plan schon eine deutliche Verbesserung wie ich finde. Der Einwand mit den Rollisymbolen ist mir z.B. erst nach dreimal hingucken aufgefallen und ob sie nun so oder 45° gedreht passend zum Stationsnamen abgebildet sind ist m.M. nach egal.
Zitat
PAD
Zitat
Mike
An all den kleinen Merkwürdigkeiten sieht man, dass den Plan wohl kein professioneller Grafiker gemacht hat.
Oder aber man sieht daran, dass Bahnfans seeeeehr sehr pingelig sind.

Es geht ja weniger um Nietenzählerei als um eine professionelle und gefällige Optik des Plans und leichte Erfassbarkeit der Informationen.

______

metrobits.org
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