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Märklin-Hochleistungsmotor Frage
geschrieben von Daniel Vielberth 
Hallo allseits,

mir macht eine ältere V100 von Märklin Probleme. Durch diverse Tests konnte ich das Problem zwischenzeitlich auf den Rotor eingrenzen. Der originale tuts nichts mehr, ein kleinerer Scheibenkollektor läuft zwar aber natürlich zu langsam, weil der Abstand zum Stator zu hoch ist. (Die Lok braucht den großen Scheibenkollekor). Nun könnte ich mir über Ebay einfach einen gebrauchten Rotor holen, und das Problem wäre gegessen.
Andererseits gäbe es ja auch den sog Hochleistungsantrioeb, wo dann statt 3 Polen 5 vorhanden wären. Und das soll angeblich besser sein. Ich habe bislang keine Ahnung, ob und falls ja, wie anders das Fahrverhaltendann wäre.

Dazu paar Fragen:

Kann jemand soagen wie sich ein Wechsel auf 5 poligen Rotor konkret auswirkt? Merkt man das?

Funktioniert der auch mit dem vorhandenen Feldmagneten? (Ich möchte keinen Dekoder einbauen, sondern weiterhin mit mechanischen Umschalter fahren, das funktioniert auf meinen Anlagen zuverlässiger als Elektronik, die meist rasch abraucht)

Brauche ich dann die beiligenden Dioden überhaupt, wenn ich nicht den Permanetmagneten einsetzen will?

Sofern ich doch den Permanentmagneten benutzen muss, hat jemand die Schaltung, damit man den mechanischen Umschalter zum Umschalten der Polarität am Motor nutzen kann (ich weiß das es geht, habe aber dummerweise den Link verschmissen, wo die Kabelpläne drin waren)?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Hallo allseits,

leider hat hier ja keine Antwort gegeben, so musste ich es im Selbstversuch rausfinden, und das sind die Ergebnisse:

> Funktioniert der auch mit dem vorhandenen Feldmagneten? (Ich möchte keinen Dekoder einbauen, sondern weiterhin mit mechanischen
> Umschalter fahren, das funktioniert auf meinen Anlagen zuverlässiger als Elektronik, die meist rasch abraucht)

Beim kleinen und großen Scheibenkollektor nicht, weil beim kleinen Passen die Schraublöcher im Feldmagneten nicht zum neuen Motorschild, den der 5 Poler braucht, und beim Großen wäre die 5 Polerspule zu klein, für den umschlossenen Raum des Stator (zuviel Abstand)

> Brauche ich dann die beiligenden Dioden überhaupt, wenn ich nicht den Permanetmagneten einsetzen will?

Nein sind nur Funkentstörung, stattdessen werden andere Sperrdioden gebraucht, um mit dem Fahrtrichtungsschalter eine gleichstrommmotor ansteuern zu können - allerdings kriegt er dadurch nur halbe Spannung und so geht die Leistung auf Steigungen gewaltig in die Knie (zum Teil nur 10% der Fahrgeschwindigkeit) Nimmt man einen elektronischen Fahrtrichtungsschalter, passiert das nicht (hat einen Vollwertigen Gleichrichter) aber dafür halt wieder prinzipiell störanfällige Elektronik in der Lok.

> Sofern ich doch den Permanentmagneten benutzen muss, hat jemand die Schaltung, damit man den mechanischen Umschalter zum
> Umschalten der Polarität am Motor nutzen kann (ich weiß das es geht, habe aber dummerweise den Link verschmissen, wo die Kabelpläne drin
> waren)?

An einen Plättchen des Umschalter Sperr-Diode vorwärts anlöten, am andern rückwärts, beide auf ein Kabel zusammenführen und auf einer der Bürstenseiten anlöten, auf der anderen Seite der Bürstenleitung zum Mittelleiter anlöten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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