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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BVG
geschrieben von def 
Zitat
Metropolitan
Da ich den allgemeinen Presse-Thread nicht finden kann, glaube ich, dass das hier noch am besten aufgehoben ist.
Die MoPo schreibt über einen Adidas-Schuh der mit einer BVG-Jahreskarte kombiniert verkauft werden soll. Menge: 500 Stück.

BVG und Adidas verkaufen Schuh mit integriertem Jahresticket

Schaut doch mal hier: [www.bahninfo-forum.de]

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
schallundrausch
Die Sensationsmeldung sollte ja eigentlich eher heißen: AB-Jahreskarte für 180 Euro!!!

Ist der Schuh übertragbar?
Muss man ihn bei der Fahrt am Fuß haben oder darf er auch lose in der Tasche mitgeführt werden?

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Zitat
Salzfisch
Zitat
schallundrausch
Die Sensationsmeldung sollte ja eigentlich eher heißen: AB-Jahreskarte für 180 Euro!!!

Ist der Schuh übertragbar?
Muss man ihn bei der Fahrt am Fuß haben oder darf er auch lose in der Tasche mitgeführt werden?

Gruß
Salzfisch

Das ist ja der - Achtung! Kalauer!! - Pferdefuß.

Ich hab die PM jetzt nochmal genau durchgelesen (Augen auf, beim Schuhekauf!), und es ist in der Tat nicht so, dass der Schuh nur einen 'Haustarifsfahrausweis' darstellt (also nur in BVG-Verkehrsmitteln innerhalb der Stadtgrenzen gültig ist), sondern auch am Fuß getragen werden muss (also beide, gleichzeitig!) um gültig zu sein.

Da ist schon die sprichwörtliche Dassler'sche Wertarbeit der limitierende Faktor. Jeder Sneakerfreund weiß, dass jeden Tag das eine Lieblingspaar Schuhe zu tragen auf Dauer weder den Füßen, noch den Schuhen besonders gut tut.

Konkret habe ich mir mal ein Paar Dreistreifige als 'Arbeitsschuhe' zugelegt. Leicht, luftig, bequem und vor allem leise. Aber 5-Tage-Wochen mögen die Dinger nicht. Nach gut einem halben Jahr sind die einfach auseinandergefallen. Vielleicht sollte man hier realistischerweise eher von einem 6-Monats-Ticket reden... :D
Also immer vor und nach der Fahrt: Schuhe wechseln...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Also immer vor und nach der Fahrt: Schuhe wechseln...

Wenn jetzt bloß nicht die S-Bahn auch noch auf den Trichter kommt und ich immer in der Schönhauser Urinröhre die Botten wechseln muss ;)
Zitat
schallundrausch
Leicht, luftig, bequem und vor allem leise.

Wo arbeitest denn du, um die Anforderung eines geringen Geräuschaufkommens als besonders wichtig einzustufen? Krankenhaus im Nachtdienst oder beim Fernsehen den der Kamera?

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du doof bist. Hagen Rether ~
Auch die Berliner befasst sich mit Schuhen:

[www.berliner-zeitung.de]

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
schallundrausch
Leicht, luftig, bequem und vor allem leise.

Wo arbeitest denn du, um die Anforderung eines geringen Geräuschaufkommens als besonders wichtig einzustufen? Krankenhaus im Nachtdienst oder beim Fernsehen den der Kamera?

Letzteres ist schon sehr nah dran, denk mal weniger an die Aufnahme, als an die Wiedergabe... ;)
Zitat
Harald Tschirner
Auch die Berliner befasst sich mit Schuhen:

[www.berliner-zeitung.de]

Ich hab's schon gelesen... und nur mit dem Kopf geschüttelt. Ich unterstütze Herrn Wieseke ja in vielen seiner Forderungen und Ansichten, aber hier ist er doch arg humorlos. Wegen 500 Paar Schuhen so ein Fass aufzumachen wegen Gleichstellung, Tarifeinheit und Einnahmenausfällen... Achnee, bis zum Satz mit der Fußfehlstellung dachte ich, der meint das ernst!

:D

Zitat

Ein Marketing-Gag, den die BVG mit Einnahmeverlusten bezahlt, kritisierte IGEB-Sprecher Jens Wieseke. Zu befürchten sei, dass manche Berliner jetzt auf reguläre Tickets verzichten – was Tarifexperten als „Kannibalisierung“ bezeichnen. In der Tat lässt sich mit dem 180-Euro-Ticket-Sneaker einiges sparen: Eine Jahreskarte für Berlin, die allerdings auch in der S-Bahn und in Regionalzügen gilt, ist erst ab 728 Euro zu haben. Wer etwa wegen einer Fußfehlstellung keine Turnschuhe tragen kann, könne das Angebot aber nicht nutzen – eine Diskriminierung. Dass die Schuhe nur in der BVG als Ticket gelten, werde für Verwirrung sorgen und S-Bahn-Kontrolleuren manchen Schwarzfahrer-Fang einbringen, so Wieseke. Zwar sei ein solcher „Haustarif“ zulässig, sagte Elke Krokowski vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Allerdings sei das separate Angebot der BVG mit dem „Verbundgedanken ein Tarif, alle Verkehrsmittel“ wohl nicht vereinbar.
– Quelle: [www.berliner-zeitung.de] ©2018
Fehlt noch der S-Bahn-Pullover mit entsprechendem Jahresticket. Erhältlich dann bei Primark ;-)
Zitat
schallundrausch
Zitat
Harald Tschirner
Auch die Berliner befasst sich mit Schuhen:

[www.berliner-zeitung.de]

Ich hab's schon gelesen... und nur mit dem Kopf geschüttelt. Ich unterstütze Herrn Wieseke ja in vielen seiner Forderungen und Ansichten, aber hier ist er doch arg humorlos. Wegen 500 Paar Schuhen so ein Fass aufzumachen wegen Gleichstellung, Tarifeinheit und Einnahmenausfällen... Achnee, bis zum Satz mit der Fußfehlstellung dachte ich, der meint das ernst!

:D

Zitat

Ein Marketing-Gag, den die BVG mit Einnahmeverlusten bezahlt, kritisierte IGEB-Sprecher Jens Wieseke. Zu befürchten sei, dass manche Berliner jetzt auf reguläre Tickets verzichten – was Tarifexperten als „Kannibalisierung“ bezeichnen. In der Tat lässt sich mit dem 180-Euro-Ticket-Sneaker einiges sparen: Eine Jahreskarte für Berlin, die allerdings auch in der S-Bahn und in Regionalzügen gilt, ist erst ab 728 Euro zu haben. Wer etwa wegen einer Fußfehlstellung keine Turnschuhe tragen kann, könne das Angebot aber nicht nutzen – eine Diskriminierung. Dass die Schuhe nur in der BVG als Ticket gelten, werde für Verwirrung sorgen und S-Bahn-Kontrolleuren manchen Schwarzfahrer-Fang einbringen, so Wieseke. Zwar sei ein solcher „Haustarif“ zulässig, sagte Elke Krokowski vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Allerdings sei das separate Angebot der BVG mit dem „Verbundgedanken ein Tarif, alle Verkehrsmittel“ wohl nicht vereinbar.
– Quelle: [www.berliner-zeitung.de] ©2018

Naja, wenn man dafür ab Montag Nachmittag Schlange stehen muss, dann diskriminert das Angebot jeden normal denkenden Menschen. Da bleiben dann nur noch Schuhsammler und BVG-Fans als Kunden übrig.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Sehe das Problem auch nicht. Nur 500 Exemplare, von denen vielleicht ein Prozent eine Vollnutzung und Verhinderung weiterer Einnahmen für die BVG bedeuten. Denn wer zieht schon jeden Tag dieselben Schuhe an, um sich ein paar Taler zu sparen? Von der o.g. Haltbarkeit ganz zu schweigen. Und Sammler sind wohl tatsächlich die Hauptkäufer, die sind eben leidensfähig mit dem Warten.

Im Übrigen, es steht nirgendwo in welchen Größen es die Schuhe geben wird. Vermutlich werden große (vielleicht auch kleine) Menschen ebenfalls "diskriminiert". Herr Wieseke sollte mal halblang machen. Jeder, der sich dieses Brimborium antut, auf den vermutlichen Sammlerwert verzichtet und dann noch fast ein ganzes Jahr dasselbe Paar mäßig gut aussehender Schuhe anzieht sowie S-Bahn und Regionalbahn umgeht, der hat die Differenz als Schmerzensgeld mehr als verdient!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.2018 07:44 von hvhasel.
In einer Facebook Diskussion wurde m. E. von einem der Läden eine verfügbare Größe im 40er Bereich genannt.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
hvhasel
Denn wer zieht schon jeden Tag dieselben Schuhe an, um sich ein paar Taler zu sparen? Von der o.g. Haltbarkeit ganz zu schweigen. Und Sammler sind wohl tatsächlich die Hauptkäufer, die sind eben leidensfähig mit dem Warten.

Im Übrigen, es steht nirgendwo in welchen Größen es die Schuhe geben wird. Vermutlich werden große (vielleicht auch kleine) Menschen ebenfalls "diskriminiert". Herr Wieseke sollte mal halblang machen. Jeder, der sich dieses Brimborium antut, auf den vermutlichen Sammlerwert verzichtet und dann noch fast ein ganzes Jahr dasselbe Paar mäßig gut aussehender Schuhe anzieht sowie S-Bahn und Regionalbahn umgeht, der hat die Differenz als Schmerzensgeld mehr als verdient!

OT: Ich weiss ja nicht wieviele Schuhe du so in der Woche nutzt, aber ich habe genau ein Paar, das trage ich zur Erschöpfung, dann kommt das nächste dran... Bei den Kommentaren hier fühle ich mich jetzt aber komisch, als würde man das nicht so machen.
Zitat
gt670dn
[

OT: Ich weiss ja nicht wieviele Schuhe du so in der Woche nutzt, aber ich habe genau ein Paar, das trage ich zur Erschöpfung, dann kommt das nächste dran... Bei den Kommentaren hier fühle ich mich jetzt aber komisch, als würde man das nicht so machen.

Ich muss orthopädische Maßschuhe tragen. Werde ich nun diskriminiert? ;-)

Beste Grüße
Harald Tschirner
@hvhasel, wenn du wüsstest was manche Leute fpr Geld machen oder für 50 Cent Ersparnis...
Zum Thema Kosten der Aktion schreibt der Kurier:

Entstehen der BVG Kosten? 

Nein! Allerdings wird die BVG von Adidas auch nicht an den Einnahmen beteiligt. Von den 180 Euro, die jedes Paar kostet, bekommt die BVG keinen Cent. Trotzdem lohne sich das Ganze auch für die BVG, so Reetz. „Für uns ist das eine Werbeaktion, die uns in sozialen Medien schon jetzt viele Sympathien eingebracht hat.“


[mobil.berliner-kurier.de] ©
Zitat
micha774
Zum Thema Kosten der Aktion schreibt der Kurier:

Entstehen der BVG Kosten? 

Nein! Allerdings wird die BVG von Adidas auch nicht an den Einnahmen beteiligt. Von den 180 Euro, die jedes Paar kostet, bekommt die BVG keinen Cent. Trotzdem lohne sich das Ganze auch für die BVG, so Reetz. „Für uns ist das eine Werbeaktion, die uns in sozialen Medien schon jetzt viele Sympathien eingebracht hat.“


[mobil.berliner-kurier.de] ©

ach und wenn jetzt jemand tatsächlich auf die Idee kommt die Schuhe als Fahrschein zu nutzen? Wer erstattet dann der BVG die entgangenen Fahrgeldeinnahmen? Adidas ja wohl nicht....

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
werkstattmeister
Zitat
micha774
Zum Thema Kosten der Aktion schreibt der Kurier:

Entstehen der BVG Kosten? 

Nein! Allerdings wird die BVG von Adidas auch nicht an den Einnahmen beteiligt. Von den 180 Euro, die jedes Paar kostet, bekommt die BVG keinen Cent. Trotzdem lohne sich das Ganze auch für die BVG, so Reetz. „Für uns ist das eine Werbeaktion, die uns in sozialen Medien schon jetzt viele Sympathien eingebracht hat.“


[mobil.berliner-kurier.de] ©

ach und wenn jetzt jemand tatsächlich auf die Idee kommt die Schuhe als Fahrschein zu nutzen? Wer erstattet dann der BVG die entgangenen Fahrgeldeinnahmen? Adidas ja wohl nicht....

Grüßle,
der Werkstattmeister

Genau. Den Absatz kann man der BVG dann um die Ohren hauen, wenn sie das nächste mal wieder ganz ganz große Krokodilstränen über fiktive Einnahmeausfälle durch Schwarzfahrer vergießt.

Davon ab scheint das "weilwirdichlieben"-Brainwashing (ja, absichtlich englisch) bestens zu funktionieren. Die Anstalt schafft es zwar nicht ihre Grundaufgaben zu erfüllen, aber hauptsache das "Immitsch" stimmt. Mit der Aktion tritt man den anderen 40 Verkehrsunternehmen mächtig auf die Füße, die dann ggf. als Buhmann da stehen, wenn sie zu Recht ein EBE gegen einen uninformierten Schuhträger verhängen. Aber die werden sich das ganz sicher auch für die nächste Verhandlung zur Einnahmeaufteilung merken und das könnte je nach Ausgang "Verluste" in Millionenhöhe für die BVG bedeuten.

Gucken wir uns nun noch schnell die Tarifaussage an:
Zitat
BVG-PM
Wird der EQT Support 93/Berlin am Fuß getragen, gilt er vom 16. Januar bis einschließlich 31. Dezember 2018 als Fahrkarte in allen Fahrzeugen der BVG.

Ist eindeutig, oder? Bazinga! Da muss man also ersteinmal wissen, dass die BVG U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse und Fähren betreibt, aber keine S-Bahnen und Regionalzüge. Für unsereins mag diese Unterscheidung einfach sein, aber für viele Menschen ist auch die S-Bahn BVG. Dieser Fallstrick ist aber tatsächlich nur für den potenziell Schuh-tragenden EBE-Zahler ärgerlich, aber vom Text her doch eindeutig. Bei U-Bahnen und Straßenbahn ist es auch eindeutig, denn das sind ganz klar Fahrzeuge der BVG. Die Fähren sind es allerdings nicht. Sie verkehren "nur" im Auftrag der BVG, gehören aber zum Beispiel der Weißen Flotte Stralsund. So richtig interessant wird es aber im Busbereich. Denn dort gibt es die BVG-Busse, in denen das Angebot zweifelsohne gilt. Dann gibt es aber auch Busse von Sub-Unternehmern, wo dann das selbe Problem wie bei der Fähre besteht. Für Fähren und Busse von Subunternehmen müsste nun also der Hinweis hinzugefügt werden, dass die Fahrkarte auch in Fahrzeugen gilt, die im Auftrag der BVG fahren.

Der (vor)letzte Fallstrick - und aus dem kommt man nicht so einfach raus - sind jene Linien, die im Gemeinschaftsbetrieb mit anderen Verkehrsunternehmen gefahren werden. Prominentestes Beispiel wäre der 136er von Spandau nach Hennigsdorf. Hier fahren BVG und OVG unter der selben Liniennummer, aber nur in den BVG-Bussen gelten die Schuhe als Fahrausweis. Aus dem Fahrplan ist allerdings nicht ersichtlich, welcher Umlauf von welchem Betreiber gefahren wird.

Und als allerletzten Punkt muss man tariflich völlig anders denken. Nicht ABC, sondern BVG/nonBVG. Heißt: Fährt ein BVG-Bus in den C-Bereich, dann darf man auch in den C-Bereich damit fahren.* Andersrum darf man aber nicht mal eben für ein paar Stationen in der Innenstadt die S-Bahn nutzen. Vom Alex nach Spandau geht es mit der U2 und U7, nicht umsteigefrei mit RE2, RB14, S3 oder S9. Nach Wannsee, Grünau oder Wilhelmshagen wird die Fahrt schon komplizierter.

Also ja, zweifelsohne eine nette (durchaus gelungene) Marketingaktion, die die BVG mal wieder ins Gespräch bringt, aber eben mal wieder nicht zu Ende gedacht.

Und ja, man kann natürlich über einen einzelnen Schwerbehinderten lästern, der sich sicher etwas intensiv aufregt, aber als Anstalt des öffentlichen Rechts hat die BVG eben auch die Verpflichtung diskriminierungsfrei zu agieren. Das gibt sie ja schließlich oft auch gern als Begründung an, warum eine einfache Lösung nicht funktioniert.

*Edit: Inzwischen wurde der Bereich auf Berlin AB eingeschränkt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.2018 16:14 von Jay.
Zitat
Jay
Davon ab scheint das "weilwirdichlieben"-Brainwashing (ja, absichtlich englisch) bestens zu funktionieren. Die Anstalt schafft es zwar nicht ihre Grundaufgaben zu erfüllen, aber hauptsache das "Immitsch" stimmt.

Vor allem: es ist ja toll, dass die Aktion international Aufmerksamkeit erzielt (man gebe mal "BVG adidas" bei google news ein). Aber wie genau soll das bei der Gewinnung von Fahrgästen helfen?

Werden Leute aus Russland, Belgien, Polen, den Niederlanden und Österreich nun öfter die BVG nutzen, selbst wenn sie sie total super und kreativ finden?
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